Blogs im Februar 2015

  • Der Bäcker fehlt mir. Über das Kommen und Gehen von Geschäften, besonders entlang der Berger Straße. Geschrieben anlässlich der Schließung der Café-Bäckerei Klein (Das war dort, wo sich die Torten im Schaufenster immer so schön gedreht haben.) /mara kesch
  • Feinstaub + Frida = Tiefengrund. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Frida 116 startet demnächst das neue Projekt der Feinstaub-Besitzer: Tiefengrund. /isi peazy
  • Meine 5 Lieblings-Sushi-Restaurants in Frankfurt. So viele Sushi-Places in Frankfurt und dann schafft’s eine Sushi-Kette in die Top 5? Würde mich ja mal interessieren, welche Läden es dafür nicht in die Top 5 geschafft haben. Ich mein’, McD oder Burger King haben auch Burger mit denen man etwas anfangen kann, aber Top 5…? /smile 4 travel

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Platz für Rassismus und Pfefferspray

Neulich noch die Stadt, in der angeblich kein Platz für Rassismus sein soll, aber gestern durfte dieses elende Häufchen von Pegida-Huans dann doch mal ganz kurz um den Block laufen. Und die Polizei hatte sich für diesen Abend offensichtlich auch etwas vorgenommen. Wie wär’s z.B. mit ein bisschen Pfefferspray? Vorher aber noch schnell das Gitter runterlassen. Sicher ist sicher. Und zum Feierabend den lokalen Pressevertretern noch fix mitteilen, wie viele Verletzte es in den eigenen Reihen gegeben haben soll. Platz für Rassisten und Pfefferspray für Polizisten – This is how they roll in Frankfurt. So schön.

Direktlink, via Hagbard1988

Jung, Brutal, Linksradikal – Blockupy-Aktionismus bei der HOF am Ratsweg

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Offenbar haben erlebnisorientierte Linksradikale und passionierte Diskurshooligans neulich bei der Hall Of Fame am Ratswegkreisel, dem Areal für legales Graffiti in Frankfurt vorbeischaut und ein bisschen die “Werbetrommel” für M18 gerührt. Über die Art und Weise kann man sicher geteilter Meinung sein: So wie erst neulich, an der S-Bahn-Station Kaiserlei, hätte mir es jedenfalls mehr zugesagt, als so, wie es auf den nachfolgenen Fotos zu sehen ist. Aber bekanntermaßen ist das Leben ist kein Wunschkonzert und im Gegensatz zu dem, was man vor Ort sonst an Bemerkungen, Kommentaren und Sprüchen zu lesen bekommt, ist das hier wenigstens von Belang. Weiterlesen

Pegida Frankfurt Rhein-Main, Gegendemo vom 2.2.2015

Pegida Frankfurt Rhein-Main, Gegendemo vom 2.2.2015

“Deutsche Polizisten schützen die Faschisten”. Angesichts dessen, wer am Montag vor 8 Tagen beim ersten Auftritt von Pegida Frankfurt Rhein-Main an der Hauptwache aufgelaufen war, ein durchaus nachvollziehbares Vokabular welches einige Gegendemonstranten wählten. Weniger nachvollziehbar war hingegen manch eine Aktion der Frankfurter Polizei. Vergangene Woche hieß es seitens des OB der Stadt: “Unsere Stadt hat Platz für vieles, aber nicht für Rassismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit”. Rein praktisch betrachtet war gestern, durch die großräumige Absperrung rund um die Katharinenkirche, genau das Gegenteil der Fall, es gab mehr Platz für die Hetzer von Pegida. Weiterhin zeigte sich die Frankfurter Polizei eine Woche nach der medienwirksamen Frankfurt-gegen-Rassismus-Kundgebung auf dem Römerberg ziemlich entschlossen, auch Pfefferspray und Schlagstöcke zum Einsatz zu bringen, ebenso fand man sich das eine und andere Mal kurz eingekesselt – nicht immer erkennbar, warum eigentlich. Weiterlesen

Blogs im Januar 2015

Ich wusste nicht so recht, ob ich lachen oder weinen sollte, als ich im Januar bei BuzzFeed Deutschland irgendwas von so und so vielen Gründen las, warum Frankfurt die beste Stadt Deutschlands sein soll. Glücklicherweise erschien, auch wenn der Anlass dazu – die erste Pegida-Demo in Frankfurt – ein weniger schöner war, kurz darauf mit “Frankfurt – Mein Frankfurt” ein lesenswerter Artikel, der das heutige Frankfurt mal eben mit dem Nasenring durch die Manege zieht und ein bisschen an das Frankfurt der 1970er und 1980er-Jahre erinnert.

In zahlreiche Krimireihen ist die Handlung in Frankfurt und Umgebung angesiedelt. Wer genauer hinschaut entdeckt aber auch “klassische” Romane, in denen Frankfurt eine Rolle spielt oder zumindest am Rande erwähnt wird. Und wie präsentiert sich unsere Heimat? Welche Orte werden besucht? Solchen Fragen wird in diesem neuen Blog nachgegangen.

