10 Instagram-Accounts zu Graffiti in Frankfurt

instagramheader

Instagram hat sich zu einer großen Foto-Community gemausert. Zwar bin ich dort nicht regelmäßig aktiv wenn es darum geht eigene Fotos zu veröffentlichen, aber ich scrolle mich nahezu täglich durch die mit Filter bearbeiteten Bilder meiner abonnierten User.

Anbei eine kleine Auswahl mit insgesamt zehn Instagram-Accounts, die bezüglich (Streetart und) Graffiti aus Frankfurt und der Region dort regelmäßig neue Bilder posten. Weiterlesen

Who let the dogs out?

soka-run-frankfurt-2014-foto-4

Während die meisten Menschen derzeit den Fokus auf den Osterhasen gerichtet haben dürften, rückten einige hundert Teilnehmer beim heutigen SOKA Run in der Frankfurter Altstadt den Hund in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach Angaben des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) leben ca. 5 Millionen Hunde in Deutschland. Doch nicht für alle gelten die selben “Spieleregeln”.

soka-run-frankfurt-2014-foto-5Die Idee hinter dem SOKA Run ist, mit einer Demonstration und Infoständen Vorurteile gegenüber bestimmten Hunderassen abzubauen. Weiterhin verscht man, zusammen mit einigen Tierschutz-Organisationen, die Politik dazu zu bewegen, Änderungen an den derzeitigen Regelungen bezüglich der So(genannten) Ka(mpfhunde) vorzunehmen und fordert: Weiterlesen

Frankfurt in der Top 10 der “Most disappointing destinations in the world” der Huffington Post

langweilig ist es in frankfurtFrankfurt ist mehr als eine Bankenstadt. So hört und liest man es immer wieder, vor allem in Frankfurt. Ist das so? Oder eher nicht, wenn solch eine Floskel immer noch bemüht werden muss?

Heute bin ich über zwei sich ähnelnde “Artikel” in der FR (“Frankfurt ist langweilig”) und FAZ (“Frankfurt ist öde und tot”) auf die 10 most disappointing destinations in the world aufmerksam gemacht worden. Ähnliche Artikel, oftmals “weiterverarbeitete” dpa-Meldungen, sind prinzipiell keine Seltenheit (ist das dieses Journalismus?), aber schade, dass bei einem Thema “vor der eigenen Haustür”, denn auch Frankfurt befindet unter den zehn enttäuschendsten Reisezielen, nicht mehr drin war. Die FNP (“Leer und tot: Frankfurt watscht Frankfurt ab”) hat das, unabhängig sonstiger Verflechtungen der in Frankfurt erscheinenden Zeitungen, zwar nicht viel ausführlicher, aber immerhin doch ein wenig anders serviert.

Eben also noch das letzte Stückchen des Pastramischnittchen runtergeschluckt, schon ist Frankfurt nicht mehr hip, wie es vor wenigen Monaten einem die New York Time noch glaubhaft machen wollte, sondern langweilig. Das behauptet zumindest die us-amerikanische Huffington Post.  Weiterlesen

Sei nett zu Mett

sei-nett-zu-mett-mit-zwiwwele

Als würde man Graffiti mit noch mehr Graffiti “bekämpfen”- so in etwa wirkt es, wenn all dem wirren Earthlings-Vegan-You-Tube-Deine-Mutter-Kreidequatsch in den Straßen Frankfurts jetzt offenbar mit ebensolchen Mitteln, wenngleich durchaus humorvoll, begegnet wird. Aktuelle Fundstücke zu diesem Thema modifizieren nicht mehr vorhandene Original-Botschaften, sondern setzen eigene Duftmarken und bringen dabei einen alten Bekannten ins Spiel: METT!  Weiterlesen

