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Denkt man an Songs von und mit George Michael, der gestern im Alter von 53 Jahren gestorben ist, dürften vor allem Titel wie „Last Christmas“ und „Careless Whisper“ herausragen – und das aus einer Diskographie, die auch Hits wie „Wake me up before you go go“, „Freedom“, „Faith“, „I want your sex“, „Father Figure“, „Jesus to a child“, „Praying for time“, „Fast love“, „Killer/ Papa was a rolling stone“ oder Duette wie „I knew you were waiting (for me)“ mit Aretha Franklin, „Don’t let the sun go down on me“ mit Elton John, „If I told you“ mit Whitney Houston und „As“ mit Mary J Blige enthält.

Besonders interessant finde ich die Zeit, in der George Michael, zusammen mit Andrew Ridgley, als WHAM! ganz am Anfang seiner Karriere stand und das Debütalbum „Fantastic“ veröffentlicht wurde. Es erschien 1983 und enthielt neben „Club Tropicana“ u.a. die Songs „Wham Rap“, „Young Guns“ und „Bad Boys“. In den Texten gaben sich die damals 20-jährigen Briten rebellisch: Spaß statt Arbeit, Abhängen mit Freunden statt Heiraten und Konflikte im Elternhaus. Außerdem versuchte George Michael im Song „Wham Rap“ (Single-VÖ: 1982), ähnlich wie Falco ein Jahr zuvor in „Der Kommissar“, bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die damals noch nicht allzu populäre Sprechgesangsform Rap in die Popmusik einzubringen.

„Hey everybody take a look at me, I’ve got street credibility
I may not have a job, but I have a good time“

„Wise guys realize, there’s danger in emotional ties
See me, single and free, no tears, no fears, what I want to be“

„Hell, what went wrong? Where were you last night?
You look as if you had a fight – Well I think that you may just be right“

Marc Acardipane zu Gast beim DIESE Podcast

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