Goetheturm in Frankfurt am Main

Say goodby to Goetheturm

Nach dem Morgentau-Pavillon des Koreanischen Gartens im Grüneburgpark und dem Wasser-Pavillon im Garten des Himmlichen Friedens (umgangssprachlich „Chinesischer Garten“), ist in der Nacht zum 12. Oktober mit dem Goetheturm in diesem Jahr bereits das dritte „Holzbauwerk“ in Frankfurt abgebrannt.

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Im Gegensatz zu den relativ jungen asiatischen Gärten mit ihren Pavillons, war der Goetheturm quasi schon immer da und längst ein Wahrzeichen, dass sich großer Beliebtheit erfreute, auch wenn sich diese, für heutige Zeiten recht untypisch, nicht in T-Shirts, Jutebeutel, Baumodelle, Aufkleber, Poster etc. widerspiegelte.

Schon 1867 wurde an selber Stelle ein 22m hoher Holzturm errichtet. Aufgrund seiner Baufälligkeit wurde er 1931, kurz vor Beginn des Goethejahres 1932 anlässlich des 100. Todestages Goethes, durch den dann 43m hohen Goetheturm ersetzt.

Goetheturm in Frankfurt
Goetheturm, 2009.
Goetheturm in Frankfurt
Treppenaufgang im Goetheturm, 2010.
Skyline Frankfurt mit dem Original Henniger Turm
Ausblick vom Goetheturm, 2010.

Es wäre schön, wenn er bald wieder errichtet wird, und zwar so wie er war.

5 Kommentare zu “Say goodby to Goetheturm

  1. “ Garten des Himmlichen Friedens (umgangssprachlich „Chinesischer Garten“)“

    Nene. Im Chiniseschen Garten (Eigentlich „Garten des Himmlischen Friedens“).

    In der Auflistung fehlt der Atzelbergturm in Kelkheim.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atzelberg#Atzelbergturm

    Frankfurt hat so viele Bankentürme, wieso ausgerechnet die auf die man als normaler Mensch mal kommt :-(

    • stadtkindFFM

      Doch, doch. Und es geht um „Frankfurt“ und „in diesem Jahr“, insofern juckt mich Kelkheim im MTK nicht.

  2. ohne Worte!

  3. Schnellinger

    Umgangssprachlich sagen wir Frankfurter dazu ganz einfach Bethmannpark. Kein Mensch babbelt was vom himmlichem Frieden oder Chinesischer Garten.

    • stadtkindFFM

      Vermutlich diese „wir Frankfurter“, die den unteren Abschnitt der Berger in Bornheim verorten, den Ginnheimer Spargel“ in Ginnheim und gernen einen „Äppler“ trinken, lel.

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