No Entry

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Nach der “Nachhilfe” in Sachen Richtig parken in Bornheim, erhalten Autofahrer in Frankfurt derzeit erneut einen Hinweis bezüglich der korrekten Nutzung ihres Fahrzeugs.

Schauplatz ist diesmal eine kleine Kreuzung im Nordend, an der ein eigentlich ganz gut sichtbares Verkehrsschild und alle in die selbe Richtung abgestellten Fahrzeuge offenbar nicht jedem autofahrenden Verkehrsteilnehmer Aufschluss darüber geben, in welcher Richtung man vor Ort seine Fahrt fortzusetzen hat. Und in welche nicht. Weiterlesen

Das Uhrtürmchen an der Friedberger Anlage in Frankfurt

Wie ich über einen Socal Media-Kanal der Stadt Frankfurt neulich in Erfahrung bringen konnte, wird das Uhrtürmchen, welches sich seit 1894 an der Kreuzung Sandweg/ Friedberger Anlage befindet, noch vor Ostern abgebaut und anschließend saniert. Wenn alles klappt, soll es im Herbst wieder aufgebaut werden.

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Angefragt hatte ich, weil ich neulich dort vorbeifuhr und es nicht danach aussah, als wäre diesbezüglich schon etwas geschehen. Hintergrund war der im vergangenen Jahr dazu durchgeführte Spendenaufruf, dessen Ergebnis ich jedoch nicht mitbekommen hatte. Weiterlesen

Video und Fotos zur AfE-Turm -Sprengung in Frankfurt vom 2.2.2014

Heute war es soweit, das ehemalige Uni-Hochhaus in Frankfurt, der AfE-Turm, wurde dem Erdboden gleichgemacht und gesprengt. Mit sehr vielen anderen Sonntags-Frühaustehern bin ich bis zur U-Bahn-Station Festhalle/Messe gefahren. Von dort aus lief ich eine, so eher ungeplante, kleinere Runde um die Sperrzone herum, um an die Senckenberganlage zu gelangen, von wo aus ich den finalen Akt kurz gefilmt habe.

Weitere Fotos und Videos aus der hiesigien Blogszene gibt es u.a. hier zu sehen:

Die Sprengung des Turms zu Frankfurt (beves welt) - Turmfall zu Frankfurt am Main (hexenkurier) - Sprengung AfE-Turm (Video) (flor76) - Elfenbeinturm (isi peazy)Goodbye AfE-Turm (cuio) - Elfenbeinturm. (kollektive offensive) - 3…, 2…, 1…, Booouuum… (hackentrick) - Der Turmfall zu Frankfurt (fragmentum)Das war… der AfE-Turm (fein am main)

Meine eigenen Fotos vom Davor, dem Drumherum und dem Danach:  Weiterlesen

Änderung der Stadtteilgrenze zwischen Nordend-Ost und Bornheim

Vor einigen Jahren, es müsste 2007 oder 2008 gewesen sein, las ich der Frankfurter Rundschau einen kleinen Artikel zu “Ungereimtheiten” in Frankfurt am Main. Die Autorin des Textes erwähnte dort u.a., dass der Stadtteil Bornheim sich nicht über die gesamte Länge der Berger Straße erstreckt, obwohl sich dort eigentlich jeder in Bornheim wähnt. Mich eingeschlossen. Da ich genau dort aufgewachsen bin, fühlte ich mich seinerzeit dazu berufen, der FR eine E-Mail zu schreiben und darauf hinzuwiesen, dass sich da wohl ein Fehler eingeschlichen habe, pah! Nun ja, was soll ich sagen: In der darauffolgenden Korrespondenz wurde schnell klar, dass ich falsch lag.

Das ganze Leben lang bis dahin gedacht in Bornheim geboren und aufgewachsen zu sein und dann so etwas. Aber gut, wenn’s so ist, ist’s halt so, man lernt ja nie aus. Mit dieser, nun für mich neuen, Erkenntnis konfrontierte ich künftig alles und jeden, wenn das Thema irgendwie aufschlug, zum Beispiel wenn neue Geschäfte auf der Berger Straße eröffneten, welche sich meistens im unteren Abschnitt der Berger Straße, und somit im Stadtteil Nordend-Ost, befanden. Wahrscheinlich habe ich das bis heute noch nicht verkraftet, Bornheim ist mein Vietam. Und überhaupt, dieses “Nordend”, irgendwie ein Wort, dass es früher um mich herum überhaupt gar nicht zu geben schien, alles war Bornheim, die gesamte Berger Straße, der Sandweg, der Günthersburgpark… Klar, man kann auch mal falsch liegen, sich’s anders gedacht haben, Dinge ungeprüft übernehmen und sie als richtig voraussetzen, aber kurios ist ja, was für Kreise diese Bornheim-Nordend-Verwechslung gezogen hat, selbst heute noch ist das gang und gäbe.

Neuer Schwung in diesem Kuddelmuddel kam vor wenigen Wochen: Das Amstblatt Nr. 52 für Frankfurt am Main vom 24. Dezember 2013 verkündete eine Änderung der Stadtteilgrenze zwischen Nordend-Ost und Bornheim.  Weiterlesen

Und einfach so, ist er weg…

Vor genau einen Monat stand wenigstens die Fassade noch (siehe Fotos vom 20.01.2013) und von vorne sah es weitestgehend so aus, als wäre alles wie immer. Mittlerweile jedoch ist der Turmpalast komplett dem Erdboden gleichgemacht worden und an der Stelle wo sich einst das Kino mit den legendären Montag-Spätnacht-Sneak-Previews befand, klafft nunmehr nur noch eine große Lücke.

