Burger in Frankfurt – Der fette Bulle

Der fette Bulle ist ein Burger-Restaurant im Frankfurter Bahnhofsviertel, dessen Eröffnung im März dieses Jahres stattfand. Der Innenbereich ist groß und bietet sehr viele Sitzgelegenheiten, die größtenteils für zwei, vier oder auch sechs Personen ausgelegt sind. Weiterhin verfügt das Lokal über einen großen Außenbereich, der zudem gut “abgeschirmt” ist, so dass man bei einem leichten Regen nicht unbedingt die Flucht nach innen antreten muss.

In der Zeit von 11:30 bis 15:00 Uhr wird täglich ein Lunch-Menü für 8,99€ angeboten, welches aus einem Tagesburger und Pommes oder Beilagensalat besteht. Bestellt man also noch ein Getränk dazu, landet man preislich in einer Region, die man auch schon von anderen Burgerläden in Frankfurt kennt, nur dass man dort nicht an den “Tagesburger” gebunden ist.

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Die Speisekarte ist sehr übersichtlich gestaltet, so dass man sich sehr schnell einen Überblick verschaffen kann. Es gibt 9 Burger aus 100% Rind, 2 Huhn-Varianten, 3 Vegi-Burger und einige Salate, Beilagen und Nachspeisen. Bei meinem ersten Besuch entscheide ich mich für einen Cheesburger (7,49€) und Pommes mit Thymian/Rosmarin (3,29€). Weiterlesen

Die Kunst, das Bürohochhaus und das Bankenviertel

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„Zum ersten Mal in Deutschland zieht ein öffentliches Museum in ein Bürohochhaus ein.” Ein bißchen bewundere ich den Mut ja schon, mit dieser Aussage das Joint Venture eines Museums mit einem Bürohochhaus aufzugreifen und es auch noch so zu verpacken, als solle man dem wohl etwas Besonderes abgewinnen. Zumindest aus Sicht des betroffenen Museums. Als Betreiber des Hochhauses oder eines dort ansässigen Unternehmens könnte ich es jedenfalls eher nachvollziehen, dass man auf die Besonderheit mit dem Museum hinweist. Andererseits ist es so, dass man bereits seit einigen Wochen im Frankfurter Stadtgebiet auch Klebestreifen entdecken kann, auf denen der Slogan „Wir sind jetzt auch im Bankenviertel!” aufgedruckt ist.„Bankenviertel”. My ass.„Komm, wir gehen mal ins Bankenviertel, zu dieser einen Bar”,„Du musst dann an dieser Station im Bankenviertel aussteigen”,„Ich warte an diesem Gebäude im Bankenviertel auf Dich”… Kommt das jemanden bekannt vor? Eben. Mir auch nicht. Weil dieses Wort kein Mensch benutzt. Außer vielleicht den dort Beschäftigten, Abends-wieder-raus-aus-Frankfurt-Fahrern, Touristen und den offiziellen Kanälen mit ihrer willigen Stadtpropaganda-Entourage. Aber sicher niemand der hier lebt, wohnt und heimisch ist. Weiterlesen

Podiumsdiskussion in Frankfurt: “Abgründe des Staatsversagens? Verfassungsschutz und NSU” [Video]

“Ich gehe nicht von Staatsversagen aus, weil der Staat hat bis dato, bis zum NSU, nicht beim Thema Rechtsterror zielgerichtet und stringent ermittelt [...] sondern ich gehe von Schuld aus. Schuld, durch die rassistischen Ermittlungen. Schuld, durch dem nicht Nachgehen von Hinweisen durch Spitzel und anderen Erkenntnissen aus den verschiedenen Ämtern für Verfassungsschutz. Und Schuld, weil man Mitwisser, möglicherweise auch Mittäter abgeschirmt hat, weil sie selbst Spitzel waren oder im Kontakt zu Spitzel standen [...] auch Unterlassen ist eine Straftat.”

Das sind die Worte, die Martina Renner, ehemaliges Mitglied im NSU-Ausschuss Thüringen, vor knapp drei Wochen in Frankfurt gewählt hat, als sie in der von Hanning Voigts (Frankfurter Rundschau) moderierten Podiumsdiskussion im überfüllten Theater Willy Praml, zusammen mit Dirk Laabs (Autor und NSU-Experte), Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags), Alexander Kienzle (Vertreter der Familie Yozgat im NSU-Prozess) und Hans-Christian Ströbele (ehemal. Mitglied im NSU-Ausschuss) teilgenommen hat. Sie alle gewährten an jenem Abend wirklich sehr interessante Einblicke zu ihren unterschiedlichen Tätigkeiten in Verbindung mit der Aufarbeitung und Aufklärung rund um den NSU.

