Kategorie: Kunst im öffentl. Raum

Denkmal am Rathenauplatz: Die Grauen Busse

Rathenauplatz: Bus-Denkmal

Mit dem reisenden Denkmal der Grauen Busse gedenkt die Stadt Frankfurt am Main den Opfern der sogenannten „Euthanasie – Aktion T4“. Bei dieser wurden 1941 über 1.000 Frankfurterinnen und Frankfurter mit psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen in der Gaskammer der NS-„Euthanasie“-Anstalt Hadamar bei Limburg ermordet. Grau gestrichene ehemalige Postbusse beförderten die zuvor bereits in Heil- und Pflegeanstalten eingewiesenen Patienten nach Hadamar.Weiterlesen

Cornelia Heier – Signalelement 2017

Cornelia Heier - Plakat Nr. 140

Nicht zum ersten Mal sind in Frankfurt Litfaßsäulen und Werbewände mit Grafikdrucken plakatiert worden, auf denen unterschiedliche Persönlichkeiten der Gegenwart und Vergangenheit zu sehen sind.

Die Portraits sind auf die elementaren Merkmale reduziert und auch nur mit einer Nummer und dem Kürzel „C.H.“ gekennzeichnet. Direkt am Werk dürften somit die wenigsten Betrachter wissen, wen sie da vor sich sehen. Das „C.H.“ steht für die Frankfurter Künstlerin Cornelia Heier, die neben dem Projekt „Signalelement“ u.a. auch die große „LIEBE“-Skulptur kreiert hat.

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Ausstellung am Rathenauplatz: Zwischen Erfolg und Verfolgung

Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach

Die Achse der Tristesse in der Frankfurter Innenstadt verläuft vom Roßmarkt über den Goetheplatz bis zum Rathenauplatz: Viel grau, viel nichts, immer wenig los, greifbare Planlosigkeit wohin das Auge reicht und ähnlich dem vor einigen Jahren für den motorisierten Verkehr gesperrten Abschnitt entlang der Hauptwache, imitieren auch hier gelegentlich stattfindende Veranstaltungen lebhaftes Treiben. Lediglich Kunstprojekte, wie z.B. vor einigen Jahren Rossmarkt³ oder die aktuelle Ausstellung Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 heben sich positiv hervor.

Das Jüdische Museum Frankfurt präsentiert seit dem 15. Juni 2017 auf dem Rathenauplatz anhand von 15 Skulpturen die Verdienste jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.

Zwischen Erfolg und Verfolgung
Lilli Henoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Nelly Neppach.
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Fußballpionier Walther Bensemann, Mitbegründer des Deutschen Fußball-Bundes und der Frankfurter Eintracht ist ebenfalls vertreten.
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Helene Mayer, Rudi Ball und Erich Seelig.

Frankfurter KunstSäule

Frankfurter KunstSäule

Kulturmanager Florian Koch hat mit Unterstützung von Kulturamt, Ortsbeirat 5, Grünflächenamt und Ströer an der Ecke Brücken- und Gutzkowstraße in Frankfurt-Sachsenhausen eine Litfaßsäule aufgestellt. Hierbei handelt es sich nicht um eine von den mehr als eintausend Litfaßsäulen in Frankfurt die als Werbeträger fungieren. Diese hier steht für Kunstprojekte zur Verfügung und wird fortan jährlich mit drei Wechselausstellungen bespielt.Weiterlesen

New Citizens

New Citizens Portraits in Frankfurt - Kunst im öffentlichen Raum

New Citizens – Portraits von Vitus Saloshanka im öffentlichen Raum von Frankfurt am Main.


New Citizens ist der Titel einer Portraitserie des Künstlers Vitus Saloshanka und zugleich der Name eines Ausstellungsprojektes im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main vom 30. April bis 22. Mai 2017. Vitus Saloshanka hat über ein Jahr lang Geflüchtete in einem Wohnwagenstellplatz am Rebstockbad portraitiert, um sie im öffentlichen Raum, auf Gebäude- und Baustellenfassaden, ausstellen zu können.

