Kategorie: Kunst

basis.open – offene studios

basis.open – offene ateliers 2017

An allen drei basis-Standorten in Frankfurt öffnen am kommenden Wochenende die rund 130 Künstlerinnen und Künstler die Türen zu ihren Ateliers.


In der Gutleutstraße 8-12, Elbestraße 10hh und Linnéstraße 3 wird der Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, einen Einblick in die Arbeitsräume zu werfen und sich einen Bild vom künstlerischen Schaffen der Kreativen zu machen.

Das Rahmenprogramm für den 24. und 25. Juni sieht u.a. thematische Führungen durch je drei Ateliers der basis-Künstlerinnen und Künstler Weiterlesen

Ausstellung am Rathenauplatz: Zwischen Erfolg und Verfolgung

Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach

Die Achse der Tristesse in der Frankfurter Innenstadt verläuft vom Roßmarkt über den Goetheplatz bis zum Rathenauplatz: Viel grau, viel nichts, immer wenig los, greifbare Planlosigkeit wohin das Auge reicht und ähnlich dem vor einigen Jahren für den motorisierten Verkehr gesperrten Abschnitt entlang der Hauptwache, imitieren auch hier gelegentlich stattfindende Veranstaltungen lebhaftes Treiben. Lediglich Kunstprojekte, wie z.B. vor einigen Jahren Rossmarkt³ oder die aktuelle Ausstellung Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 heben sich positiv hervor.

Das Jüdische Museum Frankfurt präsentiert seit dem 15. Juni 2017 auf dem Rathenauplatz anhand von 15 Skulpturen die Verdienste jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.

Zwischen Erfolg und Verfolgung
Lilli Henoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Nelly Neppach.
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Fußballpionier Walther Bensemann, Mitbegründer des Deutschen Fußball-Bundes und der Frankfurter Eintracht ist ebenfalls vertreten.
Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
Helene Mayer, Rudi Ball und Erich Seelig.

Fotoausstellung im Haus am Dom: Frankfurt liebt dich

Frankfurt liebt dich

Frankfurt liebt dich. Was zunächst nach Facebookseite oder Instagram-Hashtag mit den immer gleichen Skyline-, Main-, Römer- und Alte Oper-Motiven klingt, verspricht in diesem Fall einen ganz besonderen Blick auf die Stadt und ihre Bewohner. Unter dem Titel „Frankfurt liebt dich“ werden ab dem 2. Juni 2017 im Haus am Dom dokumentarische Fotografien von Oli Hege präsentiert.

„Seltsame Begegnungen, unspektakuläre Momente, skurrile Szenen des Alltags in der Mainmetropole. Sein Gespür fürs Absurde und Triviale geht einher mit einem Faible fürs Erzählerische. Seine Bilder zeigen Frankfurt ungeschminkt und liebevoll zugleich.“ (hausamdom.de)

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Frankfurter KunstSäule

Frankfurter KunstSäule

Kulturmanager Florian Koch hat mit Unterstützung von Kulturamt, Ortsbeirat 5, Grünflächenamt und Ströer an der Ecke Brücken- und Gutzkowstraße in Frankfurt-Sachsenhausen eine Litfaßsäule aufgestellt. Hierbei handelt es sich nicht um eine von den mehr als eintausend Litfaßsäulen in Frankfurt die als Werbeträger fungieren. Diese hier steht für Kunstprojekte zur Verfügung und wird fortan jährlich mit drei Wechselausstellungen bespielt.Weiterlesen

Ausstellung im Klapperfeld: Kunst und Widerstand

Kunst und Widerstand - Ausstellung im Klapperfeld

Die Künstler Matthias Schmeier aus Köln und Peter Schmidt aus Stuttgart stellen ab Sonntag, 28. Mai 2017, im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld in Frankfurt ihre Schaustücke aus.

„Im kleinen Maßstab präsentieren die beiden Künstler feinsinnig verarbeitet und eindrucksvoll die großen Konflikte der Weltgeschichte als auch die Widersprüche des Kapitalismus. Gezeigt werden, im Maßstab 1:35, z.B. die Proteste nach dem Tod von Günther Sare, 1985. Nicht wenige der Demonstrant_innen fanden sich im Anschluss im damaligen Polizeigefängnis Klapperfeld wieder. Zu sehen sind auch Werke, die sich mit aktuellen Fragen von Geflüchteten auseinandersetzen.“ Weiterlesen

Fotoausstellung in der Naxoshalle: Verlassene Orte – Einblicke in die Vergangenheit

Ausstellung "Verlassene Orte" in Frankfurt

Vom 21. Mai bis 4. Juni 2017 wird im Ausstellungsraum der Naxoshalle in Frankfurt die Fotoausstellung „Verlassene Orte – Einblicke in die Vergangenheit“ präsentiert. Die Ausstellung verspricht Bilder der Metropolregion Rhein-Main, wie sie in keinem Reiseführer zu finden sind.

