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Wenn es um die Adlerwerke in Frankfurt geht, denke ich zuerst an die Fahrräder, und weniger an die Motorräder, Autos und Büromaschinen, die in der Vergangenheit dort ebenfalls hergestellt wurden. Das alles liegt aber lange zurück, nur der sehr große Backsteinbau ist geblieben und wird heutzutage von vielen anderen Firmen, z. B. dem Gallus Theater und diversen Tochterunternehmen der Deutsche Bahn genutzt.

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Wie auf den Fotos zu sehen ist, lassen sich derzeit in Frankfurt einige Postkarten mit der Aufschrift „KZ Katzbach“ entdecken. Es handelt sich hierbei um den Nachdruck einer Originalfotografie von Margarete Rabow. Der Begriff soll dabei so aussehen, als sei er mit einem spitzen Gegenstand in eine Wand geritzt worden.

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Margarete Rabow zu Störungen und Irritationen im öffentlichen Raum

Eine erste Aktion zum KZ „Katzbach“ fand bereits mit der Aktion „Fallen“ am 24. März 2014 in der Frankfurter Innenstadt, an der Hauptwache, statt. In den Monaten April und Mai folgten Lesungen im öffentlichen Nahverkehr. Die nächste dieser Lesungen findet am kommenden Donnerstag, den 26. Juni 2014, zwischen 13.30 bis 16.00 Uhr in der Buslinie 32 statt. Am darauffolgenden Freitag und Samstag finden im Rahmen der Kunstaktionen im Gallus Theater zwei Auftritte der Dissonanten Tanten statt.

Milli-Bau-Ausstellung im Kunstforum der TU Darmstadt

Kunstforum der TU Darmstadt – Milli Bau. 5000 km bis Paris

„Ich bin die Erste gewesen, die auf die Idee kam, aus einen Volkswagenbus ein rollendes Haus zu machen.“ (Millie Bau, Ausstellung im Kunstforum der TU Darmstadt)
„Eintracht am Main – Fußball im Bild der Neuen Frankfurter Schule“ im Caricatura Museum in Frankfurt

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Bereits bekannt ist, dass zehn Pokale aus dem Eintracht-Frankfurt-Museum in mehreren Frankfurter Museen ein vorübergehendes Zuhause erhalten werden. Das Caricatura Museum zeigt den DFB-Pokal von 1974 und den Fuji-Cup von…
Kunst am Bau in Frankfurt: Reliefs von Max Ackermann

Die Ackermann-Reliefs

Im Auftrag der Societät schuf der Künstler Max Ackermann 1968 mehrere große Betonreliefs. Vier davon, eingelassen in die Außenwand, sind trotz Abbrucharbeiten weiterhin zu sehen – und sollen erhalten bleiben.

3 Comments

  • Ivi sagt:

    Oha! Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich über die Geschehnisse in den Adlerwerken auch noch nie etwas gehört oder gelesen habe. Schade auch, dass das wohl damals im Schulunterricht – gerade an den Frankfurter Schulen – total ausgeblendet wurde. Wohl auch durch Unwissenheit seitens der Lehrer?!

    • stadtkind sagt:

      An lokalen Themen aus der NS-Zeit in der Schule kann ich mich ehrlich gesagt gar nicht erinnern. Bezüglich der Adlerwerke war ich auch etwas überrascht, weil der Name hier und da doch mal fiel, aber nie in diesem Zusammenhang. Ein interessantes Thema ist auch das Verhalten der Dresdner Bank dazu, damals, als auch später.

  • Irma Hauschild sagt:

    Leider habe ich von den Kunst-Aktionen von Frau Rabow nichts mitbekommen.
    Und auch die Geschichte der Adlerwerke war mir bis gestern nicht bekannt.
    Seit 5 Jahren lebe ich nun in Frankfurt und bin schon mehrmals an dem Gebäude vorbeigegangen.
    Ich bin Grundschullehrerin und habe mein 1. Schuljahr für eine Theateraufführung
    im Gallustheater angemeldet. Im Internet wollte ich mich bezüglich der besten Verkehrsverbindungen dahin schlau machen und stieß dann „zufällig“ auf „weitere Informationstexte“ zu den Adlerwerken.
    Ich habe daraufhin alles gelesen, was ich zu diesem Thema finden konnte..
    Es ist so sehr erschütternd!
    Bei der nächsten Aktion, die sich mit dem Thema der „Aufarbeitung“ der Nazi-
    Vergangenheit befasst, würde ich gerne mitmachen.

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