Heute begann die re:publica, die nunmehr größte Social Media-Konferenz Europas. Diese findet seit 2007 jährlich in Berlin statt und wird von den Betreibern der Blogs Spreeblick und Netzpolitik veranstaltet. An drei Tagen werden in unzähligen Vorträgen, Talks und Workshops verschiedene Themen aus den Bereichen Internet, Medien, Kultur, Politik, Entertainment und Technik behandelt. Für alle Interessierten, die es in dieser Zeit nicht nach Berlin schaffen, besteht die Möglichkeit, viele dieser Sessions per Video- oder Audiostream live im Web zu verfolgen oder später als Aufzeichnung auf dem YouTube-Channel der re:publica anzuschauen. Das Motto in diesem Jahr lautet Into the wild.

Interessiert hat mich am ersten Tag der Konferenz besonders die Session Into the Kiez: Gefahrengebiet Lokaljournalismus“ An der von Ole Reißmann (Spiegel Online) moderierten Session haben teilgenommen: Isabella David (Hamburg Mittendrin), Juliane Wiedemeier (Prenzlauer Nachrichten), Natalie Tenberg (Florakiez) und Annika Stenzel (taz nord).

Aus der Beschreibung: „Ist das nur alter Wochenblatt-Content in neuen Eingabemasken – oder findet im Hyperlokalen endlich die Medienrevolution statt, von der wir seit Blogbeginn träumen? […] Für wen wird der hyperlokale Journalismus eigentlich gemacht, in welchen Städten funktioniert das überhaupt und was sind die wilden, neuen Ideen?“

In wirklich sehr interessanten und lebhaften 60 Minuten werden allerlei Themen zum Lokaljournalismus angesprochen. Wie wird Geld verdient? Steht das überhaupt im Vordergrund? Wer ist wie aufgestellt? Was ist die Motivation? Paid Content, ja oder nein? Was ist, wenn man mal jemanden mal auf die Füße tritt? Tolle Runde, hat mir sehr gut gefallen!

Screenshot mit Reaktionen auf Twitter während der Veranstaltung:

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Ebenfalls interessant fand ich am 1. Tag der
#rp14 noch den Auftritt von Sascha Lobo, der mal eben ganz stark die Zahlungsmoral der Internetnutzer_innen angeprangert hat, speziell anlässlich der Engagements von Digitale Gesellschaft und Netzpolitik, aber nicht nur. Offenbar ist der Griff ins Portemonnaie der User_innen an mehreren Fronten im Web ein Problem. Traurig eigentlich.

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