Blogs im März 2014

  • “Alle sind Popper, selbst Musik die mir als Alternative vorgestellt wird, klingt wie acht Wochen im Studio abgemischte und von studierten Studiomusikern eingespielte Klangbeispiele für Lautsprecherverkaufsräume.” Ich kann nicht mehr schweigen. Ein Blick auf die heutige Pop-Kultur. (blogroyal)
  • Weder User, noch Journalisten entscheiden darüber, welche Informationen den Leser erreichen sollten, sondern die Konzerne aus dem Silicon Valley. Über die perverse Abhängigkeit zu Google, Twitter und Facebook. Warum ich als Journalist nur noch die Monster füttere. (blogrebellen)
  • Obst & Gemüse- Vermutlich der meistfotografierteste Lkw in Frankfurt in diesen Tagen. (kollektive offensive)

Weiterlesen

Blockupy 2014 – Zaunspaziergang an der EZB-Baustelle in Frankfurt

Das regionale Netzwerk No Troika Rhein-Main lud am gestrigen Sonntag im Vorfeld der europäischen Aktionstage zu Blockupy im Mai dieses Jahres zu einem Zaunspaziergäng entlang der EZB-Baustelle im Frankfurter Ostend ein. Die Aktion versteht sich als Auftakt einer Veranstaltungsreihe, welche künftig an jeden letzten Sonntag im Monat wiederholt werden soll.

blockupy-zaunspaziergang-an-der-ezb-in-frankfurt-2

Zum Zeitpunkt meiner Anwesenheit in dieser Gegend würde ich von etwa 100 bis 120 Teilnehmer_innen sprechen, die sich bei bestem Wetter dort eingefunden hatten und in dieser Zeit u.a. die Infotafeln am Bauzaun der EZB überklebten, Flyer verteilten und kurze Reden hielten. Weiterlesen

Die China Studie

The China Study ist ein Buch von T. Colin Campbell und seinem Sohn Thomas M. Campbell aus dem Jahre 2004. Thematisert werden Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von tierischem Eiweiß und zahlreichen Zivilisationskrankheiten, woraufhin empfohlen wird, den Konsum von tierischem Eiweiß zu verringern oder gar ganz ad acta zu legen. Allerdings ist das nicht ganz unumstritten, z.B. soll es Fehler bezüglich der statistischen Auswertung geben, wodurch sich auch einige Schlussfolgerungen der Autoren relativieren würden. Ein wohl populärer Artikel hierzu ist The China Study- Fact or fallacy? von Denise Minger.

Das jedoch nur kurz vorab, denn hier soll es eigentlich um die leicht modifizierten Kreidebotschaften derer gehen, die dieser China Studie viel abgewinnen können und vermehrt an stark frequentierten Gegenden in Frankfurt, auf Gehwegen, an Werbeplakaten oder in U-Bahn-Stationen, darauf aufmerksam machen. Aus manch einer China Studie wurde nun  Weiterlesen

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder die Gehwege in Frankfurt

“Da hat jemand eine (glaubt er) sehr wichtige Botschaft an seine unwissenden bemitleidenswerten Mitmenschen zu vermelden und die muß er ihnen mit allen verfügbaren Mitteln einhämmern. Sie ist so lebenswichtig, dass sie jeder, aber auch wirklich jeder lesen sollte. Und er ist von seiner Botschaft überzeugt, wie nur ein religiöser Eiferer von seiner Mission überzeugt sein kann und sie überall verbreiten will um all die armen Seelen vor der ewigen Verdammnis zu retten. Und genau das macht die Geschichte die dahintersteckt ungenießbar. Tierschutz und Kritik an Massentierhaltung sind ja an sich durchaus zu begrüßen und nachvollziehbar. Doch in den Händen der falschen Vertreter wird der Inhalt kontraproduktiv.”

