Soundwall Podcast #200: Sven Väth

Von seinem März-Gig am Metro Theatre in Syndey stammt der 90-minütige Mitschnitt von Sven Väth, der auf diesem Bild ein wenig an Peter Lustig erinnert (die Älteren unter Euch werden sich erinnern) und nun als exklusiver Podcast Nr. 200 vom Soundwall Mag veröffentlicht wurde. Ab geht’s! Und wie…

Soundwall Podcast #200: Sven Väth by Soundwall Mag on Mixcloud

 

Tracks, Mixes & Podcasts aus Frankfurt am Main 04/2014

Mit “Four tracks full of luscious bass-caramel, beach-warm synths and chords and melodies sweet as no honey could possibly taste” wird die EP “Phantom” aus dem Hause “Live at Robert Johnson” angeteasert. Kann man so stehen lassen. Dauert allerdings wohl noch bis Juni, bis die Scheibe von San Laurentino zu haben ist.

“Codein” könnte das meistbenutzte Wort im zehn Songs umfassenden Altgold & Schwarz-Release von Frankie sein. Textlich dominiert das Universum aus Rausch, Liebe und Musik, dazu coole Sounds, interessante Arrangements von Beats (mit vielen Breaks) und ziemlich coole Samples. Hab etwas Zeit gebraucht um “reinzukommen”, aber hier: Gefällt!

Ja gut, ich hab gegoogelt was für ein Event wohl dieses “Home II” ist oder war, nach dem dieser Mix benannt wurde.. *rausper* Nun ja, geiles Teil, wie eigentlich immer und alles wo Roman Flügel dran beteiligt ist, der Mann ist ja sowieso sein eigenes Genre.

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Neues Album am 23.04.2014: Hardfloor – The Art of Acid

Circa vier Jahre nach ihrem letzten Album veröffentlichen Oliver Bondzio und Ramon Zenker, besser bekannt als Hardfloor, am 23. April 2014 ein neues Album. Titel ist  “The Art of Acid“, welches auf dem eigenen und gleichnamigen Label erscheinen wird.

Vor einigen Monaten wurden bereits die ersten Hörproben aus dem kommenden Werk veröffentlicht, bei dem es auch wieder an allen Ecken und Enden schön zwitschert. Gemessen anhand der knapp 17 Minuten die auf Soundcloud zu hören sind, geht es ähnlich brachial und fulminant zu wie damals™, in den 1990er-Jahren, als die Herrschaften u.a. bei Sven Väths Label Harthouse unterwegs waren. Wenn Acid gut ist, dann bei Hardfloor. Gestern, heute und vermutlich auch morgen noch.

Direktlink, via Hardfloor

P.S.: Auf ihrer Facebookseite haben die Hardfloor-Macher angekündigt, dass es in naher Zukunft auch “a couple of Acid-Podcasts from us” geben wird. <3

Emily Jane White- Live im Hafen 2 am 18.3.2014

emily-jane-white-live

Im Rahmen ihrer Blood/Lines-Tour kommt Emily Jane White am Dienstag, den 18. März 2014, nach Offenbach, wo sie ab 20.45 Uhr ein Konzert im Hafen 2 spielen wird. Geboren wurde die Sängerin, Songwriterin, Pianistin und Gitarisstin 1982 in San Francisco, ihr Debut-Album, “Dark undercoat”, erschien im Jahr 2008.

Direktlink, via doublenegativerecs

Erst im letzten Quartal des Vorjahres bin ich, anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung ihres vierten Albums, “Blood / Lines”, auf sie aufmerksam geworden, und das auch nur zufällig, auf Soundcloud. Dort war es der Song “Keeley“, welcher auf Anhieb zu einen meiner Lieblingssongs 2013 avancierte. Auch sehr schön finde ich gleich den ersten Song auf ihrem aktuellen Album, “My beloved“.