Die Fotografen Jörg Rudolph und Jörg Udo Kuberek haben Plätze, Gebäude und Orte aufgesucht, die verfallen sind und auf Sanierung, Umbau oder Investoren waren. Mit ihren Aufnahmen möchten sie an diese erinnern und das verborgene Schöne darin sichtbar machen. Die Aufnahmen aus stillgelegten Industrieruinen, geschlossenen Schulen oder auch verfallenen Handwerksbetrieben gewähren Dritten einen Einblick in die Vergangenheit dieser Orte und offenbaren eine Schönheit, die sich manchem Betrachter möglicherweise erst auf den zweiten Blick erschließt.Weiterlesen

Städel – Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse

Städel-Ausstellung "Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse"

Erstmals aufmerksam wurde ich auf das Künstlerpaar Becher und ihr Wirken im Rahmen der Andreas Gursky-Einzelausstellung Cocoon/Frankfurt… im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Das war 2008. Neun Jahre später präsentiert das Städel Museum in Frankfurt die Ausstellung Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse. Die Überblicksausstellung widmet sich der Becher-Klasse und dem mit ihr verbundenen Paradigmenwechsel im Medium der Fotografie. Zu sehen sind rund 200 Werke – großformatige Hauptwerke sowie Frühwerke – von Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth und Petra Wunderlich.

„Die Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ nimmt das Werk des Künstlerpaares als Ausgangspunkt, um die radikale Veränderung im Umgang mit dem Medium der Fotografie, die sich ab den 1980er- und vor allem in den 1990er-Jahren in den Arbeiten der Becher-Schüler manifestiert, aufzuzeigen und ihre kunsthistorische Tragweite bis in unsere Gegenwart zu untersuchen.“(staedel.de)

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New Citizens

New Citizens Portraits in Frankfurt - Kunst im öffentlichen Raum

New Citizens – Portraits von Vitus Saloshanka im öffentlichen Raum von Frankfurt am Main.


New Citizens ist der Titel einer Portraitserie des Künstlers Vitus Saloshanka und zugleich der Name eines Ausstellungsprojektes im öffentlichen Raum in Frankfurt am Main vom 30. April bis 22. Mai 2017. Vitus Saloshanka hat über ein Jahr lang Geflüchtete in einem Wohnwagenstellplatz am Rebstockbad portraitiert, um sie im öffentlichen Raum, auf Gebäude- und Baustellenfassaden, ausstellen zu können.

Der gebürtige Weißrusse Vitus Saloshanka lebt seit 2010 mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Kuratiert und organisiert wird die vierwöchige Kunstaktion von Aileen Treusch und Juliane von Herz.Weiterlesen

Schirn Kunsthalle Frankfurt – Lena Henke. Schrei mich nicht an, Krieger!

Rotunde der Schirn Kunsthalle Frankfurt - Lena Henke. Schrei mich nicht an, Krieger!

Die Schirn Kunst­halle Frank­furt präsen­tiert vom 28. April bis zum 30. Juli 2017 die Raum­skulp­tur „Schrei mich nicht an, Krie­ger!“ von Lena Henke. Lena Henke wurde 1982 geboren, studierte von 2004 bis 2010 an der Städelschule in Frankfurt und lebt und arbeitet heute in New York sowie in Frankfurt.

„Schrei mich nicht an, Krie­ger!“ wurde eigens für die Rotunde entwickelt. Die Künst­le­rin posi­tio­niert in den gegen­über­lie­gen­den Zugän­gen der Rotunde zwei nach oben geöff­nete Alumi­ni­um­skulp­tu­ren. Diese sind mit Sand gefüllt, welcher über die offe­nen Fens­ter der Umgänge, in denen ebenfalls Sand liegt, dorthin gelangt.Weiterlesen

Wandinstallation „All Names‘ Home“ im HBF Frankfurt

All Names' Home

An den Frankfurter Hauptbahnhof führt es mich nur selten und so bin ich erst vor einigen Tagen auf die ca. 160m² große Wandinstallation „All Names‘ Home“ gestoßen. Sie befindet sich an den Wänden entlang der Rolltreppen zu den S-Bahn-Gleisen 101/102 und 103/104. „All Names‘ Home“ ist ein Kunstwerk des 1958 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers Nikolaus A. Nessler.

Zu „All Names‘ Home“ wurde bereits im Juli vergangenen Jahres ein stimmungsvolles Video auf YouTube hochgeladen.Weiterlesen