Kategorie: Panorama

Podcast: Durch die Gegend mit Frank Spilker (Die Sterne)

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Der freie Journalist und Kölner Radiomoderator Christian Möller führt in Durch die Gegend beim Podcastlabel Viertausendhertz regelmäßig Interviews mit Musiker­Innen, Schriftsteller­Innen, Künstler­Innen und Philosoph­Innen – und das nicht in irgendeinen Studio, Büro oder Hotel, sondern an einem Ort, der mit den InterviewpartnerInnen verbunden ist. Neulich war das Frank Spilker, Kopf der Band „Die Sterne“ in Hamburg.

Wo fing das an und wann?

Besonders bekannt sind die Sterne-Songs „Fickt das System“ (1992), „Universal Tellerwäscher (1994) und natürlich „Was hat dich bloß so ruiniert?“ (1996), dass man zu den Highlights deutschsprachiger Musik der vergangenen 25 Jahre zählen muss.

Christian Möller hat ihn neulich in Hamburg auf einem Spaziergang von Altona ins Schanzenviertel besucht und mit ihm über die Anfänge in der Provinz, Kreativität und den Wandel der Indie-Kultur gesprochen. Thematisiert werden auch Altnazis, Buchhandel, Gentrifizierung, G20-Protest, MTV und VIVA, Rote Flora u.v.m.

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Simply the Best: Die BRAUN Design Story

Die BRAUN Design Story (Video)

Das Unternehmen wurde 1921 in Frankfurt-Bockenheim von Max Braun als Apparatebauwerkstatt gegründet. Erstes Produkt war ein Triebriemenverbinder, gefolgt vom ersten Rundfunkempfänger und, nach dem 2. Weltkrieg, dem elektrischen Trockenrasierer, welcher den Grundstein für den späteren Erfolg des Unternehmens legte.

Mit dem Tod Max Brauns 1951, übernahmen die Söhne Arthur und Erwin Braun die Geschäfte. Diese erweiterten das Produktsortiment und änderten das Gesamterscheinungsbild des Unternehmens, in dessen Folge auch die Abteilung für Formgestaltung entstand. Diese legte zugleich den Grundstein für das neue Produktdesign, welches später als „Braun Design“ einen bedeutenden Platz in der Geschichte des Industriedesigns einnahm.

Der Dokumentarfilm „Die Braun Design Story“ von Dieter Oeckl kann leider nicht auf anderen Websites wiedergegeben werden, sondern nur direkt auf YouTube.

Metropolis – Offenbach im Wandel

Offenbach im Wandel

Metropolis ist das wöchentliche Kulturmagazin von Arte. Es berichtet über das intellektuelle und künstlerische Leben in Deutschland, Frankreich und ganz Europa. Themen sind u.a. Architektur, Boulevard, Design, Film, Literatur, Musik, Neue Medien und Theater.


„Offenbach ist okay, keine Frage.“ (Kai Vöckler)

„Wir sind stolz da drauf, dass wir Assis sind“ (Anny Öztürk)


Anfang Juni wurde ein wundervoller Report über Offenbach im Wandel ausgestrahlt. Die Stadt mit 130.000 Einwohnern aus 152 Nationen und Herkunftsdeutschen in der Minderheit gilt als schlafender Riese und seit einiger Zeit sogar als hip. Die einst vor allem von Frankfurtern in vielerlei Hinsicht und wider besseres Wissens als unattraktiv gelabelte Stadt, gilt plötzlich als „Arrival City“ und „Creative City.“ Abgesehen von Neubaugebieten mit fancy Projektnamen am Hafen und einer freshen Stadtvermarktung, mit „Offenbach“ hier und „Herzchen“ da, tut sich de facto aber nur unwesentlich mehr, als bereits in den Jahren zuvor.Weiterlesen

Stadtbilder Offenbach – April & Mai 2017

Neuer Wohnraum am Hafen in Offenbach

Vor einigen Wochen wurde der blaue Kran in Offenbach zu einem begehbaren Kunstwerk mit Aussichtsplattform umfunktioniert. Zu diesem Zweck wurde dem Wahrzeichen auch eine etwas klobig anmutende Treppenkontruktion drangesetzt, mit der sich fortan die Besucher hinauf begeben können – und vor allem, auch wieder hinab, denn von einer Aussicht, im Sinne von etwas Sehenswertem, kann hier keine Rede sein. Interessantes zu entdecken gibt’s in Offenbach aber wie immer auch jenseits der After Work-Location des Kulturzentrums und den eintönigen Neubauten am Hafen.

Hinterhof-Ansicht in Offenbach

EVO-Kran vor Hintergrund mit EZB-Bank

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Dreierlei vom Wasserhäuschen

Heidruns Trinkstübchen

Ob Instagram-Wettbewerb, Stadtspaziergang oder Aktionstag, die Frankfurter Wasserhäuschen rücken in diesen Tagen gleich mehrfach in den Mittelpunkt.

25. Mai bis 25. Juni 2017:
#STAEDELxTRINKHALLE – Die Instagram-Aktion zur Becher-Klasse

Seit dem 27. April präsentiert das Städel die Ausstellung Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse. Die Ausstellung nimmt dabei das Werk des Künstlerpaares Becher als Ausgangspunkt, um die radikale Veränderung im Umgang mit der Fotografie aufzuzeigen. Gezeigt werden rund 200 Bilder, u.a. auch von der Becher-Schülerin Tata Ronkholz, die Ende der 1970er-Jahre Trinkhallen im Rhein- und Ruhrgebiet fotografierte.Weiterlesen

hr2 kultur-Podcast: Klaus Walter im Gespräch mit Heiner Blum

hr2 kultur: Doppelkopf - Klaus Walter im Gespräch mit Heiner Blum

In Kooperation mit Heiner Blum (*1959) von der HfG in Offenbach präsentiert die Veranstaltungreihe „Robert Johnson Theorie“ Soundspezialisten, Musiker, Autoren und DJs mit Vorträgen zum Thema Clubkultur, Produktion und Rezeption elektronischer Musik. „Robert Johnson Theorie“ findet jeweils zwei Stunden vor der normalen Cluböffnung des Robert Johnson in Offenbach statt und wurde erstmals im Dezember 2010 veranstaltet.Weiterlesen

Offenbacher Kunstansichten 2017

Offenbach Kunstansichten 2017

Am kommenden Wochenende präsentiert sich zum 15. Mal die Kunst- und Designszene Offenbachs in ihrer ganzen Vielfalt. Von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. April 2017, öffnen Ateliers und Werkstätten, Galerien, Privatsammlungen und Museen auf der anderen Mainseite ihre Türen. Auch alternative Ausstellungsräume, Industrielofts, Offspaces und der öffentliche Raum sind in diesem Zeitraum Teil des kreativen Kunstnetzwerks der Stadt. Angekündigt sind in Summe mehr als 150 Künstlerinnen und Künstler an 60 verschiedenen Orten.

Zum Auftakt am Freitagabend finden über 30 Vernissagen statt. Eine Übersicht zu den Schauplätzen der diesjährigen Kunstansichten liegt in Form eines Faltplans als PDF-Dokument vor.