Kategorie: Urban Art

Streetart & Graffiti in Amsterdam- Part I

14 Fotos aus Amsterdam im ersten Teil dessen, was sich dort in der City zum Thema Streetart oder Graffiti entdecken ließ. Richtig viel gab es dort eigentlich von der Centraal Station an, eigentlich nahezu durchgehend bis zum nächsten Halt vom ICE zu sehen, aber vielleicht nehme ich mal diese sonst etwas leblosere Gegend ein anderes mal in Angriff. Mir war aufgrund des nicht ganz so großzügigen Zeitfensters eher danach mich Richtung Stadtmitte zu bewegen.

amsterdam urban art 001

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Angeschmiert – Graffiti in Deutschland

Anfang März lief auf ZDFneo die Doku „Angeschmiert- Graffiti in Deutschland“. Ich kam die Tage erst dazu sie über die Mediathek zu schauen. Ein 30 minütiger Film von Heiner Brink und Thomas Welker gewährt Einblicke in diese Welt.

Zu Wort kommen in diesem Beitrag u.a. CANTWO, Z.B.W., Lars Klingelberg (Fastline), Prof. Gerd Neubeck (Konzernsicherheit Deutsche Bahn), Udo Ernst (Anti Graffiti Mobil Rhein Main), Manuel Gerullis (Meeting of styles) und Wolfram Glatz (Krauts Gallery)Weiterlesen

Street Art in Frankfurt: PYC – Pop your colour

Bei der kollektiven Offensive sah ich bereits im Februar ein Foto mit einem PYC-Motiv. PYC hatte ich hier bei meinem The City Loves You-Artikel mit am Start, da das gekaufte TCLY-Shirt von Stoff aus Frankfurt bei Canpire eine flache Pappbox statt einer Plastiktüte spendiert bekam. Eben jene war mit einem Motiv von PYC versehen. PYC-Shirts gibt´s dort übrigens auch.

Am 1. März entdeckte ich auf der Berger Straße eine kleine, aber feine Veränderung, denn wo bisher nur der große Schlüssel und der Safer-Sticker klebten, gesellte sich nun ein schönes, Werk von PYC hinzu. Das sollte schnell als eines von vielen Paste-Ups/Cut-Outs entpuppen, die in Bornheim und Nordend zu entdecken waren.

Das NORDend-Magazin hat heute ebenso PYC für sich entdeckt, wie auch bei Streetfiles eine ganze Palette an Pics beim User derschoene zu sehen sind. Oder einfach mal direkt auf der PYC-Website vorbeischauen.

Update 05/2011: Ein weiteres Foto aus Frankfurt und ein Interview mit PYC bei der kollektiven Offensive.

Update 07/21011: PYC-Sticker auch in Offenbach gesichtet.

Street Art & Graffiti in Trier

T R I E R

Kürzlich war ich für wenige Tage in Trier und hatte leider nur gaaaanz kurz Zeit mich mal abseits des eigentlichen Geschehens zu begeben um mal zu schauen, was es denn so an Graffiti und/oder Streetart in der Stadt der Porta Nigra zu entdecken gibt.

Die Antwort ist: Nicht wirklich viel. Allerdings habe ich bei der Rückfahrt stadtauswärts gesehen, daß ich schlicht an den falschen Stellen und Straßen vorbei kam, denn da war dann doch gebündelt an manch einer Unterführung was zu sehen…

Naja, einerseits dumm gelaufen, andererseits freu ich mich überhaupt einige Motive entdeckt zu haben, von denen mir besonders gut die Herzdame und das Kätzchen gefallen. Miau.

Banksy in Los Angeles

Allgemein bekannt ist, daß Banksys „Exil through the gift shop“ eine Oscar-Nominierung erhalten hat.

Es wurde eifrig darüber philosophiert, ob er denn den Preis persönlich entgegen nehmen würde, falls er den Zuschlag erhalten sollte. Oder was ist „if the film wins and five guys in monkey masks come to the stage all saying, ‘I’m Banksy,’ who the hell do we give it to?” (Bruce Davis, Oscars’ executive director)- immerhin ist seine Identität weiterhin nicht bekannt. Und überhaupt sind ja manchmal die ganzen Ausführungen vor einer solchen Veranstaltung bisweilen unterhaltsamer als die Gala selbst.

