Frankfurt in der Top 10 der “Most disappointing destinations in the world” der Huffington Post

langweilig ist es in frankfurtFrankfurt ist mehr als eine Bankenstadt. So hört und liest man es immer wieder, vor allem in Frankfurt. Ist das so? Oder eher nicht, wenn solch eine Floskel immer noch bemüht werden muss?

Heute bin ich über zwei sich ähnelnde “Artikel” in der FR (“Frankfurt ist langweilig”) und FAZ (“Frankfurt ist öde und tot”) auf die 10 most disappointing destinations in the world aufmerksam gemacht worden. Ähnliche Artikel, oftmals “weiterverarbeitete” dpa-Meldungen, sind prinzipiell keine Seltenheit (ist das dieses Journalismus?), aber schade, dass bei einem Thema “vor der eigenen Haustür”, denn auch Frankfurt befindet unter den zehn enttäuschendsten Reisezielen, nicht mehr drin war. Die FNP (“Leer und tot: Frankfurt watscht Frankfurt ab”) hat das, unabhängig sonstiger Verflechtungen der in Frankfurt erscheinenden Zeitungen, zwar nicht viel ausführlicher, aber immerhin doch ein wenig anders serviert.

Eben also noch das letzte Stückchen des Pastramischnittchen runtergeschluckt, schon ist Frankfurt nicht mehr hip, wie es vor wenigen Monaten einem die New York Time noch glaubhaft machen wollte, sondern langweilig. Das behauptet zumindest die us-amerikanische Huffington Post.  Weiterlesen

Gastronomisches Buchstabenallerlei

Am Gehwegstopper des Fischladens auf der Berger Straße, den ich aufgrund der unterschiedlichen Schreibweisen zu Fish’n’Chips neulich schon mal kurz thematisiert hatte, entdeckte ich vor einigen Tagen weitere Hingucker der besonderen Art.

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Zu diesem Thema habe ich noch ein weiteres Fundstuck aus Offenbach. Das Foto ist zwar schon einige Jahre alt, ringt mir aber, besonders mit seinem “Dönerflasch” und “Hackflasch”, auch heute noch ein Schmunzeln ab.

Dönerflasch-und-Hackflasch

Record Store Day 2014

“Ich habe meine gesamte Jugend in Plattenläden verbracht. Ebenso fast mein gesamter Freundeskreis. Der Plattenladen war für uns nicht nur Jagdrevier, Goldmine, Flash-Mittelpunkt und Quelle unser Kreativität, sondern auch ein Umschlagplatz für Zwischenmenschlichkeiten. Ein Zentrum unserer Sozialisation.” (Jan Delay, diesjähriger Botschafter des Record Store Day in Deutschland)

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Am kommenden Samstag, den 19. April 2014, findet der diesjährige Record Store Day statt. Der Record Store Day wurde erstmals 2007 in den USA durchgeführt und ist ein Event, der den guten alten Plattenladen um die Ecke in den Fokus rückt. Dies geschieht durch exklusive Musikveröffentlichungen (Neue Releases, Wiederveröffentlichungen, limitierte Sondereditionen…), die an jenem Tag nur bei (nicht immer allen) teilnehmenden Geschäften angeboten werden. Mancherorts werden noch zuätzlich Gigs oder Meet & Greet-Events veranstaltet. Weltweit nehmen mittlerweile über 3000 unabhängige Plattenläden am Record Store Day teil und schon über 500 dieser speziellen Releases werden eigens für diesen Tag produziert.

In Frankfurt nehmen die folgenden vier Geschäfte am Record Store Day 2014 teil: Weiterlesen

Klassikstadt 2014 – 20 Fotos vom Saisonstart in Frankfurt

Am gestrigen Sonntag war es wieder soweit und die Klassikstadt in Frankfurt-Fechenheim eröffnete die Oldtimersaison 2014. Bei herrlichem Wetter fanden sich vor Ort zahlreiche Oldtimer und sehr viele interessierte Besucher ein. Auch in diesem Jahr galt: Eine gelungene Veranstaltung mit nettem Rahmenprogramm an einer gewohnt schönen Location. Top! Der nächste Klassikstadt Sonntagstreff findet am 11. Mai 2014 statt.

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Sei nett zu Mett

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Als würde man Graffiti mit noch mehr Graffiti “bekämpfen”- so in etwa wirkt es, wenn all dem wirren Earthlings-Vegan-You-Tube-Deine-Mutter-Kreidequatsch in den Straßen Frankfurts jetzt offenbar mit ebensolchen Mitteln, wenngleich durchaus humorvoll, begegnet wird. Aktuelle Fundstücke zu diesem Thema modifizieren nicht mehr vorhandene Original-Botschaften, sondern setzen eigene Duftmarken und bringen dabei einen alten Bekannten ins Spiel: METT!  Weiterlesen

Gewachst. Gedopt. Poliert. – Die Wingertstraße

Wenn es um neuen Wohnraum geht, werden in Frankfurt nicht ganz selten komplette Neubauten aus dem Boden gestampft. Oftmals jedoch nicht auf neu erschlossenem Bauland, sondern an Stellen, wo just zuvor noch irgendwas plattgemacht wurde, woran sich in den vergangenen Jahrzehnten keiner dran störte oder gar den Kiez mitprägte. Ein Ort, den man aufgrund nur zwei solcher Neubauprojekte in den vergangenen Jahren schon gar nicht mehr so recht wiedererkennt, ist die Wingertstraße, eine Seitenstraße vom Sandweg, unweit des Mousonturms und der Berger Straße.

