Kategorie: Offenbach

Metropolis – Offenbach im Wandel

Offenbach im Wandel

Metropolis ist das wöchentliche Kulturmagazin von Arte. Es berichtet über das intellektuelle und künstlerische Leben in Deutschland, Frankreich und ganz Europa. Themen sind u.a. Architektur, Boulevard, Design, Film, Literatur, Musik, Neue Medien und Theater.


„Offenbach ist okay, keine Frage.“ (Kai Vöckler)

„Wir sind stolz da drauf, dass wir Assis sind“ (Anny Öztürk)


Anfang Juni wurde ein wundervoller Report über Offenbach im Wandel ausgestrahlt. Die Stadt mit 130.000 Einwohnern aus 152 Nationen und Herkunftsdeutschen in der Minderheit gilt als schlafender Riese und seit einiger Zeit sogar als hip. Die einst vor allem von Frankfurtern in vielerlei Hinsicht und wider besseres Wissens als unattraktiv gelabelte Stadt, gilt plötzlich als „Arrival City“ und „Creative City.“ Abgesehen von Neubaugebieten mit fancy Projektnamen am Hafen und einer freshen Stadtvermarktung, mit „Offenbach“ hier und „Herzchen“ da, tut sich de facto aber nur unwesentlich mehr, als bereits in den Jahren zuvor.Weiterlesen

Stadtbilder Offenbach – April & Mai 2017

Neuer Wohnraum am Hafen in Offenbach

Vor einigen Wochen wurde der blaue Kran in Offenbach zu einem begehbaren Kunstwerk mit Aussichtsplattform umfunktioniert. Zu diesem Zweck wurde dem Wahrzeichen auch eine etwas klobig anmutende Treppenkontruktion drangesetzt, mit der sich fortan die Besucher hinauf begeben können – und vor allem, auch wieder hinab, denn von einer Aussicht, im Sinne von etwas Sehenswertem, kann hier keine Rede sein. Interessantes zu entdecken gibt’s in Offenbach aber wie immer auch jenseits der After Work-Location des Kulturzentrums und den eintönigen Neubauten am Hafen.

Hinterhof-Ansicht in Offenbach

EVO-Kran vor Hintergrund mit EZB-Bank

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Offenbacher Kunstansichten 2017

Offenbach Kunstansichten 2017

Am kommenden Wochenende präsentiert sich zum 15. Mal die Kunst- und Designszene Offenbachs in ihrer ganzen Vielfalt. Von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. April 2017, öffnen Ateliers und Werkstätten, Galerien, Privatsammlungen und Museen auf der anderen Mainseite ihre Türen. Auch alternative Ausstellungsräume, Industrielofts, Offspaces und der öffentliche Raum sind in diesem Zeitraum Teil des kreativen Kunstnetzwerks der Stadt. Angekündigt sind in Summe mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler an 60 verschiedenen Orten.

Zum Auftakt am Freitagabend finden über 30 Vernissagen statt. Eine Übersicht zu den Schauplätzen der diesjährigen Kunstansichten liegt in Form eines Faltplans als PDF-Dokument vor.

Ree G – „Offenbach“

Screenshot aus dem Video "Offenbach" von Ree G

Die Stadt, in der du auffällst wenn du keine Bauchtasche trägst, Kanaken höflich und „hilfsbereiter als die Mösen auf der Zeil“ sind und aus Richard Rashid wird: Offenbach. So zumindest umschreibt es der einst in Frankfurt-Höchst geborene Ree G in seinem Song „Offenbach“.

