Kino des DFF zeigt Anime-Meisterwerk AKIRA

Das japanische Filmfestival Nippon Connection fand in diesem Jahr zum 20. Mal statt und wurde Corona-bedingt nur online veranstaltet. Nun komplettiert die Sektion „Retrospektive“ das Programm und kommt in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut in Köln und der Japan Foundation in Tokyo ins Kino des DFF. Die Reihe „Nippon Retro 2020. Tokyo Stories. Lives and Shapes Of A City“ widmet sich Filmen, in denen die japanische Hauptstadt Tokyo eine tragende Rolle spielt und umspannt insgesamt fünf Jahrzehnte.

Gezeigt wird auch AKIRA, obgleich es sich hier schon um ein „Neo-Tokyo“ (im damals noch weit entfernten Jahr 2019) handelt. Katsuhiro Otomos Manga-Verfilmung aus dem Jahre 1988 gilt als einer der wichtigsten Animes überhaupt und ist verantwortlich für die Akzeptanz dieses Genres außerhalb des asiatischen Raums.

The Impact of Akira: The Film that Changed Everything

Akira (1988) Trailer

Das Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums zeigt das Anime-Meisterwerk AKIRA am Samstag, 29. August, um 20:30 Uhr und Sonntag, 30. August, um 18 Uhr, jeweils mit einer Einführung von Florian Höhr. Es ist mir allerdings nicht ganz klar geworden, welche Version des Animes gezeigt wird. Im gedruckten DFF-Flyer „Kinoprogramm August 2020″ wird das „OmeU“ angekündigt, online dagegen eine „Engl. Fassung“, wobei auch nicht ersichtlich ist, ob es sich dabei um die gute Original-Kino-Synchro (1991) oder die wirklich schlimme zweite Synchro (2005) handelt, die diesen Klassiker einfach nur zerstört.