Der gebürtige Weißrusse Vitus Saloshanka lebt seit 2010 mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Kuratiert und organisiert wird die vierwöchige Kunstaktion von Aileen Treusch und Juliane von Herz.Weiterlesen

Wandinstallation „All Names‘ Home“ im HBF Frankfurt

All Names' Home

An den Frankfurter Hauptbahnhof führt es mich nur selten und so bin ich erst vor einigen Tagen auf die ca. 160m² große Wandinstallation „All Names‘ Home“ gestoßen. Sie befindet sich an den Wänden entlang der Rolltreppen zu den S-Bahn-Gleisen 101/102 und 103/104. „All Names‘ Home“ ist ein Kunstwerk des 1958 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers Nikolaus A. Nessler.

Zu „All Names‘ Home“ wurde bereits im Juli vergangenen Jahres ein stimmungsvolles Video auf YouTube hochgeladen.Weiterlesen

Malprojekte im öffentlichen Raum

Nicht nur die Dienste virtuoser Graffitikünstler werden in Anspruch genommen, wenn es darum geht, Flächen im öffentlich Raum zu bemalen. Manchmal sind es auch Schulklassen, Stadtteilprojekte oder Künstlerkollektive, die ihre Dienste verrichten und Flächen neu gestalten.

Beispiele: Torbogen und Gartenhäusschen im Günthersburgpark wurden vom Künstlerinnen-Trio „Three for wall“ neu gestaltet, der Eingangsbereich des ehemaligen Saturn-Gebäudes in der Berger Straße wurde im Rahmen des Stadtteilprojekts „Lust auf Leben“ bemalt und die Stadtteilmotive am Aufgang zum S-Bahnhof Nied waren Werk eines Gemeinschaftsprojekts engagierter Nieder.Weiterlesen

korrekturen. Kunst im öffentlichen Raum

Ausschreibung in Frankfurt: korrekturen. Kunst im öffentlichen Raum.

Die Partnerschaft für Demokratie Frankfurt ist ein regionales Bündnis, in dem sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam für eine demokratische Kultur der Vielfalt und Anerkennung einsetzen. Sie ist Bestandteil des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ein Kooperationsprojekt des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten, der Bildungsstätte Anne Frank und des Frankfurter Jugendrings.Weiterlesen

Kunstaktionen in Offenbach: Hidden View

Hidden View Offenbach

12 internationale Künstlerinnen und Künstler entwickeln ortspezifische Arbeiten für den öffentlichen Raum in Offenbach. Die geplanten Installationen, Performances und Skulpturen werden an 6 ausgesuchten Orten zu sehen sein. Das u.a. mit 5.000€ der Sparkassen-Stiftung Offenbach unterstütze Projekt möchte wenig beachtete Orte, samt ihrer Geschichte, ins Bewusstsein der Stadt rücken, aber auch auf belebte Orte, wie zum Beispiel den Wilhelmsplatz, soll ein neuer Blick geworfen werden.Weiterlesen

Frankfurts Rosenkavaliere

Bulle & Bär an der Börse Frankfurt mit Rosen

Als die Strickguerilla in Frankfurt (z.B. Puttis Strickguerilla, Qucma, YaBoBo oder Mata Haarig) noch etwas aktiver war, konnte man in der Stadt immer wieder mal Yarn Bombings an Denkmälern und Skulpturen entdecken. Umso schöner, dass sich derzeit die Statuen von Beethoven in der Taunusanlage, Bulle & Bär an der Börse, Goethe am Goetheplatz und dem Sämann im Günthersburgpark bis zum Montag vor dem „Rosen- und Lichterfest“ in einem neuen Gewand präsentieren, wenngleich hier nicht Häkel- und Strickgarn, sondern Rosen zum Einsatz kommen. Hintergrund für diese „Rosenkavaliere“ ist das bereits angesprochene „Rosen- und Lichtefest“, welches vom 10. bis 12. Juni 2016 im Palmengarten stattfindet. Tolle Aktion! Weiterlesen