Baustellen in Frankfurt – Ehemaliger Bundesrechnungshof

Anfang des Jahres haben die Abbrucharbeiten am ehemaligen Bundesrechnungshof in Frankfurt begonnen. Der geplante Teilabriss ist in vollem Gange und zwischen Berliner Straße und Bethmannstraße hat man mittlerweile freie Sicht. Am Schnittpunkt von Altstadt, Innenstadt und “Bankenviertel” sollen künftig die Kornmarkt Arcaden entstehen. Und so sieht es vor Ort aus:

Baustellen in Frankfurt - Ehemaliger Bundesrechnungshof

Baustellen in Frankfurt - Ehemaliger Bundesrechnungshof

Baustellen in Frankfurt - Ehemaliger Bundesrechnungshof

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2 Jahre nach IvI-Räumung: Bagger auf Philosophicum-Baustelle angezündet

Heute Abend habe ich eine anonyme E-Mail erhalten, die über eine Aktion am Philosophicum in Frankfurt berichtet. Ich bin da leider nur grob im Thema, so dass ich nicht um die Richtigkeit aller folgenden Angaben weiß. Die Links im Text habe ich nachträglich eingefügt.

Wir haben in der Nacht vom 22. zum 23.4. einen Bagger auf der Baustelle des ehm. Philosophicums auf dem Campus Bockenheim angezündet. Dies war nicht irgendein Baugerät. Der Bagger war kleines Symbol eines Skandals: Den Umbau des ehm. Philosophicums in Luxuswohnungen. Das ganze Projekt ist ein einziger Skandal. Bemühte sich seit Jahren doch eine Bürgerinitiative um den Kauf des Gebäudes, um darin ein sozialverträgliches Wohnprojekt zu verwirklichen. Doch durch die Hinhaltetaktik von ABG und damit der Stadt Frankfurt wurde das soziale Wohnprojekt Philosophicum unmöglich gemacht.

Wollte die Projektgruppe der Bürgerinitiative das Gebäude kaufen, hatte sie wenige Wochen Zeit sich das benötigte Geld zu organisieren. ABG Geschäftsführer Junker und Co wussten sehr wohl, das dies für ein unkommerzielles Projekt nahezu unmöglich ist, wie die Realität zeigen sollte. Dies war bewusst kalkuliert um eine solche Idee gnadenlos auflaufen zu lassen. Weiterlesen

Baustellen in Frankfurt – DomRömer-Projekt (Neue Frankfurter Altstadt)

Der Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt geht planmäßig voran. Begibt man sich derzeit an die Baustelle zwischen Dom und Römer, erkennt man bereits die ersten Häuser, süd-östlich des Quartiers z.B. die Goldene Waage.

Frankfurts neue Mitte - Aufbau der neuen Altstadt

Frankfurts neue Mitte - Aufbau der neuen Altstadt

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Frankfurts Ostend und die EZB

ostend-endlich-hipp

Vor einigen Tagen veröffentlichte der Hessische Rundfunk eine Multimedia-Reportage über das Ostend. Wer angesichts der vielen Veränderungen in diesem Stadtteil davon ausgeht, dass eine Anlehnung an Erich Maria Remarques Klassiker als Titel für diese Reportage herhalten muss liegt… richtg. Im Osten viel Neues also. Tatsächlich spielen sich die Kapitel dieser Multimedia-Reportage nicht im kompletten Osten Frankfurts ab, sondern lediglich in der Gegend rund um das neue EZB-Gebäude. Keine Frage, dort tut sich auch viel, aber warum der Radius derart eng abgesteckt wurde, hat sich mir nicht erschlossen. Das Graffiti-Projekt am Ratswegkreisel, die Hall Of Fame der Freiluftgalerie Frankfurt, welches vor ca. einem halben Jahr in Betrieb genommen wurde und seitdem großen Zuspruch erfährt, findet keine Erwähnung. Als diese Malereien noch direkt am Bauzaun der EZB stattfanden war das anders. Kaum eine Woche verging, in der Publikationen zur EZB und den Finanzmärkten nicht mit einem Foto von dort – im Vordergrund ein (möglichst kapitalismuskritisches) Graffito, im Hintergrund der wachsende EZB-Turm – versehen wurden. Weiterlesen

Ehemalige Oberfinanzdirektion im Vergleich 2014 / 2015

Das Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion an der Adickesallee im Frankfurter Nordend ist seit einigen Wochen komplett abgerissen. Anbei zwei Fotos, zwischen denen genau ein Jahr liegt, aufgenommen im März 2014 und März 2015.

