Frankfurt-Taunusanlage – Case Ma’Claim

Case Ma'Claim Artsworks in Frankfurt (Taunusanlage)

Bereits vor 8 Monaten gab es in der B-Ebene der S-Bahn-Station “Taunusanlage” erste Kunstwerke zu entdecken. Anlässlich der dortigen Umbauarbeiten sollten die Schaukästen temporär mit Kunst bespielt werden, u.a. von Andreas von Chrzanowski, auch bekannt unter den Künstlernamen Case Ma’Claim.

Case Ma'Claim Artsworks in Frankfurt (Taunusanlage)

Werke von ihm konnte ich bei meinen sporadischen Visitien vor Ort zwar nie entdecken, allerdings war es auch nicht immer einladend an beiden Seiten der Station nachzuschauen, denn eine Baustelle ist in erster Linie nunmal eben eine Baustelle. Ich vermute aber mal, dass man sich seine Bilder sowieso bis zur kürzlich erfolgten offiziellen Wiedereröffnung aufgespart hat.  Weiterlesen

Mitten unter uns – Fotos von der Kunstaktion zum Adlerwerke-“KZ Katzbach”

Starke Kunstaktion in Frankfurt am Main anlässlich der Vergangenheit der Adlerwerke im Stadtteil Gallus, wo unter dem Decknamen “Katzbach” von August 1944 bis März 1945 ca. 1600 Häftlinge nach dem Prinzip “Vernichtung durch Arbeit” interniert wurden. Eine unrühmliche Vergangeheit, die heutzutage nur den wenigsten Menschen in Frankfurt geläufig zu sein schien, so dass diese seit dem vergangenen Jahr durch mehrere Kunstaktionen im Stadtraum öffentlich gemacht wird.

Aktuell ist es das Projekt “Mitten unter uns” von Stefanie Grohs, welches mit zahlreichen Helfern an diesem Wochenende umgesetzt werden konnte. Die Fotos sind entlang der Zeil und des Mainufers entstanden.

Mitten unter uns - Fotos von der Kunstaktion zum Adlerwerke-"KZ Katzbach"

Mitten unter uns - Fotos von der Kunstaktion zum Adlerwerke-"KZ Katzbach"

Mitten unter uns - Fotos von der Kunstaktion zum Adlerwerke-"KZ Katzbach"

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Mitten unter uns – Kunstaktion zum Adlerwerke-KZ “Katzbach”

Bereits im vergangenen Jahr gab es in Frankfurt einige Kunstaktionen anlässlich der Vergangenheit der Adlerwerke im Stadtteil Gallus – Sichwort: KZ Katzbach. Mit Mitten unter uns steht ein weiteres Projekt zu diesem Thema an. Die Künstlerin Sefanie Gros widmet sich mit einer besonderen Aktion dem Gedenken an die Geschehnisse und ehemaligen Häftlingen.

Mitten unter uns – Adlerwerke from Stefanie Grohs on Vimeo.

70 Jahre nach der Auflösung dieses Konzentrationslagers wird die Existenz der 1600 Häftlinge im Frankfurter Stadtbild sichtbar gemacht. Hierfür werden demnächst 1600 gestreifte Stoffbinden an zentralen Orten in Frankfurt daran erinnern, dass es mitten in der Stadt ein Konzentrationslager gab. Die Anbringung der ersten 1100 Stoffbinden findet im Rahmen eines Aktionstages mit vielen Helfer_innen am 21. März 2015 statt. Die Stoffbinden werden an Bäumen aufgehängt und verbleiben dort 7 Monate, was dem Zeitraum der Existenz dieses Konzentrationslagers entspricht.

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Schirn Kunsthalle Frankfurt – Poesie der Grossstadt. Die Affichisten

Die Ausstellung „Poesie der Grossstadt. Die Affichisten“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt hat mir wirklich gut gefallen. Mit 150 Exponaten gibt es obendrauf ungewohnt viele Bilder zu einem einzigen Ausstellungsthema zu sehen, viele davon auch im Großformat. Die Werke sind u.a. nach Künstlern (François Dufrêne, Raymond Hains, Mimmo Rotella, Jacques Villeglé, Wolf Vostell) und Themen (Pop, Politik) ausgestellt.

Poesie der Grossstadt. Die Affichisten

Poesie der Grossstadt. Die Affichisten

Poesie der Grossstadt. Die Affichisten

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“Zyklus” am Karlsplatz in Frankfurt

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Von Februar dieses Jahres an, wird der in Frankfurt beheimatete Künstler Levent Kunt im Rahmen seines Projekts „Zyklus“ das Trafogebäude am Karlsplatz einem einjährigen Wandlungsprozess unterziehen. Auf Basis von Johannes Ittens Farbtheorie wird sich die Farbe des Häuschens monatlich ändern und auf das Erscheinungsbild des Platzes Einfluss nehmen.