Bei dem zitierten Text handelt es sich um ein Ausschnitt aus dem lesenswerten Artikel “Kreidezeit“, welcher gestern auf dem Ostendfaxpost-Blog veröffentlicht wurde und anlässlich einer aktuellen Publikation der Zeitschrift Konkret entstand. Weiterlesen

Blogs im Februar 2014

Who stole my ads? Schöne Streetart-Aktion in Paris: Etienne Lavie tauscht Werbung durch Motive historischer Malerei aus. (rebel:art) 

Kurzfilm: Wenn Frauen die Welt regierten – wie Männer. Das volle Programm mal anders herum. (urban spiritz)

10 Gründe, warum Berlin out ist(textkrieg)

Über die Ausstellung “Esprit Montmartre” in der Schirn (nanatique)

Weder Müll, noch Kunst. “Zelte” von Obdachlosen in Frankfurt. (isi peazy)

Hihi, ein meckerndes Graffiti(freundskreis street-art berlin)

Alles mal probieren. Heute: Willie James an der Hauptwache. (that scene) 

Weiterlesen

Frankfurt: Die heißeste Stadt in Deutschland

Machen wir uns nichts vor: Der Winter zeigte sich in Frankfurt bisher von seiner milden Seite und keiner rechnet mehr damit, dass sich diesbezüglich noch etwas ändern wird. Und weil die Temperaturen aktuell so grandios sind, kann man sich auch schon mal das eine oder andere Bällchen Eis gönnen, nicht wahr? In diesem: Über Frankfurt lacht die Sonne ;-)

köstliches-eis-bei-60-grad-in-frankfurt-copyright-beachten

Alles anders, alles normal

Als ich im Spätsommer vergangenen Jahres mal wieder in Seligenstadt, und dort u.a. im Klostercafé Seligenstadt, zu Besuch war, fragte ich mich, ob es denn eigentlich auch in Frankfurt gastronomische Betriebe gibt, in denen Menschen mit Handicaps beschäftigt werden.

Ich erhielt einen Hinweis, dass die Cook Company, eine gGmbH, u.a. die Caféteria Timeout in der Sonnemannstraße 13, ganz in der Nähe des EZB-Neubaus im Ostend, betreibt. Um eine sogenannte gGmbH zu betreiben ist es erforderlich, mindestens 25% Menschen mit geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen zu beschäftigen. Ein Wert, der nach Angaben der Betreiber auf ihrer Website, hier sogar bewusst überschritten wird. Die Caféteria befindet sich im Haus der Volkshochschule und hat werktags von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

timeout-frankfurt-ostend-sonnemanstraße

Ein im Ansatz ähnliches Prinzip ist in der Rothschildallee 16a anzutreffen. Hier kooperieren der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit und die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige, welche erstmalig in Frankfurt für hörende, schwerhörige und nichthörende junge Menschen ein Ausbildungsprojekt initiiert haben. Weiterlesen

Blogs im Januar 2014

Deutschrap jenseits des ganzen Prollmülls, hier sogar aus Frankfurt, von Credibil: “Denn immer wenn ich frag wie’s Dir geht, will ich nicht fragen wie’s Dir geht, sondern sagen, dass Du fehlst.” (run ffm)

Das kenn ich doch! Eine Zeitreise in Samples. Die bekanntesten Samples und ihre Verwendung durch 50 Jahre Musikgeschichte. Ein genialer Clip. (blogrebellen) 

Zwei Zeilen zu Frankfurt in der New York Times und die halbe Stadt steht dreht durch ist ja schon genug Grund zum Facepalmen, aber wie stand’s eigentlich um die Inhalte? Frankfurt, Brudi! (les flâneurs)

Faszination Bahnfahren: Fotos zum Bahnfahren in New York 1981 (we like that) und in London. 2014, mit falschen Hinweisschildern. (prosign)

Früher so: Willst Du mit mir gehen? [_] Ja [_] Nein [_] Vielleicht. Auf’m Zettel.
Heute so: Willst Du mich heiraten? [_] Ja [_] Nein [_] Vielleicht. Auf’m Zug gesprüht. Ein ungewöhnlicher Zug am Frankfurter Hauptbahnhof. (flor76)

