Künstlergruppe stellt in der S-Bahn-Station “Taunusanlage” aus

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Anlässlich der barrierefreien Umgestaltung der S-Bahn-Station “Taunusanlage”, lassen sich in der dortigen B-Ebene neuerdings einige Kunstwerke entdecken. In Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main stellt die Deutsche Bahn bis zum Ende der dortigen Bauarbeiten, voraussichtlich Oktober 2014, einer Künstlergruppe um Nikolaus A. Nessler vier raumhohe Vitrinen zur Verfügung. In einem vierwöchigen Wechsel stellen die sieben Künstler, unter ihnen auch Andreas von Chrzanowski, manch einem eher bekannt als Case, Werke ganz unterschiedlicher Genres aus. Weiterlesen

Schirn Kunsthalle Frankfurt – Paparazzi! Fotografen, Stars und Künstler

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Am 26. Juni 2014 beginnt in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung Paparazzi! Fotografen, Stars und Künstler. In der bislang umfassendsten Ausstellung zur Paparazzi-Fotografie in Deutschland spürt die von Clément Chéroux (Centre Pompidou-Metz) kuratierte Ausstellung mit rund 600 Arbeiten und Dokumenten der Faszination für Starfotografie nach.

Zu sehen gibt es die Arbeiten der berühmtesten Vertreter der Paparazzi-Fotografie, wie z.B. Ron Galella, Pascal Rostain und Bruno Mouron oder Tazio Secchiaroli, aber auch der Paparazzo selbst wird ins Visier genommen. Weiterlesen

Kunstaktionen zum Adlerwerke-KZ “Katzbach” in Frankfurt

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Wenn es um die Adlerwerke in Frankfurt geht, denke ich zuerst an die Fahhräder, und weniger an die Motorräder, Autos und Büromaschinen, die in der Vergangenheit dort ebenfalls hergestellt wurden. Das alles liegt aber lange zurück, nur der sehr große Backsteinbau ist geblieben und wird heutzutage von vielen anderen Firmen, z.B. dem Gallus Theater und diversen Tochterunternehmen der Deutsche Bahn genutzt.

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Wie gar nicht mal so selten bei größeren Unternehmen in Deutschland, gab es auch bei den Adlerwerken in Vergangenheit einige Verfehlungen zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges. So wurde in den Adlerwerken in der Schlussphase des Krieges das Konzentrationslager “Katzbach” betrieben, von dem ich bis vor wenigen Monaten noch nie zuvor etwas gehört hatte. Da ich diesbezüglich aber offenbar kein Einzelfall bin, sind in diesem Jahr in Frankfurt einige Störungen und Irritationen im öffentlichen Raum seitens der Künstlerin Margarete Rabow vorgesehen. Weiterlesen

Campus Westend der Uni Frankfurt mit bunten Goethe-Skulpturen

Seit dem 11. Juni 2014 sind in Frankfurt 400 bunte Goethe-Skupturen auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine Installation von Ottmar “Gartenzwerg mit Hitlergruß” Hörl, in Frankfurt auch bekannt durch seine €-Skulptur am Willy Brandt-Platz und dem grünen Mr. Quick in der Nähe des Hauptbahnhofs. Zu sehen ist die Goethe-Installation noch bis zum 21. Juli 2014.

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Luminale 2014: Die PENG-Höhle bei Saint Gabriel Interieur

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Anlässlich der Luminale 2014 kann man bereits seit vergangenem Sonntag ca. 180 Spots in Frankfurt und Offenbach aufsuchen, wo anlässlich der Parallelveranstaltung zur Light + Building- Messe einige besondere Aktionen zum Thema Licht stattfinden. Einer dieser Schauplätze liegt in der Wittelsbacher Allee 65, bei Saint Gabriel Interieur, der nach einem Intermezzo in der Zeilgalerie seine Aktivitäten wieder an altbekannter Wirkungsstätte fortführt, u.a. mit der Ein Leben ohne Peng ist möglich-Ausstellung ab kommenden Samstag.

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In einem abgedunkelten Raum lassen sich zahlreiche Werke von Peng entdecken, die nur durch den Einsatz von Schwarzlicht aufleuchten und erst dadurch sichtbar werden. Neben aktuellen Motiven und neuen Slogans sind auch einige Klassiker mit von Partie, die man in der Vergangenheit bestimmt schon mal in der Stadt gesichtet hat. Weiterlesen

Ein Leben ohne Peng ist möglich – Streetart Ausstellung in Frankfurt

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© by PENG

Auf dem Blog vom Streetart-Künstler PENG gibt es derzeit acht tolle Bilder zu sehen, die neben weiteren Exemplaren ab dem 5. April 2014 in der Ausstellung Ein Leben ohne Peng ist möglich zu sehen sein werden.

Schauplatz hierfür ist die Galerie Saint Gabriel in der Wittelsbacher Allee 65. Die Vernissage beginnt um 20:30 Uhr, das Ende ist für 24:00 Uhr vorgesehen. Die Ausstellung selbst geht bis zum 30. Mai 2014 und die Bilder sind während der kompletten Ausstellungsdauer zu erwerben. Spread the word!