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Ja, Panik – Libertatia

Nur zufällig erfuhr ich davon, dass Ja, Panik am 6. Februar 2014 in Frankfurt ein Konzert im Zoom gaben und, viel wichtiger, dass sie nur eine Woche zuvor auch ein neues Album veröffentlicht haben. Das neuste Werk heißt “Libertatia”, beinhaltet zehn Songs und kommt mit einer Spielzeit von etwa 40 Minuten daher. Das Video zur Vorabsingle mit dem gleichnamigen Titel wurde bereits am 6. Dezember 2013 veröffentlicht und war nach dem ersten Durchhören des Albums zugleich der einzige Song, der mir auf Anhieb zu gefallen wusste. Der Rest war zunächst irgendwie irritierend, bzw. anders, bestenfalls gewöhnungsbedürftig, ähnlich dem Video zum Song  “Libertatia”, welches vielleicht mit etwas Nacktheit überrascht, mit dem überzeichneten pantomimischen Gespacke, wie er im Pop-Circuit oftmals bei Boybands praktiziert wird, aber auch etwas cheesy wirkt.

Direktlink, via Ja Panik


Im Vergleich zu älteren Aufnahmen wirkt der Sound auf dem neuen Album von Ja, Panik aufpolierter, sauberer und zuweilen schon derart weichgespült, dass man Angst haben muss, einen der neuen Songs in einer Morningshow des Hessischen Rundfunks serviert zu bekommen. Glücklicherweise betrifft das aber nur den musikalischen Part, denn die Texte bleiben kritisch, mehrschichtig und auf gewohntem Niveau, sie erhielten lediglich eine neue Verpackung: Weniger rough, weniger wütend, aber nicht weniger leidenschaftlich. Weiterlesen

PCP live beim Terror Temple in der Frankfurter Festhalle 1994

Wie Techno halt so vor 20 Jahren in Frankfurt abging <3

Direktlink, via Communiqations

In Zeiten von Facebook-Selbstpromotion und Laptop-”DJs” dürfte sich manch ein jüngerer Anhänger elektronischer Musik fragen, wtf das denn bitte schön damals war, aber die Antwort ist easy: Die erste Techno-Generation. Bedeutet: Während es heutzutage wohl mehrheitlich darum geht, zu den immer selben Tracks der selben Labels möglichst lässig und unangestrengt zu wirken, ab und zu mal die Nase über das Notebook rauszustrecken, mal mit dem Oberkörper mitzuwippen und darauf zu achten, dass der Bart sitzt und der Scheitel oder’s Wollmützchen nicht verrutscht, war damals alles fresh und es gab keine Sound- und Style-Vorbilder zum Nachäffen. Dafür gab’s mit Masken und WingTsun voll auf die zwölf! (-:

Frankfurt als Kulisse für zwei neue Musikvideos

In den vergangenen Tagen bin auf zwei Musikvideos aufmerksam geworden, die eine Sache gemeinsam haben: Frankfurt als Kulisse. Und das sogar mal weitestgehend frei von den üblichen Skyline-Einblendungen, wie sie sonst oftmals zu sehen sind, wenn Frankfurt als Schauplatz für vergleichbare Aufnahmen ausgwählt wird.

Bei “Großstadt”, der neue Single der Söhne Mannheims, ist neben Frankfurt wohl auch Mannheim selbst mit von der Partie (Ist das bei 3:21min. eigentlich Credibil der durch’s Bild läuft?) und bei “Unten”, dem neusten Release von JAM (der Offenbacher Junge), sind zumindest ein Großteil der im Video zu sehenden Aufnahmen, im Frankfurter Gutleutviertel, entstanden. Weiterlesen

Minilogue – Studio Jam Session + Interview bei Ableton

Auf die vorerst letzte Platte von Minilogue, “The Island of If”, erschienen beim in Frankfurt ansässigen Label Cocoon Recordings, hatte ich bereits vor wenigen Tagen hingewiesen, jedoch veröffentlichte die Musiksoftwarefirma Abelton noch am selben Tag ein Video, welches das schwedische Duo bei einer Jam Session in ihrem Studio in der Nähe von Malmö zeigt. In knapp 25 Minuten sieht man Sebastian Mullaert und Markus Henriksson zwar mehr oder weniger nur die Regler von links nach rechts drehen und von oben nach unten schieben- und jeweils wieder zurück, kickt aber dennoch irgendwie mehr als vergleichbare Videoaufnahmen von Live-Gigs mit Publikum.

