Kategorie: Urban Art

Graffiti an der Naxoshalle

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Im Stadtteil Ostend befindet sich die Naxoshalle. ehem. Sitz der Fa. Naxos-Union. Da diese dort nicht mehr ansässig ist, wurde dieses Areal von der Stadt Frankfurt am Main 1989 angemietet und steht seit 1992 gar unter Denkmalschutz.

Denkmalschutz scheint jedoch in Frankfurt nur solange zu gelten, bis neue, geldbringende Ideen auf den Tisch kommen, was auch für dieses Areal zutrifft und auch in gewisser Weise bereits bezüglich der Großmarkthalle/ EZB hinlänglich bekannt ist, C.R.E.A.M. halt… Kann sich jeder selbst dazu eine Meinung bilden.

Nun werden also all diese bunten Kunstwerke verschwinden, aber eben nicht, weil sie durch neue ersetzt werden, sondern wegen den Plänen der Stadt. Auch die Frankfurter Neue Presse berichtete kürzlich über das Ende vom „Graffiti-Paradies“ Naxoshalle.

Zwar ist auch hier Graffiti offiziell nicht erlaubt, jedoch soweit geduldet worden und um Alternativen hierzu tut sich die Stadt Frankfurt bekanntlich schwer. Ein ganz aktueller Artikel der Frankfurter Rundschau vom 16-11-2010 befasst sich ebenso kurz mit diesem Thema.

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Paketkarten-Streetart

Ob auf Herma- oder Zweckform-Etiketten, Holzklebefolien oder auch DHL-Paketkarten- getreu dem Motto Hauptsache es klebt, finden sich in Frankfurt unzählige dieser Sticker mit den unterschiedlichsten Motiven drauf.

Normalerweise nutzt man Paketkarten um eine Sendung via DHL von A nach B bringen zu lassen. In diesem Fall bleibt die DHL außen vor und der „Transport“ der Sendung, sagen wir mal „Buntes für die graue Stadt“, erfolgt von einem selbst. Hier eine kleine Auswahl.

Von „1Up“ bis dato mein Favorit, vom Motiv her, wie auch von der Bearbeitung der vorgegeben Fläche.

Sonst eher in gesprühter Form anzutreffen: „The Ghosts“ a.k.a. „Cityghosts“.

Das Bild links zeigt, daß Love nicht immer in the air ist und das Herz auf dem Bild rechts gefällt mir besonders, weil dieses dicke und dunkle rot irgendwie „blutig“ daher kommt.

Diesen Herren sieht man zur Zeit besonders oft, zumeist in rot gehalten, aber es gibt auch Exemplare in schwarz . Irgendwie erinnert er mich an die alten PCP- und Dance Ecstasy-Platten von Ace The Space, T-Bone Castro und Nasty Django (click names to compare), wo auch gerne vergleichbare Gesichter verwendet wurden. So zehn Jahre nachdem die Labels das Zeitliche segneten, habe ich übrigens erfahren, daß diese Gesichter Abbildungen von Terroristen waren. Man lernt eben nie aus.

Und abschließend noch diese beiden Exemplare.

Living Walls 2010 – Weimar meets Offenbach

Vor ziemlich genau einen Monat ging Living Walls in die nächste Runde. Nachdem zuvor bereits vergangenes Jahr Betonflächen für Streetart/ Graffiti freigegeben wurden, war es dieses mal erneut dem Areal rund um die Kaiserlei-Brücke vorbehalten, für das Projekt Artmos4 von Marcus Dörr mit Unterstützung der Stadtwerke Offenbach Holding, herzuhalten.

In der Zeit vom 24.09. bis 26.09.2010 durften je 10 Weimarer und 10 Offenbacher Künstler, der 30m breiten und 5m hohen Fläche, ein neues Gewand verpassen. Mitte nächsten Jahres gibt es dann ein Rückspiel in Weimar.

Von offizieller Seite heißt es dazu: „Das Thema der künstlerischen Kollaboration: Die eigene Heimatstadt, ihr kulturelles Erbe, Ost-West, Kelinstadt-Großstadt, Ghetto meets Klassik, Gemeinsamkeiten und Unterschiede.“

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Graffiti 1990 in Frankfurt

Eben noch auf Kodak-Fotopapier, jetzt schon im Web. Vor zwanzig Jahren, im August 1990, habe ich diese Fotos von Graffiti in Frankfurt gemacht, u.a. vom Graffitikünstler HEXER, und zwar war das an der Ecke Ratswegbrücke/ Hanauer Landstraße, auch bekannt als Ratswegkreisel.

Graffiti 1990 in Frankfurt
Graffiti in Frankfurt am Main, 1990

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Space Invaders- Street Art

Space Invaders ist ein Videospiel und steht in Sachen Bekannheitsgrad sicher auf einer Stufe mit Pac Man, Donkey Kong oder Super Mario. Zumindest für die, die zu Zeiten als diese Spiele neu waren, sich dafür interessierten.

Die niedlichen Space Invaders halten aber mittlerweile ebenso als Motive für Streetart her. Seit geraumer Zeit, mind. einem Jahrzehnt kann man an den unterschiedlichsten Orten auf der Welt auf bunte Space Invaders-Fliesen treffen.

