Demo gegen rechtes Bündnis in Frankfurt

Am Samstag, den 22. Juni 2013, wollte eine kleine Gruppierungen aus dem rechten Lager durch Frankfurt ziehen. Den knapp 25 Teilnehmern dieser angemeldeten Demo standen etwa 500 Gegendemonstranten vor dem Schauspielhaus am Will-Brandt-Platz gegenüber.

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Als Musik einer deutschsprachigen Band aus Norditalien über die Lautsprecher lief, wurde ihnen kurzerhand die Sprechanlage gemopst, so dass die Vertreter der Republikaner und Co. nun auch technisch limitiert waren.

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Nach der Kundgebung vor Ort wurde die Demo beendet, die ursprünglich geplante Route in Richtung Innenstadt fand nicht statt. Mit „Polizei zeigt sich von ihrer Schokoladenseite“ hat die FR einen Artikel zu den Aktionen in Nähe der EZB veröffentlicht.

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4 Kommentare zu “Demo gegen rechtes Bündnis in Frankfurt

  1. Klasse! Vielen Dank für den Bericht.

  2. Ich danke auch! Ich war allerdings persönlich nicht vor Ort, weil ich diese Form des Protests gegen das braune Pack nicht unterstütze. Eine wirkliche Demokratie muss sich anders wehren können: Lautsprecherklau, Niederbrüllen und sonstige Aktionen sind m.E. kein Mittel (insbesondere gegen lediglich 25 Andersdenkende – das sollten wir aushalten können), wenn sich eine Opposition auf die Strasse stellt. Mit solchen Dingen werden die Fronten nur verschärft.

    Anders wäre es, wenn die heutigen Gegendemonstranten eifrig im Osten und im Ruhrgebiet aktiv wären – dort sind neonationalistische Subkulturen entstanden, die ernstzunehmen sind. Die dortigen Oppositionellen gegen den Rechtsruck werden leider (staatlicherseits und seitens der Medien) ziemlich im Stich gelassen…

  3. @Hackentrick Gegen eine Unterstützung für andere Regionen ist sicher nichts einzuwenden, auch wenn ich nicht wirklich weiß, wie genau es diesbezüglich in den von Dir angesprochenen Regionen aussieht. Als eine Verschärfung der Fronten empfinde ich es jedoch allenfalls, dass so Leute es überhaupt wagen, hier in Frankfurt aufzuschlagen und irgendwelche Strecken ablaufen und Reden halten wollen. Selbst wenn es nur Einziger wäre: Ich finde es richtig und wichtig jeden von denen mit der Botschaft heimzuschicken, dass es in Frankfurt nichts zu holen gibt.

  4. Wenn jemand hier irgendwelche Fronten verschärft, dann sind es die Ungeister von rechtsaußen. Jedes einzelne Opfer rechter Gewalt hat es verdient, dass man diesen Arschgeigen unmissverständlich zu verstehen gibt, dass sie auch nicht als pseudodemokratische Opposition geduldet werden. „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ und „Wehret den Anfängen“ sind die verkürzten Parolen dazu. Wenn wir friedlich neben Neonazis herlaufen und uns darauf verlassen, dass die Polizei und der Verfassungsschutz und die Gerichte die Demokratie schon schützen werden, dann werden wir noch viele NSUs erleben.

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