Oberfinanzdirektion, Frankfurt-Adickesallee 2014

Oberfinanzdirektion, Frankfurt-Adickesallee 2015

Die Elektrokasten-Situation in der Saalburgallee

Und dann geschah das Wunder. Nach mindestens drei Jahren ist der ramponierte Elektrokasten in der Saalburgallee Geschichte. Over and out. Immer wenn mein Weg daran vorbeiführte und das Teil von mal zu mal verkrüppelter aussah, fragte ich mich, welche konkrete Funktion er wohl haben könnte. Keiner schien sich für ihn zu interessieren oder sonstwie auf den Plan gerufen, offenbar führte er weiterhin seine ihm zugedachte Funktion tadellos aus und am äußerlich desolaten Zustand schien sich auch keiner zu stören.

Als im vergangenen Jahr an der großen Kreuzung Hanauer Landstraße/ Ratswegkreisel, ca. 500m weiter südlich, die mittlerweile ebenfalls entfernte Notrufsäule nonstop vor sich her tuuuuuuutete, verschwendete ich einen Gedanken daran, ob es wohl einen Zusammenhang geben könnte, zumal zu diesem Zeitpunkt auch das mit einem Telefonsymbol gekennzeichnete Kabel (plötzlich?) zerfetzt war.

Wie dem auch sei, jetzt ist er weg und es bleibt die Erkenntnis, dass man in Frankfurt von jetzt auf sofort Häuser plattmachen und neue hochziehen kann, aber gefühlte Ewigkeiten braucht, um sich mal einem abgefuckten Elektrokasten anzunehmen.

Frankfurt, Saalburgallee, Elektrokasten 20152015

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Wo in Frankfurt nachts am meisten gefeiert wird

Im Rahmen des Projekts »stadtnachacht – Management der Urbanen Nachtökonomie« wurden für 13 Großstädte in Deutschland eine möglichst umfassende Erhebung und Kartierung der Betriebe der Abend- und Nachtökonomie auf Basis georefenzierter Standortdaten vorgenommen. Oder anders formuliert: Es wurde ermittelt, wo in der Stadt am meisten gefeiert und mit Partys und dem Nachleben Geld verdient wird.

Als Basis für die Daten wurden Geschäftseinträge auf Empfehlungsplattformen genutzt. Hierfür wurde vom 7. bis 9. Januar 2014 ein möglichst großer Datenauszug gewonnen, sämtliche Einrichtungen in relevanten Kategorien (Nachtleben/Nightlife, Kinos, Theater, sonstige Eventlocations) wurden abgefragt.

Die Orte des Nachtlebens werden in der Karte als Punkte mit geringer Deckkraft angezeigt, bei Überlagerungen entstehen verschiedene Farbsättigungen, so dass eine räumliche Konzentration von Standorten ablesbar ist. Weiterlesen

Crowdfunding-Kampagne: Leerstandsmelder

Seit Ende 2011 besteht auch für Frankfurt am Main die Möglichkeit, ungenutzte Gebäude auf der Plattform »Leerstandsmelder« einzutragen und somit die strukturellen Misssände bezüglich Stadtentwicklung zu visualisieren und online für alle zugänglich und sichtbar zu machen. Für Frankfurt sind aktuell 528 Einträge vorhanden.

leerstand frankfurt kartenausschnitt
Foto: Screenshot von leerstandsmelder.de

Beim »Leerstandsmelder« handelt es sich um die größte deutschsprachige Plattform zum Thema Leerstand. Diese besteht seit dem Jahr 2010 und hat vor wenigen Wochen eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Hierzu heißt es: Weiterlesen