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Wo einst eine Tankstelle und Autowerkstatt ihren Dienst verrichteten, wurde im Auftrag der GeRo Real Estate AG ein Niedrigenergie-Wohnhaus geschaffen, in dem alle 33 Wohnungen entweder mit Balkon, Loggia, Terrasse oder Garten ausgestattet sind. Weitere Ausstattungsdetails sind u.a. Bambus-Parkett, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden, ein Aufzug bis in die Kellerebene und Tiefgaragenplätze mit Spezialsteckdosen für Elektroautos.

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Nur wenige Meter davon entfernt befindet sich der nächste Neubau auf der Zielgeraden. Auf dem ehemaligen Industriegelände der Naxos-Union realisiert die ABG Frankfurt Holding GmbH gleich ein ganzes Wohnquartier, welches zudem im komplett einheitlichen Look daherkommt und ein wenig Riedberg-”Flair” versprüht. Weiterlesen

Freilichtausstellung zu “Frankfurt liest ein Buch” im Oeder Weg

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Seit dem 31. März 2014 findet in Frankfurt das Lesefest Frankfurt liest ein Buch statt. Initiiert und konzipiert wurde es vom gleichnamigen Verein, der mit seinen Aktivitäten in den vergangenen vier Jahren bereits über 50.000 Besucher und ca. 400 Veranstaltungen vorweisen kann. Ziel des Vereins ist es, ein Buch zum Gesprächsstoff und Gemeinschaftserlebnis zu machen und dabei Bürger, Institutionen und Prominente in möglichst vielfältiger Form zusammenbringen. In diesem Jahr hat man sich Eckhard Henscheids “Die Vollidioten” angenommen, einem historischen Roman aus dem Jahr 1972, dessen Handlung sich im Frankfurter Nordend abspielt. Weiterlesen

No border-Graffiti am EZB-Neubau in Frankfurt

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Bereits am 18. März dieses Jahres zeigte die italienische Zeitung “La Repubblica” in Francoforte, due street artist per la nuova sede della Bce erste Bilder von den neuen Malereien am Bauzaun des EZB-Neubaus. Bei der “Zeit” zog man mit Draghi, das Graffiti-Männchen neun Tage später nach und zeigte ebenfalls Fotos des neuen Werks von Justus Becker, a.k.a. Cor und Bobby Borderline. Weiterlesen

Wenn die Straßenbahn mit dem Auto…

Im März war ich gleich zweimal zugegen, als jeweils ein Auto und eine Straßenbahn sich näher gekommen sind, als es der Straßenverkehr eigentlich vorsieht. Soweit ich das beim Vorbeilaufen erkennen konnte, gab es aber glücklicherweise wohl nur Blechschäden. Betroffen waren Autos mit Kennzeichen MKK und OF, Schauplätze waren die Friedberger Landstraße und die Hanauer Landstraße.

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Im Vergleich zur U-Bahn, die gestern in Frankfurt-Ginnheim gegen einen Prellbock fuhr und entgleiste, muten die Bilder allerdings fast schon harmlos an.

Luminale 2014 in FFM – 10 Fotos

Wenn nicht gerade mal wieder jemand durch das Bild gehopst ist oder dauerhaft vor einem stehen blieb, dann waren bei der diesjährigen Luminale in Frankfurt vereinzelt auch Aufnahmen mit freier Sicht auf die jeweilige Lichtinstallation möglich.

Die nachfolgend zu sehenden Fotos entstanden in der Liebfrauenkirche, im Foyer der Deutsche Nationalbibliothek, an der alten Börse, in der Naxoshalle, bei der Osthafenbrücke, am Hauptbahnhof, Nibelungenplatz und an der Taunusanlage.

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Wie ich die Luminale 2014 erlebt habe

Ein bisschen ist es wie bei den Katalogfotos vom Strand am gewünschten Urlaubsort. Alles chillig, Himmel blau, feinster Sand und ein nur spärlich besuchter Strand. Die Realität vor Ort: Strand überfüllt und vom Sand ist vor lauter Decken und Liegestühlen nichts zu sehen. Oder die Gastronomie im Sommer: Endlich wieder draußen sitzen… bis die ersten Wespen auftauchen. Irgendwas ist ja immer. So auch bei der diesjährigen Luminale in Frankfurt, wo die Vorfreude auf all die Licht-Installationen schnell den K(r)ämpfen um die Positionierung der Kamera wich.

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Luminale 2014: Die PENG-Höhle bei Saint Gabriel Interieur

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Anlässlich der Luminale 2014 kann man bereits seit vergangenem Sonntag ca. 180 Spots in Frankfurt und Offenbach aufsuchen, wo anlässlich der Parallelveranstaltung zur Light + Building- Messe einige besondere Aktionen zum Thema Licht stattfinden. Einer dieser Schauplätze liegt in der Wittelsbacher Allee 65, bei Saint Gabriel Interieur, der nach einem Intermezzo in der Zeilgalerie seine Aktivitäten wieder an altbekannter Wirkungsstätte fortführt, u.a. mit der Ein Leben ohne Peng ist möglich-Ausstellung ab kommenden Samstag.

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In einem abgedunkelten Raum lassen sich zahlreiche Werke von Peng entdecken, die nur durch den Einsatz von Schwarzlicht aufleuchten und erst dadurch sichtbar werden. Neben aktuellen Motiven und neuen Slogans sind auch einige Klassiker mit von Partie, die man in der Vergangenheit bestimmt schon mal in der Stadt gesichtet hat. Weiterlesen