Bitte keine Werbung einwerfen

In Summe betrachtet ist es schon etwas frech, was sich an Werbung im eigenen Briefkasten wiederfindet. Frech deswegen, weil eigentlich ein gut leserliches „Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen“-Schild angebracht ist. Meistens ist es ja im nächsten Moment, wenn die Klappe des Altpapiercontainers zufällt, schon wieder vergessen, aber bei einigen der hier gezeigten „Übeltäter“ kommt es vor, daß man sie sogar öfter im Briefkasten hat. Bei diesen besonders dreisten Firmen könnten Dienst, Leistung und Preis in einem noch so tollem Verhältnis zueinander stehen, Kunde werde ich durch solch ein gehabe ganz sicher nicht. Dasselbe gilt übrigens auch für all Immobilienvermittler und Maklerunternehmen, die vermehrt in meinen Briefkasten aufschlagen und mit ihren Diensten um eine mögliche Veräußerung (m)einer attraktiven Immobilie in der nächster Zeit werben.

7 Kommentare zu “Bitte keine Werbung einwerfen

  1. Ich sehe das positiv. Wir sammeln das ganze Papier und bringen es zur Wertstoffsammelstelle. Aktuell gibts 10 Cent je Kilo und das bekommt man bei der ganzen Werbe- und kostenlosen Zeitungsflut recht schnell zusammen und verdient sogar noch etwas Geld damit. :D

    • Echt? Was es alles gibt… Also hier ist ja Pfandflaschen-Sammeln sehr populär, wiegt nichts und bringt viel/mehr Geld ein. Geld für Papier kannte ich bisher nur von den sog. Cartoñeros aus Buenos Aires.

  2. Habe das selbe Problem (trotz der ebenfalls vorhandenen Aufkleber). Habe sogar nach einer Mailbeschwerde beim jeweiligen Verlag einen Brief mit nochmaligen Anti Werbung + Zeitungen Aufkleber als Antwortsgeschenk erhalten, aber keine Entschuldigung, daß dies so nicht mehr vorkommen werde. Der neue zusätzliche Sticker nützt aber ebenfalls nix. Heute war bereits das zweite mal die eine Zeitung drin, von den ganzen Flyern mal ganz zu schweigen.
    Angeblich kann man ja mit juristischen Schritten drohen, aber ob mir dieser Aufwand es wert ist…
    Allerdings finde ich die Antworten der Verlage frech, angeblich wünschen sich viele diese kostenlosen Spamblätter ja… Hm, scheint vielleicht an einer immer größer werdenden Menge vereinsamter Rentner zu liegen, die wenigstens noch etwas Unterhaltung neben der BILD und HR4 dadurch bekommen. „Uh, Post im Briefkasten einer denkt an mich…“ oder so!
    Irgendwie scheine ich jedenfalls zu einer „Randgruppe“ zu gehören, ich hätte nix dagegen diese Unmengen an Papier und Druckerschwärze aufs Abstellgleis zu bugsieren.

  3. Hallo!
    Ich finde das sehr interessant, was Ihr da berichtet.
    Meine Firma stellt solche Aufkleber „Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen“ her.
    Rechtlich muss der Aufkleber beachtet werden. Besonders wenn der Text durch „kostenlose Zeitungen“ ergänzt ist. Genaueres findet Ihr in unserem Blog: „http://aufkleberland.wordpress.com/2012/03/31/briefkasten-aufkleber-bitte-keine-werbung-einwerfen/“ und es gibt auch ein neueres Urteil zu dem Thema, über das ich ebenfalls berichtet habe. „http://aufkleberland.wordpress.com/2012/04/27/neues-urteil-zu-bitte-keine-werbung-aufkleber/“
    Wir bekommen Feedback von Kunden, dass die Aufkleber überwiegend beachtet werden. Aber es scheint regionale Unterschiede zu geben. Ich würde das gerne mal näher betrachten.
    Wenn Ihr Lust habt, nehmt doch einfach mal Kontakt auf.
    Entweder über unsere Webseite „www.Aufkleber-Land.de“ oder über Facebook (https://www.facebook.com/pages/Magnetshop24de-Aufkleber-Landde/191524597529493).
    Mich würde interessieren, wo genau Ihr wohnt (PLZ, ORT und Stadteil. Genaue Adresse muss nicht sein.), welchen Aufkleber genau Ihr verwendet und seit wann er angebracht ist.
    Außerdem ist natürlich sehr interessant, welche Firmen den Aufkleber ignorieren. Falls sich da Regelmäßigkeiten zeigen, könnten Betroffene ja eventuell gemeinsam gegen die Unternehmen vorgehen.
    Sowas lässt sich ja via Blogs oder FB gut koordinieren.

    Ich würde mich sehr freuen, von Euch zu hören – ganz gleich, woher Ihr die Aufkleber habt. ;-)

    LG
    Jan

  4. In Bembeltown ist offensichtlich eine Verteilerfirma für die kostenlosen Zeitungen zuständig. Ich habe zweimal dort angerufen und jedesmal freundliche Worte gehört. Aufgehört haben die Belästigungen via Briefkasten nicht. Der dritte Anruf war erfolgreich, die Androhung von von 1.500€ + Anwaltskosten hatten Wirkung gezeigt.
    Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass seit einiger Zeit die Post als Verteiler benutzt wird. Und Briefträger dürfen offensichtlich alles in den Briefkästen versenken. Was kann man dagegen tun?

  5. In besonders hartnäckigen Fällen kann man sich an den Absender der Werbung wenden, also diejenige Firma, deren Name auf der Werbung steht, und die somit dafür verantwortlich ist. Schriftlich (Einschreiben mit Rückschein) auf Unterlassung bestehen. Klappt es dann noch immer nicht, hilft der freundliche Anwalt von gegenüber… ;-)
    Die Rechtslage ist klar definiert. Also gute Karten auch für eine anwaltliche Aktion. Manche Firmen werden erst aktiv, wenn es Geld kostet.

  6. ein gutes mittel die einwurfsflut zu unterbinden ist : per post unfrei an den verteiler zurückschicken…
    mit beschwerdebrief und angabe der adresse , die von der post aber nicht einsehbar sein sollte…

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