Die Elektrokasten-Situation in der Saalburgallee

Und dann geschah das Wunder. Nach mindestens drei Jahren ist der ramponierte Elektrokasten in der Saalburgallee Geschichte. Over and out. Immer wenn mein Weg daran vorbeiführte und das Teil von mal zu mal verkrüppelter aussah, fragte ich mich, welche konkrete Funktion er wohl haben könnte. Keiner schien sich für ihn zu interessieren oder sonstwie auf den Plan gerufen, offenbar führte er weiterhin seine ihm zugedachte Funktion tadellos aus und am äußerlich desolaten Zustand schien sich auch keiner zu stören.

Als im vergangenen Jahr an der großen Kreuzung Hanauer Landstraße/ Ratswegkreisel, ca. 500m weiter südlich, die mittlerweile ebenfalls entfernte Notrufsäule nonstop vor sich her tuuuuuuutete, verschwendete ich einen Gedanken daran, ob es wohl einen Zusammenhang geben könnte, zumal zu diesem Zeitpunkt auch das mit einem Telefonsymbol gekennzeichnete Kabel (plötzlich?) zerfetzt war.

Wie dem auch sei, jetzt ist er weg und es bleibt die Erkenntnis, dass man in Frankfurt von jetzt auf sofort Häuser plattmachen und neue hochziehen kann, aber gefühlte Ewigkeiten braucht, um sich mal einem abgefuckten Elektrokasten anzunehmen.

Frankfurt, Saalburgallee, Elektrokasten 20152015

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Wo in Frankfurt nachts am meisten gefeiert wird

Im Rahmen des Projekts »stadtnachacht – Management der Urbanen Nachtökonomie« wurden für 13 Großstädte in Deutschland eine möglichst umfassende Erhebung und Kartierung der Betriebe der Abend- und Nachtökonomie auf Basis georefenzierter Standortdaten vorgenommen. Oder anders formuliert: Es wurde ermittelt, wo in der Stadt am meisten gefeiert und mit Partys und dem Nachleben Geld verdient wird.

Als Basis für die Daten wurden Geschäftseinträge auf Empfehlungsplattformen genutzt. Hierfür wurde vom 7. bis 9. Januar 2014 ein möglichst großer Datenauszug gewonnen, sämtliche Einrichtungen in relevanten Kategorien (Nachtleben/Nightlife, Kinos, Theater, sonstige Eventlocations) wurden abgefragt.

Die Orte des Nachtlebens werden in der Karte als Punkte mit geringer Deckkraft angezeigt, bei Überlagerungen entstehen verschiedene Farbsättigungen, so dass eine räumliche Konzentration von Standorten ablesbar ist. Weiterlesen

Stets zu Diensten, seit 1894

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Dieser Anblick gehört seit wenigen Tagen der Vergangenheit an. Das Uhrtümchen an der Kreuzung Pfingtweidstraße/Sandweg wurde abmontiert. Ursprünglich bereits für April vorgesehen, wurde der Abbau des Uhrtürmchens im Ostend dann doch erst in den Tagen vor Pfingsten durchgeführt. Weiterlesen

Fotos vom Einschwimmen der neuen Carl-Ulrich-Brücke in Offenbach

Ganz ohne Grüne Soße mit Eier in schicken Gläschen zu kredenzen, und auch ohne Kaffeeauschank traditionsreicher Röstereien, wie noch vor gut anderthalb Jahren, anlässlich dem Einschwimmen der neuen Osthafenbrücke in Frankfurt, verlief am heutigen Montag das Einschwimmen der neuen Carl-Ulrich-Brücke in Offenbach.

Die Carl-Ulrich-Brücke verbindet die Gegend rund um die mehr als nur gewöhnungsbedürftigen Neubauten am alten Offenbacher Industriehafen mit dem Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Die Inbetriebnahme der neuen Brücke wird wohl noch einige Monate dauern, soll aber noch in diesem Jahr erfolgen.

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No Entry

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Nach der “Nachhilfe” in Sachen Richtig parken in Bornheim, erhalten Autofahrer in Frankfurt derzeit erneut einen Hinweis bezüglich der korrekten Nutzung ihres Fahrzeugs.

Schauplatz ist diesmal eine kleine Kreuzung im Nordend, an der ein eigentlich ganz gut sichtbares Verkehrsschild und alle in die selbe Richtung abgestellten Fahrzeuge offenbar nicht jedem autofahrenden Verkehrsteilnehmer Aufschluss darüber geben, in welcher Richtung man vor Ort seine Fahrt fortzusetzen hat. Und in welche nicht. Weiterlesen

Sanierungsfall: Das Uhrtürmchen an der Friedberger Anlage in Frankfurt

Wie ich über einen Socal Media-Kanal der Stadt Frankfurt neulich in Erfahrung bringen konnte, wird das Uhrtürmchen, welches sich seit 1894 an der Kreuzung Sandweg/ Friedberger Anlage befindet, noch vor Ostern abgebaut und anschließend saniert. Wenn alles klappt, soll es im Herbst wieder aufgebaut werden.

