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Open Ports, Open Cities - Banner zur Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt

Protestbanner zur Bahnhofsviertelnacht 2019

Wie bereits zur Bahnhofsviertelnacht 2017, wurde das Stadtteilfest auch in diesem Jahr mit einigen Bannern kritisch begleitet. Am Gebäude des Hausprojekts NIKA waren mehrere Banner angebracht, mit denen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf einige Themen aufmerksam gemacht werden sollten. Am heutigen Freitag waren noch diese vier Banner sichtbar:

Stop Racial Profiling! - Open Ports, Open Cities - Banner zur Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt

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Kunst im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main

Kunst im öffentlichen Raum in Frankfurt von 2010 bis 2019

Irrtümlicherweise habe ich mit Public Art bzw. Kunst im öffentlichen Raum früher nur Denkmäler verbunden und mich dementsprechend nicht weiter dafür interessiert. Tatsächlich gibt es auch viele andere, interessante, zeitgenössische Projekte, oftmals aber nur temporär. Einiges von dem, was es diesbezüglich in der Zeit von 2010 bis 2019 in Frankfurt am Main zu sehen gab, ist in dieser Übersicht zusammengefasst.

saasfee* – Illuminated Questions (2010)

Mit dem mehrere Monate anhaltenden Projekt Illuminated questions verwandelte saasfee* das 18 stöckige Hochhaus am Turm in ein überdimensionales Lichtkunstobjekt.

saas fee - illuminated quastions

Rossmarkt³ – Tomás Saraceno, Tamara Grcic und gelitin. (2010 – 2012)

Mit insgesamt drei zeitgenössischen Kunstwerken widmete sich das Kunstprojekt Rossmarkt³ drei Jahre lang dem sonst eher tristen Platz in der Frankfurter Innenstadt.

Nextower – Schleifenquadrat/Place of interest sign (2011)

Kurz bevor das Bürohochhaus als Nextower der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, machte das Symbol Place of interest auf das neue Gebäude aufmerksam.

Leuchtendes Schleifenquadrat an Hochhaus in Frankfurt

Cornelia Heier – Liebe. Metaphorik eines emotionalen Zustands (2011)

Seit 2005 an verschiedenen Orten in Frankfurt zu sehen: LIEBE, Metaphorik eines emotionales Zustandes. Im Rahmen von „Stadtlabor unterwegs“, dem Ausstellungsprojekt des Historischen Museum, machte es Station auf dem Ernst-Achilles Platz.

Public Art in Frankfurt - LIEBE-Skulptur

Claudia Bosse – Burning Beasts (2012)

Die 10 Autowracks in der Frankfurter Altstadt waren Teil der Frankfurter-Kunstverein-Ausstellung „Demonstrationen. Vom Werden Normativer Ordnungen“. Die „Burning Beasts“ waren eine performative Installation in Kooperation mit den Studenten des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen.

Punlic Art in Frankfurt - Autowracks “Burning Beats“ in der Altstadt

Schirn – Street-Art Brazil (2013)

Für die Open-Air-Ausstellung Street-Art Brazil holte die Schirn Kunsthalle einige brasilianische Streetart-Künstler und -Künstlerinnen nach Frankfurt. Bemalt wurden u.a. Bauzäune, Wände, Hausfassaden und eine U-Bahn.

Calori & Maillard – L’oiseau de feu (2014)

Für l’Oiseau de feu tanzten Baukrane am Maintor-Areal synchron zu klassischer Musik.

Maintor-Baustelle in Frankfurt am Main

Maintor in der Innenstadt, Mai 2014.

Stefanie Grohs – Mitten unter uns (2015)

Mitten unter uns war eine Installation im öffentlichen Raum zum Gedenken an die ehemaligen Häftlinge des KZ-Außenlagers Adlerwerke im Gallus.

Mitten unter uns - Installation von Stefanie Grohs

Joko Avianto – Big Trees (2016)

Mit „Roots. Indonesian Contemporary Art“ zeigte der Frankfurter Kunstverein eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus Indonesien, darunter auch Joko Aviantos Bambusinstallation Big Trees.