Invader, der Künstler dieser Werke, beschreibt seine „Philosphie“ hinter dem Ganzen treffend im folgenden Videoclip, einem Auschnitt einer Streetart/ Graffiti-Dokumentation namens „Bomb It“ mit den Worten: „The name of the game is Space Invaders, and I´m invading space, public space.“Auf Flickr ist dem Thema auch ein Gruppe gewidmet, wo unterschiedliche User ihre Space Invader-Entdeckungen posten.

Soweit ich das auf der Website Space Invaders sehe, fehlt nur noch eine Präsenz der Space Invaders auf dem Kontinent Südamerika, die anderen Kontinente hatten bereits die Ehre. Amsterdam, Bangkok, Hong Kong, Istanbul, Mombasa, New York, Wien usw. und in Deutschland Berlin und Köln, sind nur einige Städte, die sich mit den Mosaik-Arbeiten schmücken dürfen.

In dem Banksy-Film „Exit through the gift shop“ spielt der französische Streetart-Künstler Invader auch eine Rolle, gesehen habe ich den Film stand heute noch nicht, aber eine DVD-VÖ steht ja für Anfang November nun auch in Deutschland bevor.

Ich mochte damals (wie auch heute noch) das Spiel und diese, heute quer auf den Planeten verteilten, Kacheln ebenso. Musik wurde den Space Invaders übrigens auch schon gewidmet und diesen Song mag ich natürlich ebenso gern. Ich glaube, diese Space Invaders sind eine gute Sache. :-)

Banksy

Diesen Sommer ist viel berichtet worden über den britischen Streetart-Künstler- vielleicht gar DEM Streetart-Künstler (zur Zeit?) schlechthin – die Rede ist von Banksy. ch habe vieles angeschaut und gelesen, hier wurde ein neues Werk von ihm fotografiert, da wurde über den Film „Exit through the giftshop“ berichtet usw.

Nachdem ich heute, ich Opfer, mein T-Shirt mit Banksy-Motiv erhalten habe, wollte ich es mal wagen, meine persönliche Top 10 von ihm hier zu zeigen. Nicht daß ich alles von ihm kenne, vermutlich nicht einmal viel, aber von den Motiven die ich gesehen habe, sind mir diese dann doch auf eine gewisse Weise in Erinnerung geblieben.Weiterlesen

Street Art in Frankfurt- Der Bananensprayer

Die Braubachstraße befindet sich in Frankfurt´s Altstadt und beherbergt nicht nur das Museum für moderne Kunst, sondern auch einige andere Antiquariate und Galerien. Seitlich vom Eingang einer dieser Galerien befand sich dieses Bananen-Stencil von Thomas Baumgärtel.

Schon öfter mal gesehen, aber neulich erst geknipst- und zwar mit diesem Gefühl, das da doch mal was damit war- mit dieser Banane- aber auch nicht mehr weiter daran gedacht, bis ich es auf Flickr gepostet habe und das Bild mit einer Url kommentiert wurde. Darauf hin habe ich mir das mit der Banane mal genauer angeschaut. Bei diesen Street Art-Sachen ist das ja auch manchmal ein Abenteuer, sprich: ist das jetzt Kunst, eine Kampagne, Werbung, whatever.

Ca. 5000 Bananen weltweit soll der Bananensprayer mittlerweile an Galerien oder anderen künstlerischen Einrichtungen aufgesprüht haben. Denn diese Bananen finden sich nicht irgendwo sondern eben an solche Einrichtungen und was früher gelegentlich etwas Ärger einbrachte, ist heute Kunst, die auch für unsereins käuflich zu erwerben ist. Es soll sogar Galerien geben die, noch ohne Banane, schon Geld geboten haben, daß sie doch bitte auch eine Banane hingesprüht bekommen. Funny how times are changin´.

Lustige Sache das mit der Banane, welche im Übrigen, nicht sein Einziges Kunstwerk ist. Zwar gibt noch viele andere Projekte mit dem Bananenmotiv, aber jenseits Gesprühtem, auch ganz andere Sachen, wie auf seiner Website präsentiert.

Wo gerade das Technische Rathaus, m.M.n das hässlichstes Gebäude in Frankfurt (endlich!) abgerissen wird und da viel Gerätschaften rumliegen, könnte man sich nachts doch da mal umschauen. Da liegt doch bestimmt was rum, womit ich die Banane aus der Mauer rausfräsen kann. Huch, hab ich das laut gesagt?

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Foto cc by stadtkindFFM

Money makes the world go square

Money makes the worl go square
Money makes the worl go square

There is more to life than making money. So go outside, play, rediscover a lost passion.

MMTWGS lädt dazu ein, Zeichnungen, aber auch z.B. Videos einzusenden, wie unsereins diese Philosphie interpretiert und wird dann gepostet. Auch ganz cool finde ich, daß die von mir fotografierten Motive als PDF downloadbar sind. Naja, dann könnte man sie eben auch ausdrucken und irgendwo auslegen, drankleben or whatever. So wie das offenbar bereits jemand gemacht hat. (Klar, irgendwie auch Werbung für die Site, aber da non-commercial= OK).

Money makes the worl go square
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