Blog, Urban Art

Playing The City 3

Kunst wo Du sie nicht erwartest- oder auch: Playing The City 3. Vom 11. bis zum 25. August 2011 bringt die Schirn Kunsthalle Frankfurt Kunst auf die Straßen der Stadt. Aktionen, Performances, Installationen, Workshops, Demos, Flashmobs, whatever- mitmachen statt nur zuschauen ist angesagt.

16 Aktionen werden auf der P.T.C.-Website aufgeführt und nach dem ersten Überfliegen weckt bei mir persönlich das am 20.08. stattfindende Limelight: Saturday Night der Künstlergruppe Sans Façon am meisten Neugierde. Gespannt bin ich aber auch auf den Ort, der im Rahmen des Strick-Flashmobs unter Beteiligung von Stephanie Müller und Klaus Erich Dietl, Teil der Guerilla-Knitting-Gruppe Kommando Agnes Richter, am 25.08. gemeinsam bestrickt wird- ich mag ja diese Strickguerilla-Sachen irgendwie.

Weitere interessante Aktionen verstecken sich hinter den Titeln Ways Out und Ohne Titel, wie auch Plakatwand , StrassenkioskCusec 4, und Playing Them Trees von Il-Jin Atem Choi, der ja auch an der Ausstellung Frankfurter Zeitgeist 2011 teilnimmt. Für den gesamten Überblick zu Playing The City 3 bitte hier entlang, anschließend auf Aktionen klicken und die eigenen Favoriten aussuchen.

Die beiden Vorgänger gingen ohne eine Partizipation meinerseits über die Bühne, aber wie es ausschaut, meint es der Kalender für die diesjährige dritte, wie zugleich auch die letzte (warum eigentlich?) Runde der Playing The City-Reihe, gut mit mir.

4 Kommentare

  1. Also, ich finde ja Playing The City erstmal eine gute Sache (besser als Ausstellungen).

    Allerdings finde ich es auch typisch Institution so etwas auf einen kurzen Zeitraum zu begrenzen, während Offspaces das gleiche über einen wesentlich längeren Zeitraum und daher mit höherem Risiko betreiben. Und dafür erhalten sie nicht genug Anerkennung.

    Siehe auch meinen Artikel dazu aus dem letzten Jahr, samt Replik des Schirn Kurators:

    http://www.thing-net.de/cms/artikel346.html

    Grüße
    Stefan

    • Ich bin eher Offspaces-unerfahren, daher weiß ich nicht so recht, von wem die von Dir angesprochene Anerkennung kommen sollte- generell von einem Publikum, den Medien oder ausschließlich von den entsprechend etablierten Institutionen (=Konkurrenz? Ablehnung?) wie in Deinen im Kommentar verlinkten Artikel angesprochen? Auf jeden Fall positiv sehe ich an dieser P.T.C.-Sache, daß dieser Event sicher auch bei einigen Besuchern/Teilnehmern ein generelles Interesse zu solchen Veranstaltungen und Projekten wecken wird und darüber den Weg zu lokalen oder regionalen Offspaces finden könnten.

  2. Seltsam, wenn ich den Link anklicke, erhalte ich eine Fehlermeldung, kopiere ich hingegen die URL in das Adressfeld des Browsers, gelange ich zum verlinkten und lesenswerten Artikel des ersten Kommentars.

  3. Ich finde die Schirn sollte einfach die lange und beständige Arbeit Frankfurter Offspaces anerkennen, statt sich nur Häppchen rauszupicken und damit eine Art Zirkus zu veranstalten.

    P.S.
    Bei mir hat der Link grad tadellos funktioniert.

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