Schirn Kunsthalle Frankfurt – Esprit Montmartre

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Am 7. Februar 2014 beginnt in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung Esprit Montmartre. Im Mittelpunkt steht dabei die Bohème in Paris um 1900, welche in Montmartre ihren Lebensmittelpunkt und Wirkungskreis hatte.

Das Dorf mit dem gleichnamigen Hügel, auf dem noch vor Ende des Jahrhunderts der Bau der Basilika Sacré-Cœur begann, wurde 1860, zusammen mit den Dörfern La Chapelle und Clignancourt, von Paris eingemeindet und bildet seitdem das 18. Arrondissement. Weiterlesen

Podiumsdiskussion in Frankfurt zum Umgang mit Entarteter Kunst und NS-Raubkunst

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. lädt zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema der um 19.15 Uhr beginnende Veranstaltung im Großen Saal der Stadtwerke (Kurt Schumacher Straße 8, direkt neben dem Museum Judengasse) am 29. Januar 2014  ist der Münchner Kunstfund, welcher über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen sorgt(e) und u.a. die Frage aufgeworfen hat, wie es passieren konnte, dass ein Kunsthändler seine Ware aus der NS-Zeit jahrzehntelang unerkannt aufbewahren konnte. Ebenso wird  ein Blick auf dem Umgang mit Entarteter Kunst und NS-Raubkunst in den Nachkriegsjahren geworfen. An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Julia Voss, promovierte Kunsthistorikerin und Journalistin, leitende Redakteurin des Kunstressorts der FAZ,
  • Julius H. Schoeps, Historiker und Politikwissenschaftler,
  • Corinna Budras, Wirtschaftsredakteurin bei der FAZ und
  • Stefan Koldehoff, Kulturredakteur beim Deutschlandfunk. Er schreibt u.a. für Die Zeit, FAZ, Die Welt, Sonntagszeitung und ARTnews. Weiterlesen

Das Ausstellungsjahr 2014 im Museum für Moderne Kunst

mmk-frankfurt-innenNachdem bereits das Städel im Februar 2012 seinen neuen Erweiterungsbau eröffnete, folgt im September 2014 für den Zeitraum von zunächst 15 Jahren das Museum für Moderne Kunst. Dies geschieht in Form einer Depandance im derzeit noch entstehenden Taunus Turm. So viel war bereits bekannt. Jedoch vor einigen Wochen erst wurde verraten, dass die, dann drei, Räumlichkeiten des Museums für Moderne Kunst, künftig MMK 1, MMK 2 und MMK 3 heißen werden. Das Hauptgebäude in der Domstraße wird dabei zum MMK 1, die neuen Räumlichkeiten zum MMK 2 und das bisherige MMK Zollamt zum MMK 3. Thematisch wird es wie folgt aufgeteilt: Weiterlesen

Münchner Kunstfund und Städelsche Provenienzforschung

Das Städelsche Kunstinstitut ist die älteste Museumsstiftung Deutschlands und beherbergt mittlerweile eine der international bedeutendsten Kunstsammlungen.
Das teuerste Kunstwerk ist das Gemälde “Fleurs et céramique“ von Henri Matisse und hat einen Wert von ca. 70 Mio. Euro, gefolgt von einem weiteren Gemälde, dem „Le Déjeuner“ von Claude Monet, mit einen Wert von ca. 50 Mio. Euro. Die Schätzungen gehen aus der ersten gemeinsamen Bewertung aller Exponate aus den städtischen Sammlungen hervor, die Anfang 2011 vorgestellt wurde. Insgesamt befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Frankfurts Museen Kunstschätze im Wert von ca. 2,5 Milliarden Euro. Ein Wert, der ohne die Zäsur in der NS-Zeit vermutlich höher ausfallen würde.

1906 wurde Georg Swarzenski zum Direktor des Städel berufen, 1907 zum ersten gemeinsamen Leiter des Städelsches Kunstinstituts und der neu gegründeten Städtischen Galerie im Städel ernannt. Der Aufbau einer modernen Sammlung für diese Städtische Galerie fand mit Machtübernahme der Nazionalsozialisten 1937 jedoch ein Ende, da jegliches Abweichen vom Naturvorbild und akademischer Maltraditionen strikt abgelehnt wurde. Bereits 1934 sprach der verkannte Künstler aus Braunau bezüglich bestimmter Kunstrichtungen ablehnend vom “Kulturgestotter der Kubisten, Futuristen, Dadaisten…”. Das damit verbundene “Reinemachen” hatte zurfolge, das über 70 Gemälde und etwa 400 Grafiken aus dem damaligen Bestand des Städel als “Entartete Kunst” beschlagnahmt wurden. Der Begriff “Entartete Kunst” diente von 1937 bis 1941 auch als Titel für eine in mehreren Städten gezeigte Wanderausstellung. Zeitgleich wurden viele solcher Kunstwerke vernichtet oder gegen Devisen ins Ausland verkauft.

Einer von vier Protagonisten dieser geschäftlichen Umtriebe zu dieser Zeit war der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, Vater des derzeit in den Medien präsenten Cornelius Gurlitt. Weiterlesen