arte | Tracks: Street Art meets Migrantifa – mit Graffiti politisch aktiv werden

Das wöchentliche TV- und Webmagazin zur Popkultur zeigt Reportagen über aktuelle Musik, Geek-Kultur, Kino und künstlerische Strömungen jenseits ausgetretener Pfade. Ganz aktuell: Street Art meets Migrantifa – mit Graffiti politisch aktiv werden

Hol den Vorschlaghammer! – Tracks erforscht, was wir mit den Statuen und Straßennamen, die noch immer die Heldengeschichte von Kolonialbeamten, Sklavenhändlern und anderen Verbrechern fortschreiben, tun sollen, und wie eine postkoloniale Erinnerungskultur gelingen könnte.

Anti Colonial Action Berlin – Ein Zusammenschluss von Berliner Graffiti-Crews und migrantischen Aktionsgruppen verwandelt die U-Bahnhof Afrikanische Straße in eine Ausstellung über die deutsche Kolonialgeschichte.

Rocco und seine Brüder – Viele Straßennamen des Afrikanischen Viertels im Berliner Stadtteil Wedding erinnern an deutsche Kolonialbeamte, die an  Verbrechen beteiligt waren bzw. sie gebilligt haben. Das Street-Art-Kollektiv verwandelt die Straßenschilder in ein Mahnmal gegen den Kolonialismus.

Ein Denkmal für Drogendealer? – Scott Holmquist oder auch das Performance-Kollektiv Skills stellen sich gegen eine repressive Drogenpolitik, die oftmals die schwächsten der Gesellschaft trifft. Dafür setzen sie denjenigen ein Denkmal, die in der Helden-Rangliste wohl einen der hinteren Plätze einnehmen: Drogendealern.

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2 Kommentare zu “arte | Tracks: Street Art meets Migrantifa – mit Graffiti politisch aktiv werden

  1. … gut gemeint ist nicht immer Verbesserung der Zustände.

    Politische Graffiti stellen Außenwahrnehmungen dar, und oft nicht von Leuten, die in den
    jeweiligen Feldern arbeiten.
    Vielleicht mal als Kritiker der Drogenpolitik mit Menschen sprechen, die in Drogeneinrichtungen
    arbeiten…. da kann man erstaunlich viel Neues (kennen)lernen.

    • „Politische Graffiti stellen Außenwahrnehmungen dar, und oft nicht von Leuten, die in den jeweiligen Feldern arbeiten“. Und? Selbst wenn das so wäre – gab’s dazu mal eine Studie? – es braucht weder das Einverständnis von Leuten aus „den jeweiligen Feldern“, noch muss man deren Bildungs- oder Leidensweg gegangen sein oder diesen sogar noch toppen, um aktiv zu werden. Mit einbeziehen ist gut – siehe Bsp 2, „Ein Zusammenschluss von Berliner Graffiti-Crews und migrantischen Aktionsgruppen“ -, muss aber kein Kriterium sein, um diesbezüglich nicht aktiv zu werden, wenn es nicht der Fall ist. Denke dass derlei besondere Aktionsformen auch nicht was für jede*n ist, vielleicht machen einfach alle das, was sie am besten können? Engagement hier, Aktionen da…?

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