Noch interessanter ist sogar das tags drauf veröffentlichte Video “As human possible- so menschlich wie möglich“. Hier kommen die Musiker zu Wort und geben Auskunft über ihre Zusammenarbeit, ihr Studio-Handwerk, die Philiospohie in ihrer Musik, Gedanken und Gefühle. Wer elektronische Musik per se als maschinell und kalt abtut, wird hier, da gibt es keine zwei Meinungen, eines besseren belehrt- wohlwissend, dass es sich bei Minilogue um den Unterschied zwischen Kunst und Standard handelt.

Top 10 Songs 2013 – international

Obwohl mit Anthony Rother quasi ein Lokalmatador vertreten ist, sind alle meine Lieblingssongs in der Kategorie ‘International’ in englischer Sprache. Einerseits ist das sicher nicht ungewöhnlich, andererseits bin ich da nicht festgelegt und höre auch einiges an Musik in ganz anderen Sprachen. Offenbar hielten sich aber die Veröffentlichungen diesbezüglich zuletzt in Grenzen oder, wahrscheinlicher, ist mir ist so manch ein Release durch die Lappen gegangen. Mit Pop, Rap, Indie-Rock, Rap, Elektronischer Musik ist wenigstens bei den Musikrichtungen mehr Vielfalt geboten.

  • Sailor & I – Tough love (2012)

Direktlink, via Inhaltagency
  • Röyksopp feat. Jamie Irrepressible – Something in my heart (2013)

Direktlink, via RoyksoppMusic

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Top 10 Songs 2013 – national

Alle Jahre wieder im Dezember: Adventskalender-Gewinnspiele, Rückblicke und Jahres-Charts an allen Ecken und Enden des Webs. In Sachen Charts schließe ich mich an und liste hier mal meine zehn liebsten deutschsprachigen Songs der vergangenen zwölf Monate auf. Nicht alle Songs sind in 2013 veröffentlicht worden. Zwei wurden beispielsweise bereits Ende des Vorjahres released, andere zwei sind noch älter, haben sich aber erst in diesem Jahr als Heavy Rotation auf den heimischen und mobilen Playern etablieren können.

 

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Tracks, Mixes & Podcasts aus Frankfurt am Main 11/2013

In den vergangenen drei Monaten gab es wieder einiges an neuer Musik zu entdecken, erstaunlich wie viele Mitschnitte, Mixe oder Podcasts aus der Stadt oder Region publiziert wurden. Zusammengestellt habe ich eine Auswahl von Sets, bei denen mir entweder mehr als zwei Tracks gefielen oder über die gesamte Laufzeit eine Linie, bzw. Idee, erkennbar war, die mir zugesagt hat.

Direktlink, via Live at Robert Johnson

Direktlink, via Kia

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RIP Rico Sparx

Es war die Zeit, da traf man sich mit seinen Freunden einfach auf der Straße, ohne sich zu verabreden, irgendwer war immer da, vielleicht nicht immer alle zur selben Zeit und gleich lang, aber irgendwas ging immer. Mit dabei war auch immer mindestens einer der Fraktion, die schon drei, vier Jahre älter waren und bereits einen Führerschein, samt Auto mit dicker Soundanlage vorzuweisen hatten, welche während dieser Treffs, mal lauter, mal leiser, immer im Einsatz war. Zu dieser Zeit, Ende der 1980er Jahre, und eben in diesen Kreisen, hörte ich auch zum ersten Mal etwas vom Lyrical Leader Moses P., der Jahre später mit Produktionen zu Rödelheim Hartreim Projekt, Glashaus, 3p, Sabrina Setlur, Xavier Naidoo usw. zu einer bedeutenden Größe der deutschsprachigen Musik wurde.