„Big Trees“ am Frankfurter Kunstverein

Palmengarten – Rosenkavaliere (2016)

Um für das einmal im Jahr stattfindende Rosen- und Lichterfest im Palmegarten zu werben, wurde einige Denkmäler in Frankfurt zu Rosenkavalieren umgeschmückt.

Vitos Saloshanka – New Citizens (2017)

New Citizens ist eine Fotoserie des Künstlers Vitus Saloshanka und zugleich Name des Ausstellungsprojektes, für das er ein Jahr lang Geflüchtete in einem Wohnwagenstellplatz am Rebstockbad portraitiert hat.

New Citizens Portraits in Frankfurt - Kunst im öffentlichen Raum

Mia Florentine Weiss – Love/Hate (2019)

Die Skulptur Love/Hate stand zunächst am Senckenbergmuseum und kam anlässlich der Europawahl in die Innestadt. Sie wird von der einen Seite als LOVE, und von der anderen als Hate gelesen.

Love Hate Ambigramm von Mia Florentine Weiss

[Okay, 2 der 12 Projekte sind eigentlich Marketing und nicht Kunst, aber dennoch sehenswert und deswegen Teil dieser Übersicht]

Summer Hangouts an den Schirn-Treppen in Frankfurt

Schirn Kunsthalle – Big O Hangouts

Ausstellungshäuser machen relativ wenig aus der Sommerzeit und der damit verbundenen Möglichkeit, die angestammten Räumlichkeiten zu verlassen und außerhalb, und sei es nur vor den eigenen Toren, aktiv zu werden. Das „Stadtlabor“-Projekt des Historischen Museums hat in den vergangenen Jahren hierzu einiges unternommen, ebenso die Schirn Kunsthalle, mit Events rund um die Rotunde und den zum Ausstellungshaus führenden Treppen – nicht selten mit musikalischen Darbietungen. In den kommenden Wochen wird es anlässlich von Big Orchestra, die Ausstellung von Skulpturen, die gleichzeitig Musikinstrumente sind, auch wieder zu entsprechenden Veranstaltungen kommen.

SCHIRN WIRD SOUND! BIG ORCHESTRA

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Tunnelbegehung in Frankfurt am Main, von Hauptwache bis Südbahnhof

Tunnelbegehung in Frankfurt: Hauptwache X Südbahnhof

Rund 6 Jahre ist es her, dass ich via Social Media mich mit der VGF dazu austauschte, warum denn nicht auch mal in Frankfurt am Main Veranstaltungen ermöglicht werden, in denen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, einen Einblick in den Frankfurter Untergrund zu erhalten. Ausgangspunkt war damals glaub ich ein Artikel über das Berliner U-Bahn-Cabrio, mit dem in der Hauptstadt genau solche Touren angeboten werden. Und wenn nicht eine solche Tour möglich sei, dann beispielsweise eine Begehung zum Fotos machen, bei der nächsten Sperrung, nach Betriebsende, eingebunden in einem Event, whatever. Soweit ich mich daran erinnern kann, wurde das Anliegen nicht wirklich ernst genommen und eher alles Mögliche aufgezählt, warum was wie alles nicht geht usw. Weiterlesen

Adorno-Graffiti in Frankfurt-Bockenheim

Podiumsdiskussion zur Aktualität Adornos

Anlässlich des 50. Todestages von Theodor W. Adorno gab es in den letzten Wochen einiges zu lesen und zu hören, vor allem bezüglich seines Vortrags aus dem Jahre 1967 in Wien, das der Suhrkamp Verlag kürzlich auch mit einer Buchveröffentlichung würdigte. Nun wird das Thema auch in Frankfurt diskutiert. Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main) lädt ein zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion, in der ein Blick auf die Aktualität seines Schaffens geworfen werden soll. Weiterlesen

Abstract Graffiti von KEF! beim Atelier Frankfurt

Keep flowing and connecting – Abstract Graffiti von KEF! beim Atelier Frankfurt

Simon Röhlen alias KEF! hat im Juni dieses Jahres  den Bereich rund um den Turmeingang des Atelier Frankfurt mit den für ihn typischen und von ihm als „Abstract Graffiti“ bezeichnetem Stil künstlerisch neu gestaltet.

