Luminale 2014: Die PENG-Höhle bei Saint Gabriel Interieur

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Anlässlich der Luminale 2014 kann man bereits seit vergangenem Sonntag ca. 180 Spots in Frankfurt und Offenbach aufsuchen, wo anlässlich der Parallelveranstaltung zur Light + Building- Messe einige besondere Aktionen zum Thema Licht stattfinden. Einer dieser Schauplätze liegt in der Wittelsbacher Allee 65, bei Saint Gabriel Interieur, der nach einem Intermezzo in der Zeilgalerie seine Aktivitäten wieder an altbekannter Wirkungsstätte fortführt, u.a. mit der Ein Leben ohne Peng ist möglich-Ausstellung ab kommenden Samstag.

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In einem abgedunkelten Raum lassen sich zahlreiche Werke von Peng entdecken, die nur durch den Einsatz von Schwarzlicht aufleuchten und erst dadurch sichtbar werden. Neben aktuellen Motiven und neuen Slogans sind auch einige Klassiker mit von Partie, die man in der Vergangenheit bestimmt schon mal in der Stadt gesichtet hat. Weiterlesen

Ein Leben ohne Peng ist möglich – Streetart Ausstellung in Frankfurt

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© by PENG

Auf dem Blog vom Streetart-Künstler PENG gibt es derzeit acht tolle Bilder zu sehen, die neben weiteren Exemplaren ab dem 5. April 2014 in der Ausstellung Ein Leben ohne Peng ist möglich zu sehen sein werden.

Schauplatz hierfür ist die Galerie Saint Gabriel in der Wittelsbacher Allee 65. Die Vernissage beginnt um 20:30 Uhr, das Ende ist für 24:00 Uhr vorgesehen. Die Ausstellung selbst geht bis zum 30. Mai 2014 und die Bilder sind während der kompletten Ausstellungsdauer zu erwerben. Spread the word!

Schirn Kunsthalle Frankfurt – Esprit Montmartre

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Am 7. Februar 2014 beginnt in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung Esprit Montmartre. Im Mittelpunkt steht dabei die Bohème in Paris um 1900, welche in Montmartre ihren Lebensmittelpunkt und Wirkungskreis hatte.

Das Dorf mit dem gleichnamigen Hügel, auf dem noch vor Ende des Jahrhunderts der Bau der Basilika Sacré-Cœur begann, wurde 1860, zusammen mit den Dörfern La Chapelle und Clignancourt, von Paris eingemeindet und bildet seitdem das 18. Arrondissement. Weiterlesen

Podiumsdiskussion in Frankfurt zum Umgang mit Entarteter Kunst und NS-Raubkunst

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema der um 19.15 Uhr beginnende Veranstaltung im Großen Saal der Stadtwerke (Kurt Schumacher Straße 8, direkt neben dem Museum Judengasse) am 29. Januar 2014  ist der Münchner Kunstfund, welcher über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen sorgt(e) und u.a. die Frage aufgeworfen hat, wie es passieren konnte, dass ein Kunsthändler seine Ware aus der NS-Zeit jahrzehntelang unerkannt aufbewahren konnte. Ebenso wird  ein Blick auf dem Umgang mit Entarteter Kunst und NS-Raubkunst in den Nachkriegsjahren geworfen. An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Julia Voss, promovierte Kunsthistorikerin und Journalistin, leitende Redakteurin des Kunstressorts der FAZ,
  • Julius H. Schoeps, Historiker und Politikwissenschaftler,
  • Corinna Budras, Wirtschaftsredakteurin bei der FAZ und
  • Stefan Koldehoff, Kulturredakteur beim Deutschlandfunk. Er schreibt u.a. für Die Zeit, FAZ, Die Welt, Sonntagszeitung und ARTnews. Weiterlesen

