Schlagwort: Techno

25 Jahre Bonzai Records – Doku: The Story

BONZAI RECORDS - THE STORY

Bonzai Records wurde 1992 in Antwerpen gegründet und veröffentlichte über viele Jahre hinweg zahlreiche Hymnen, die europaweit den Ravesound der 1990er-Jahre prägten. Neben dem niederländischen Rotterdam Records, den aus Frankfurt stammenden Labels PCP und Dance Ecstasy 2001 und den in Offenbach ansässigen Eye Q Records und Harthouse, standen die Belgier mit ihren Techno- und Trance-Releases viele Jahre auch bei mir ganz hoch im Kurs – und das nicht erst seit Jones & Stephensons „The first rebirth“. Red Bull Elektromedia präsentiert anlässlich des 25-jährigen Bestehens den Dokumentarfilm „Bonzai Records – The Story“.Weiterlesen

Ellen Allien – Nost | Snippets zum neuen Album

Ellen Allien - Nost

Ellen Allien meldet sich zurück. Vier Jahre nach ihren letzten Album, steht mit „Nost“ die Veröffentlichung ihres insgesamt achten Studioalbums bevor. Die Berlinerin ist Musikproduzentin, Labelbetreiberin, DJ und Veranstalterin. Ihr erstes Album, „Stadtkind“, erschien im Jahr 2001.

Die heute veröffentlichten Snippets zu ihrem neuesten Werk kündigen ein Clubalbum an, was mich, nach den vielen – keinesfalls uninteressanten – experimentelleren Produktionen in den vergangenen Jahren, sehr freut. Nost wird bei ihrem eigenen Label BPitch Control erscheinen, und zwar am 12. Mai 2017.Weiterlesen

No More Ugly Germans

No More Ugly Germans

Als es in den 1990er Jahren in Deutschland zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen kam, war erstmals wieder öffentlich von den „hässlichen Deutschen“ die Rede. In Ahnlehnung daran erschien 1991 der Technohouse-Sampler „No More Ugly Germans“. Mit dieser Platte wurde seinerzeit die „Ausländer her!“-Kampagne des Lifestyle-Magazins Tempo unterstützt. Sämtliche Erlöse der beim Sony-Label „Dance Pool“ veröffentlichten Platte wurden an entsprechende Institionen gespendet.

Neben Talla 2XLC und PCP produzierten u.a. auch Sven Väth (als Sam Vision), Torsten Fenslau (als No More Ugly Germans) und Rolf Ellmar (als Jam El Mar) zusammen mit DJ Dag exklusive Tracks für diese Compilation.Weiterlesen

Techno wird historisch

Flyer von Techno-Partys

Ob Technohouse, Techno oder Elektronische Tanzmusik, gemeint ist letztlich immer derselbe Sound, derselbe Musikstil, derselbe Vibe, und das nun schon seit mindestens 25 Jahren. Mit einem Vierteljahrhundert moderner Musikgeschichte lassen sich heutzutage nicht mehr nur Klubs bespielen und Dancefloors füllen, sondern auch andere Spielfelder aufgreifen. Weiterlesen

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 16th Season

Sven Väth - Sound Of The 16th Season (Collage)

Sven Väth haut mal wieder einen raus. Beziehungsweise zwei, gemessen an den CDs, die auch in diesem Jahr wieder die abgelaufene Feier-Saison auf Ibiza musikalisch aufarbeiten werden. In „The Sound of the 16th Season“ sind u.a. Songs von DJ Koze, Kevin Saunderson, John Tejada, Jacek Sienkiewicz und Pig & Dan zu hören. Die Veröffentlichung ist für den 20. November dieses Jahres vorgesehen und erscheinen wird der „Soundtrack“, wie bisher auch, bei Cocoon Recordings.

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Falscher Hase – Rave Autonomica Vorfreudecast

Falscher Hase aus Frankfurt hat zum anstehenden Rave Autonomica Open Air München einen „Vorfreudecast“ zusammengestellt. Vorfre…what?!? Wortspiele gibt’s… also ich weiß ja nicht.