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Frankfurter Garten am Danziger Platz

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Durch den Umzug der Europäischen Zentralbank auf das Gelände der ehemaligen Großmarkthalle wird der östliche Teil Frankfurts seit einiger Zeit strukturell verändert und städtebaulich umgestaltet. Neben diversen Ansiedlungen neuer Geschäfts- und Gewerbetreibender sind die bekanntesten Neuerungen der EZB-Neubau, der kürzlich freigegebene Skatepark und auch die im Sommer 2012 eingeschwommene Mainbrücke Ost.

Pläne zum Frankfurter Grüngürtel und zur Nordmainischen S-Bahn werden künftig dazu beitragen, dass auch der Danziger Platz, Drehpunkt im Ostend zwischen Ostpark und Hanauer Landstraße, aufgewertet werden soll. Einen Anfang bezüglich dieser Aufwertung wird der Frankfurter Garten sein, auch wenn nicht als Teil des städtebaulichen Entwurfs der Stadt Frankfurt für das Areal vor Ort. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass es sich hierbei um ein temporäres Projekt handelt, welches aber nicht zwangsläufig an diesen Ort gebunden sein muss. Weiterlesen

Sag zum Abschied leise Tschüss zum Turmpalast

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Zur Straße hin ist noch nicht so viel von dem erkennbar, was sich hinter Front des ehemaligen Turmpalasts (“Turmkinos”), abspielt. In einer Gegend, wo vor langer Zeit schon das alte Gebäude der Frankfurter Rundschau weichen musste, ist derzeit die Umsetzung vom Bebaungsplan Nr. 874 an der Katzenpforte in vollem Gange. Künftig soll an dieser Stelle ein Neubau-Komplex mit Büros, Wohnungen und Geschäften errichtet werden.  Weiterlesen

Das Einschwimmen der neuen Osthafenbrücke (Mainbrücke Ost) in Frankfurt am Main

Seit fast einem Jahr baut das Amt für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt am Main mittlerweile an der neue Brücke im Frankfurter Osthafen. Mit Montag, den 20. August 2012, beginnt das dreitätige Einschwimmen der Mainbrücke Ost, die künftig wohl Osthafenbrücke heißen wird. Aktuell, d.h. bis vor drei Tagen, sah es vor Ort noch wie auf den folgenden drei Fotos gezeigt aus:

Der Fahrplan zum Einschwimmen der Brücke besteht aus drei Phasen:

Montag, 20.08.2012 – Das Schwenken am Ufer

Vormittag-Mittag: Drehen der Brücke auf dem Ufer
Gegen Mittag: Platzieren von Ponton 1 am Ufer im Fluss
Nachmittag-Abend: Platzieren der Brücke auf Ponton 1

Dienstag, 21.08.2012 – Das Umlagern ins Wasser

Morgen: Beginn Verschieben in Richtung Mainmitte
Vormittag-Mittag: Platzieren von Ponton 2 unter der Brücke,
Entfernen von Ponton 1
Nachmittag-Abend: Weiteres Verschieben in Richtung
Mainmitte, Neuplatzieren Ponton 1 unter der Brücke
Mitternacht: Brücke schwimmt auf zwei Pontons         

Mittwoch, 22.08.2012 – Das Einschwimmen zu den Widerlagern

Nacht: Ausbringen der Ankerseile
Früher Morgen: Beginn des Einschwimmens
Morgen–Vormittag: Ablegen der Brücke auf die Widerlager
Mittag–Nachmittag: Entfernen der Pontons und der Ankerseile

Platz für Zuschauer, die das Spektakel live verfolgen wollen:
Das südliche Mainufer östlich der Deutschherrnbrücke und westlich der Gerbermühle

Die Informationen stammen allesamt von der extra für die neue Mainbrücke Ost
eingerichtete Website, die natürlich neben noch viel weiteren Informationen auch Webcams und einen Liveticker integriert hat, sowie auch eine ausführliche .pdf-Datei zum Bau der neuen Mainbrücke am Osthafen.

Update: Hier einige Fotos zum Einschwimmen der neuen Osthafenbrücke.

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Stadtmöbel mal anders

Wenn wie zuletzt erst wieder Sperrmüllzeit hier in der Gegend ist, ist es immer wieder interessant zu beobachten, wie viel von dem Krempel tatsächlich noch bis zum Zeitpunkt der Abholung auf den Gehwegen zurückbleibt, zumal das Zeug im seltensten Fall, wie vorgegeben, erst am Abend vor der geplanten Abholung auf den Gehweg gestellt wird.

Der Normalsterbliche neigt ja beim Erblicken von Sperrmüll gelegentlich dazu, das ein oder andere Mobiliar oder Wohn-Accessoire vom Sperrmüll zu entfernen sprich, es mitzunehmen, daheim aufzubereiten und weiterzuverwenden, aber es gibt auch immer wieder welche, die nachts mit einem Sprinter o.ä. durch die Gegend ziehen und sogar die großen Brocken aufladen, wie ich auch neulich Nacht erst wieder feststellten durfte.

Die fünf Fotos hier zeigen keine Sperrmüll-Möbel, zumindest waren sie zum Zeitpunkt der Aufnahme (in den letzten zwei Monaten) nicht als solches erkennbar, sondern sind einzeln in den jeweiligen Wohngebieten anzutreffen gewesen- vermutlich getreu dem Motto „einfach hinstellen, wird schon jemand mitnehmen“.

Besonders gut gefielen mir seinerzeit die drei Stühle nahe einer Busstation, wie auch die Couch auf dem ersten Foto, die könnte ja auch locker als Inventar vom Café Maingold durchgehen…

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Alle Fotos  by stadtkindFFM