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Angefragt hatte ich, weil ich neulich dort vorbeifuhr und es nicht danach aussah, als wäre diesbezüglich schon etwas geschehen. Hintergrund war der im vergangenen Jahr dazu durchgeführte Spendenaufruf, dessen Ergebnis ich jedoch nicht mitbekommen hatte. Weiterlesen

Video und Fotos zur AfE-Turm -Sprengung in Frankfurt vom 2.2.2014

Heute war es soweit, das ehemalige Uni-Hochhaus in Frankfurt, der AfE-Turm, wurde dem Erdboden gleichgemacht und gesprengt. Mit sehr vielen anderen Sonntags-Frühaustehern bin ich bis zur U-Bahn-Station Festhalle/Messe gefahren. Von dort aus lief ich eine, so eher ungeplante, kleinere Runde um die Sperrzone herum, um an die Senckenberganlage zu gelangen, von wo aus ich den finalen Akt kurz gefilmt habe.

Weitere Fotos und Videos aus der hiesigien Blogszene gibt es u.a. hier zu sehen:

Die Sprengung des Turms zu Frankfurt (beves welt) – Turmfall zu Frankfurt am Main (hexenkurier) – Sprengung AfE-Turm (Video) (flor76) – Elfenbeinturm (isi peazy)Goodbye AfE-Turm (cuio) – Elfenbeinturm. (kollektive offensive) – 3…, 2…, 1…, Booouuum… (hackentrick) – Der Turmfall zu Frankfurt (fragmentum)Das war… der AfE-Turm (fein am main)

Meine eigenen Fotos vom Davor, dem Drumherum und dem Danach:  Weiterlesen

Änderung der Stadtteilgrenze zwischen Nordend-Ost und Bornheim

Vor einigen Jahren, es müsste 2007 oder 2008 gewesen sein, las ich der Frankfurter Rundschau einen kleinen Artikel zu “Ungereimtheiten” in Frankfurt am Main. Die Autorin des Textes erwähnte dort u.a., dass der Stadtteil Bornheim sich nicht über die gesamte Länge der Berger Straße erstreckt, obwohl sich dort eigentlich jeder in Bornheim wähnt. Mich eingeschlossen. Da ich genau dort aufgewachsen bin, fühlte ich mich seinerzeit dazu berufen, der FR eine E-Mail zu schreiben und darauf hinzuwiesen, dass sich da wohl ein Fehler eingeschlichen habe, pah! Nun ja, was soll ich sagen: In der darauffolgenden Korrespondenz wurde schnell klar, dass ich falsch lag.

Das ganze Leben lang bis dahin gedacht in Bornheim geboren und aufgewachsen zu sein und dann so etwas. Aber gut, wenn’s so ist, ist’s halt so, man lernt ja nie aus. Mit dieser, nun für mich neuen, Erkenntnis konfrontierte ich künftig alles und jeden, wenn das Thema irgendwie aufschlug, zum Beispiel wenn neue Geschäfte auf der Berger Straße eröffneten, welche sich meistens im unteren Abschnitt der Berger Straße, und somit im Stadtteil Nordend-Ost, befanden. Wahrscheinlich habe ich das bis heute noch nicht verkraftet, Bornheim ist mein Vietam. Und überhaupt, dieses “Nordend”, irgendwie ein Wort, dass es früher um mich herum überhaupt gar nicht zu geben schien, alles war Bornheim, die gesamte Berger Straße, der Sandweg, der Günthersburgpark… Klar, man kann auch mal falsch liegen, sich’s anders gedacht haben, Dinge ungeprüft übernehmen und sie als richtig voraussetzen, aber kurios ist ja, was für Kreise diese Bornheim-Nordend-Verwechslung gezogen hat, selbst heute noch ist das gang und gäbe.

Neuer Schwung in diesem Kuddelmuddel kam vor wenigen Wochen: Das Amstblatt Nr. 52 für Frankfurt am Main vom 24. Dezember 2013 verkündete eine Änderung der Stadtteilgrenze zwischen Nordend-Ost und Bornheim.  Weiterlesen

Und einfach so, ist er weg…

Vor genau einen Monat stand wenigstens die Fassade noch (siehe Fotos vom 20.01.2013) und von vorne sah es weitestgehend so aus, als wäre alles wie immer. Mittlerweile jedoch ist der Turmpalast komplett dem Erdboden gleichgemacht worden und an der Stelle wo sich einst das Kino mit den legendären Montag-Spätnacht-Sneak-Previews befand, klafft nunmehr nur noch eine große Lücke.

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