18nulldrei – Street Art ist mit dabei

“18nulldrei – ich nehm mir frei!” – Unter diesem Motto mobilisiert das Blockupy-Bündnis zu seinem Aktionstag am 18. März 2015 in Frankfurt am Main – und Street Art ist mit dabei. Nach den Aktionen an der S-Bahn-Station Kasierlei in Offenbach und bei der Hall Of Fame am Ratswegkreisel in Frankfurt lassen sich derzeit im Ostend und am Mainufer weitere Werke entdecken. Neben Botschaften wie z.B. “Kapitalismus und Demokratie sind unvereinbar” oder “Kapitalisten aller Länder enteignet euch” werden auch QR-Codes eingesetzt, welche nach dem Abscannen auf unterschiedliche Websites führen.

18nulldrei - Street Art ist mit dabei

18nulldrei - Street Art ist mit dabei

18nulldrei - Street Art ist mit dabei

Weiterlesen

Wieder geöffnet: Café Klatsch in Bornheim

CAFÉ KLATSCH IN DER MAINKURSTRASSE IN FRANKFURT-BORNHEIM

Fein herausgeputzt hat sich das Café Klatsch in Bornheim. Da aus der ursprünglich angedachten Renovierung eine Sanierung wurde, war das Café in der Mainkurstraße etwas länger als vorgesehen geschlossen. Vor einigen Tagen wurde der Betrieb wieder aufgenommen, zumindest im Nichtraucherbereich. Erster Eindruck: Hell, aufgeräumt, modern, klar, hübsch. Die Karte wirkt ebenfalls aufgeräumter und übersichtlicher. Obst und Gemüse kommen frisch vom Bornheimer Markt, die Backwaren von der Mühlenbäckerei Denninger und bei allen anderen Lebensmitteln setzt man ebenfalls auf Qualität und regionale Herkunft. Weiterlesen

Platz für Rassismus und Pfefferspray

Neulich noch die Stadt, in der angeblich kein Platz für Rassismus sein soll, aber gestern durfte dieses elende Häufchen von Pegida-Huans dann doch mal ganz kurz um den Block laufen. Und die Polizei hatte sich für diesen Abend offensichtlich auch etwas vorgenommen. Wie wär’s z.B. mit ein bisschen Pfefferspray? Vorher aber noch schnell das Gitter runterlassen. Sicher ist sicher. Und zum Feierabend den lokalen Pressevertretern noch fix mitteilen, wie viele Verletzte es in den eigenen Reihen gegeben haben soll. Platz für Rassisten und Pfefferspray für Polizisten – This is how they roll in Frankfurt. So schön.

Direktlink, via Hagbard1988

Tape Art in Frankfurt

Anlässlich der europäischen Tape Art-Ausstellung in der Heyne Kunst Fabrik ist auch ein Werk in der Frankfurter Innenstadt entstanden. Tape it, so der Name der Ausstellung in Offenbach, zeigt Arbeiten von sieben europäischen Tape-Künstlern und zwei Kollektiven aus Berlin und kann noch bis zum 19. März 2015 besucht werden.

Tape Art in Frankfurt

Tape Art in Frankfurt

frankfurt-tape-art-2

Weiterlesen

Le Rubrique – The Art Of Loving EP

In der Februar-Ausgabe der Radio X-Sendung Frantic Fork war Le Rubrique zu Gast. Thematisiert werden seine Aktivitäten in der Frankfurter Szene, ebenso seine neue Platte, die The Art Of Loving EP, welche beim Berliner Label Tieffrequent erscheint. Für dessen erstes Release hatte er seinerzeit auch schon den famosen Track (“Coffy”) abgeliefert.

Direktlink, via Frantic Fork

Neben der knapp 2-stündigen Sendung auf Radio X, kann man sich die Tracks der angesprochenen EP auch einzeln anhören. Meine Favoriten befinden sich beide auf der A-Seite, “The Art Of Loving” und der Re-Edit von “Stoya”. Weiterlesen

“Zyklus” am Karlsplatz in Frankfurt

karlsplatz-1

Von Februar dieses Jahres an, wird der in Frankfurt beheimatete Künstler Levent Kunt im Rahmen seines Projekts „Zyklus“ das Trafogebäude am Karlsplatz einem einjährigen Wandlungsprozess unterziehen. Auf Basis von Johannes Ittens Farbtheorie wird sich die Farbe des Häuschens monatlich ändern und auf das Erscheinungsbild des Platzes Einfluss nehmen.

