Marko Fürstenberg – Ghosts from the past

Mit “Ghosts from the past” erschien am 1. September 2014 das neue Album von Marko Fürstenberg. Das 13 Tracks umfassende neue Werk des Leipzigers ist irgendwo zwischen Deep Tech House und Dub Techno verortet und wartet daher mit einer für diesen Musikstil typischen, sehr homogenen Soundkulisse auf: Softe, aber druckvolle Kick Drums, Large Room-, Hall Reverb- und Echo-Effekte und “ein Feuerwerk der Chords”.

Direktlink, via MSProEmotion

Mein Favorit auf dem zweiten Album von Marko Fürstenberg ist jedoch der Track “Itayah”, steuert dieser im Gegensatz zu eigentlich allen anderen Songs einen richtigen Höhepunkt an und lässt dabei sogar die älteren Tracks von D. Diggler, meine bisherigen Favoriten in dieser Soundklasse, weit hinter sich.

Direktlink, via MSProEmotion

Weiterlesen

Blumfeld-Konzert in der Batschkapp am 28.08.2014

“Das Album, das einer neuen Generation deutschsprachiger Bands und Musikern den Weg ebnen und über alle Genregrenzen hinweg inspirieren sollte, gilt bis heute als stilprägend und wird regelmäßig in allen Bestenlisten geführt.” (blumfeld.de)

Die Rede ist von Blumfeld und ihrem Album “L’Etat et moi”, welches vor zwei Jahrzehnten, am 22. August 1994, veröffentlicht wurde und nach “Ich-Maschine” im Jahr 1992 bereits ihr zweites Studioalbum war. Die Gründungsmitglieder Jochen Distelmeyer, Andre Rattay und Eike Bohlken touren im August 2014, sieben Jahre nach Auflösung der Band, anlässlich des 20 jährigen Jubiläums von “L’Etat et moi” nochmals durch Deutschland und machen hierbei auch in Frankfurt Halt, wo sie am 28. August um 20:00 Uhr in der Batschkapp auftreten werden.

Direktlink, via TheCousin666

Weiterlesen

Tracks, Mixes & Podcasts aus Frankfurt am Main 08/2014

Inspiriert von UMSEs Songtext bei “Abschalten”, habe ich selbst mal eine kleine Auswahl an Deutsch-Hip Hop-Songs zusammengestellt, mit Texten jenseits des ganzen Mackergedöns.

Der folgende Track stammt aus dem Hause Cocoon Recordings, welcher sich auf der 12″ von Daniel Stefanik befindet. Während der A-Seiten-Track “Signs” nicht so an mich geht, haut die B-Seite mit “Illuminations” umso mehr rein, sehr geiler Track!

Daniel Stefanik im Internet: WebsiteTwitter – Soundcloud

Weiterlesen

DJ-Set von Ata & Baris K im Robert Johnson

Am letzten Wochenende des Juni 2014 feierte eine der Top-Adressen der europäischen Clublandschaft, das Robert Johnson in Offenbach, seinen 15. Geburtstag. Zwei Wochen zuvor fand der Event “Lifesaver Saturday” statt, der u.a. von Ata und Baris K bespielt wurde. Ein zweistündiger Mitschnitt des gleichermaßen interessanten und sehr abwechslungsreichen b2b-Sets der beiden ist nun online und kann bei RBMA Radio angehört werden.

PRESS PLAY um auf die Website mit dem Set zu gelangen

Roman Flügel – Happiness is happening

Vor fast drei Wochen freute ich mich riesig über die Ankündigung von Happiness is happening, dem neuen Album von Roman Flügel. Die Veröffentlichung seines zweiten Albums unter Verwendung seines bürgerlichen Namens ist für den 1. September 2014 vorgesehen und erscheint auf Dial. Etwas irritiert war ich jedoch, dass sich zu dieser Ankündigung nirgendwo ein musikalischer Schnipsel ausfindig machen ließ.

Das gehört nun der Vergangenheit an, denn ganz aktuell wurde mit “Parade” auf dem YouTube-Channel von Boiler Room ein erster Track aus dem neuen Album des gebürtigen Darmstädters veröffentlicht. Was soll ich sagen? Die Schatulle mit den feinsten was die elektronischen Tanzmusik zu bieten hat enttäuscht auch dieses Mal nicht und liefert Synthie-Spielereien, fiese Claps und einen an Kraftwerk-Instrumentals-in-leicht-gepitcht erinnernden Sound. Bömbchen! Macht definitiv Lust auf mehr.

Direktlink, via KOMPAKT.fm

Kollektiv FFM

Da habe ich über Monate hinweg in den Straßen diese kleinen quadratischen Sticker mit dem “k” gesehen und konnte nie etwas damit anfangen. Vor wenigen Wochen dann entdeckte ich genau dieses “k” zufällig auf Soundcloud. Musik also, Hip Hop um genau zu sein, vorgetragen in deutscher Sprache und aus Frankfurt, vom kollektiv_ffm.

