Kinosommer in Frankfurt

Alle Jahre wieder gibt es in Frankfurt die Möglichkeit, Filme unterschiedlichster Art auch im Freien genießen zu können. Hierzu trifft man sich in Gärten, auf (Dach-)Terrassen oder an ganz ungewöhnlichen Orten, wie es zum Beispiel bei der Frankfurter Kinowoche praktiziert wird. Beim 4-tägigen Sommerkino des Städelmuseums, wie auch bei der Sommerwerft, ist sogar der Eintritt frei. Hier eine kleine Übersicht:

  • 16. bis 20. Juli 2014 und 23. bis 27. Juli 2014: SHORTS AT MOONLIGHT
  • Kurzfilmfestival auf der Schlossterrasse in Frankfurt-Höchst.
  • 16. bis 19. Juli 2014: SOMMERKINO IM STÄDELGARTEN
  • An vier Tagen werden im Städel Garten vier Filme zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
  • 18. bis 25. Juli 2014: FRANKFURTER KINOWOCHE
  • Motto: “Raus aus dem Kinosaal, rein in die Stadt!”. Kino an ungewöhnlichen Orten.
  • 20. bis 29. Juli 2014: KINOABENDE DER SOMMERWERFT
  • Prämierte Produktionen, Dokumentarfilme, Kurzfilme und kreative Studentenfilme.
  • 8. bis 31. August 2014: FREILUFTKINO HAUS AM DOM
  • Das Freiluftkino auf der Dachterrasse zeigt acht besondere Filmproduktionen an jeweils drei Terminen.

Finding Vivian Maier im Mal Seh’n-Kino in Frankfurt

Vivian Maier zog 1951 im Alter von 25 Jahren von Frankreich in die USA. Dort arbeitete sie in New York, und zwischenzeitlich auch in Chicago, als Tagesmutter. Nebenher pflegte sie eine große Leidenschaft: Sie war eine begeisterte Amateur-Straßenfotografin. Nie ging sie ohne ihre Kamera vor die Tür ging, auch mit den Kindern, die in ihrer Obhut waren, unternahm sie Streifzüge quer durch die gesamte Stadt. Ungewöhnlich an ihrem Hobby war, dass sie es nie mit jemandem teilte. Erst Jahrzehnte später entdeckte Regisseur John Maloof bei einer Auktion all ihre Photographien, die nie zuvor jemand gesehen hatte.

Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street Photographer des 20. Jahrhunderts. John Maloof und Charlie Siskel zeichnen das Porträt dieser Frau und versuchen ihr durch Interviews mit ihren ehemaligen Zöglingen und Auftraggebern näher zu kommen.

Direktlink, via The Last Splash

In Frankfurt läuft der Dokumentarfilm FINDING VIVIAN MAIER im Mal Seh’n Kino

  • Donnerstag, 26.Juni bis Mittwoch, 2.Juli um 20:00 Uhr +
  • Donnerstag, 3. Juli bis Mittwoch, 9. Juli um 18:00 Uhr.

Nachtrag: Ich war im Kino und habe den Film gesehen: Ganz toll, sehr empehlenswert! :)

Was ist Musik? Musik ist…

Bevor ich Dienste wie Get Pocket oder Instapaper kennenlernte, legte ich vermeintlich interessante Links zum Später-mal-in-Ruhe-anschauen in einen eigens dafür angelegten Ordner bei den Lesezeichen meines Browsers ab. Manchmal, um nicht zu sagen eher selten, habe ich da sogar wirklich wieder reingeschaut. Neulich zum Beispiel erst wieder.

Hängengeblieben bin ich bei einem Link, der mich zum Projekt “Musik ist…” von Patrick Raddatz führte. Dieses entstand in Zusammenarbeit mit Verena Heindel und Bruno Pronsato und wurde einst im Robert Johnson uraufgeführt. Eine spätere Installation und Dokumentation fand in Offenbach bei einem HfG-Rundgang und in Frankfurt beim Platten- und Sneakerladen Freebase statt.

Für das Projekt von Patrick Raddatz wurden die Besucher des Robert Johnson via Website und Newsletter aufgefordert, in Mails, auf einem Anrufbeantworter oder auf zum Ausfüllen ausliegenden Zettel im Freebase, ihre Definition von Musik mitzuteilen. Diese wurden anschließend als Visuals, Samples und Zettel für die Installation “Musik ist…” verwendet.

Direktlink, via Patrick Raddatz

Fan-Art-Projekte zu den Animes AKIRA und GHOST IN THE SHELL

Akira ist ein monumentaler Anime aus dem Jahre 1988, dem die seit 1982 veröffentlichten Mangas von Katsuhiro Otomo vorausgingen. Zum Akira-Anime gibt es seit wenigen Wochen einen Live-Action-Trailer zu sehen. Grundlage hierfür ist nicht die Filmindustrie, sondern eine vor zwei Jahren gestartete Crowdfunding-Aktion.

Direktlink, via Nerdcore

Auf einen pompösen Akira-Realfilm wartet die Fangemeinde also weiterhin. Also wirklich warten tut man als Manga-Liebhaber eigentlich nie auf so etwas, aber wenn es schon mal eine Ankündigung gibt, in diesem Fall erstmals 2008, dann will man es natürlich auch zu sehen bekommen.  Weiterlesen

Electronic Beats SLICES: Less is more – Ata Macias

Electronic Beats SLICES ist ein For Free-Magazin im DVD-Format und gewährt Einblicke in die Welt der elektronischen Musik, u.a. mit Features zu Musiker/innen und Musiklabels. Nachdem vor etwas mehr als einem Jahr z.B. ein solches Feature zum Frankfurter Cocoon-Artist Julien Bracht veröffentlicht wurde, widmet man sich nun erneut einem Macher aus Frankfurt: Ata Macias. Egal ob als DJ, Labelgründer (Ongaku, Klang Elektronik, Playhouse), Clubbetreiber (Robert Johnson), Plattenladeninhaber (Delirium) oder Gastronom (Club Michel, Plank), stets haben die Projekte, die er in den vergangenen 25 Jahren angepackt hat, gezündet und von sich reden machen. Einige Aufschlüsse und Einblicke zu all seinem Tun erfährt man folgenden Slices-Feature: Less is more – Ata Macias.

