Cocoon Compilation N

Am 8. September 2014 erscheint eine neue Compilation aus dem Hause Cocoon. Mit Cocoon Compilation N serviert man dann schon zum 14. Mal eine Zusammenstellung, die sowohl auf etablierte Künstler, als auch auf vielversprechende Talente setzt.

Nach mehrmaligem Durchhören der Snippets erscheint mir der auf Vinyl und CD erhältliche Release dieses Mal nicht ganz so steil nach vorne zu gehen, was der Qualität der Tracks aber keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil, ich würde fast behaupten, dass die Cocoon Compilation N richtig groß ist und demnächst wohl mal wieder ein Vinylkauf bei mir ansteht.

Direktlink, via cocoon

Newcomerin Banks am 16. Juli 2014 live in Frankfurt

Auf die Sängerin Banks wurde ich vor einigen Monaten aufmerksam, als sie auf der Titelseite des Musikmagazins Spex zu sehen war. Da mir die 1985 in Los Angeles geborene Künstlerin bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagte, begab ich mich auf die Suche und landete bei der London EP, welche bereits im September 2013 veröffentlicht wurde, aber zu diesem Zeitpunkt wohl noch immer heiß gehandelt wurde. Die EP enthält vier Songs und hat in “Waiting game” ein Stück, welches besonders zu Beginn aufhorchen lässt, da es einige Ähnlichkeiten im Gesang mit Lana Del Rey aufweist.

Auch bei den drei verbleibenden Songs der London EP  kann man sich nicht ganz des Eindrucks entledigen, dass der Lana Del Rey-Sound irgendwie Einfluss genommen hat, jedoch ohne überhandzunehmen. Darüber hinaus klingt der Gesang oftmals so, als sei er ursprünglich auf einem konventionellen R’n’B-Beat eingesungen worden, anschließend jedoch einem Producer der Güte eines Robot Koch vorgelegt worden, der die Arrangements mit den für ihn typischen Klangteppichen unterlegt hat, so dass die ganze Schose mit dem fragilen Gesang gleich um ein Vielfaches spannender klingt.  Weiterlesen

Sylvan Esso

Letztens erst, im H&M auf der Zeil, hörte ich einen schönen Song und war mir nicht zu schade, auf meinem alten iPhone die Shazam-App zu starten und zu hoffen, dass diese noch vor dem Ende des Songs einsatzbereit sein würde und mir Interpret und Titel anzeigen würde. Das Wischtelefon zeigte Blondfire- “Life of a party” an und einige Tage später schaute ich bei You Tube nach dem dazugehörigen Clip. Denn obwohl es sich eigentlich um eine Video-Plattform handelt, konsumiere ich dort, sogar mehr als auf Soundcloud, am meisten Musik. Sympathischer Nebeneffekt dieser beiden Plattformen: Die Musik dort ist weiterhin für alle zugänglich und somit auch im Web sharebar, ohne sich erstmal irgendwo registrieren oder einloggen zu müssen.

Im Rahmen dieser YouTube-Session wurde ich glücklicherweise auch auf das Duo Sylvan Esso mit ihrem Song “Coffee” aufmerksam: Grandioser Song, dicker Beat und eine tolle Stimme. Einer dieser Songs, die Lust machen auf mehr. Außerdem mag ich den Tanzstil der Sängerin bzw. ihre gesamte Performance. Ich fühle mich erinnert an die junge Björk und Lady Miss Kier von Deee-Lite zugleich, eingebettet in der zeitgemäßen Hipsterness mit Katze, Orientteppich und interessant bemustertem Pulli. Einzig die schon 1993 aus der Mode gefallenen Plateauschuhe geben Rätsel auf.

Direktlink, via Bandwith – WAMU 88.5

Sylvan Esso sind die Sängerin Amelia Randall Meath und Producer Nick Sanborn. Sie war zuvor die Stimme des Folk-Trios Mountain Man, er versuchte sich einst solo mit dem Projekt Made of Oak. Weiterlesen

Chromeo – White women

Am Montag erscheint “White Women”, das neue Album von Chromeo. Mit “Jealous (I ain’t with it)” wurde vor etwa zwei Monaten bereits der vierte Song aus diesem Album veröffentlicht. Los ging’s seinerzeit mit “Over your shoulder”, gefolgt von “Sexy Socialite” und “Come alive”. Mit ihrem Mix aus Electro, Disco und Funk, und entsprechenden Spät-1970er-/Anfang 1980er-Jahre-Einschlag in ihrer Musik, begeistern sie mich seit nunmehr schon zehn Jahren und ich bin davon überzeugt, das sich neben den bisherigen Releases, noch einige weitere Perlen auf dem neuen Album befinden werden.

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Anthony Rother – Netzwerk der Zukunft

Der gebürtige Frankfurter Anthony Rother hat vor wenigen Tagen mit “Netzwerk der Zukunft” sein neues Album veröffentlicht. Mit seinem klaren, druckvollen und präzisen Elektro-Sound knüpft der Datapunk nahtlos an seine Longplayer “Simulationszeitalter” (2000) und “Hacker” (2002) an.

Während man klanglich vertraute Kost serviert bekommt, wird vertrieblich ein heutzutage eher unüblicher Weg eingeschlagen. Die Schallplatte, so der weniger hippe Terminus für Vinyl, wird derzeit noch produziert, den Digital Download gibt’s nur über die Labelseite von Psi49Net und die CD ist ausschließlich bei Amazon erhältlich. Die üblichen Anlaufstellen des stationären Handels sind ausgeschlossen, Audiostreamingdienste im Internet ebenfalls. Gar nicht mal so blöd.

