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Unser David Bowie heißt Heinz Schenk…

… sangen einst die Rodgau Monotones und erwiesen dem Geburtstagskind des Tages, dem Heinz aus Mainz, die Ehre in ihrem „Die Hesse komme„.

Heinz Schenk wurde am 11.Dezember 1924 in Mainz, damals noch hessisch, geboren und feiert somit heute Geburtstag. Und weil dem so ist, hat der Hessische Rundfunk für heute… ach nee, doch nicht, für morgen, okay, wieder eine Sendung die sich den schönsten Momenten mit Heinz Schenk und seinen Gästen widmet. Tatsächlich erinnere ich mich noch teilweise an Sendungen aus Zeiten, als sie noch in Erstausstrahlung im TV liefen und nicht nur aus Wiederholungen.

Der Showmaster der alten Schule (remember also the Kulemkampffs & Rosenthals, das waren Zeiten, nicht? 5 TV-Programme = ganze Nation vor einer Sendung und nicht das ganze Gedöns wie heute, daß jeder Sender sein eigenes Format bringen muss) war ja auch musikalisch tätig- zu den bekannterem Liedgut gehören sicher „Es ist alles nur geliehen“ oder „Wir sind alles Marionetten“. Ich hab ja mal eine CD „Fröhlich eingeschenkt“ geschenkt bekommen, die ehrlich gesagt gar nicht so fröhliches Liedgut beinhaltet, aber das wäre ja auch zu leicht gewesen, wenn man nur die Blauer Bock-Attitüde auf einen Tonträger transportiert hätte.

Unvergessen und ein Klassiker ist seine Rolle als Heinz Wäscher im Film „Kein Pardon“ mit Hape Kerkeling. Den kann ich wieder und immer wieder anschauen und krieg ansatzweise Bauchweh vor Lachen. Ich sag nur „Witzischkeit kennt keine Grenzen“, „Käffche?“ oder „So kann ich net arbeite… seit 30 Jahre bin ich Fernsehen… ich war nur ein einziges mal krank, 39 Fieber, da war ich professioneller als der ganze Haufe hier zusamme“…

Bei Kaufrauscher gibt es übrigens weiterhin das Schenk Guevara-Shirt ;-) zu kaufen, aber das nur mal so am Rande.