In einem Paralleluniversum machen sich bestimmt Primark-Kids über Erwachsene lustig, weil die jetzt auf einmal alle mit Craft Beer rumlaufen, an Bier-Verkostungen teilnehmen und zu Bier-Connaisseuren mutieren. Hier gibt’s einen kleinen Überblick, worum es geht und wo man in Frankfurt viel Geld für wenig Bier ausgeben kann.

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Sticker gegen Rechts – Wettbewerb 2015

STICKER GEGEN RECHTS

Seit sieben Jahren veranstaltet die INnUP Deutschland GmbH aus Bremen den Wettbewerb Sticker gegen Rechts. Hierbei handelt es sich um einen Designwettbewerb, mit dem Öffentlichkeit gegen Rechts geschaffen werden soll. Der Wettbewerb lädt dazu ein, sich künstlerisch mit dem Themen Rechtsextremismus, Gewalt und Polyphobie auseinanderzusetzen.

STICKER GEGEN RECHTS

Ab heute, dem 27.01.2015, können alle Teilnehmer vier Wochen lang ihre Entwürfe bei Sticker gegen Rechts veröffentlichen und gemeinsam die Gewinnermotive küren. Die Teilnahme ist kostenlos und jeder Teilnehmer oder Supporter bekommt anschließend die Gewinnersticker gratis zugesandt. Bis zum 24.02.2015 können die Motive hochgeladen und bewertet werden. Anschließend werden diese in den Druck gegeben, so dass sie verbreitet werden können. Weiterlesen

Pegida Frankfurt Rhein-Main kläglich gescheitert

Gegendemo zu Pegida Frankfurt Rhein-Main an der Hauptwache

Gestern war es soweit und Pegida versuchte sich erstmals mit einem Ableger in Frankfurt am Main. Unweit von der großen Kundgebung am Römerberg plante Pegida Frankfurt Rhein-Main einen Schweigemarsch durch Teile der Frankfurter Innenstadt, aber das Einzige was bei diesem nasskalten und regnerischen Wetter lief, war meine Nase.

Gegendemo zu Pegida Frankfurt Rhein-Main an der Hauptwache

An der Hauptwache standen den 70 bis 80 Teilnehmer_innen von Pegida Frankfurt Rhein-Main ca. 4.500 (!) Gegendemonstranten gegenüber. Wem gestern nicht klar geworden ist, dass es in Frankfurt nichts zu holen gibt, dem ist vermutlich auch sonst nicht mehr zu helfen. Weiterlesen

Wir sehen uns auf der Straße

Zahlreiche Organisationen haben sich zusammengeschlossen und für Montag, den 26. Januar, zu einer Kundgebung am Römerberg in Frankfurt eingeladen. Neben Peter Feldmann (OB) werden u.a. auch noch Stephan Siegler (Stadtverordnetenvorsteher), Dr. Nargess Eskandari-Grünberg (Integrationsdezernentin), Annette Ludwig (#NoFragida) und Katinka Poensgen (Anti-Nazi-Koordination Frankfurt) sprechen.

freiheit-gleichheit-geschwisterlichkeit
Bild via frankfurt gegen rassismus

Ausgerechnet am selben Abend heißt es jedoch auch zum ersten Mal “Frankfurt gegen die Islamisierung des Abendlandes”. War in den vergangenen Wochen oft von “FRAGIDA” die Rede, geht es in diesem Fall um “PEGIDA Frankfurt Rhein-Main”. Vielleicht lassen sich unter dem Anhängsel “Rhein-Main”, statt nur “FRA” (Kürzel für den Frankfurter Flughafen, der irrtümlicherweise immer wieder als Kürzel für die Stadt benutzt wird), mehr Leute für eine solche Demonstration rekrutieren, immerhin haben Städte, Landkreise und Regionen rund um Frankfurt ja nicht erst seit gestern diesbezüglich einen eher zweifelhaften Ruf. Weiterlesen

Hidden Cash in Frankfurt – Sich spielerisch für Geld prostituieren

Es gibt ja einige Möglichkeiten sich für Geld zu prostituieren: Eine in Frankfurt recht neue, mir erst vor wenigen Wochen zu Ohren gekommene Variante davon ist “Hidden Cash”. Irgendwer mit zuviel Geld, bestimmt eine selbstlose Person mit einer ganz, ganz tollen Story hintendran, inszeniert sich dabei als spendabler Geldgeber – im Stillen und leise Gutes tun war gestern, heutzutage ist Öffentlichkeit und Entertainment angesagt.

Die Menschen, die sich zum Spielball privater Unterhaltung degradieren – “offiziell” geht das wohl als Schatzsuche, Schnitzeljagd oder Spaß an der Freude durch – und sich auf primitivste Weise für eine Handvoll Euro zum Affen machen, erhalten auf Twitter einige Hinweise zum Versteck des Geldes. Wie das alles genau vonstattengeht, zeigt der folgenden Fernsehbericht vom ARD Nachtmagazin.

hidden cash frankfurt tagesschau nachtmagazin

Ein Klick auf das Bild verlinkt auf das Video bei tagesschau.de

Blogs im Dezember 2014

  • Limitierte Auflagen und Special Editions scheinen bei der Snacks-Industrie mittlerweile Gang und Gäbe zu sein. Junkfraß aus der Industriehölle (5)- Diesmal: Nic Nacs Cheese & Onion. Köstlich. Also der Text. /Kiezneurotiker

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