Neue Peng-Slogans in Frankfurt + Peng-Video “Meine Schuld”

Nur wenige Tage nach den 8 Fotos mit neuen Peng-Stickern in Frankfurt, sind mit dem heutigen Blogpost 8 neue Peng-Slogans dran, die ihren Platz im öffentlichen Raum dieses Mal ohne Aufkleber eingenommen haben. Ebenso habe ich heute auch das Peng-Video “Meine Schuld” am Start, welches bisher nur vor wenigen Wochen auf der Peng-Finissage zu sehen war.

DIESER SLOGAN IST VON PENG.

HEY! YOU CAN MEET ME IN THE STREETS.

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Frankfurt bei Nacht, Blick aus der ISS

Fotos von Frankfurt gibt es wie Sand am Meer, auch aus erhöhter Position, wie z.B. aus einem Hochhaus oder Flugzeug heraus fotografiert. Bei Aufnahmen aus dem Weltall dürfte die Auswahl allerdings etwas überschaubarer ausfallen. Die nachfolgende Aufnahme entstand an Bord der ISS, der internationalen Raumstation, die im Durchschnitt 400km über der Erde ihre Kreise zieht.

Frankfurt bei Nacht - ISS030-E-217472 - Image courtesy of the Earth Science and Remote Sensing Unit, NASA Johnson Space Center

ISS030-E-217472 (http://eol.jsc.nasa.gov) – Image courtesy of the Earth Science and Remote Sensing Unit, NASA Johnson Space Center, via nochsoeiner.

Love Football – Hate Racism

LOVE FOOTBALL HATE RACISM GRAFFITI IN FRANKFURT BY FRANKFURTER FANPROJEKT

Bereits im April 2013 schlug ich im Blog-Artikel In Frankfurt nur wir vor, die vom Stadion des FSV Frankfurt sichtbare Seite der Lärmschutzwand von Eintracht Frankfurt- und FSV Frankfurt-Fans gemeinsam gestalten zu lassen, da Graffiti-malende Anhänger beider Vereine sich dort gegenseitig ihre vereinsbezogenenen Insignien übermalten. Die Kommentare unterhalb des Artikels ließen zur damaligen Zeit nicht darauf schließen, dass man sich diesbezüglich tatsächlich mal zusammenschließen könnte.

LOVE FOOTBALL HATE RACISM GRAFFITI IN FRANKFURT BY FRANKFURTER FANPROJEKT

Knapp 15 Monate später sieht die Sache anders aus. Gruppierungen der beiden Fanlager haben zusammengefunden und in den vergangenen Tagen genau diese Wand im Rahmen eines gemeinsamen Projektes neu gestaltet. Also wenn mich demnächst nicht das Friedensnobelpreis-Komitee aus Stockholm anruft weiß ich ja auch nicht… ;-) Weiterlesen

Das Wunder von Bernem

Entlang der Berger Straße, auf Höhe von Bornheim MItte, befindet sich das Geschäft “Tabak Presse Herrmann”. Dort wurde bereits am vergangenen Sonntag damit begonnen, das Rollladen des Geschäftes mit dem Konterfrei des ehemaligen Fussballers Richard Herrmann zu bemalen. Ich gehe mal davon aus, dass es jetzt, acht Tage später, fertiggemalt ist und so bleibt, wie es derzeit aussieht.

Copyright stadtkindfrankfurt.de

Richard Herrmann war Teil der deutschen Nationalmannschaft, die 1954 in der Schweiz erstmalig die Weltmeisterschaft gewann und als das Wunder von Bern in die deutsche Sportgeschichte einging. Er kam zwar nur in der Vorrunde zum Einsatz, als die DFB-Auswahl dem späteren Finalgegner aus Ungarn mit 3:8 unterlag, aber danach fragt ja in der Regel niemand mehr, wenn man mit einem Titel vom Turnier zurückkehrt. Weiterlesen

Mata Haarig x Cornelia Heier

Etwas ruhiger geworden ist es um das Thema Urban Knitting im öffentlichen Raum der Stadt Frankfurt am Main, oder? Vielleicht täusche ich mich, aber all diese textilen Verstrickungen und wolligen Kreationen, auch Yarn Bombing, Guerilla Knitting oder Garn Graffiti genannt, entdecke ich zumindest nicht mehr ganz so oft.

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Zuletzt entdeckte ich etwas am vergangenen Wochenende, und zwar entlang der Wallanlagen an der Friedberger Anlage/ Ecke Allerheiligenstraße, Dort steht seit einiger Zeit die große LIEBE-Skulptur von Cornelia Heier, die ich hier im Blog auch schon mal thematisiert hatte, als sie noch am Ernst-Achilles-Platz im Frankfurter Ostend stand. Mata Haarig, die u.a. auch der Elch-Skulptur vor dem Caricatura Museum einst dieses wunderschöne bunte Geweih verpasste, hat an dieser Skulptur ein gestricktes Herz angebracht.

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Apfelwein-Cola & Apfelwein-Kirsch

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Rund um den Apfelwein wird ja auch immer ein bißchen Geschiss gemacht. Bloß keinen Süßgespritzten bestellen, weder mit weißer, noch mit gelber Limo. Ein Beschisserglas, also Apfelwein serviert in einem 0,25l-Glas statt der klassischen 0,3l-Einheit mag man eigentlich auch nicht serviert bekommen, unterscheidet sich der Preis oftmals nicht von der Variante mit mehr Inhalt. Es ist also ungefähr so, wie wenn man an einer Trinkhalle im Gallus für sein 0,5l-Binding Bier 1,10€ bezahlt, während man an manch einer prominenteren Trinkhalle im Nordend für 1,50€ gerade mal eine 0,33l-Flasche erhält. Gerade bei lokal oder regional verwurzelten Herstellern und Getränken kann ich diesen Griff in gastronomische Trickkiste nicht nachvollziehen.

