Blockupy 2015 – Mobi-Videos

Den 10.000 Teilnehmer_innen, die anlässlich der Blockupy-Demonstration am 18. März 2015 in Frankfurt erwartet werden, werden 8.000 Polizisten gegenüberstehen. In Worten: Achttausend! Neben der seit Wochen anhaltenden Selbstinszenierung der Polizei und dem Heraufbeschwören von Gefahren und der Diskreditierung des Protestzugs im Vorfeld an sich, darf man sich ein wenig wundern, welche Signale in diesen Tagen von Frankfurt ausgehen. Deeskalation sieht jedenfalls anders aus. Ich fühle mich in solchen Siuationen eher bedrängt, eingeschränkt, beobachtet und unter Generelverdacht gestellt, manch andere vielleicht sogar provoziert, ähnlich den Polizeieinsätzen bei Fussballspielen – und das alles, weil es angeblich immer eine Hand voll Leute geben soll, die im Rahmen des eigentlichen Events eigene Pläne verfolgen. Massive Polizeipräsenz ist kein Zeichen von Sicherheit, sondern von Schwäche. Natürlich hat die Polizei aufgrund ihres verkackten Einsatzes bei der vergangenen Blockupy-Demonstration allen Grund dazu, die Aufmerksamkeit auf anderen Dinge zu lenken, aber die Aufmerksamkeit gebührt Blockupy und seinen Inhalten, daher habe ich hier nochmals einige Mobi-Videos zum Thema zusammengesucht.

Direktlink, via blockupy.org

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Videoausstellung im saasfee* pavillon zu Roman Flügels “Happiness is happening”

FRANKFURT SAASFEE PAVILLON

Woop woop! Am kommenden Donnerstag, dem 19. März 2015, wird es im saasfee* pavillon eine Videoausstellung mit Videoarbeiten zu Roman Flügels Album “Happiness is happening” und seiner neuen, 3 Tracks umfassenden “Sliced Africa”-EP geben. Anschließend gibt’s Musik mit ihm und Ata. Eintritt ab 18 Jahren, von 20.00 bis 24.00 Uhr.

In Sachen elekronischer Musik war “Happiness is happening” im vergangenen Jahr für mich DAS elektronische Musik-Album schlechthin, und auch bei der Hypo Vereinsbank konnte man sich mit mindestens einem seiner Tracks anfreunden, “We have a nice life”, der im “Folgen Sie ihrem Anspruch”-TV Spot verwendet wurde.

Für den Abend im saasfee* pavillon sind Videos zu den Songs “Friedship Song” (Nadine Fraczkowski & Roman Flügel), Sliced Africa (Karl Kliem), “Parade” (Micel Klöfkorn), “All that matters” (Esper Postma) und “Wilkie” (Holger Wüst) angekündigt. Weiterlesen

Ehemalige Oberfinanzdirektion im Vergleich 2014 / 2015

Das Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion an der Adickesallee im Frankfurter Nordend ist seit einigen Wochen komplett abgerissen. Anbei zwei Fotos, zwischen denen genau ein Jahr liegt, aufgenommen im März 2014 und März 2015.

Oberfinanzdirektion, Frankfurt-Adickesallee 2014

Oberfinanzdirektion, Frankfurt-Adickesallee 2015

Graffiti-Saubermachwochen in Frankfurt

Wegen dem großen Vorjahreserfolg finden auch in diesem Jahr wieder die Graffiti-Saubermachwochen in Frankfurt in statt Von den Maßnahmen bisher betroffen sind: Spot, Peng, Rumo, Born, Denk und Potfur. Nicht fotografisch festgehalten, aber ebenfalls der Vergangenheit angehörend: Alles entang des Bahnsteigs in der S-Bahn-Station “Ostendstraße”.

