Offenbar schon seit dem 1. Februar und nur noch bis zum 31. März (Info: Städelschule) oder 7. April (Info: Frankfurter Rundschau) zu sehen ist in der U- und S- Bahn-Station Hauptwache die Arbeit „Intermediate interbeing, precarious palace“ der Künstlerin Mahya Ketabchi.

Mahya Ketabchi bespielt in der C-Ebene die große Glasvitrine unweit des Gleises, an dem die Linien U6 und U7 in Richtung Hausen und Heerstraße fahren. In der eigentlich für Werbezwecke vorgesehenen Fläche hat sie ein belebt aussehendes Zimmer eingerichtet. Der FR teilte sie mit, dass die Idee für ein privates Zimmer in einem öffentlichen Raum schon immer in ihrem Kopf gewesen sei und sich vor allem während der Corona-Pandemie gefestigt habe.

Mahya Ketabchi - Intermediate interbeing, precarious palace

Foto: Mahya Ketabchi

Mahya Ketabchi - Intermediate interbeing, precarious palace

Foto: Mahya Ketabchi

Mahya Ketabchi - Intermediate interbeing, precarious palace

Foto: Mahya Ketabchi

Die Idee mit einem Zimmer auf dem Gelände eines ÖPNV-Betreibers ist übrigens nicht ganz neu: In den vergangenen Jahren haben das z. B. Rocco und seine Brüder in Berlin bereits zwei Mal – ohne Genehmigung und im U-Bahn-Tunnel selbst – gemacht, nämlich einmal in Form eines Schlafzimmers und einmal in Form eines Büros für die CDU.

Frankfurter KunstSäule: Julia Roppel – Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl
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2 Kommentare

  • Pomm.Leberw.Grob sagt:

    Rocco und seine Brüder waren genial – hier sehe ich nur eine Sperrmülltour durch Frankfurt.

    • stadtkind sagt:

      Bei den Arbeiten von Rocco und seinen Brüdern sieht es aber auch nicht gerade nach Exklusiv-Edel-Mobiliar aus Ebenholz mit Elfenbeindekor aus, um zu solch einer Wertung zu kommen. Klingt ein bisschen so, als hättest du dich ungleich intensiv mit den Arbeiten beschäftigt. Ich finde es jedenfalls gut, dass in der U- und S-Bahn-Station Hauptwache nun schon einige Male Flächen mit anderen Dingen als Werbung bespielt wurden.

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