Am kommenden Donnerstag präsentiert saasfee* von 18 bis 22 Uhr im Pavillon die Arbeiten von Sebastian Kahrs. Im Rahmen der Ausstellungsreihe „one artist / one wall / one day“ wird nur am besagten Abend die Möglichkeit geboten, einen Blick auf die Werke des in der DDR aufgewachsenen Künstlers zu werfen.

Zur allerersten Ausstellung von Sebastian Kahrs heißt es bei saasfee* auf Facebook dazu: „Sebastian Kahrs benutzt bei seiner Arbeit Fotografien als Vorlagem, sampelt daraus mit Makrotechnik Passagen und übersetzt diese in seine Malerei. Durch die Fokussierung und Verminderung der tatsächlichen Information entsteht eine pointierte Verdichtung des Ausgangmaterials…“ „I try to live (can i live)“ bezieht sich auf den gleichnamigen Track von Ricardo Villabos, welches die Nähe des Künstlers zur elektronischen Musik versinnbildlichen soll- als Mitbegründer des Robert Johnson in Offenbach eigentlich nahliegend.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=bvvgtNgIolo?rel=0&w=640&h=90]
via Digiorgi0

Der Track stammt vom Weltklasse-Album Alcachofa aus dem Jahre 2003- mit Titeln wie „What you say is more than I can say“ und „Easy Lee“ ein ziemlich famoser Longplayer und meines Erachtens auf einem Niveau, welches er später leider nicht mehr erreichen sollte. Das neuste Album von Ricardo Villalobos wird übrigens dieser Tage releast, via Stream kann man bereits seit einigen Tagen in das neue Album mit dem Titel „Dependent and happy“ reinhören.

Sebastian Kahrs hingegen wird nur einen Tag später bereits wieder in Erscheinung treten- dann jedoch zusammen mit Richie Hawtin und Loco Dice im Robert Johnson.

Ein Bild aus der Ausstellung im Amel Bashier – Essence of Life im MMK Zollamt in Frankfurt.
Zollamt MMK: Amel Bashier – Essence of Life

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