Grüne Smoothies & vegane Snacks bei “Wir essen Blumen” in Frankfurt

Wir essen Blumen im Sandweg, Frankfurt am Main.

Obwohl die LOHAS in Frankfurt eher im Nordend und Bornheim verortet sind, eröffnete der Pionier in Sachen veganer Gastronomie in Frankfurt, der Edelkiosk, im Ostend seine Pforten. In Bornheim sollten jedoch noch genüg Läden folgen, siehe: Chimichurri, Wondergood, Bioveganerei Spahn und Extravegant. Im Ostend hingegen tat sich diesbezüglich in all der Zeit nichts mehr. Ein Zustand, der ab Mitte Juni 2014 der Vergangenheit angehören wird.

Im Sandweg 6c, zwischen Uhrtürmchen und Jo’s Donuts, eröffnet mit Wir essen Blumen ein Geschäft, welches künftig mit “grünen Smoothies und veganen Köstlichkeiten” punkten möchte.  Weiterlesen

Erste Vorführung der Vegan-Doku “Live and let live” in Frankfurt

“Live and let live” ist ein Dokumentarfilm über Veganismus und wird am kommenden Freitag zum ersten Mal in Frankfurt gezeigt. Produzent und Regisseur des Films ist Marc Pierschel, der u.a. auch schon zwei Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat. 2009 erschien sein veganes Kochbuch “Vegan lecker lecker” und 2010 “Vegan!“, eine Einführung in die vegane Lebensweise, auf dessen Grundlage auch sein Dokumentarfilm entstand.

Live an let live” erzählt die Geschichte von sechs verschiedene Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen dazu entschlossen haben, auf jegliche Tierprodukte zu verzichten und zeigt, wie sich das auf ihr Leben ausgewirkt hat.

Direktlink, via letlivefilm.com

Weiterlesen

Sei nett zu Mett

sei-nett-zu-mett-mit-zwiwwele

Als würde man Graffiti mit noch mehr Graffiti “bekämpfen”- so in etwa wirkt es, wenn all dem wirren Earthlings-Vegan-You-Tube-Deine-Mutter-Kreidequatsch in den Straßen Frankfurts jetzt offenbar mit ebensolchen Mitteln, wenngleich durchaus humorvoll, begegnet wird. Aktuelle Fundstücke zu diesem Thema modifizieren nicht mehr vorhandene Original-Botschaften, sondern setzen eigene Duftmarken und bringen dabei einen alten Bekannten ins Spiel: METT!  Weiterlesen

Neueröffnung in Bornheim: Bioveganerei Spahn

bioveganerei-biospahn-vegan-bornheim-frankfurt

Nur wenige Wochen nach dem ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres, öffnen am heutigen Sonntag in Frankfurt die Geschäfte abermals ihre Türen. Wer kann, der kann. Während die ursprünglich für Mitte März angekündigte Eröffnung von Extravegant- Alles aus Liebe sich offenbar etwas verzögert, nutzt die Biometzgerei Spahn die Gelegenheit, die einst für den 1. April angedachte Eröffnung ihrer veganen Metzgerei vorzuziehen. [Kalauer-Formulierung mit “Vegan” + “Metzgerei” + “1.April = “(Kein) Aprilscherz” bitte hier einfügen.]

Erhielt man bei BioSpahn bereits in der Vergangenheit einige vegane Fleischersatzprodukte, z.B. eine Soja Schnitte nach Art eines Wiener Schnitzels, wird der tierfreien Ernährung nun ein eigenständiges Geschäft, ebenfalls auf der Berger Straße, direkt neben dem angestammten Laden, gewidmet. Weiterlesen

Neu auf der Berger Straße: Extravegant- Alles aus Liebe

extravegant-bergerstraße-frankfurt-vegan-bornheim

Wo, wenn nicht in Bornheim? Demnächst eröffnet in einem der zahlreichen Leestände auf dem mittlerem Abschnitt der Berger Straße ein neuer Laden. Wo vier Jahre lang zuvor Jenny’s Cupcakes aktiv war, soll ab Mitte März 2014 ein veganes Frühstückscafé mit Frühstück, Mittagstisch und Kaffee und Kuchen am Nachmittag seine Pforten öffnen.

Auf einem weiteren Zettel am Schaufenster war folgendes zu entnehmen: “Eine große Vielfalt an gesundem veganen Frühstück, täglich wechselndem Mittagstisch und Nachmittgasleckereien werden auf Euch warten! Außerdem gibt es bei uns: Hübsche Geschenke und kleine Nettigkeiten für die Liebsten.” Weiterlesen

Soja Schnitte “nach Art eines Wiener Schnitzels” (vegan)

schnitzel-wiener-art-vegan-bio-spahn-bornheim-frankfurtVor etwa zwei Monaten wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die Bio Metzgerei Spahn auf der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim, nun auch Fleischersatzprodukte anbietet, also 100% vegan! Ich finde das Thema Ernährung ja immer interessant, vor allem was sich in letzter Zeit links und rechts von Fleisch-gerichten tut. Für leckeres Essen bin ich immer zu haben und bei der Fleischlos-Fraktion scheint in den vergangenen Jahren irgendwie mehr Innovation und Kreativität angesagt zu sein, als in der Welt der Steaks, Schnitzel und Burger.