Nachvollziehbar hingegen ist der Versuch der Marke Bembel with Care, dem Apfelwein mit Methoden der Bierwelt zu begegnen und sich in Mixgetränken zu probieren, die über die Limo-Varianten hinausgehen. Weiterlesen

Happy WIBZ-Sticker

Keine Ahnung ob das als Street Art durchgehen soll. Zwischen den Stadtteilen Bornheim und Ostend gibt es ja auch derzeit wieder einiges zu entdecken, was genauso gut im Rahmen einer Projektwoche zum Ende des Schuljahres entstanden sein könnte. Aber putzig finde ich diese WIBZ-Sticker allemal.

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Meine 5 Cent für die Gauchos

Fussball ist ja immer so eine Sache. Bestenfalls ist es einfach nur Sport. In meinem Fall ist es die Sportart, der ich am meisten abgewinnen kann, denn ich verfolge Fussball nicht nur zu großen Ereignissen wie Europa- und Weltmeisterschaft, Champions- und Europa League oder 1. und 2. Bundesliga, sondern interessiere mich auch für die unteren Spielklassen hierzulande (z.B. 3. Liga und Regionalligen) und sehe mir des Öfteren sogar Spiele der Stadtteilvereine an. Ich mache das, weil ich Fussball mag, Fussball als Spiel, das steht bei mir an erster Stelle. Nicht die Farben des Teams, nicht die Fans, nicht die Stadt, nicht das Land und auch nicht die Nation.

In Eintracht Frankfurt habe ich meinen Lieblingsverein, wo ich auch eine Mitgliedschaft innehabe, im Stadion hat man mich in den vergangenen Jahren aber dennoch eher selten gesehen, auch weil der Online-Ticketkauf zu bestimmten Zeitpunkten einfach überlastet war, aber nicht nur deswegen. Ich wollte damit nur sagen, dass es sonst durchaus einige Besuche mehr hätten sein können. Umso öfter war ich beim FSV, mit dem ich ebenfalls schon von Kind auf sympathisiere. Dessen Stadion habe ich quasi vor der Hautür und kann somit eigentlich immer ohne große Anstrengung ein Heimspiel besuchen: Kein S-Bahn-Gedöns, keine Menschenmassen, dazu noch für Profifussball recht günstige Eintrittspreise und Getränke könnten bei Bedarf 1. pfandfrei und 2. mit Geld, statt stadioneigener Bezahlkarte, erworben werben. Früher gab es sogar Binding Bier.

Natürlich fehlt es beim FSV im Vergleich zu den Spielen der Eintracht an dem, was man hinlänglich als Stimmung bezeichnet. Eine solche Stimmung ist zwar schön, und bei der Eintracht zuweilen auch grandios, ist für mich aber allenfalls das i-Tüpfelchen, keinesfalls ein Muss, denn wie ich bereits eingangs erwähnte, schaue ich mir auch unterklassiges Gekicke an. Und das nicht etwa, weil ich da irgendwen kenne, der jemanden kennt, dessen Sohn da spielt oder so, sondern weil ich ein Fussballspiel sehen möchte. Und das funktioniert ganz hervorragend auch nur mit 50 statt 50.000 Zuschauern. Wenn ich den Fernseher einschalte und irgendwo ein Spiel läuft, und sei es Sackratting gegen Hintertupfing, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es ich es allen anderen Sendungen die zur selben Zeit ausgestrahlt werden, vorziehe.

Und so habe ich auch versucht, möglichst viel von den Spielen der Weltmeisterschaft in Brasilien mitzubekommen, an dessen Ende mit der DFB-Auswahl ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger hervorging, zumal es ähnlich “starke” Teams gab, aber eben auch keine besseren, um es mal frei nach Mourinho zu formulieren. Weiterlesen

Kinosommer in Frankfurt

Alle Jahre wieder gibt es in Frankfurt die Möglichkeit, Filme unterschiedlichster Art auch im Freien genießen zu können. Hierzu trifft man sich in Gärten, auf (Dach-)Terrassen oder an ganz ungewöhnlichen Orten, wie es zum Beispiel bei der Frankfurter Kinowoche praktiziert wird. Beim 4-tägigen Sommerkino des Städelmuseums, wie auch bei der Sommerwerft, ist sogar der Eintritt frei. Hier eine kleine Übersicht:

  • 16. bis 20. Juli 2014 und 23. bis 27. Juli 2014: SHORTS AT MOONLIGHT
  • Kurzfilmfestival auf der Schlossterrasse in Frankfurt-Höchst.
  • 16. bis 19. Juli 2014: SOMMERKINO IM STÄDELGARTEN
  • An vier Tagen werden im Städel Garten vier Filme zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
  • 18. bis 25. Juli 2014: FRANKFURTER KINOWOCHE
  • Motto: “Raus aus dem Kinosaal, rein in die Stadt!”. Kino an ungewöhnlichen Orten.
  • 20. bis 29. Juli 2014: KINOABENDE DER SOMMERWERFT
  • Prämierte Produktionen, Dokumentarfilme, Kurzfilme und kreative Studentenfilme.
  • 8. bis 31. August 2014: FREILUFTKINO HAUS AM DOM
  • Das Freiluftkino auf der Dachterrasse zeigt acht besondere Filmproduktionen an jeweils drei Terminen.