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Das Weiße Diktat

Ein phan-tas-tisch-er Anblick! So wie auf dem Bild hier oben gezeigt präsentiert sich Kunst in Frankfurt. Schlechte Beleuchtung, beschissener Platz (B-Ebene seitlich der wenig frequentierten Rolltreppe der U-Bahn-Station Dom/Römer) und Kabelgedöns was von der Decke des Schaukastens runterhängt. Es sei denn, das ist so gewollt. Ist ja nicht immer so einfach mit der Kunst. Auch bezüglich des Verständnisses für die gezeigte Kunst, mit dem ich mich in diesem Falle zugegebenermaßen etwas schwer tue.

Vor gut einer Woche entdeckte ich im Bahnhofsviertel Hinweise auf „Das Weiße Diktat“, einem Projekt von Franziska von Stenglin und bereits dort konnte ich schon herzlich wenig mit den Begleittext dazu anfangen, so daß ich den gestrigen Tag abwarten wollte, um zu sehen was es denn wohl damit auf sich haben könnte, klang aber spannend:

„87 Jahre lang ist geschwiegen worden zu der Sache in Frankfurt. Wir haben es überprüft – seit einem Artikel, einer Randnotiz eher, in einer Zeitung, die es nicht mehr gibt. An einem Maitag vor 87 Jahren hat der Journalist Hoinek es aufgeschrieben. Kurz darauf ist er unter merkwürdigen Umständen gestorben. Wir haben uns nach ihm benannt:
»Die Hoineks« […]“ (FKV)

 

Heute habe ich dann den Weg zum Ort des Geschehens gesucht… und gesucht…  und dann auch gefunden. Der Standort dieses so genannten Projekt-Displays war mir bis dato nicht bekannt, ergo ist es mir demnach auch bisher sonst nie weiter in Erscheinung getreten, denn hey, wer benutzt denn schon an der U-Bahnstation Dom/Römer diese eine abseits gelegene Rolltreppe die sich gleich dahinter befindet? Eben.

Wenige kleine Objekte mit zig Zeilen zu umschreiben macht es nicht wirklich interessanter oder sehenswerter. Sry. Und sonst ist da also auch regelmäßig immer etwas, was als Kunst definiert wurde, zu sehen? Werde ich mal künftig darauf achten. Dieses mal jedoch konnte ich mit dem aktuell dort gezeigtem Projekt nicht so wirklich was anfangen. Auf so ziemlich allen Ebenen. Also wenn’s nach mir geht: Kann weg.

3 Kommentare zu “Das Weiße Diktat

  1. hab den text in der münchner auch gelesen und sonstwas erwartet…hm?!das wars?

  2. Dieser Text ist imho Marketing. Wäre klar beschrieben worden, um was es geht, hätte ich das zur Kenntnis genommen und nicht eine halbe Stunde lang gesucht um festzustellen, dass es keinen Journalisten dieses Namens gegeben hat, der 1925 über Frankfurt geschrieben hat.
    Ich werds mir aber mal anschauen im Vorübergehen.

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