Graffiti-Saubermachwochen in Frankfurt

Graffiti-Saubermachwochen in Frankfurt

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Cinebrasil – Brasilianisches Filmfestival in Höchst

Das Filmforum Höchst ist ab heute Schauplatz für das 10. brasilianische Filmfestival Cinebrasil. Um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: Die für einen Oscar nominierte Dokumentation Das Salz der Erde wird gezeigt, und das ist wirklich ein ganz toller Film. Wer den nicht bereits vor einigen Monaten in den Kinos gesehen hat, hätte hier nochmals die Gelegenheit dazu. Jedenfalls wäre es nicht von Nachteil, den auf einer großen Leinwand gesehen zu haben.

Direktlink, via dassalzdererde-derfilm.de

Was ich darüber hinaus über das brasilianische Kino weiß? Nichts, außer City of God. Und genau zu diesem Film hat das Cinebrasil Filmfestival ebenfalls etwas im Programm: City of God – 10 Jahre später. Klingt auf Anhieb nicht wirklich kreativ oder spannend finde ich, aber diesmal handelt es sich nicht um einen Spielfilm, sondern um eine Doku. Da der damalige Filmerfolg mit Laienschaupielern aus den Favelas gedreht wurde, haben es sich die Filmemacher Cavi Borges and Luciano Vidigal zur Aufgabe gemacht, die Protagonisten von einst zu besuchen und in Erfahrung zu bringen, wie sich ihr Leben nach dem damaligen Kinoerfolg weiterentwickelt hat. Weiterlesen

Mitten unter uns – Kunstaktion zum Adlerwerke-KZ “Katzbach”

Bereits im vergangenen Jahr gab es in Frankfurt einige Kunstaktionen anlässlich der Vergangenheit der Adlerwerke im Stadtteil Gallus – Sichwort: KZ Katzbach. Mit Mitten unter uns steht ein weiteres Projekt zu diesem Thema an. Die Künstlerin Sefanie Gros widmet sich mit einer besonderen Aktion dem Gedenken an die Geschehnisse und ehemaligen Häftlingen.

Mitten unter uns – Adlerwerke from Stefanie Grohs on Vimeo.

70 Jahre nach der Auflösung dieses Konzentrationslagers wird die Existenz der 1600 Häftlinge im Frankfurter Stadtbild sichtbar gemacht. Hierfür werden demnächst 1600 gestreifte Stoffbinden an zentralen Orten in Frankfurt daran erinnern, dass es mitten in der Stadt ein Konzentrationslager gab. Die Anbringung der ersten 1100 Stoffbinden findet im Rahmen eines Aktionstages mit vielen Helfer_innen am 21. März 2015 statt. Die Stoffbinden werden an Bäumen aufgehängt und verbleiben dort 7 Monate, was dem Zeitraum der Existenz dieses Konzentrationslagers entspricht.

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Arbeitsnachweis der Frankfurter Polizei bei der Gegendemo zu Pegida vom 9.3.2015

Wie ist das eigentlich so, wenn man Polizist ist? Geht man da am Wochenende auch mal seine Eltern besuchen? Erzählt man dann dort, dass man “viel zu tun” hat oder erzählt man da konkret, dass man wieder geknüppelt und fleissig mit Pfefferspray rumgesprüht hat? Aber ist ja Teil des Jobs, nech? It’s a dirrrty job, but someone’s got to do it, höhöhö. Und wie ist das eigentlich für so eine Polizisten-Mutter? Ich mein’, 9 Monate im Bauch, Leben schenken, großziehen etc., das volle Programm eben, und dann der Tag, an dem das Kind ankommt und sagt: “Ich will Polizist werden.” Gibt’s da eigentlich Selbsthilfegruppen für solche Mütter? Ich mein’, wer bitte schön ist stolz auf sowas, hm? Diese Enttäuschung… Stelle ich mir nicht leicht vor.

Hier übrigens ein Arbeitsnachweis der Polizei in Frankfurt, anlässlich der gestrigen Gegendemonstration zu Pegida Frankfurt Rhein-Main in der Innenstadt. Wie hieß es doch gleich nochmal dazu? Ach ja, richtig: “Schämt Euch!”


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, via Internationales Zentrum