Das Ausstellungsjahr 2014 im Museum für Moderne Kunst

mmk-frankfurt-innenNachdem bereits das Städel im Februar 2012 seinen neuen Erweiterungsbau eröffnete, folgt im September 2014 für den Zeitraum von zunächst 15 Jahren das Museum für Moderne Kunst. Dies geschieht in Form einer Depandance im derzeit noch entstehenden Taunus Turm. So viel war bereits bekannt. Jedoch vor einigen Wochen erst wurde verraten, dass die, dann drei, Räumlichkeiten des Museums für Moderne Kunst, künftig MMK 1, MMK 2 und MMK 3 heißen werden. Das Hauptgebäude in der Domstraße wird dabei zum MMK 1, die neuen Räumlichkeiten zum MMK 2 und das bisherige MMK Zollamt zum MMK 3. Thematisch wird es wie folgt aufgeteilt: Weiterlesen

Münchner Kunstfund und Städelsche Provenienzforschung

Das Städelsche Kunstinstitut ist die älteste Museumsstiftung Deutschlands und beherbergt mittlerweile eine der international bedeutendsten Kunstsammlungen.
Das teuerste Kunstwerk ist das Gemälde “Fleurs et céramique“ von Henri Matisse und hat einen Wert von ca. 70 Mio. Euro, gefolgt von einem weiteren Gemälde, dem „Le Déjeuner“ von Claude Monet, mit einen Wert von ca. 50 Mio. Euro. Die Schätzungen gehen aus der ersten gemeinsamen Bewertung aller Exponate aus den städtischen Sammlungen hervor, die Anfang 2011 vorgestellt wurde. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Frankfurts Museen Kunstschätze im Wert von ca. 2,5 Milliarden Euro. Ein Wert, der ohne die Zäsur in der NS-Zeit vermutlich höher ausfallen würde.

1906 wurde Georg Swarzenski zum Direktor des Städel berufen, 1907 zum ersten gemeinsamen Leiter des Städelsches Kunstinstituts und der neu gegründeten Städtischen Galerie im Städel ernannt. Der Aufbau einer modernen Sammlung für diese Städtische Galerie fand mit Machtübernahme der Nazionalsozialisten 1937 jedoch ein Ende, da jegliches Abweichen vom Naturvorbild und akademischer Maltraditionen strikt abgelehnt wurde. Bereits 1934 sprach der verkannte Künstler aus Braunau bezüglich bestimmter Kunstrichtungen ablehnend vom “Kulturgestotter der Kubisten, Futuristen, Dadaisten…”. Das damit verbundene “Reinemachen” hatte zurfolge, das über 70 Gemälde und etwa 400 Grafiken aus dem damaligen Bestand des Städel als “Entartete Kunst” beschlagnahmt wurden. Der Begriff “Entartete Kunst” diente von 1937 bis 1941 auch als Titel für eine in mehreren Städten gezeigte Wanderausstellung. Zeitgleich wurden viele solcher Kunstwerke vernichtet oder gegen Devisen ins Ausland verkauft.

Einer von vier Protagonisten dieser geschäftlichen Umtriebe zu dieser Zeit war der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, Vater des derzeit in den Medien präsenten Cornelius Gurlitt. Weiterlesen

Das Ausstellungsjahr 2014 im Städel

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Das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt gab bereits am 20. November 2013 sein Ausstellungsprogramm für das Jahr 2014 (Änderungen vorbehalten) bekannt. Auftakt für die neue Saison, welche in Summe sechs neue Ausstellungen vorsieht, ist jedoch erst am 19. Februar 2014. Bis dahin, bzw. bis zum 2. Februar 2014, wird noch die bereits im Oktober 2013 gestartete Dürer-Ausstellung zu sehen sein.

Etwas befremdlich wirkt für mich die im März beginnende Retrospektive zu Emil Nolde, der zwar als populärster deutscher Maler des 20. Jahrhunderts gilt, aber eben auch ein “glühender Nazi und Bewunderer Adolf Hitlers” war. Es gibt wenige Themen, wo ich das eigentliche Schaffen und den Mensch dahinter nicht differenziert voneinander zu betrachten vermag.  Weiterlesen

Das Ausstellungsjahr 2014 in der Schirn

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Die Schirn Kunsthalle Frankfurt hat jüngt das Ausstellungsprogramm für das Jahr 2014 veröffentlicht. Zählt man Buettis Soundinstallation in der Rotunde der Schirn dazu, dann können sich die Besucher in den kommenden zwölf Monaten auf insgesamt sieben Ausstellungen freuen.