Musikalisch hält das neue Album insgesamt zehn neue Songs bereit und für die Bassmembranen der heimischen Soundsysteme bricht ein 65-minütiger Überlebenskampf an. Snippets zu allen zehn Songs von “Netzwerk der Zukunft” gibt’s auf Soundcloud.

Neues Album: WYE OAK – “Shriek”

Vor einigen Jahren gelangte ich zufällig auf ein (mir leider nicht mehr bekanntes) Blog, das in Sachen Indie/Alternative so etwas wie eine Jahres-Top 10 präsentierte. In dieser befand sich auch “Civilian”, das dritte Album von Wye Oak, eine mir bis das dato unbekannte Indie Folk Rock-Band aus Baltimore, Maryland, welche aus Jenn Wasner (Gesang, Gitarre) und Andy Stack (Schlagzeug, Keyboard) besteht. Fortan war ich angefixt, besonders Gesang und Stimme übten bis zum heutigen Tag eine gewisse Faszination auf mich aus, so dass ich dem Erscheinungstermin ihres vierten Albums, “Shriek“, regelrecht entgegenfieberte.

Direktlink, via MERGE Records

Noch vor dem heutigen Albumrelease erhielt man mit “Glory“, “Shriek” und “The Tower” drei komplette Songs zu hören, die davon zeugten, dass nicht unbedingt ein zweites “Civilian”-Album zu erwarten sei. Für mich, der eben erst mit diesem Album eingestiegen war, ein wenig schade, allerdings weiß auch die neue musikalische Ausrichtung, mit deutlich erhöhtem Synthie-/Keyboard-Anteil und kaum noch Gitarre, zu gefallen.  Weiterlesen

Soundwall Podcast #200: Sven Väth

Von seinem März-Gig am Metro Theatre in Syndey stammt der 90-minütige Mitschnitt von Sven Väth, der auf diesem Bild ein wenig an Peter Lustig erinnert (die Älteren unter Euch werden sich erinnern) und nun als exklusiver Podcast Nr. 200 vom Soundwall Mag veröffentlicht wurde. Ab geht’s! Und wie…

Soundwall Podcast #200: Sven Väth by Soundwall Mag on Mixcloud

 

Tracks, Mixes & Podcasts aus Frankfurt am Main 04/2014

Mit “Four tracks full of luscious bass-caramel, beach-warm synths and chords and melodies sweet as no honey could possibly taste” wird die EP “Phantom” aus dem Hause “Live at Robert Johnson” angeteasert. Kann man so stehen lassen. Dauert allerdings wohl noch bis Juni, bis die Scheibe von San Laurentino zu haben ist.

“Codein” könnte das meistbenutzte Wort im zehn Songs umfassenden Altgold & Schwarz-Release von Frankie sein. Textlich dominiert das Universum aus Rausch, Liebe und Musik, dazu coole Sounds, interessante Arrangements von Beats (mit vielen Breaks) und ziemlich coole Samples. Hab etwas Zeit gebraucht um “reinzukommen”, aber hier: Gefällt!

Ja gut, ich hab gegoogelt was für ein Event wohl dieses “Home II” ist oder war, nach dem dieser Mix benannt wurde.. *rausper* Nun ja, geiles Teil, wie eigentlich immer und alles wo Roman Flügel dran beteiligt ist, der Mann ist ja sowieso sein eigenes Genre.

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Neues Album am 23.04.2014: Hardfloor – The Art of Acid

Circa vier Jahre nach ihrem letzten Album veröffentlichen Oliver Bondzio und Ramon Zenker, besser bekannt als Hardfloor, am 23. April 2014 ein neues Album. Titel ist  “The Art of Acid“, welches auf dem eigenen und gleichnamigen Label erscheinen wird.

Vor einigen Monaten wurden bereits die ersten Hörproben aus dem kommenden Werk veröffentlicht, bei dem es auch wieder an allen Ecken und Enden schön zwitschert. Gemessen anhand der knapp 17 Minuten die auf Soundcloud zu hören sind, geht es ähnlich brachial und fulminant zu wie damals™, in den 1990er-Jahren, als die Herrschaften u.a. bei Sven Väths Label Harthouse unterwegs waren. Wenn Acid gut ist, dann bei Hardfloor. Gestern, heute und vermutlich auch morgen noch.

Direktlink, via Hardfloor

P.S.: Auf ihrer Facebookseite haben die Hardfloor-Macher angekündigt, dass es in naher Zukunft auch “a couple of Acid-Podcasts from us” geben wird. <3

Emily Jane White- Live im Hafen 2 am 18.3.2014

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Im Rahmen ihrer Blood/Lines-Tour kommt Emily Jane White am Dienstag, den 18. März 2014, nach Offenbach, wo sie ab 20.45 Uhr ein Konzert im Hafen 2 spielen wird. Geboren wurde die Sängerin, Songwriterin, Pianistin und Gitarisstin 1982 in San Francisco, ihr Debut-Album, “Dark undercoat”, erschien im Jahr 2008.

Direktlink, via doublenegativerecs

Erst im letzten Quartal des Vorjahres bin ich, anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung ihres vierten Albums, “Blood / Lines”, auf sie aufmerksam geworden, und das auch nur zufällig, auf Soundcloud. Dort war es der Song “Keeley“, welcher auf Anhieb zu einen meiner Lieblingssongs 2013 avancierte. Auch sehr schön finde ich gleich den ersten Song auf ihrem aktuellen Album, “My beloved“.

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