Frankfurt-Konzert von Kraftwerk, 1974

Die Sendung „The Artist’s Corner”, beschäftigt sich mit Frühwerk der Düsseldorfer Band Kraftwerk. Es geht um ein Radiokonzert beim Hessischen Rundfunk, welches vor 40 Jahren, am 25. Januar 1974, im Sendesaal am Dornbusch stattfand. Das Motto der damaligen Veranstaltung, an denen neben Kraftwerk auch noch Moondog und Intermodulation spielten, lautete „Pop und Avantgarde“.

Zum damaligen Zeitpunkt bestand die Formation von Kraftwerk aus Ralf Hütter, Florian Schneider, Wolfgang Flur und Klaus Röder. Letzterer verließ die Band nach den Aufnahmen für das Album „Autobahn”, welches im November desselben Jahres erschien, und wurde durch Karl Bartos ersetzt. Durch die Sendung führt der Musiker, Journalist und Labelbetreiber Volker Zander.

Playlist: (Klick for play) 1. Moderation – 2. Klingklang – 3. Ruckzuck – 4. Moderation – 5. Atem – 6. Tongebirge – 7. Tanzmusik – 8. Moderation – 9. Kohoutek-Kometenmelodie I & II

GRAFF, IIMORI und ZEIT FÜR BROT im Test bei “Deutschlands bester Bäcker” im ZDF

Zusammen mit Johann Lafer und seiner Jury sucht das ZDF Deutschlands besten Bäcker. Die Back-Castingshow führt es diese Woche nach Hessen und somit auch nach Frankfurt. In der dazugehörigen Sendung, die am heutigen Nachmittag ausgestrahlt wurde und nun auch in der ZDF-Mediathek abgerufen werden kann, kämpfen die folgenden drei Kandidaten aus Frankfurt um den Tagessieg:

DEUTSCHLANDS BESTER BÄCKER IN FRANKFURTEin Klick auf das Bild führt zu der Sendung in der ZDF Mediathek. – Screenshots © ZDF

Burger in Frankfurt – Der fette Bulle

Der fette Bulle ist ein Burger-Restaurant im Frankfurter Bahnhofsviertel, dessen Eröffnung im März dieses Jahres stattfand. Der Innenbereich ist groß und bietet sehr viele Sitzgelegenheiten, die größtenteils für zwei, vier oder auch sechs Personen ausgelegt sind. Weiterhin verfügt das Lokal über einen großen Außenbereich, der zudem gut “abgeschirmt” ist, so dass man bei einem leichten Regen nicht unbedingt die Flucht nach innen antreten muss.

In der Zeit von 11:30 bis 15:00 Uhr wird täglich ein Lunch-Menü für 8,99€ angeboten, welches aus einem Tagesburger und Pommes oder Beilagensalat besteht. Bestellt man also noch ein Getränk dazu, landet man preislich in einer Region, die man auch schon von anderen Burgerläden in Frankfurt kennt, nur dass man dort nicht an den “Tagesburger” gebunden ist.

cheesburger-mit-pommes-bei-der-fette-bulle-in-frankfurt

Die Speisekarte ist sehr übersichtlich gestaltet, so dass man sich sehr schnell einen Überblick verschaffen kann. Es gibt 9 Burger aus 100% Rind, 2 Huhn-Varianten, 3 Vegi-Burger und einige Salate, Beilagen und Nachspeisen. Bei meinem ersten Besuch entscheide ich mich für einen Cheesburger (7,49€) und Pommes mit Thymian/Rosmarin (3,29€). Weiterlesen

Die Kunst, das Bürohochhaus und das Bankenviertel

mmk-museum-für-moderne-kunst-frankfurt-taunusturm

„Zum ersten Mal in Deutschland zieht ein öffentliches Museum in ein Bürohochhaus ein.” Ein bißchen bewundere ich den Mut ja schon, mit dieser Aussage das Joint Venture eines Museums mit einem Bürohochhaus aufzugreifen und es auch noch so zu verpacken, als solle man dem wohl etwas Besonderes abgewinnen. Zumindest aus Sicht des betroffenen Museums. Als Betreiber des Hochhauses oder eines dort ansässigen Unternehmens könnte ich es jedenfalls eher nachvollziehen, dass man auf die Besonderheit mit dem Museum hinweist. Andererseits ist es so, dass man bereits seit einigen Wochen im Frankfurter Stadtgebiet auch Klebestreifen entdecken kann, auf denen der Slogan „Wir sind jetzt auch im Bankenviertel!” aufgedruckt ist.„Bankenviertel”. My ass.„Komm, wir gehen mal ins Bankenviertel, zu dieser einen Bar”,„Du musst dann an dieser Station im Bankenviertel aussteigen”,„Ich warte an diesem Gebäude im Bankenviertel auf Dich”… Kommt das jemanden bekannt vor? Eben. Mir auch nicht. Weil dieses Wort kein Mensch benutzt. Außer vielleicht den dort Beschäftigten, Abends-wieder-raus-aus-Frankfurt-Fahrern, Touristen und den offiziellen Kanälen mit ihrer willigen Stadtpropaganda-Entourage. Aber sicher niemand der hier lebt, wohnt und heimisch ist. Weiterlesen