Thematisiert wird u.a. die westdeutsche Variante der Pop-Art in den 60er und frühen 70er-Jahren, das Phänomen des Paparazzi, die Bohème in Paris um 1900 oder auch der in Frankfurt lebende Künstler Tobias Rehberger. Genaueres zu den Ausstellungen verrät sowohl Max Hollein, Direktor der Schirn, in seiner Kolumne für das Schirn-Mag, als auch die Presseinformation zum Ausstellungsjahr 2014. Weiterlesen

Wild Thing! – Augenmädchen von Kerstin Lichtblau in Frankfurt

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Eine Augenmädchen-Postkarte hier, ein großes Augenmädchen-Poster da- an den heimischen vier Wänden hat die Figur des Augenmädchens von Kerstin Lichtblau bereits einige Plätze eingenommen. Grund genug, dem Stadtteil Kalbach-Riedberg demnächst mal einen Besuch abzustatten, da ab dem 6. November 2013 im dortigen Kunstraum Riedberg eine große Augenmädchen-Ausstellung mit neuen großen Bildern zu sehen sein wird.

Wild Thing, so der Name der Einzelausstellung mit Bildern von Kerstin Lichtblau, zeigt u.a. “Augenmädchen mit Badehauben in Mecklenburger Landschaft, Mädchen beim – Urban Gardening Berlin Tempelhof, mit Wölfen und auf einem Tigerpferd in New York, vor Feuerleitern in Brooklyn, beim Studieren in Frankfurt und beim Demonstrieren für eine bessere Welt!” Weiterlesen

MMK Frankfurt – Hélio Oiticica

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Von der bis dato größten Retrospektive zum wohl bedeutendsten brasilianischen Künstler ist die Rede, wenn es um die bereits am 28. September 2013 begonnene Ausstellung zu Hélio Oiticica im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt geht.

Der bereits 1980 verstorbene Künstler gilt als einer der Vorreiter partizipativer Kunst. Einbindung und Beteiligung des Betrachters waren das wesentliche Merkmal seiner Werke und so entdeckt man derzeit im MMK nicht nur die gewöhnlichen “Bitte die Kunstwerke nicht berühren”-, sondern auch “Bitte Schuhe ausziehen”-Hinweise, denn: Sand, Bücher, Schaumstoff u.a. Materialen wollen direkt mit den Füßen, und nicht dem Schuhwerk, der Besucher in Kontakt kommen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Weiterlesen

Roni Horn: Ausstellung in der Schirn + Projekt im Frankfurter Stadtraum

Bereits Ende September sah ich bei der EZB-Baustelle im Ostend ein Plakat, welches nicht den üblichen Werbe- oder Veranstaltungshinweisen entsprach. Außer dem Gesicht einer mir unbekannten Frau gab es nichts weiter zu entdecken. Ein Blick hinter das Pakat verriet ebenfalls nichts, vielmehr irritierte dieser mich kurz, da auf einem zweiten Plakat dasselbe Gesicht zu sehen war, jedoch etwas anders und irgendwie “weniger fresh” im Vergleich zu dem auf der Vorderseite. Vielleicht wieder etwas mit dem Kunstverein Famile Montez, dessen “Ein Sonntag im Freien”- Events nur unweit von dieser Ecke stattfanden?