Zalando kommt nach Frankfurt. Das Schöne daran: Weder in die City, noch irgendwo auf der Bergerstraße, sondern in Bockenheim. Find ich gut, die Erdbeerfrau möglicherweise weniger, aber so funktioniert nunmal die Gentr… nun ja, der Markt.  (etailment)

Weiterlesen

Morphsuits Flashmob in Frankfurt auf der Zeil

Morphsuits Deutschland hat am heutigen Samstag einen Treff in Frankfurt auf die Beine gestellt. Ein großer und bunter Mob ist dabei “Heut ist so ein schöner Tag” singend über die Zeil gezogen. Da auch ein Kamerateam vor Ort war, werden von dieser Aktion sicher noch weitere Bilder und Videos auf deren Facebook- und YouTube-Kanal zu sehen sein.

morphsuits-flashmob-frankfurt-zeil-02

morphsuits-flashmob-frankfurt-zeil-01

#POLIZEI_FFM: VERZWITSCHERT EUCH!

polizei_ffm-verzwitschert-euch-copyright-beachten

Die Frankfurter Polizei hat ihre Kommunikationskanäle erweitert und ist nun auch auf Twitter aktiv geworden. Am 22. Januar 2014 hat sie ihren ersten Tweet abgesendet und hat, stand heute, 1866 Follower. Besonders bei Großeinsätzen, genannt werden die Heimspiele von Eintracht Frankfurt oder auch die bevorstehenden Sprengung des AfE-Turms, wird die Frankfurter Polizei diesen Kanal nutzen und aktuell informieren.

Ähnlich wie die Polizei in Mainz bereits im vergangenen Jahr ihre Twittertätigkeit anlässlich des Fußballspiels von Eintracht Frankfurt aufnahm, es handelte sich hierbei um das Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05, stand bei der ersten Zwitscheraktion der Frankfurter Polizei ebenfalls die Eintracht im Mittelpunkt des Geschehens: Begleitet wurde das Heimspiel zum Rückrundenauftakt gegen Hertha BSC Berlin. Auch die Ultras Frankfurt haben das mitbekommen und rollten mit Beginn der zweiten Halbzeit ein Transparent mit folgender Botschaft aus: “#POLIZEI_FFM: VERZWITSCHERT EUCH!”

Frankfurt belegt beim Sich-selbst-feiern-Ranking Platz 1

Frankfurt ist eine Nuttööö, die für alles und jeden die Beine breit macht, jeder darf mal ran. Keiner kommt, um anschließend auch noch zu schmusen oder zu kuscheln. Falls aber doch mal wer 5 Minuten übrig hat und sich Frankfurt zuwendet, freut sich fast die ganze Stadt, dass jemand mehr in ihr sieht, als nur die Dorfmatratze unter den Metropolen dieser Welt. Und sei es sogar nur ein 12. Platz, wie kürzlich erst, beim Sollte-man-2014-besucht haben-Ranking der New York Times. Hier wurde Frankfurt, hört, hört, sogar als einzige Stadt aus Deutschland aufgeführt, Hamburg, München oder Berlin suchte man vergeblich, wurden aber, beachtet man die Kriterien der New York Times, wahrscheinlich bereits in der Vergangenheit dort berücksichtigt. Aber hey: Wen interessieren schon ernsthaft solche Rankings, wenn die “eigene” Stadt nicht dabei ist? Wer interessiert sich denn bei solchen Rankings, selbst wenn, so wie im diesen Fall, die eigene Stadt dabei ist, tatsächlich für das, worum es eigentlich geht, nämlich die anderen Places, denen man 2014 einen Besuch abstatten könnte? Oder gibt es da draußen etwa Menschen, die auf Anhieb sagen können, welche Städte in diesem Ranking Platz 1 bis 11 belegt haben? Also ohne nachzuschauen. Okay, einfacher, Platz 1 bis 5? Und? Merkste selber, ne? Weiterlesen