Der Künstler stammt ursprünglich aus Übach-Palenberg bei Aachen, lebte später für einige Jahre in London und zog von dort aus weiter nach Berlin. Gemalt hat er u.a. auch schon in den USA und in Hong Kong, wobei oftmals größere Arbeiten entstanden sind, als die kürzlich im Hof des Atelier Frankfurt.

Abstract Graffiti von KEF! beim Atelier Frankfurt

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Szene aus dem „Kantholz“-Video von Egotronic

Egotronic – „Kantholz“

Egotronic gehören neben Bratze, Der Tante Renate, Egotronic, Frittenbude und Saalschutz zu den Musikern bzw. Bands, auf die ich vor rund 10 bis 12 Jahren aufmerksam wurde. Allen gemein ist, dass sie beim Hamburger Label Audiolith veröffentlicht haben, aber auch, das mein Interesse an ihnen nicht wirklich lange hielt. Nicht wegen Themen und Texten, sondern wegen der auf Dauer doch wenig ansprechenden musikalischen Qualität, ähnlich wie beim Deutschrap, wo, bis auf wenige Ausnahmen, Songs mit wirklich interessanten Texten in eine eher wenig überzeugende musikalische Produktion eingebettet sind. Weiterlesen

Case Ma'Claim -Graffiti an Hausfassade zeigt Frau an Schreibmaschine

Streetart in Frankfurt: Mural-Doppelpack von Case in der Miquelallee

Der 1979 in Schmalkalden geborene Andreas von Chrzanowski tritt seit mindestens zwei Jahrzehnten als Graffitikünstler Case in Erscheinung. Als einer von vier Mitgliedern (Akut, Case, Rusk und Tasso) der rund um die Jahrtausendwende gegründeten Ma’Claim-Crew avancierte er zum Vorreiter von fotorealistischer Graffitikunst und hat mittlerweile weltweit sogenannte Murals geschaffen und seine Malkunst auch in Ausstellungshäusern präsentiert. Aktuell lebt er in Frankfurt am Main, wo er auch ein Studio hat. Zu den bekannten Werken, die er in Frankfurt bisher realisiert hat, gehören Gestaltungen im Ostend, wie z.B. an den Haltestellen Ostendstraße (mit Does) und Ostbahnhof, die Zusammenarbeit mit Kent am Gebäude des Frankfurt Pub (früher: Vinybar) und mit Deih an der Galluswarte. Weiterlesen

Sweat & Tears - Animationsfilmfest Frankfurt

Sweat & Tears 2 – Animationsfilmfest Frankfurt

Vom 16. bis 17. August 2019 präsentiert das Animations- Filmfest Sweat & Tears im saasfee*pavillon in Frankfurt am Main die besten Animationskurzfilme, die in den vergangenen Jahrzehnten innerhalb der unabhängigen Animationsszene entstanden sind.

Initiiert und organisiert wird das Filmfest, das in diesem Jahr erst zum zweiten Mal veranstaltet wird, von saasfee* in Kooperation mit Merlin Flügel und Marc Rühl, die Teil des Animationskollektivs Gogo Tanda sind. Gezeigt werden Filme von inzwischen etablierten Animatoren bis hin zu Arbeiten von jungen Filmemachern. Die ausgewählten Kurzfilme (im Ankündingstext ist die Rede von „über 70“, ich zähle im Programmheft (.pdf) aber „nur“ 54) werden in vier Blöcken an zwei Tagen ab 20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr) gezeigt.

  • Phantasic Space (Freitag, 20 – 21 Uhr)
  • Special Perspective (Freitag, 21:30 – 22:30 Uhr)
  • Live Fast Die Young (Samstag, 20 – 21 Uhr)
  • Visual Candy (Samstag, 21:30 – 22:30 Uhr)

Der Eintritt pro Tag kostet 8 Euro, ein Kombiticket für beide Tage liegt bei 14 Euro.