Nach Angaben der Stadt Frankfurt soll der Karlsplatz dadurch in der Zeit bis zur eigentlichen Umgestaltung attraktiver werden. “Bis zur eigentlichen Umgestaltung”? Das lässt aufhorchen, denn bei solchen Formulierungen hört man ja schön förmlich die Gentrifizierung trapsen, besonders wenn die Zeiträume kurz vor der nächsten Gentrifizierungs-Phase, also Abriss, Umbau oder Neubau, von lokalen Künstlern bespielt werden. Weiterlesen

Schirn-Kunst oder Straßen-Fetzen?

Vor einigen Tagen begann in der Schirn Kunsthalle Frankfurt die Ausstellung „Poesie der Grossstadt. Die Affichisten.“ Thematisiert wird die Kunstform der Décollage. Dabei werden bereits zerrissene, lädierte, verranzte oder sonstwie zerstörte Plakate im öffentlichen Raum –  in ganzen Stücken oder Fragmenten – abgerissen und als Ausgangsmaterial für die Herstellung eigener Kunstwerke verwendet.

Der Unterschied solcher Kunstwerke zu aktuellen Plakatwänden im öffentlichen Raum Frankfurts ist, zumindest auf dem ersten Blick, kaum auszumachen. Von den acht Fotos stammen vier aus dem öffentlichen Raum Frankfurts, vier weitere aus der aktuellen Ausstellung in der Schirn. Spot the difference!

Schirn-Kunst oder Straßen-Fetzen?

Schirn-Kunst oder Straßen-Fetzen?

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Tape it – Europäische Tape Art Ausstellung in der Heyne Kunst Fabrik in Offenbach

Die Heyne Kunst Fabrik in Offenbach kuratiert Kunst- und Objektausstellungen und bietet ausgewählten Künstlern eine Plattform. Ab kommenden Donnerstag, den 12. Februar 2015, stellen dort  7 europäische Tape-Künstler und 2 Kollektive aus Berlin aus. Neben der Klebebande Berlin (Kolja Bultmann, Bruno Kolberg, Bodo Höbing) sind das Jonas Hohnke, Björn Koop, Evi Kupfer, Felix Rodewaldt, Tape That (Nicolas Lawin, Steffen Gorski), Noelia Villena, Daniel Wenk und Thomas Wenk und Max Zorn.

Direktlink, via HeyneKunstFabrik

Für die um 19 Uhr beginnende Vernissage ist auch eine Live-Taping-Aktion angekündigt.

Tape Art als Street Art, im öffentlichen Raum, findet in Frankfurt und Offenbach (so gut wie gar) nicht statt. Mein einziges Fundstück diesbezüglich datiert aus dem Jahr 2013, und war ein Werk der Klebebande Berlin. Weiterlesen

Frankfurter Wasserhäuschen x Museum für Kommunikation

Trinkhallen in Frankfurt am Main

Der Studiengang Buch- und Medienpraxis der Goethe-Uni hat im hiesigen Museum für Kommunikation eine Ausstellung zum Thema Wasserhäuschen auf die Beine gestellt. Auftakt ist am Freitag, 13. Februar 2015, um 19 Uhr. Das Team der Linie 11, dem Verein zum Erhalt und zur Belebung der Frankfurter Trinkhallenkultur, wird ebenfalls vor Ort sein.

Angekündigt sind ein spannender Vortrag, und neben T-Shirts, Naschtüten und dem Wasserhäuschen-Quartett wird es auch eine Lesung aus “Wasserhäuschen – eine Frankfurter Institution” geben.

MMK 1I2I3 – Der Film

Drei Standorte kann das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt mittlerweile vorweisen: Das Hauptgebäude MMK 1 in der Domstraße, die neue Dependance MMK 2 im TaunusTurm und das MMK 3, ehemaliges Zollamt, gegenüber dem Hauptgebäude. Ein Imagefilmchen vereint jetzt alle drei Häuser unter einem Dach: MMK 1I2I3 – Der Film.

Direktlink, via mmk-notes.com

Dance Box am Merianplatz in Frankfurt

Ein privater Tanz, mitten im öffentlichen Raum: Das ermöglicht die Dance Box, eine begehbare Jukebox gesammelter Tänze und persönliche Wunschmaschine, welche in Form eines kleinen Campingwagens derzeit am Merianplaz in Frankfurt anzutreffen ist. Man wählt einen Tanz aus und dieser wird live und vor Ort performt. Das Geschehen im Inneren der Dance Box ist von außen einsehbar und wird auch online übertragen.

Direktlink, via mousonturm

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