Erweiterte in der jüngsten Vergangenheit eine Metzgerei ihr Geschäftsfeld, bot sie z.B. Fleisch von Tieren an, die nicht an jeder Fleischtheke der Republik zu haben war. Nun aber wird auch jenseits einschlägiger Einrichtungen die vegane Ernährung aufgegriffen: Markt erkannt, Markt erweitert und Markt bedient. Statt den sonst üblichen, ideologisch verbohrten Aktionismus zu bedienen, ergänzen nun einfach zahlreiche vegane Produkte das Sortiment der Metzgerei, die diesem Thema mit Bio Spahn vegan zudem eine eigene Webpräsenz eingeräumt hat. Weiterlesen

2. VeggiDay in Frankfurt + Veggi Guide für Frankfurt

Nach dem 1. VeggiDay in Frankfurt im vergangenem Jahr, steht am 25. September die Forsetzung für dieses Jahr an. Hierzu wurde das Angebot erweitert, vor allem online, wo die Initiatoren u.a. einen Veggi Guide für Frankfurt ins Leben gerufen haben.

Mittels einer interaktiven Frankfurt-Karte werden die Teilnehmer am VeggiDay in Frankfurt präsentiert, aber auch über saisonale und regionale, faire oder ökologische, vegetarische und vegane Angebote wird informiert. Somit kann dieser Service auch über den VeggiDay am 25.09.2013 hinaus genutzt werden.

Mit dem VeggiDay in Frankfurt hat der La surconsommation-Clip nichts zu tun, ganz unpassend ist er dennoch nicht. Sechs beeindruckende Minuten, die keiner Worte bedürfen.

Alternative Ernährungsweisen in der Presse und auf der Straße

Im Netz wurde es gestern fleißig diskutiert, “draußen” habe ich nicht ansatzweise etwas davon mitbekommen: Die Rede ist vom “Veggie-Day”. Ein Thema, welches die BILD dieser Tage “entdeckte” und im Netz dazu führte, dass die Pro Fleisch- bzw. Anti-Vegetarisch/ Vegan/ VeggieDay/ Grüne-Fraktion den ganzen Tag das Netz mit diesem Thema zumüllte. Hier dann gerne mit dem Hinweis, dass zum Beispiel auch Kleidung sehr oft unfair hergestellt wird. Und Smartphones erst. Und überhaupt, all das Leid der Welt mit in die Waagschale geworfen wird um gemäß dem Motto “Eine-Scheiße-mit-der-anderen-Scheiße-rechtfertigen” die eigene Position stärken zu wollen. Oder sich einfach nur als Handlanger des stimmungsmachendem Boulevards und schlechtem Journalismus zu outen.

Quasi passend zu diesem Thema gibt es auch wieder neue Kreide-Aktivitäten aus Frankfurt zu vermelden, dieses Mal entlang zahlreicher Stufen im Osten der Stadt.

vegan-treppe-frankfurt-1

Weiterlesen

Veganes Restaurant Wondergood in Frankfurt-Bornheim

wondergood

Im Nordend-Ost kann man binnen weniger Minuten drei verschiedene Burgerläden ansteuern. Das Burger Baby in der Höhenstraße, das Heroes Burgers in der Leibnizstraße und das Wiesenlust auf der (unteren) Berger Straße.

In Bornheim hingegen läuft der Dachs anders. Dort hat man binnen weniger Minuten drei verschiedene Anlaufstellen wenn es um veganes Essen geht. Also bald, aktuell sind es noch zwei. Denn zum Supermarkt Veganz an der Mainkurstraße und dem Lokal Chimichurri an der Seckbacher Landstraße gesellt sich bald ein weiteres Etablissement. Weiterlesen

Irgendwo zwischen Bio, Öko und Fleischersatz

Im März letzten Jahres Jahres stellte ich mit Tau von den Wiesen ein Getränk vor, welches es mir besonders angetan hatte, allem voran die Sorte “Blossomflush”. Eine gute Zeit später entdeckte ich dieses Getränk auch beim Edelkiosk im Ostend im Sortiment, welches ich dann wechselweise mit einem Mandelmilchkaffee dort konsumierte. Irgendwann vernahm ich über die Facebookseite des veganen Cafés, dass die Produktion des Getränkes nicht zu 100% vegan sei, da mit Gelatine geklärt werde. Auch wenn ich mich niemals zuvor mit den Produktionsabläufen von Getränken beschäftigt hatte, war ich doch ziemlich überrascht, dass offenbar auf Verwendung tierischen Produkten zurückgegriffen wird.

Nicht nur die örtliche Nähe zum Edelkiosk und der damit einhergehenden Sensibilisierung für vegane Ernährung, auch der Aktionismus im öffentlichen Raum zur Animal Liberation Front (ALF) und der Straßenpropaganda zum Film Earthlings hier in Frankfurt führten dazu, dass ich mich wieder etwas intensiver mit dem Thema beschäftigte und mittlerweile tatsächlich deutlich weniger Fleisch konsumiere. Im heimischen Haushalt bestand das bisher weitestgehend aus unterschiedlichen Wurstaufschnitten, Fleisch am Stück oder anderweitig verarbeitet kam eher selten bis nie auf den Tisch. Auswärts waren gerade die “schnellen Mahlzeiten” wie Rinds- und Bratwurst, Peperoniwurst-Pizza oder Dürüm Döner regelmäßig hoch im Kurs.  Weiterlesen