Anyway, es klimpern die Pianos, wackeln die Eiswürfel im Glas, singen die Männlein und Weiblein zu den Rhythmen. Easy, not cheesy, gefällt mir. Vermutlich aber nur weil ich gerade gut gelaunt bin. Und dafür ist dieser Mix zuständig, vor allem wenn bei 31.59 min. auch noch das Piano reinkommt. Dann geht die Sonne auf. Wenn ich diesen Part noch öfter anhöre gehe ich womöglich noch zur nächsten Baustelle und borge mir einige Säcke Sand aus, die ich dann in meiner Bude ausschütte um die zum Mix passende Beach-Atmo zu haben.

Anthony Rother – Metro Boy

Wer sich nicht erst seit gestern für elektronische Musik interessiert, der kommt an Anthony Rother, 1972 in Frankfurt am Main geboren, nicht vorbei. Wem der Name eher weniger geläufig sein sollte:

Im Jahr 2000 veröffentlichte er mit Simulationszeitalter ein Album, welches klanglich an Kraftwerk erinnern ließ, jedoch etwas moderner und düsterer daherkam. Anspieltipp: „Biomechanik„. Nochmals vier Jahre- und bereits einige weitere Alben später- servierte er mit Popkiller ein Album, mit welchem er sich von seinem Electrosound verabschiedete und mehr das Four-to-the-floor-Prinzip pflegte. Sein Vocoder-Singsang behielt er glücklicherweise bei und generierte damit ein Album-Highlight in der Szene. Anspieltipp: „Father„. Und für die Sven Väth-Fanboys- und -girls-Fraktion: Ja, er hat auch einige Tracks mit ihm produziert.

Soweit also ein kleiner und subjektiver Rückblick zu Anthony Rother, der vor wenigen Tagen erst mit „Metro Boy“ seinen neuesten Track veröffentlicht hat. Burner. Of course.

Klangdynamik-DJ-Set von Frickler im Tanzhaus West

Wohl dem, der dieses Set am Klangdynamik-Samstag des 29.12.2012 im Frankfurter Tanzhaus West live erleben durfe, aber auch auf dem heimischen Soundsystemen weiß die Musik dieser Nacht noch zu überzeugen.

Julian Fischer a.k.a. Frickler vom Klangprojektor-Team in Würzburg, welches seinen Ursprung mit Veranstaltungen im nicht mehr existierendem Autonomen Kulturzentrum Würzburg (AKW) hatte, überzeugt in knapp zwei Stunden Laufzeit mit einem ziemlich Deep- und Tech-House-lastigen Mix, wo eine Perle der anderen folgt, so dass man gar keine einzelnen Tracks gesondert hervorheben möchte.

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 13th season

Erst kürzlich feierte Sven Väth seinen Geburtstag im Cocoon Club. Es sollte zum letzten Mal in diesen Räumlichkeiten stattfinden, denn bedauerlicherweise steht es nicht so gut um die Location, die nach fast neun Jahren am 30. November 2012 die letzte Party veranstalten wird.

Das Label Cocoon Recordings hingegen ist glücklicherweise nicht davon betroffen und veröffentlicht am 9. November 2012 den neuesten Beitrag aus der Mix-Serie von Sven Väth. Es ist bereits der Sound of the 13th season, der als Doppel-CD demnächst in die Tonträger-Abteilungen echter und virtueller Warenhäuser erhältlich sein wird und um die Gunst derer werben wird, die sich elektronischer Tanzmusik auch gerne jenseits von Tanzklubräumen widmen, denn immerhin soll es ja Städte geben, wo öfter mal tolle Locations schließen müssen. Weiterlesen

Techno-History mad(e) in Frankfurt: PCP

Trat Anfang der 1990er-Jahre seinen Siegeszug an: Technouhouse. Nach diversen Musikrichtungen wie Acid House, New Beat, Hip House und dem Chicago House Sound war die Musik noch eine gewaltige Spur elektronischer geworden und Frankfurt war ganz weit vorne mit dabei. Europaweit. Weltweit.

Vielen ist natürlich Sven Väth aus dieser Zeit ein Begriff, aber auch ein Torsten Fenslau, DJ Dag und Mark Spoon dürften heutzutage nicht nur einschlägigen Feiernasen noch ein Begriff sein, zumal diese Herrschaften ja auch einiges an Charterfolgen vorzuweisen hatten.Weiterlesen