Los Angeles also ist Schauplatz für die Oscar-Verleihung, wie auch für die aktuellsten Werke von Banksy, die diese Woche nahezu täglich entdeckt wurden.

Zunächst sichtete man ein neues Werk, bei dem der Mix des Motivs bereits aus vergangenen Werken bekannt ist- nämlich Kriegs- oder Gewaltelemente mit Kindern oder Blumen zu vereinen.

Folgen tat ihm Charlie ‚Firestarter‘ Brown. Dieser wurde an einem kürzlich mit Feuer bedachten Haus angebracht- ziemlich ‚coole‘ Sache wie ich finde, den Bengel mit Kanister und Kippe dort anzubringen. Burn Hollywood Burn …

Und wie es dann eben so öfter mal bei Streetart der Fall ist, segnet das ein oder andere Werk schnell das Zeitliche. In diesem Fall folgten dann weitere Bretter an dem Gebäude, vor dem auch Charlie Brown nicht verschont blieb.

Dann, richtig fett, sein Streich mit ‚Micky & Minnie gone wild‘. Micky mit Cocktail in der Hand, leicht geöffneter Hose und mit Arm auf Tuchfühlung gehend, während Minnie mit Röhrchen in der Hand frisch gepudert der ‚Livin‘ the dream‘-Szene beiwohnt. Geil!

Gehörte leider bereits einen Tag später dann auch schon der Vergangenheit an, wie bei der DailyMail hier zu sehen ist.

Abgerundet werden seinen frischen Werke Stand heute durch den äußerst ‚ergiebigen‘ Hund.

-> Alle bisherigen Bilder via http://www.banksy.co.uk <-

Weiteres Kuriosum: Das Spermalarm-Werk befindet sich mittlerweile nicht mehr in London, sondern auf eBay, denn nicht nur, daß die ‚öffentliche Ordnung‘ sich daran macht, Streetart zu beseitigen, nein, der ein oder andere meint daraus Kapital schlagen zu müssen :-( Das Startangebot ist übrigens bei £17,000.00 angesetzt.

Also, Banksy in aller Munde. Ich würde ja die Prognose wagen, daß sich bis zum 27.Februar, dem Tag der Verleihung, noch einiges tun wird. Es bleibt spannend. Und bunt.

Bunt fahren statt schwarz fahren

Anfang Januar war es, da war ich durchaus etwas überrascht, weil ich Graffiti und Züge, das so genannte Trainwriting, zwar schon „kannte“, aber eigentlich nur von außen. In diesem Fall jedoch war das innen, roch (meines Erachtens) noch ziemlich frisch und ich fand das irgendwie… anders.

Tatsächlich habe ich den Innenbereich einer Bahn auch gedanklich bisher nie damit in Verbindung gebracht. Dieser ist ja höchstens mit unzähligen Warn- und Sicherheitshinweisen und Werbung versehen.

Auf jeden Fall habe ich das obige Foto ausgegraben um die Brücke zu den folgenden zwei Bildern zu schlagen, da ich tatsächlich heute erst das erste mal im Nahverkehr dann die (wohl) üblichere Variante in live sehen konnte.

Tja ja, damals, als der Ebbelwei-Expreß noch der einzig bunte Zug war, der durch Frankfurt rollte…

Nach der S-Bahn ist vor der U-Bahn. Da stehe ich in der U-Bahn und sehe zwischen anderen Leutchen ein rein“geritztes“ EPSER in den Gummierungen der U-Bahn-Türen. Da ich schon eine Station weiter als eigentlich gewollt gefahren bin, weil ich das aufgrund der für mich so empfundenen Kuriosität fotografieren wollte und die anderen einfach nicht aussteigen wollten, dachte ich mir so, mal an der nächsten Tür schauen sonst dauert´s sogar noch bis zur Endstation und siehe da… The Ghosts.

Ben Eine Documentary

Bei dem mit „Documentary“ betitelten Video (hier zu sehen) zu Ben Eine handelt es sich weniger um eine echte Documentary, sondern um einen Zusammenschnitt einer ‚Wochenend-Arbeit‘ des Künstlers, von dem das Werk Twentyfirstcenturycity möglicherweise bei Barack Obama im weißen Haus hängt, da dieEhefrau des englischen Premierministers, Samantha Cameron, es seinerzeit als Mitbringsel überreichte.

Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, daß ich dieses British-English total mag?