Wer das Thema ein wenig aus den Augen verloren hat, auch weil die Medien es schon merklich seltener in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattungen rücken, wird hier auf den aktuellsten Stand der Dinge gebracht. Weiterlesen

Frankfurter Fingerfertigkeit

Tritt man eine Reise an, deren Ziel die Stadt Frankfurt am Main ist, und unternimmt diese mit einem Zug, so kann man davon ausgehen, dass bei Ankunft am Hauptbahnhof ein ganz spezielles Lüftchen weht – eines der Sorte “Eau de Pissoir”, für Sie UND für Ihn.

WELCOME TO FRANKFURT

Tritt man solch eine Reise mit dem Auto an, wird es nicht unbedingt besser. Südöstlich wartet Offenbacher Terrain, und mit ihm gegebenenfalls auch noch der Kaiserleikreisel, so etwas wie der Endgegener im hiesigen Straßenverkehr. Kommt man hingehen aus dem Norden heruntergedüst, wurde man in den vergangenen Jahren, neben der sich am Horizont aufbauenden Skyline, von zwei sehr großen ausgestreckten Mittelfingern in Empfang genommen. Diese gehören jedoch neuerdings(?) der Vergangenheit an. Weiterlesen

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 15th Season

Am 17. November 2014 veröffentlicht Sven Väth auf seinem Label Cocoon Recordings mit “The Sound of the 15th Season” wieder einmal seinen musikalischen Rückblick auf die abgelaufene Feier-Saison auf Ibiza. Wie bereits im Vorjahr, wird auch dieses Mal darauf verzichtet, die beiden CDs konzeptionell voneinander zu trennen. Bei den früheren Releases dieser Serie wurde üblicherweise zwischen einer Nacht- und Tag-CD unterschieden – zugegebenermaßen ein Konzept, welches mir eigentlich immer ganz gut gefiel.

Direktlink, via Cocoon

Auf der ersten Disc gefallen mir besonders die Tracks D’Lonely Al – “We can have it all”, Simian Mobile Disco & Roman Flügel – “Hachinoko” und Hotel Lauer – “QD”, auf der zweiten Disc überzeugen neben Benjamin Damage – “Up” und Dast – “Deep Down” vor allem Pig & Dan – “Sandstorm”. Weiterlesen

Neue Notizen zum Stadtbild

Der künstlerische Ausdruck, oftmals mehrfarbig angebracht und vom Erschaffer möglicherweise sogar als anspruchsvoll angedacht, steht nicht im Mittelpunkt der Notizen zum Stadtbild, zu denen es hier im Blog nachfolgend wieder einmal, um genau zu sein bereits zum vierten Mal, eine mehrere Fotos umfassende Auswahl zu sehen gibt. Vielmehr ist es so, dass sich in den meisten Fällen einfach nur des geschriebenen Wortes bemächtigt wird und so, in Form von Statements, Slogans, Zitaten und Botschaften, im öffentlichen, und gelegentlich auch weniger öffentlichen Raum Frankfurts, ein bunter Themen-Mix entsteht.

Neue Notizen zum Stadtbild

Neue Notizen zum Stadtbild

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Zwei Klassiker zum 50. Geburtstag von Sven Väth

Am 26. Oktober 2014 wird Sven Väth 50 Jahre alt. Tags zuvor feiert er das mit einer Party in der Mannheimer Markthalle, an der u.a. auch Richie Hawtin, Luciano und DJ Koze mit von der Partie sein werden. Einige Tage zuvor veröffentlicht er auf dem Label Cocoon Recordings zwei Klassiker seines Schaffens in neuem Gewand.

Kristian Rädle und Frank Wiedemann, besser bekannt als Âme, haben sich dabei dem 1992 erschienenen Song “L’esperanza” angenommen, die Zeitreise der Tuff City Kids hingegen führte in das Jahr 1994 und zum Song “The beauty and the beast”, dem sie nun einen zeitgemäßen Anstrich verpasst haben.

Direktlink, via Cocoon

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Turm forever! X Leben nach dem Turm

AfE-Turm / Uni-Turm in Frankfurt

Am Mittwoch, den 15. Oktober 2014, lädt das PEG zur Ausstellung und Lesung von Michael Bloeck und Albert A. Schmude ein. Der genau Fahrplan des Abends sieht wie folgt aus:

  • 18.00 Uhr, PEG, 1. OG, Raum 1.G.135: Lesung Albert A. Schmude Turm forever! 200 Graffiti-Sprüche aus dem Frankfurter Uni-Turm, Lichtblau-Verlag.
  • 19.00 Uhr, PEG, 5. OG: Vernissage Michael Bloeck, Leben nach dem Turm – Siebdrucke von Frankfurter Abrisshäusern. Zur Eröffnung* sprechen Prof. Dr. Rolf van Dick (Institut für Psychologie) und Dr. Carsten D. Siebert (Kurator).

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