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Vom 8. bis 10. November 2019 findet im Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums das Lateinamerikanische Filmfest Días de Cine statt.

So groß und vielfältig Lateinamerika auch ist, besonders viel von der Filmlandschaft aus den spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern bekommt man hierzulande eigentlich nicht mit. Obwohl die Filmproduktion dort wächst, erreicht die große Mehrheit dieser Filme nie die deutschen Kinos, Aufmerksamkeit für Produktionen wie Amores Perros (MEX), City of God (BRA), El Mariachi (MEX), Roma (MEX) und Sin Nombre (MEX) sind nur die Ausnahmen.

Das 2013 noch unter dem Namen Ciné del Sol gestartete Filmfest hat sich genau diesem Problem angenommen und präsentiert ab dem 8. November rund 15 Produktionen aus Lateinamerika und lädt außerdem ein zu einer Podiumsdiskussion in der Gothe-Uni und einer Afterparty in der Amarula Bar.

Eröffnet werden die Días de Cine zwar mit dem Kinderfilm „Jeremias zwischen Glück und Genie“, aber beim ganz offiziellen Eröffnungsfilm handelt es sich um die aus Argentinien stammende Produktion „Far from us“ (OmeU). Die beiden Regisseurinnen werden an jenem Abend ebenfalls zu Gast sein.

Gemessen an den Trailern ist jedoch „Perro Bomba“ die Produktion, die mich am meisten angesprochen hat. Thematisiert wird das Leben zweier haitianischer Immigranten in Chile. Die Vorstellung findet in Anwesenheit des Regisseurs statt.

PERRO BOMBA
Samstag, 9. November 2019 um 18:00 Uhr
Chile/Frankreich 2019. Regie: Juan Cáceres, Schauspieler: Steevens Benjamin, Alfredo Castro, 80 Min., OmeU.

• Días de Cine im Internet: WebsiteTwitterFacebookVimeo

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