Podcast Brudi #12 mit Toni Dancehall (ReweCityCrimeBoys)

Frankfurt. Aber auch Offenbach. Und irgendwie auch Graffiti. Und dann auch noch Berlin. So ganz durchgeblickt habe ich das bei den ReweCityCrimeBoys nie, gefühlt waren da irgendwann mehr Namen im Umlauf als damals beim Wu-Tang-Clan, als dass ich verstehen konnte, wer da jetzt genau mit wem und wo und überhaupt was macht, dazugehört usw. Umso besser, dass Crew-Member Toni Dancehall kürzlich beim Podcast Brudi zu Gast war und ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert hat, von den Anfängen als Graffiticrew (unter anderen Namen) vor 13 Jahren bis hin zur Idee, mit Deutschrap jenseits von Azzlacks- und Gangsterrapgedöns aktiv zu werden.

Gastgeber bei „Podcast Brudi“ ist übrigens Josua „Yoscha“ Hellmeier, der auch schon als Moderator für Radio X und Redakteur für Magazine wie die „Juice“ und das „Splash! Mag“ aktiv war. Mit diesem Format soll Transparenz in die (Untergrund) Hip-Hop-Szene Frankfurts gebracht werden.

Podcast Brudi #12 mit Toni Dancehall (ReweCityCrimeBoys)

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Toni Dancehall – „Trip“

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2 Kommentare zu “Podcast Brudi #12 mit Toni Dancehall (ReweCityCrimeBoys)

  1. Eine Schande für Frankfurt einfach nur diese ganze Truppe

    • stadtkind

      Hast du einen Internettarif, der dich nach Anzahl der eingegeben Buchstaben berechnet oder warum führst du nicht aus, was genau „eine Schande für Frankfurt“ sein soll? Die Typen an sich? Ihr Output in Sachen Graffiti? Ihre Musik? Man weiß es nicht. Allein die Passage – sofern du dir den Podcast überhaupt angehört hast – „Wir sind, was den Sound angeht […] eine der ersten gewesen, die so ein bisschen weg von diesen Trist-und-grau-Frankfurt-Beton-Rap weggegangen sind, auch wenn wir da auch irgendwie herkommen, und es hier und da mal reinschwingt […] Sind uns immer darüber bewusst, dass wir das alles nicht so ultraernst nehmen, weil wir auch irgendwie wissen, in was für eine guten Welt wir leben, wie privilegiert wir sind, als deutsche weiße Männer in Deutschland zu leben und eigentlich alles zu haben […] Wir haben nie Struggle gehabt, eigentlich so richtig realen…“ ist schon reflektierter (und somit weniger „Schande für Frankfurt)“ als das, was so manch andere aus der hiesigen Szene je von sich gegeben haben.

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