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Robert Johnson Theorie 65 – Synthiepop mit Klaus Walter

In Kooperation mit Heiner Blum von der HfG Offenbach präsentiert die Veranstaltungsreihe „Robert Johnson Theorie“ prominente, fachkundige Gäste – Soundspezialisten, Musiker, Autoren, DJs – mit Vorträgen zum Thema Clubkultur, Produktion und Rezeption elektronischer Musik. Die Veranstaltungen finden jeweils zwei Stunden vor der normalen Cluböffnung statt und gehen dann fließend in die Clubnacht über. Am kommenden Samstag, 23. März 2019, 22 Uhr, schlägt Klaus Walter erstmals die Brücken von Post-Punk und Synthpop zu House und Techno des 21. Jahrhunderts. Klaus Walter ist seit Mitte der 1970er Jahre als Autor und DJ in den Themenfeldern Popkultur, Fußball und Politik tätig. Seit 2008 arbeitet er als Redakteur und Moderator beim Internetradio ByteFM.

In den späten Siebzigern entstanden in den USA und Großbritannien neue Musikszenen, die außer der Nutzung der Synthesizern und Drummachines wenig gemeinsam hatten. Viele dieser neuen Acts waren von Punk inspiriert, suchten aber musikalischen Formen jenseits von drei Akkorden. In der Folge erlebte Großbritannien einen Boom der sogenannten Synth-Pop-Bands: The Human League, Heaven 17, Joy Division, New Order, Soft Cell und Frankie Goes To Hollywood. In Deutschland wirkten u.a. Liaisons Dangereuses, DAF, die Einstürzenden Neubauten und Malaria!.

Human League – „Being Boiled“ (1978)

Joy Division – „Love will tear us apart“ (1980)

Heaven 17 – „Let me go“ (1982)

New Order – „Blue Monday“ (1983)