Das Studio Ghibli Filmfestival in Frankfurt

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Studio Ghibli ist ein weltbekanntes japanisches Zeichentrickstudio, welches im Jahr 1985 von den beiden Machern und Regisseuren Hayao Miyazaki und Isao Takahata gegründet wurde. Sieben ihrer Filme werden in den kommenden Wochen deutschlandweit im Rahmen eines Studio Ghibli Filmfestivals gezeigt. Darunter befinden sich sowohl preisgekrönte Produktionen, als auch unbekanntere Werke, von denen einige sogar erstmalig auf einer großen Kinolenwand zu sehen sein werden.

Leider nicht mit dabei ist der Film Prinzessin Mononoke, den ich wirklich sehr gerne mal im Kino gesehen hätte, aber das Festival-Programm kann sich natürlich dennoch sehen lassen: Weiterlesen

Veranstaltungshinweise für Frankfurt – 21. bis 24. August 2014

Hoffentlich hat sich das Wetter in den zurückliegenden zwei Wochen nun genug runtergekühlt, geregnet hat es ja auch schon mehr als genug. Über eine Schönwetterfront in Frankfurt würde ich mich jedenfalls freuen, am besten direkt zum Wochenausklang, da viele Events in der Stadt unter freiem Himmel stattfinden.

Donnerstag, 21. August 2014:

Freitag, 22. August 2014: 

Samstag, 23. August 2014:

  • Von 10:00 bis 17:00 ist in Sachsenhausen wieder Zeit für den Markt im Hof, der sich nun offenbar etabliert hat und jeden Samstag stattzufinden scheint.
  • Wer nicht zum Bundesligaustakt der Profimannschaft von Eintracht Frankfurt gegen den SC Freiburg im Stadion ist, kann sich vielleicht mit dem Spiel der noch sieglosen Eintracht-U19 gegen den 1.FC Nürnberg trösten. Beginn im Stadion “am Riederwald” ist um 13:00 Uhr.

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ZDF: “Frankfurts neuer Osten”

“Das Ostend war immer die Schmuddelecke der Stadt” (Gruß ans Bahnhofsviertel, just sayin’), sagt eben noch der ZDF-Reporter und im nächsten Moment behauptet Architekt und Stadtplaner Albert Speer “Der hatte kein Image” und ergänzt: “Das war im armen Osten.” Also doch ein Image, arm eben, oder wie? Oder zählt das nicht als Image? Ist Image neuerdings nur noch wenn Alles-glänzt-so-schön-neu angesagt ist, oder wie habe ich das zu verstehen?

Aber gut, eigentlich auch nicht wirklich von Bedeutung, der dreiminütige ZDF-Beitrag “Frankfurts neuer Osten” vom 08.08.2014 scheint sowieso eher ein verkappter Werbefilm für den “Standort Ostend” zu sein, der es irgendwie in das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm geschafft hat, Motto: So kommet in Scharen, es gibt noch Aufwertungspotential. [Und macht Euch keinen Kopf um die hippen und szenespezifischen Projekte, die sind in solch Phasen üblich und somit quasi Part of the game, der Markt wird bei Zeiten aber auch das noch regeln, jetzt sind sie nützlich, xoxo.]

Nach Frau Lenke im Westend, Frau Hegmann in Sachsenhausen und Herrn Wolf im Nordend verleiht Frau Eggert dem Ostend das Gesicht eines Frankfurter Gentrifizierungsopfers. Weiterlesen

Blumfeld-Konzert in der Batschkapp am 28.08.2014

“Das Album, das einer neuen Generation deutschsprachiger Bands und Musikern den Weg ebnen und über alle Genregrenzen hinweg inspirieren sollte, gilt bis heute als stilprägend und wird regelmäßig in allen Bestenlisten geführt.” (blumfeld.de)

Die Rede ist von Blumfeld und ihrem Album “L’Etat et moi”, welches vor zwei Jahrzehnten, am 22. August 1994, veröffentlicht wurde und nach “Ich-Maschine” im Jahr 1992 bereits ihr zweites Studioalbum war. Die Gründungsmitglieder Jochen Distelmeyer, Andre Rattay und Eike Bohlken touren im August 2014, sieben Jahre nach Auflösung der Band, anlässlich des 20 jährigen Jubiläums von “L’Etat et moi” nochmals durch Deutschland und machen hierbei auch in Frankfurt Halt, wo sie am 28. August um 20:00 Uhr in der Batschkapp auftreten werden.