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Kurze Zeit später hingen die beiden Plakate nicht mehr dort. Dafür entdeckte ich am gesperrten Holbeinsteg ein größeres Exemplar mit demselben Gesicht, aber auch wieder unterschiedlich zu den vorangegangenen Fundstücken. Da an diesen Stellen oftmals Werbungen zum direkt gegenüberliegendem Städel angebracht sind, dachte ich, dass es möglicherweise damit zusammenhängen könnte. Doch weder die kürzlich beendete Manzoni-, noch die derzeitige Rembrandt- oder Dürer-Ausstellung im Städel wollten wirklich dazu passen, ebensowenig die Abschlußarbeiten der Städelabsolventen, welche zu dieser Zeit noch im MMK Zollamt ausgestellt waren.

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Dürer im Städel: Ausstellung, Ausstellungsfilm und App

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Am 23. Oktober 2013 startet in Frankfurt am Main die Ausstellung zu Albrecht Dürer, dem wohl bekanntesten deutschen Renaissance-Künstler.

Zu sehen sind die Werke im Städel, welches im Rahmen der Dürer-Ausstellung vom Highlight des Jahres 2013 spricht. In der Ausstellung werden über 250 Werke der Renaissance zu sehen sein, 200 davon von Albrecht Dürer selbst.

Als Besitzer_in eines iPhones (mind. iOS 6) kann man für 3,59€ eine Dürer im Städel PRO-App erwerben. U.a. erhält man Informationen zum Besuch der Ausstellung (Anfahrt, Öffnungszeiten, Preise, Tickets) und einen kompletten, vom Schauspieler Heino Ferch eingesprochenen, Audioguide mit zusätzlichem Text- und Bildmaterial.

Seit heute online: Der Ausstellungsfilm “Dürer”.

Ausstellungsbeginn: MMK Frankfurt – Hélio Oiticica

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Im Rahmen des Kulturprogramms zum Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Brasilien, finden auch einige Veranstaltungen jenseits von gedruckten und elektronischen Wörtern statt.

So holte beispielsweise die Schirn Kunsthalle Frankfurt einige Street Art-Künster/innen nach Frankfurt, welche zahlreiche Flächen in der Stadt mit ihren großen Werken überzogen haben. Das Museum für Moderne Kunst, künftig mit einer weiteren Depandance im TaunusTurm, zeigt dagegen die bis dato größte Retrospektive zum wohl bedeutendsten brasilianischen Künstler, Hélio Oiticica. Zu sehen ist u.a. eine seiner wichtigsten und größten Installationen: “Tropicália”, inspiriert von den labyrinthartig angelegten Favelas in Rio de Janeiro.

Offiziell beginnt die Ausstellung “Hélio Oiticica” am Samstag, den 28. September 2013, die Eröffnung findet jedoch bereits am heutigen Freitagabend statt, Start ist um 20.00 Uhr.

Ausstellung im Bahnhofsviertel: Milieunäher

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Unter dem Motto “milieunäher“ werden Kreative aus dem Bahnhofsviertel ins dortige Stadtteilbüro ziehen und ihre Ideen zum Bahnhofsviertel zeigen. Grundlage für alle Arbeiten, die in der Ausstellung gezeigt werden und bereits vorab in der Basis zur diesjährigen Bahnhofsviertelnacht zu sehen waren, ist eine Luftaufnahme des Bahnhofsviertels.

Die Ausstellung “milieunäher” eröffnet am 1. Oktober 2013 um 19 Uhr und kann bis einschließlich 13. November 2013 besucht und mitgestaltet werden. Eigene Vorstellungen für das Bahnhofsviertel kann man auf Grundlage des gleichen Luftbildes einbringen und somit auch Teil der Ausstellung zu werden.

Franz West: Wo ist mein Achter?

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Seit nunmehr fast drei Monaten- und noch bis zum 13. Oktober 2013- zeigt das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main die Ausstellung Franz West  - Wo ist mein Achter?

Hierbei handelt es sich um eine große Überblicksausstellung, welche erstmalig nach dem Tod von Franz West eine Vielzahl seiner Skulpturen, Collagen und großformatigen Rauminstallationen zeigt. Österreichs international erfolgreichster Gegenwartskünstler initiierte und entwickelte diese Ausstellung noch mit, ehe er im vergangenen Jahr im Alter von 65 Jahren verstarb. Weiterlesen