Die bereits dreieinhalb Jahre alte Rap-Produktion hebt sich auf angenehme Weise gegenüber dem sonstigen Output aus diesen Breitengraden ab, sie transportiert die Themen authentisch und der Satzbau besteht auch nicht auschließlich aus Subjekt, Prädikat und Beleidigung. Der schlicht gehaltene Videoclip mit seinen Aufnahmen bei Dunkelheit, viele davon zwischen Ledermuseum und Marktplatz entstanden, und die Trompetenparts im Song, runden das Paket atmosphärisch ab.Weiterlesen

Kunstaktionen in Offenbach: Hidden View

Hidden View Offenbach

12 internationale Künstlerinnen und Künstler entwickeln ortspezifische Arbeiten für den öffentlichen Raum in Offenbach. Die geplanten Installationen, Performances und Skulpturen werden an 6 ausgesuchten Orten zu sehen sein. Das u.a. mit 5.000€ der Sparkassen-Stiftung Offenbach unterstütze Projekt möchte wenig beachtete Orte, samt ihrer Geschichte, ins Bewusstsein der Stadt rücken, aber auch auf belebte Orte, wie zum Beispiel den Wilhelmsplatz, soll ein neuer Blick geworfen werden.Weiterlesen

Stadtbilder Offenbach – April 2016

Ledienschaft für eine Stadt, deren Zeit gerade gekommen ist.

Baustellen so weit das Auge reicht kennt man in Frankfurt schon seit Jahrzehnten, doch auch in Offenbach tut sich diesbezüglich seit einiger Zeit sehr viel: Kaiserlei, Hafen, Berliner Str. usw. Ein bisschen hat man das Gefühl, dass das so lieblos durchgestlyt enden könnte, wie z.B. im Frankfurter Ostend, und Offenbach viel von dem jetzigen Charme verloren geht. Aktuell schaut’s vor Ort so aus:

Döner bei Ye Babam Ye in Offenbach

offenbach-backyard

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OFFENBACH Hills

Offenbach Hills Schriftzug im Stile von Hollywood in Offenbach

Beim @coderbyheart auf Twitter habe ich den großen OFFENBACH- Schriftzug zum ersten Mal gesehen – und sofort total gefeiert. Tolle Idee, das Wahrzeichen Hollywoods zu kopieren, die großen Buchstaben passen nicht nur wunderbar auf dem Feldherrnhügel, sondern auch zu Offenbach. Ich bin mal gespannt wie lange es dauert bis die „OFFENBACH Hills“- Ecke am Marktplatz/ Berliner Straße zum ersten Mal in einem Rap-Video auftaucht oder anderweitig künstlerisch adaptiert wird.

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Offenbach – Aktionswochen Stadt

Offenbach Hafen Baustelle 2015

“Wem gehört die Stadt? Offenbach” ist ein freier Zusammenschluss von Menschen, die sich gegen Kommerzialiserung und Verdrängungsprozesse in der Stadt wehren und kritisch hinterfragen, wer über die Entwicklung von Wohraum und Lebensbereichen bestimmt, zumal auch in Offenbach die Interessen der Einwohner bei Investoren und Stadtentwickler nicht allzu hoch im Kurs zu stehen scheinen. Mit dem Luisenhof-Quartier oder Hafengold, eines der vielen Projekte entlang der Hafeninsel, entsteht in Offenbach zum Beispiel viel hochpreisiger neuer Wohnraum und bezahlbare Alternativen geraten ins Hintertreffen.

Offenbach Hafen Baustelle 2015

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Tape it – Europäische Tape Art Ausstellung in der Heyne Kunst Fabrik in Offenbach

Die Heyne Kunst Fabrik in Offenbach kuratiert Kunst- und Objektausstellungen und bietet ausgewählten Künstlern eine Plattform. Ab kommenden Donnerstag, den 12. Februar 2015, stellen dort  7 europäische Tape-Künstler und 2 Kollektive aus Berlin aus.

Neben der Klebebande Berlin (Kolja Bultmann, Bruno Kolberg, Bodo Höbing) sind das Jonas Hohnke, Björn Koop, Evi Kupfer, Felix Rodewaldt, Tape That (Nicolas Lawin, Steffen Gorski), Noelia Villena, Daniel Wenk und Thomas Wenk und Max Zorn.

Direktlink

Für die um 19 Uhr beginnende Vernissage ist auch eine Live-Taping-Aktion angekündigt.

Tape Art als Street Art im öffentlichen Raum findet in Frankfurt und Offenbach so gut wie gar nicht statt. Mein einziges Fundstück diesbezüglich datiert aus dem Jahr 2013, und war ein Werk der Klebebande Berlin. Weiterlesen