Kategorie: Stadt

Wo Äppler auf Sexyhausen trifft

Frankfurt ist so geil

Kolb 13 ist ein Projekt in Frankfurt-Sachsenhausen, dass ein Bürogebäude in „ein Wohngebäude mit Einzelhandel im Erdgeschoss“ umwandelt. Der Wohnraum reicht von 1 bis 6 ZW und 23 bis 220 m² sowie preislich von 530 bis 5.000 €. Ob das als „Zahlbarer Wohnraum für alle“ durchgeht, wie es auf der Infotafel vor dem Gebäude gefragt wird?

Immerhin wurden mal Büroflächen in Wohnraum umgewandelt und die Wohnungen sind zur Miete zu haben. Außerdem unterscheidet sich das Haus optisch von all dem anderen Kram, der in Frankfurt (z.B. Europaviertel), und mittlerweile auch in Offenbach (z.B. Hafen) und bundesweit fabriziert wird.Weiterlesen

Die Ruheterroristen im Nordend

Im Zentrum wohnen, ländliche Ruhe einfordern.

Hätte man je Frankfurter Stadtteil nur eine Geschichte zu erzählen, wäre es im Nordend die Geschichte der Ruheterroristen. Eine derart konzentrierte Ansammlung lärmempfindlicher Lappen findet sich in Frankfurt womöglich kein zweites Mal. Friedberger Markt? Zu laut. Gudes? Zu laut. Stoffel-Festival? Zu laut. Diakonissen-Areal-Neubau? Eventuell auch zu laut.

Und all die Hinweisschilder bei Bars, Cafés, Kneipen und Restaurants: „Ab 22 Uhr bitte den Nachbarn zu liebe leise sein“. 22 Uhr! Alles ändert sich, Arbeitszeiten verlagern sich nach hinten, Supermärkte öffnen bis 24 Uhr, aber die wenigen Wochen und Monate im Jahr, wo man ein bisschen Zeit draußen verbringen kann, soll um 22 fucking Uhr Feierabend sein? Ja, klar. Und dann kommen auch noch Ottos daher, die schon vor 22 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt haben wollen. Leute, Leute…

Aktuell wird über das abermals überarbeitete Freiluft-Programm des bald beginnenden Stoffel-Festivals im Günthersburgpark diskutiert. Dieses hatte bereits 2015 einige „Ruhetage“ in sein Programm einbauen müssen, aber offenbar ist das bisher Geleistete nicht ausreichend.Weiterlesen

Podiumsdiskussion: Baustelle Sozialer Wohnungsbau

Wir bleiben! Jetzt erst recht!

Die Mieten in Frankfurt steigen weiter und mit ihnen nimmt auch die Verdrängung zu. Längst stellt der soziale Wohnungsbau nicht nur für Menschen mit geringem Einkommen die einzige Zugangsmöglichkeit zu dauerhaft bezahlbaren Wohnraum dar. Nach Angaben der Kampagne „Wir sind die halbe Stadt“ (pdf), gibt es in Frankfurt heute weniger als 27.000 Sozialwohnungen, während es in den 1990er-Jahren noch rund 70.000 waren und 49 % aller Frankfurter Mietwohnungs-Haushalte hätten vom Einkommen her berechnet eigentlich Anspruch auf eine öffentlich geförderte Wohnung. Hinzu kommt, dass aufgrund auslaufender Bindungen und einer vorwiegend im höherpreisigen Segment angesiedelten Neubautätigkeit, nicht mit einer zeitnahen Verbesserung der Situation zu rechnen ist. Zur Erinnerung: Erst kürzlich ging aus der Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor, dass Frankfurt bundesweit zweitteuerste Stadt bei Angebotsmieten in 2016 ist.Weiterlesen

Bahnhofsviertel solidarisch

Plakat von Bahnhofsviertel solidarisch in Frankfurt

Racial Profiling ist das Kontrollieren von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder ihres vermeintlich „fremden“ Aussehens. Es handelt sich hierbei um menschenrechtswidrige Personenkontrollen und Kritik daran äußern internationale Menschenrechtsgremien schon seit geraumer Zeit.

„Racial Profiling ist in Deutschland alltäglich. Das grundrechtliche Verbot rassistischer Diskriminierung muss Teil der Polizeiausbildung sein, damit diese diskriminierende Praxis aufhört.“ (tagesspiegel, 11.01.2017)

Geht es nach der Stadtteilgruppe Bahnhofsviertel Solidarisch, erleben Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel und den angrenzenden Stadtteilen seit mehreren Monaten jedoch genau das – Racial Profiling.Weiterlesen

Besucherzahlen der Frankfurter Museen im Jahr 2016

Besucher der Daniel Richter-Ausstellung "hello I love you" in der Kunsthalle Schirn

Die Frankfurter Kultur- und Freizeiteinrichtungen konnten im vergangenen Jahr insgesamt rund 9,4 Millionen Gäste begrüßen. Im Vergleich zu 2015 entspricht das einem Minus von etwa 180.000 Besuchern.

Naturmuseum Senckenberg auf Platz 1

Fast 2,3 Millionen Besuche konnten die Frankfurter Museen für sich verzeichnen und auch hier entspricht das einem Rückgang von ca. 116.000 Besucher. Mit über 380.000 Gästen lag das Naturmuseum Senckenberg in der Gunst der Frankfurterinnen und Frankfurter ganz vorne, gefolgt von der Schirn Kunshalle und dem Städel Musem. Die Zahlen dieser drei Häuser machen fast die Hälfte aller Museumbesuche aus. Auf den 4. Platz landetet das Deutsche Filmmusem und auf Platz 5 das Museum Angewandte Kunst. Trotz Zuwachs auf mittlerweile 3 Dependancen in Frankfurt verlor das Museum für Moderne Kunst an Zuspruch und schafft es nicht in die Top 5.Weiterlesen

WLAN-Hotspots in Frankfurt

WiFi-Hotspots-Map für Frankfurt am Main

Anhand einer Übersichtskarte des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ist es seit kurzem möglich, sich online einen Überblick über die verfügbaren WLAN-Hotspots in Frankfurt zu verschaffen. Die Übersicht wird unter http://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html bereitgestellt. Dort muss man zunächst auf „Erweitert“ und „WLAN Hotspots“ klicken und anschließend in die gewünschte Gegend reinzoomen. Mit einem Klick auf den jeweiligen Hotspot erfährt man zudem wer ihn betreibt und zu welchen Bedingungen dieser genutzt werden kann.