Direktlink, via TheCousin666

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Sticker in FFM von Le, Mutante, Hourglass und Cior

Manchmal entdeckt man nicht genug Motive von ein und demselbem Urheber, als dass man es in einer Einzelbetrachtung verbloggen könnte. Andererseits sind es jedoch mehr Fundstücke, um nur eines davon in die jeweils aktuelle Streetart & Graffiti aus Frankfurt am Main-Übersicht zu packen. Ergo: Es ist mal wieder eine kleinere Zusammenstellung fällig, die sich irgendwo dazwischen einordnet. Dieses Mal mit Aufklebern von Le, Mutante, Hourglass und Cior.

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Arte-Doku: Welcome to the 90s – Das goldene Jahrezehnt der Hip-Hop-Kultur

Im Rahmen der “Summer of the 90s”-Themenwochen bei Arte wurde gestern der vierte Teil der Doku-Reihe “Welcome to the 90s” gezeigt: Nach “Dance Culture“, “Boygroups und Girlbands” und “Come as you are- Grunge, Riot Grrrl, Britpop, Nu-Metal” wurde der Hip-Hop der 90er-Jahre beleuchtet. Die Sendung ist nun für sieben Tage in der Arte-Mediathek abrufbar.

Wie bereits bei den vorherigen Sendungen ist es wahrlich schwer, Material für ein ganzes Jahrzehnt zufriedenstellend für alle zusammenzustellen. In “Das goldene Jahrzeht der Hip-Hop-Kultur” geht es daher zum Beispiel hauptsächlich um den us-amerikanischen Hip-Hop, die Bewegung in Frankreich und Deutschland bekommen nur extrem wenig Sendezeit eingeräumt, Großbritannien, welches sich gerade Anfang der 90er-Jahre mit Hijack oder Silver Bullet Gehör verschaffte, findet gar nicht erst statt. Etwas überrascht bin jedoch auch bei der Auswahl der Protagonisten aus den USA, wo Künstler wie Public Enemy, Beastie Boys oder auch Jay Z überhaupt nicht vorkommen und 2 Pac und Notorious BIG nur im Zusammenhang mit dem East Coast vs. West Coast-Konflikt thematisiert werden.

Nichtsdestotrotz sind die knapp 60 Minuten eine nette kleine Zeitreise, u.a. mit dem Wu-Tang-Clan, NWA, Ice Cube, Dr. Dre, Snoop Doggy Dogg, Warren G, Cypress Hill, Ice-T/Bodycount, De La Soul, Nas, Mary J. Blige, Lauryn Hill und Lil’ Kim. Weiterlesen

Give love back – Ausstellung zu Ata Macias und Partner im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt

In knapp einem Monat, am 13. September 2014, beginnt im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt die Ausstellung Give love back. In Kooperation mit Ata Macias wird erstmalig das vielseitige Schaffen (Clubkultur, Essen, Design und Mode) des Frankfurters und seiner Partner vorgestellt.

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Die von Dr. Eva Linhart (Kuratorin Buchkunst und Grafik im MAK) und Mahret Kupka (Kulturwissenschaftlerin und Modejournalistin) kuratierte Ausstellung geht dabei über die Präsentation von gestalteten Objekten wie T-Shirts, Plakaten, Schallplattencovern, Schmuck oder Mobiliar hinaus und befasst sich mit der möglichen Bedeutung und Präsentation angewandter Kunst von heute. Weiterlesen

Cornelia Heier – Signalelement

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In Frankfurt lassen sich derzeit auf Litfaßsäulen und Werbestellen in U-Bahn-Stationen zahlreiche Plakate entdecken, auf denen lediglich ein auf seine elementaren Merkmale reduziertes Gesicht zu sehen ist.  Außer dem jeweiligen Portrait, welches je Plakat mit einer anderen Nummer im Eck oben links daherkommt, ist nur noch das Kürzel “C.H.” zu vernehmen. Mehr ist nicht zu erfahren. Die Nummerierung lässt darauf schließen, dass es wohl über 100 solcher Plakate geben könnte, auf denen u.a. Personen wie Musiker Carlos Santana (Bild 1), Ex-US-Außenminister Colin Powell (Bild 2) oder auch Künstlerin Rosemarie Trockel (Bild 3) zu sehen sind. Weiterlesen