Chromeo – White women

Am Montag erscheint “White Women“, das neue Album von Chromeo. Mit “Jealous (I ain’t with it)” wurde vor etwa zwei Monaten bereits der vierte Song aus diesem Album veröffentlicht. Los ging’s seinerzeit mit “Over your shoulder”, gefolgt von “Sexy Socialite” und “Come alive”. Mit ihrem Mix aus Electro, Disco und Funk, und entsprechenden Spät-1970er-/Anfang 1980er-Jahre-Einschlag in ihrer Musik, begeistern sie mich seit nunmehr schon zehn Jahren und ich bin davon überzeugt, das sich neben den bisherigen Releases, noch einige weitere Perlen auf dem neuen Album befinden werden.

Aufgrund des Hypes rund um das letzte Daft Punk-Album, weil es mehr funky als technoid daherkam, obwohl ähnliche Tracks bereits beim zweiten Studioalbum zu hören waren, könnte man auf die Idee kommen, P(h)arallelen ziehen zu wollen, besonders wenn man Chromeo bisher noch nicht so auf dem Schirm hatte. Wo Daft Punk jedoch eher dem abendlichen Glitzer’n’Glam-Party-Veranstaltungen von Museeen entsprechen, sind Chromeo der Betrieb zu den regulären Öffnungzeiten, ohne all das aufgepimpte Schi-Schi, der um die Extraportion Aufmerksamkeit buhlt, sondern um seine Klasse weiß und entdeckt werden möchte, anstatt sich aufzudrängen.

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New Look

Frauenstimmen in Musik haben es mir seit jeher angetan, gerne in Begleitung einer Gitarre, aber selbstverständlich auch immer mit elektronischer Musik, so wie im Falle der aus Kanada stammenden Sängerin Sarah Ruba, begleitet vom Producer und Lebensgefährten Adam Pavao. Der Song „Nap on the bow“ ist dabei in diesem Genre so mit das Beste, was ich dazu (seit langer Zeit) gehört habe.

Über eine kürzlich erfolgte Statutusmeldung von Ellen Allien (Official Fanpage) auf Facebook, die in diesem Fall schlicht auf einen Videoclip von den beiden auf You Tube verwies, wurde ich auf das Duo New Look aufmerksam.

Drei Jahre, so ist es in den wenigen Berichten im Web zum Duo zu entnehmen, habe man an dem Album getüfftelt, bevor es (bereits) Ende September 2011 beim Label !K7, besonders bekannt durch die durchweg geniale DJ-Kicks-Serie und den Veröffentlichungen von Kruder & Dorfmeister oder auch Chromeo das Licht der Welt erblickte.

Das Album beeinhaltet 11 Songs, die sich allesamt in diesem 80er-Jahre-esken Electro-Synth-Pop-Dub-Konstrukt einfinden, wobei manche Songs des Pärchens (bei mir) sofort „funktionierten“, während andere wiederum ein mehrmaliges (Zu-)Hören erforderten, um zu „greifen“.

„ […] this is an essential record made by two people with astonishing control, skill and knowledge; one which makes us proud of what music has done in the past 20 years, and just what it can now create.“  (BBC – Music)