“Der Fächer des Lebens ist extrem breit, aber Qualität entsteht nur in einem kleinen Korridor.”

Direktlink, via @nicodelf

Erste Vorführung der Vegan-Doku “Live and let live” in Frankfurt

“Live and let live” ist ein Dokumentarfilm über Veganismus und wird am kommenden Freitag zum ersten Mal in Frankfurt gezeigt. Produzent und Regisseur des Films ist Marc Pierschel, der u.a. auch schon zwei Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat. 2009 erschien sein veganes Kochbuch “Vegan lecker lecker” und 2010 “Vegan!“, eine Einführung in die vegane Lebensweise, auf dessen Grundlage auch sein Dokumentarfilm entstand.

Live an let live” erzählt die Geschichte von sechs verschiedene Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen dazu entschlossen haben, auf jegliche Tierprodukte zu verzichten und zeigt, wie sich das auf ihr Leben ausgewirkt hat.

Direktlink, via letlivefilm.com

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14. Nippon Connection Filmfestival in Frankfurt

Das Nippon Connection Filmfestival 2014 wirft seine Schatten voraus und hat vor wenigen Tagen den Trailer für das diesjährige Event veröffentlicht. Wäre am Ende des Trailers “Tunnel Rave” oder “Love Family Park” eingeblendet worden, hätte es mich auch nicht weiter überrascht, genug Schmackes hat das Teil ja dafür.

Direktlink, via NipponConnectionTV

Das 14. Nippon Connection Filmfestival in Frankfurt findet vom 27. Mai bis 1. Juni 2014 statt und ist in sechs Kategorien aufgeteilt: Filmprogramm: Nippon CinemaNippon VisionsNippon Animation und Nippon Retro, Rahmenprogramm: Nippon Culture und Nippon Kids. Die Veranstaltungsorte sind: Mousonturm, Naxoshalle, Mal Seh’n Kino, Kino im Deutschen Filmmusem und der Ausstellungsraum Eulengasse.

Feral

Der animierte Kurzfilm “Feral” von Daniel Sousa wurde vor wenigen Tagen in einer Sendung auf Arte gezeigt und hat mich ziemlich beeindruckt zurückgelassen, so dass ich ihn mir nochmal im Web angeschaut habe. Mehrmals. “Amazings”, “Fantastics” und “Epics” in den Kommentaren zeugen davon, dass auch andere Leute hier wohl mehr als nur ein nettes Filmchen gesehen haben. Darüber hinaus war “Feral” auch bei der diesjährigen Oscar-Verleihung als bester Animationsfilm nominiert, wie auch schon ein Jahr zuvor für den Jurypreis (Kurzfilm) beim Sundance Festival. Auf die Beschreibung der Handlung sei an dieser Stelle verzichtet, aber wer wie ich, sowohl Kurzfilme, als auch animierte Filme mag, bekommt in den folgenden 12 Minuten ein wirklich schönes Werk zu sehen.

Direktlink, via CliffordLeary6672

The House that Chicago built

Lil Louis, den einen oder anderen vielleicht noch durch seinen 1989 veröffentlichten Track “French Kiss” ein Begriff, veröffentlicht bald mit The House That Chicago Built eine Dokumentation zum Chicago House Sound, dem Vorläufer jeglicher elektronischer Tanzmusik, wie sie uns bis heute erhalten geblieben.

Direktlink, via jareekk79

Allen voran waren es Marshall Jefferson mit “Move your body (The housemusic anthem)” (1986) und Steve Hurley mit “Jack your body” (1986), die in der zweiten Häfte der 1980er Jahre zu begeistern wussten und mit ihrem Sound ein Stück moderner Musikgeschichte schrieben.

Direktlink, via MURKBOY72

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LICHTER 2014 – 7. Filmfest Frankfurt International

Direktlink, via Lichter Filmfest

Vom 25. bis 30. März 2014 findet in Frankfurt das 7. LICHTER Filmfest statt. Ins diesjährige Programm geschafft hat es u.a. Master of the universe, eine Dokumentation die Einblicke in die Parallelwelt der Finanzjongleure gewährt. Im Mittelpunkt der Produktion, welche am 29. März um 18 Uhr im Deutschen Filmmuseum zu sehen sein wird, steht ein verlassenes Bankgebäude in Frankfurt und Rainer Voss, ehemals einer der führenden Investmentbanker Deutschlands. Nur wenige Stunden später läuft im Metropolis mit In the darkroom eine nicht minder spannend klingende Produktion. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die als “Frau des Terroristen” bekannt wurde: Magdalena Kopp. Sie war über 13 Jahre die Lebensgefährtin von Ilich Ramírez Sánchez, besser bekannt als “Carlos, der Schakal.” Ebenfalls im Metropolis und ebenfalls an diesem Samstag, nur bereits um 18 Uhr, wird es ein Best Of zur Frankfurter Klasse geben. Bekannt durch ihr Bühnenprogramm in der Schmiere und ihren YouTube-Videos, besonders die zur Figur Zeynep Tilki, dürfte es hier recht unterhaltsam und lustig zugehen. Weiterlesen