Autor: stadtkindFFM

YABOBO: Yarn Bombing Bornheim & die Stier-Skulptur im Günthersburgpark

An den Stier im Güntherspark habe ich sogar noch Erinnerungen aus Kindheitstagen. Leider ist diese 101 Jahre alte Skulptur seit unzähligen Jahren ziemlich runtergekommen und wird offenbar von der Stadt Frankfurt ebenso vernachlässigt, obwohl nur wenige Meter entfernt die regelmäßig besprühte Sämann-Skulptur am Eingang zum Park genauso regelmäßig gesäubert wird. Muss man nicht verstehen… Um so erfreulicher hingegen, daß Yarn Bombing Bornheim sich des Stieres angenommen hat. Ist wirklich klasse geworden. Eigentlich könnte man den Stier ja ein komplettes Outfit in Wolle verpassen, oder? Würde bestimmt grandios aussehen. Hihi. Im Übrigen bin ich nicht der Erste, der das gute Stück entdeckt hat. Check it out -> here.

Tamara Grcic- Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt am Main

Rossmarkt: outside-here by Tamara Grcic

Seit Freitag, 28. Oktober 2011, trifft man für die Dauer von sechs Monaten am Rossmarkt in der Frankfurter Innenstadt auf die Installation „outside-here“ von der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin Tamara Grcic. „Mit der Installation „outside-here“ für den Roßmarkt hat Tamara Grcic ein erstaunliches Vehikel erdacht, eine fahrbare Zeit- und Soundmaschine, die über den Winter zwischen Stillstand und Bewegung pendeln wird, sich darüber die leere Weite des Platzes einverleibt, um ihm ein gemeinsames Zeitmaß einzuschreiben, wie es früher auf einem öffentlichen Platz der Turmuhr vorbehalten war. Während das Gefährt die Bewegung der Menschen auf diesem Platz langsam nachvollzieht, durchbricht der Klang den Raum und spendet Ort und Mensch Struktur.“  (Rossmarkt³-Tableau vor Ort)

Graffiti in der Frankfurter Altstadt beim Dom + Pop Art 2011-Aktion der Schillerschule mit dem MMK

Nachdem bereits die Baustelle zum Historischen Museum in der Frankfurter Altstadt vor einiger Zeit mit Graffiti verschönert werden durfte, trifft man aktuell einige Meter weiter an einer weiteren Baustelle, mehr zum Dom hin, neuerdings ebenfalls auf Graffiti, welches sich größtenteils mit Frankfurter Themen wie Goethe und dem Struwwelpeter auseinandersetzt, aber auch dem uralten Frankfurter Stadtwappen von Hans Leistikow auf den Schildern der Naxos-Bande-Figuren ein kleines Comeback beschert.

Hausbesetzung in Frankfurt

„Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für Studierende„: Am 20.10.2011 appellierte der Präsident der Goethe-Uni, Prof. Werner Müller-Esterl, an die BürgerInnen Frankfurts zu prüfen, ob man nicht unbürokratisch und kurzfristig preiswerten zusätzlichen Wohnraum für die Studierenden zur Verfügung stellen können, da der Wohnungsmarkt in Frankfurt dieser Situation in vielerlei Hinsicht nicht gerecht wird. Und so beschlossen Studierende noch am selben Tag das Haus in der Schumannstraße 60 im Frankfurter Westend zu besetzen um mit dieser Aktion auf den Widerspruch zwischen Mangel an bezahlbaren Wohnraum und dem hohen Leerstand von Gebäuden in Frankfurt aufmerksam zu machen. Noch in der selben Nacht wurde mit einem gar nicht mal so klein wirkendem Aufgebot das Haus geräumt– und über das „wie“ wird vermutlich noch zu reden sein, zumal Vorwürfe bezüglich übertriebener Härte im Raum stehen, – keine Seltenheit bei Polizeieinsätzen in Frankfurt, Stichwort Kurth oder Schwundeck. Das Video von Janina Vogel auf Vimeo gibt es >> hier << zu sehen, einen Audioboo zur gestrigen Demo gegen die Räumung des besetzten Hauses gibt es an >> dieser << Stelle. Jeder der in Frankfurt mal ernsthaft auf Wohnungssuche war, wird sich sicher wundern, …

Gestatten, mein Name ist Danbo

Die herzallerliebste Nadine war so nett meiner Bitte nachzukommen, ob sie denn nicht mal ihren besonderen Freund vorstellen mag, da er so ziemlich überall, wo ich ihn zuletzt im Web zeigte, für interessierte und positive Reaktionen sorgte. Da ich die Figur ohne sie gar nicht kennen würde und auch die Fotos einer gemeinsamer Session entstanden, war es mir ein Bedürfnis, den damit verbundenen Wunsch einer kurzen Vorstellung hier im Blog von ihr schreiben zu lassen. An dieser Stelle nochmals ein ‚Danke schön‘ dafür. „Gestatten, mein Name ist Danbo, auch Kartonmännchen genannt!“ Seit einigen Jahren schwirren die Bilder von den knuffigen japanischen Kartonmännchen durchs Netz. Wer ihn auf den unzähligen Flickr-Fotos, tumblr-Beiträgen oder in Blogs sieht, verfällt seinen leuchtenden Augen meist sofort. Doch wo kommt er eigentlich her und was macht seine Faszination aus? Und wo kann man ihn kaufen? Danbo ist eigentlich nur eine Abkürzung für Danboard, sein technischer Name lautet „LTD Cyborg Revoltech Danboard Robot Box Man“. Danbo wird dem kleinen Kerl aber sicher eher gerecht. Das Männchen stammt aus der Feder des japanischen Mangazeichners …