Kategorie: Interviews

DACHWANDLER im Interview

Roofing in Frankfurt - Interview mit Dachwandler

Vor einigen Wochen bin ich beim Bilderdienst Instagram auf den Dachwandler und andere Roofer in Frankfurt aufmerksam geworden. Dem Video vom Dach des Marriott Hotels folgten kurze Zeit später weitere Aufnahmen, diesmal mit einem Kran im Mittelpunkt des Geschehens. Wahnsinn. Bereits in der Vergangenheit haben mich bei Graffiti-Videos besonders die Szenen über den Dächern der Stadt am meisten fasziniert, aber der Dachwandler setzt mit seinen waghalsigen Aktionen und schwindelerregenden Aufnahmen noch ein Schippchen drauf.

Faszination und Neugier verlangten nach mehr Informationen, so dass ich den Kontakt zu ihm gesucht habe. Ich freue mich, dass er sich die Zeit genommen hat um mir einige Fragen rund um seine Aktiviäten zu beantworten.Weiterlesen

Hornbrille: Check. Jutebeutel: Check. Interview: Check.

Hornbrille Check Jutebeutel Check Rennrad Check

Im Sommer 2011 konnte man binnen einer relativ kurzen Zeit ziemlich viele dieser Hornbrille: Check. Jutebeutel: Check. Rennrad: Check.-Sticker in Frankfurt entdecken. Ich fand die seinerzeit ganz witzig, zum einem wegen den Bezug zum immer wieder mal als hip tituliertem Nordend, da ich zumindest dort die ersten und bis heute meisten Exemplare entdeckte, zum anderen, weil mir die gewählte Art der Formulierung von einer auf Twitter immer wieder aufschlagenden Tweetform bekannt war, wobei dort das „Check“ auch alternativ als [✓] dargestellt wird.

Über Loimi Brautmann (Like Offenbach, OF loves U) entstand der Kontakt zu den Machern und somit die Möglichkeit, die eine oder andere Frage loszuwerden. Weiterlesen

Interview mit ANDREA DIENER

Interview mit Andrea Diener

Wenn man auf Flickr Fotos zu Frankfurt sieht, könnte man zuweilen den Eindruck gewinnen, daß kaum Menschen in dieser Stadt unterwegs sind. Sicherlich hat auch das hunderttausendste Foto der Skyline seine Daseinsberechtigung- wie auch Bilder rund um den Main, sonstigen bekannten Gebäuden oder Details und Ausschnitte dieser Objekte. Was man jedoch eher seltener antrifft sind Fotos mit Menschen und Szenen, wie sie alltäglicher eigentlich kaum sein könnten, aber eher nicht bewusst wahrgenommen und festgehalten werden. Die Flickr-Userin andreaffm hat eine ganz starke Auswahl solcher Bilder.

Glücklicherweise stattet Andrea Diener, so der Name der o.g. Userin, ihre Fotos mit einer Creative Commons-Lizenz aus, so daß einer entspannten Verwertung der Fotos nichts im Wege steht. Über dies hinaus wollte ich dennoch gerne bei dieser Gelegenheit einige Fragen loswerden. Für die Beantwortung an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank.

http://www.flickr.com/photos/andreaffm/5439373895/

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Interview mit PENG

Interview mit Peng, dem Streetart- Künstler aus Frankfurt

peng paste upWenn man heute von Streetart in Frankfurt spricht, dann muss man in einem Atemzug auch PENG nennen, der diesbezüglich sehr aktiv ist und sich netterweise etwas Zeit zur Beantwortung einiger Fragen genommen hat.

Jeder der durch Frankfurt läuft kann seine Werke an Wänden, Verkehrsschildern, Rohren, Lampen, Brücken und Stromkästen entdecken. Da ich mich daran immer erfreue, bat ich PENG einen kleinen Einblick in sein Tun und Schaffen zu gewähren. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür.

Wie bist Du zu Streetart gekommen und seit wann bist Du selber aktiv?

Durch Graffiti. Als ich ca. 15/16 Jahre alt war fand ich Graffiti schon ganz cool, ich denke in dieser Zeit ist jeder auch für Trends, Jugendkulturen offen, d.h. jeder stand in dieser Zeit mal auf einem Skateboard oder hatte eine Dose in der Hand. Das ganze fing jedenfalls auch recht harmlos an, d.h. Tags etc. wurden erstmal nur auf den Schultisch oder ins Matheheft gemalt.

Ein paar Jahre später lernte ich einen Freund kennen, der ebenfalls ein bisschen sprühte und in dieser Zeit war ich auch recht aktiv dies aber nicht besonders lang, da wir beide dann irgendwann von den Bullen geschnappt wurden. Dann war erstmal Pause und ich habe kaum mehr illegal gemalt jedoch habe ich mich weiterhin für Graffiti interessiert und zumindestens zu Hause ab und an Bilder auf Papier gemalt. Sticker und Schablonenarbeiten habe ich damals auch machmal gemacht, aber nur phasenweise.

Richtig Streetart mache ich eigentlich erst seit ca. 3 Jahren und das auch sehr aktiv, d.h. eigentlich beschäftige ich mich fast täglich damit täglich, sei es irgendwo einen Aufkleber zu verkleben oder an einem neuen Motiv zu arbeiten. Graffitis male ich dagegen nur noch ab und zu.

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