J.P. Morgan Corporate Challenge 2013

Frankfurt kommt nicht zur Ruhe. Wieder Polizei in der City, wieder der Heli am Himmel, wieder Absperrungen soweit das Auge reicht. Die „Wir sind friedlich, was seid Ihr?“ und „A- Anti- Anti-Capi-ta-lista“-Rufe bleiben jedoch aus, Regenschirme und Sonnenbrillen weichen bunten und sportlichen Outfits. Viele davon sind vermutlich heute zum ersten, und möglicherweise auch zugleich zum letzten Mal im Einsatz. Die Rede ist vom J.P. Morgan Corporate Challenge 2013 in der Innenstadt von Frankfurt am Abend des 12. Juni.

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Auch ich bin dort schon mal mitgelaufen und es war eigentlich ganz lustig. Vor allem die Wartezeit vor dem Start, die man mit den zahlreichen Angeboten an alkoholischen Getränken im Startbereich totschlagen konnte. Wenn man jedoch, wie dieses Mal, „nur“ vom Streckenrand zuschaut und auch mal länger an einer bestimmten Stelle verweilt und über die Lautsprecher entlang der Strecke einer Moderation ausgeliefert ist, bei der jegliches „Zacki, zacki, letzte Runde, wer will nochmal, wer hat noch nicht“ der Dippemess wie reinste Prosa wirkt, kann das zuweilen schon leicht ins Groteske abdriften.

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Der J.P. Morgan Corporate Challenge ist ein Lauf über eine Strecke von 5,6 Kilometern und mittlerweile zum größten Lauf in Europa überhaupt avanciert. Jede/r Läufer/in trägt mit 1,80 € vom Startgeld zu einer Spende an die Stiftung Deutsche Sporthilfe bei. Die Gesamtsumme wird von J.P. Morgan anschließend noch verdoppelt.