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In Frankfurt lassen sich derzeit auf Litfaßsäulen und Werbestellen in U-Bahn-Stationen zahlreiche Plakate entdecken, auf denen lediglich ein auf seine elementaren Merkmale reduziertes Gesicht zu sehen ist.  Außer dem jeweiligen Portrait, welches je Plakat mit einer anderen Nummer im Eck oben links daherkommt, ist nur noch das Kürzel „C.H.“ zu vernehmen. Mehr ist nicht zu erfahren. Die Nummerierung lässt darauf schließen, dass es wohl über 100 solcher Plakate geben könnte, auf denen u.a. Personen wie Musiker Carlos Santana (Bild 1), Ex-US-Außenminister Colin Powell (Bild 2) oder auch Künstlerin Rosemarie Trockel (Bild 3) zu sehen sind.

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Bei diesen stark reduzierten, grafischen, schwarz-weiß Zeichnungen, handelt es sich um eine Aktion von Cornelia Heier, die genau solche Plakate auch schon in den Jahren 2002 und 2003 im öffentlichen Raum platzierte. Auf die Künstlerin Cornelia Heier wurde ich selbst erst vor einigen Jahren aufmerksam, als sie ihre riesige LIEBE-Skulptur an verschiedenen Orten in Frankfurt aufstellte.

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„Künstler, Politiker, Idole und Sternchen, bekannte und unbekannte Personen, nebeneinander und übereinander. Wer wer ist, liegt im Verständnis des Betrachters. […] Es geht um die Unterscheidungsleistung, die Menschen tagtäglich angesichts von medial personifizierter Produktvermittlung erbringen müssen. […] Bildverbreitungsmechanismen und deren Auswirkung auf die Bildung des Selbstbildes, der Eigenwahrnehmung und der damit zusammenhängenden Persönlichkeitsentwicklung.“ (Signalelemt auf Litfaßsäule 2014, Cornelia Heier)

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