Auf der 1988 beim Offenbacher Label Logic Records erschienenen Platte von Rico Sparx, “Ay ay ay (what we do for love)”, steuerte er die Rap-Parts bei, damals noch auf englisch. Und auch wenn das für mich der einzige “Kontakt” zu Rico Sparx war, war das ein Song, welcher mir doch viel mehr als das kurz darauf folgende Solodebut von Moses P. in Erinnerung geblieben ist, obwohl dessen Erstling, “Twilight zone”, allgemein hin doch etwas mehr gefeiert wurde. Weiterlesen

Toxic Family – Top 100 Gänsehauttracks der elektronischen Musik

Vor einiger Zeit fragte die Toxic Family nach den drei alltime Gänsehauttracks-Favoriten der elektronischen Musik. Die knapp 800 Einsendungen, mit je drei Nennungen, wurden ausgewertet und nach Anzahl der Stimmen in eine Gänsehauttracks Top 100 aufgelistet.

“Herausgekommen sind 100 Tracks der elektronischen Musik, die uns an viele Orte und Erinnerungen und durch über 20 Jahre elektronische Musikkultur bringen.”

Beginnend mit dem 5. September, wurden bis zum 5. November nach und nach die Top 100 veröffentlicht, welche ich mir zum Anlass genommen habe, um mit den dort gelisteten Tracks eine eigene Top 10 zusammenzustellen. Hierbei habe ich die grundsätzliche Reihenfolge beibehalten und aus je zehn Plätzen (m)einen Favoriten entnommen. DerLieblingssong aus den Plätzen 100- 91 landet bei mir also auf Platz 10, der Lieblingssong aus den Plätzen 90- 81 auf der 9, usw. Weiterlesen

Zum 20. Todestag von Torsten Fenslau

Am 6. November 2013 jährt sich bereits zum 20. mal der Todestag von Torsten Fenslau, welcher im Alter von 29 Jahren mit seinem Auto verunglückte. Mit unterschiedlichen Musik-Projekten machte er besonders Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre von sich reden. Weiterhin war er im legendären Dorian Gray am Frankfurter Flughafen als DJ tätig und als der Hessische Rundfunk 1990 die Sendereihe hr3 Clubnight startete, war er zusammen mit den DJs Sven Väth, Heinz Felber, Lady D. und Chilly T. von Anfang an dabei.

Torsten Fenslau kann unzählige Produktionen vorweisen: Die bekannteste dürfte hierbei “Mr. Vain” von Culture Beat sein, welche 1993 in vielen Ländern ganz weit vorne in den Charts anzutreffen war. Doch auch in den Jahren zuvor war er bereits für viele Songs verantwortlich, die sich besonders in der damaligen Technohouseszene großer Beliebtheit erfreuten.

Mit Out Of The Ordinary verarbeitete er 1988 die “The dream”-Rede von Martin Luther King, 1989 sprach Jo van Nelsen für das damals personell anders aufgestellte Culture Beat “Der Erdbeermund” ein und 1990 verkündete sein Klangwerk-Kompagnon Alexander Abraham, dass “Die Kybernauten” Melbourne erreicht haben. Und weil Musik am besten immer für sich selbst spricht, habe ich aus gegebenem Anlass eine Top 10 mit Produktionen zusammengestellt, an denen Torsten Fenslau beteiligt war. Weiterlesen

Sven Väth in the mix – The sound of the 14th season

Am 22. November 2013 veröffentlicht Sven Väth auf seinem Label Cocoon Recordings den mittlerweile 14. musikalischen Rückblick auf die abgelaufene Amnesia-Saison in Ibiza. Begleitet wird der diesjährige “The sound of the…”- Release mit einer Tour, welche neben einigen Stationen in Europa auch nach Argentinien, Peru und in die DomRep führt.

“Anstatt wie früher Nacht und Tag in zwei getrennten Sets zu gliedern, produzierte er 2013 zum ersten Mal ein einziges, fast zweieinhalbstündiges Set, das die Hörer noch unmittelbarer eintauchen lässt.” (cocoon.net)

Die Tracks von Isolée, Lusine, Henrik Schwarz, Ten Walls, Roman Flügel und Len Faki mit Johannes Heil (im Trailer verwendet) sind meine derzeitigen Favoriten. Alle Tracks Weiterlesen