Die Songs, auch wenn manche von ihnen leider nur eine sehr kurze Laufzeit haben und zumindest für jemanden wie mich, der dieses Deutschrap-Dingens nicht mehr ganz so im Blick hat, klingen für die heutige Zeit eher unüblich und erinnern an einiges von früher, Anfang/Mitte der 1990er Jahre, als das alles erst ins Rollen kam, was mir persönlich aber sehr gut gefällt. Weiterlesen

Cocoon Compilation N

Am 8. September 2014 erscheint eine neue Compilation aus dem Hause Cocoon. Mit Cocoon Compilation N serviert man dann schon zum 14. Mal eine Zusammenstellung, die sowohl auf etablierte Künstler, als auch auf vielversprechende Talente setzt.

Nach mehrmaligem Durchhören der Snippets erscheint mir der auf Vinyl und CD erhältliche Release dieses Mal nicht ganz so steil nach vorne zu gehen, was der Qualität der Tracks aber keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil, ich würde fast behaupten, dass die Cocoon Compilation N richtig groß ist und demnächst wohl mal wieder ein Vinylkauf bei mir ansteht.

Direktlink, via cocoon

Newcomerin Banks am 16. Juli 2014 live in Frankfurt

Auf die Sängerin Banks wurde ich vor einigen Monaten aufmerksam, als sie auf der Titelseite des Musikmagazins Spex zu sehen war. Da mir die 1985 in Los Angeles geborene Künstlerin bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagte, begab ich mich auf die Suche und landete bei der London EP, welche bereits im September 2013 veröffentlicht wurde, aber zu diesem Zeitpunkt wohl noch immer heiß gehandelt wurde. Die EP enthält vier Songs und hat in “Waiting game” ein Stück, welches besonders zu Beginn aufhorchen lässt, da es einige Ähnlichkeiten im Gesang mit Lana Del Rey aufweist.

Auch bei den drei verbleibenden Songs der London EP  kann man sich nicht ganz des Eindrucks entledigen, dass der Lana Del Rey-Sound irgendwie Einfluss genommen hat, jedoch ohne überhandzunehmen. Darüber hinaus klingt der Gesang oftmals so, als sei er ursprünglich auf einem konventionellen R’n’B-Beat eingesungen worden, anschließend jedoch einem Producer der Güte eines Robot Koch vorgelegt worden, der die Arrangements mit den für ihn typischen Klangteppichen unterlegt hat, so dass die ganze Schose mit dem fragilen Gesang gleich um ein Vielfaches spannender klingt.  Weiterlesen

Sven Väth im Interview mit Ryan Keeling von Resident Advisor

Sven Väth erzählt 80 Minuten lang von seinen Zeiten im Dorian Gray, dem Omen, seinem Unternehmen Cocoon, von seiner Liebe zu Ibiza, seinen Auszeiten in Indien, über all die Veränderungen der Nacht- und Tanzunterhaltungsindustrie, seinem Dasein als Popstar (als Off) und der exponierten Stellung Frankfurts zu den Hochzeiten der Technohouse-Ära. Eines dieser Interviews denen man anmerkt, dass da einer nicht nur was erzählt, sondern was zu sagen hat.

Über das Omen (1):  “The first days, they were so new and fresh, this was for me so special, that the people were all so hungry, really hungry for it, to just dive into the sound and dance the night away and go just mental and crazy on the music.” Weiterlesen

Sylvan Esso

Letztens erst, im H&M auf der Zeil, hörte ich einen schönen Song und war mir nicht zu schade, auf meinem alten iPhone die Shazam-App zu starten und zu hoffen, dass diese noch vor dem Ende des Songs einsatzbereit sein würde und mir Interpret und Titel anzeigen würde. Das Wischtelefon zeigte Blondfire- “Life of a party” an und einige Tage später schaute ich bei You Tube nach dem dazugehörigen Clip. Denn obwohl es sich eigentlich um eine Video-Plattform handelt, konsumiere ich dort, sogar mehr als auf Soundcloud, am meisten Musik. Sympathischer Nebeneffekt dieser beiden Plattformen: Die Musik dort ist weiterhin für alle zugänglich und somit auch im Web sharebar, ohne sich erstmal irgendwo registrieren oder einloggen zu müssen.

Im Rahmen dieser YouTube-Session wurde ich glücklicherweise auch auf das Duo Sylvan Esso mit ihrem Song “Coffee” aufmerksam: Grandioser Song, dicker Beat und eine tolle Stimme. Einer dieser Songs, die Lust machen auf mehr. Außerdem mag ich den Tanzstil der Sängerin bzw. ihre gesamte Performance. Ich fühle mich erinnert an die junge Björk und Lady Miss Kier von Deee-Lite zugleich, eingebettet in der zeitgemäßen Hipsterness mit Katze, Orientteppich und interessant bemustertem Pulli. Einzig die schon 1993 aus der Mode gefallenen Plateauschuhe geben Rätsel auf.

Direktlink, via Bandwith – WAMU 88.5

Sylvan Esso sind die Sängerin Amelia Randall Meath und Producer Nick Sanborn. Sie war zuvor die Stimme des Folk-Trios Mountain Man, er versuchte sich einst solo mit dem Projekt Made of Oak. Weiterlesen