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Die Graffitikünstler Justus Becker und Oğuz Şen haben in den vergangenen Wochen alle Außenwände des Labsaals am „Uni-Campus Bockenheim“ künstlerisch neu gestaltet.

Ein rotes Band mit Schleife führt um das gesamte Gebäude herum, dass früher als Mensa, und zuletzt als Unterkunft für Geflüchtete genutzt wurde. Auch eine Weltkarte sowie die Gesichter von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno sind abgebildet worden. Mit Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierten die beiden 1933 in die USA und kehrten 1949 an die Frankfurter Universität zurück. Unter Bezugnahme auf diese beiden schlägt die Aktion eine Brücke zu der aktuellen Situation.

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Kunstwürfel auf dem Campus Bockenheim: Signal Labsaal

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen e.V. und dem Stadtteilbüro Zukunft Bockenheim umgesetzt.

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9 Comments

  • Lohmann sagt:

    super langweilig!!! Wieso holt man den nicht einfach mal neue Künstler ab? Ein weiteres lustloses Justus Becker mural mehr in Frankfurt…

  • H.A. sagt:

    Muß ich leider zustimmen.

    Weder erkenne ich in den „Porträts“ Max Horkheimer oder Theodor „Adorno“ Wiesengrund, noch erklärt sich mir, was diese beiden armen Vielzitierten mit den Geflüchteten zu tun hatten (außer, daß sie hier an der Goethe Uni tätig waren).

    Auch ansonsten ist die Wand „hübsch gemalt“; nicht mehr, nicht weniger.

    Alles halt ein bißchen die Frankfurter Politik, auch in Sachen „Street Art“.

    • stadtkind sagt:

      OK, besonders deren Brillengestelle dominieren, aber glücklicherweise muss Kunst nicht ein 1:1-Abbild der Realität sein. Und der Zusammenhang von Geflüchteten heute und den beiden damals liegt in der Fluchterfahrung. Erschließt sich aber auch aus dem Text.

      • H.A. sagt:

        … das der Bezug auf die Gemeinsamkeit des Flüchten ausgelegt war, war mir schon klar.

        Aber den Vergleich selbst habe ich zur Frage gestellt:
        Wie kann man (wenn man es überhaupt anstrengt) die Shoa mit der Flüchtlingsthematik der heutigen Zeit übereins bringen?
        Wir reden hier vom Nationalsozialismus, den Konzentrationslagern, Holocaust usw.

        Da wird man weder den damaligen Menschen gerecht, noch den heutigen Flüchtlingen.

        • stadtkind sagt:

          „… das der Bezug auf die Gemeinsamkeit des Flüchten ausgelegt war, war mir schon klar.“ Dann setz auch da den Punkt. Ganz einfach.

          • H.A. sagt:

            Okay, dann setz du mal den Punkt bei hochtrabenden, aber zuletzt flachen Vergleichen.
            Ich nicht.

            • stadtkind sagt:

              Du bist der mit dem Vergleich, nicht ich. Für mich geht’s um einen Anknüpfungspunkt, eine Überleitung, „eine Brücke schlagen“ eben. Du siehst offenbar etwas anderes darin. Dann ist das eben so. Soll das jetzt irgendwen belasten oder wie?

  • Karl sagt:

    Leider nur ein Gebäude bemalt ohne eine nennenswerte bzw. sehenswerte Struktur.
    Die Idee ist entsprechend Öde.

    Grüße Karl

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