Nach Angaben der Stadt Frankfurt soll der Karlsplatz dadurch in der Zeit bis zur eigentlichen Umgestaltung attraktiver werden. “Bis zur eigentlichen Umgestaltung”? Das lässt aufhorchen, denn bei solchen Formulierungen hört man ja schön förmlich die Gentrifizierung trapsen, besonders wenn die Zeiträume kurz vor der nächsten Gentrifizierungs-Phase, also Abriss, Umbau oder Neubau, von lokalen Künstlern bespielt werden. Weiterlesen

Die Elektrokasten-Situation in der Saalburgallee

Und dann geschah das Wunder. Nach mindestens drei Jahren ist der ramponierte Elektrokasten in der Saalburgallee Geschichte. Over and out. Immer wenn mein Weg daran vorbeiführte und das Teil von mal zu mal verkrüppelter aussah, fragte ich mich, welche konkrete Funktion er wohl haben könnte. Keiner schien sich für ihn zu interessieren oder sonstwie auf den Plan gerufen, offenbar führte er weiterhin seine ihm zugedachte Funktion tadellos aus und am äußerlich desolaten Zustand schien sich auch keiner zu stören.

Als im vergangenen Jahr an der großen Kreuzung Hanauer Landstraße/ Ratswegkreisel, ca. 500m weiter südlich, die mittlerweile ebenfalls entfernte Notrufsäule nonstop vor sich her tuuuuuuutete, verschwendete ich einen Gedanken daran, ob es wohl einen Zusammenhang geben könnte, zumal zu diesem Zeitpunkt auch das mit einem Telefonsymbol gekennzeichnete Kabel (plötzlich?) zerfetzt war.

Wie dem auch sei, jetzt ist er weg und es bleibt die Erkenntnis, dass man in Frankfurt von jetzt auf sofort Häuser plattmachen und neue hochziehen kann, aber gefühlte Ewigkeiten braucht, um sich mal einem abgefuckten Elektrokasten anzunehmen.

Frankfurt, Saalburgallee, Elektrokasten 20152015

Weiterlesen

Hygienemängel in Frankfurter Gaststätten und die fehlende Transparenz

Wieder einmal hat das Ordnungsamt in Frankfurt bei Gaststättenkontrollen Missstände festgestellt. Ergebniss: 12 von 13 überprüften Betrieben wiesen teils gravierende Mängel in Punkto Sicherheit und Hygiene auf, drei Gaststätten mussten sogar an Ort und Stelle geschlossen werden. U.a. war man auch in Bornheim und in der Innenstadt unterwegs. So weit, so gut. Weniger gut hingegen ist der Umgang damit, da man als Verbraucher nicht erfährt, um welche Locations es sich dabei handelt. Und das war mal anders, wenngleich auch nur für eine relativ kurze Zeit, denn Ende 2012 gab es ein Internetportal zur Lebensmittelhygiene. Aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes werden jedoch in Hessen “vorläufig” keine Veröffentlichungen diesbezüglich im Internet vorgenommen.

Das Problem, das ich damit habe ist folgendes: Am 9. Februar wollte ich mal wieder in das SchöneBerger gehen. Ausgerechnet an jenem Tag – vielleicht auch nur am Abend als ich vor Ort war – hatte es geschlossen. Hinweis: Betriebsfeier. Nun gut, schade. Gestern Abend bekam ich mit, dass die Bar ohne Namen / Good times for good people geschlossen hatte. Hinweis: Weihnachtsfeier. Jetzt ist es so: Weiterlesen

Wo in Frankfurt nachts am meisten gefeiert wird

Im Rahmen des Projekts »stadtnachacht – Management der Urbanen Nachtökonomie« wurden für 13 Großstädte in Deutschland eine möglichst umfassende Erhebung und Kartierung der Betriebe der Abend- und Nachtökonomie auf Basis georefenzierter Standortdaten vorgenommen. Oder anders formuliert: Es wurde ermittelt, wo in der Stadt am meisten gefeiert und mit Partys und dem Nachleben Geld verdient wird.

Als Basis für die Daten wurden Geschäftseinträge auf Empfehlungsplattformen genutzt. Hierfür wurde vom 7. bis 9. Januar 2014 ein möglichst großer Datenauszug gewonnen, sämtliche Einrichtungen in relevanten Kategorien (Nachtleben/Nightlife, Kinos, Theater, sonstige Eventlocations) wurden abgefragt.

Die Orte des Nachtlebens werden in der Karte als Punkte mit geringer Deckkraft angezeigt, bei Überlagerungen entstehen verschiedene Farbsättigungen, so dass eine räumliche Konzentration von Standorten ablesbar ist. Weiterlesen