Neue Notizen zum Stadtbild

Der künstlerische Ausdruck, oftmals mehrfarbig angebracht und vom Erschaffer möglicherweise sogar als anspruchsvoll angedacht, steht nicht im Mittelpunkt der Notizen zum Stadtbild, zu denen es hier im Blog nachfolgend wieder einmal, um genau zu sein bereits zum vierten Mal, eine mehrere Fotos umfassende Auswahl zu sehen gibt. Vielmehr ist es so, dass sich in den meisten Fällen einfach nur des geschriebenen Wortes bemächtigt wird und so, in Form von Statements, Slogans, Zitaten und Botschaften, im öffentlichen, und gelegentlich auch weniger öffentlichen Raum Frankfurts, ein bunter Themen-Mix entsteht.

Neue Notizen zum Stadtbild

Neue Notizen zum Stadtbild

Weiterlesen

Turm forever! X Leben nach dem Turm

AfE-Turm / Uni-Turm in Frankfurt

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2014, lädt das PEG zur Ausstellung und Lesung von Michael Bloeck und Albert A. Schmude ein. Der genau Fahrplan des Abends sieht wie folgt aus:

  • 18.00 Uhr, PEG, 1. OG, Raum 1.G.135: Lesung Albert A. Schmude Turm forever! 200 Graffiti-Sprüche aus dem Frankfurter Uni-Turm, Lichtblau-Verlag.
  • 19.00 Uhr, PEG, 5. OG: Vernissage Michael Bloeck, Leben nach dem Turm – Siebdrucke von Frankfurter Abrisshäusern. Zur Eröffnung* sprechen Prof. Dr. Rolf van Dick (Institut für Psychologie) und Dr. Carsten D. Siebert (Kurator).

Weiterlesen

Unterm Lindenbaum

durchgang-unterfuehrung-am-lindenbaum-02

Irgendwann, wenn all die Bagger und Kräne dieser Stadt jedes Gebäude in Frankfurt mindestens zwei Mal abgerissen und wieder aufgebaut haben, werden Nachbearbeitungen per Photoshop oder anderer Bildbearbeitungsprogramme obsolet. Alle in einem Foto festgehaltenen Motive werden dann bereits wie geleckt aussehen und die Stadt Frankfurt wird mit den aus dem arabischen und asiatischen Raum bekannten, künstlich hochgezogenen und von Identität und Geschichte befreiten Städten nicht mehr zu unterscheiden sein. Und das, wo man sich doch seit Jahrzehnten daran verdingte, ein Abziehbild von New York, remember “Mainhatten”, zu werden.

durchgang-unterfuehrung-am-lindenbaum-04

So lange ich mich eines solchen Eindrucks nicht erwehren kann, werde ich solchen Spots, wie die auf den Fotos zu sehende Unterführung am Lindenbaum, mit einer gewissen Sympahtie begegnen. In diesem Fall, das gestehe ich freilich ein, weniger wegen dem, was dort inhaltlich alles aufgefahren wird, zum Beispiel Bekundungen dazu, wer alles eine Nutte ist, wo es die geilsten Chicas gibt oder wer mit wem fickt. All das ließe sich jedenfalls an den dortigen Wänden ablesen. Viel mehr geht es mir in diesem Fall einfach nur um das komplette Take Over dieses Areals. Bäm! Weiterlesen

Ich hab nur Hurensohn verstanden

ich-hab-nur-hurensohn-verstanden-copyright-beachten

“Ich hab nur Hurensohn verstanden“ wird wohl eines Tages der Titel eines Romans von Karl Wolfgang Epple sein. Zumindest glaube ich das, denn trotz einiger jahrealter Einträge dazu im Web, konnte ich nichts bezüglich einer bereits erfolgten Publikation entdecken.

ICH HAB NUR HURENSOHN VERSTANDEN

Für sich allein genommen ist “Hurensohn” ja ein Begriff für die Kategorie “Jugendwort des Jahres”. Und zwar für jedes Jahr. Da können auch die ganzen Yallas, Babos und Hayvans dieser Welt einpacken, die es in den vergangen Jahren in die finale Auswahl des von Langenscheidt intitiierten Wettbewerbs geschafft haben. Den “Hurensohn” gab’s früher schon, den gibt es auch heute noch und den wird es ganz bestimmt auch in Zukunft noch geben. Wie es hingegen um die Zukunft der hier zu sehenden Straßenfundstücke aus Frankfurt steht, wird sich erst noch zeigen.

Weiterlesen