The House that Chicago built

Lil Louis, den einen oder anderen vielleicht noch durch seinen 1989 veröffentlichten Track “French Kiss” ein Begriff, veröffentlicht bald mit The House That Chicago Built eine Dokumentation zum Chicago House Sound, dem Vorläufer jeglicher elektronischer Tanzmusik, wie sie uns bis heute erhalten geblieben.

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Allen voran waren es Marshall Jefferson mit “Move your body (The housemusic anthem)” (1986) und Steve Hurley mit “Jack your body” (1986), die in der zweiten Häfte der 1980er Jahre zu begeistern wussten und mit ihrem Sound ein Stück moderner Musikgeschichte schrieben.

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LICHTER 2014 – 7. Filmfest Frankfurt International

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Vom 25. bis 30. März 2014 findet in Frankfurt das 7. LICHTER Filmfest statt. Ins diesjährige Programm geschafft hat es u.a. Master of the universe, eine Dokumentation die Einblicke in die Parallelwelt der Finanzjongleure gewährt. Im Mittelpunkt der Produktion, welche am 29. März um 18 Uhr im Deutschen Filmmuseum zu sehen sein wird, steht ein verlassenes Bankgebäude in Frankfurt und Rainer Voss, ehemals einer der führenden Investmentbanker Deutschlands. Nur wenige Stunden später läuft im Metropolis mit In the darkroom eine nicht minder spannend klingende Produktion. Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die als “Frau des Terroristen” bekannt wurde: Magdalena Kopp. Sie war über 13 Jahre die Lebensgefährtin von Ilich Ramírez Sánchez, besser bekannt als “Carlos, der Schakal.” Ebenfalls im Metropolis und ebenfalls an diesem Samstag, nur bereits um 18 Uhr, wird es ein Best Of zur Frankfurter Klasse geben. Bekannt durch ihr Bühnenprogramm in der Schmiere und ihren YouTube-Videos, besonders die zur Figur Zeynep Tilki, dürfte es hier recht unterhaltsam und lustig zugehen. Weiterlesen

Deutsche Bahn: Hauptbahnhof Frankfurt-Timelapse Video

Zum schönsten Bahnhof Deutschlands, dem Hauptbahnhof in Frankfurt am Main, gibt es im YouTube-Kanal der Deutschen Bahn ein neues Video. Im Mittelpunkt des neuen Werks von #timelapseFFM stehen zwar zahlreiche Leistungen des Auftraggebers, wie z.B. Personenverkehr, Ticketzentrum, DB-Lounge, Flinkster oder Call-a-Bike, und weniger der Ort an sich, aber dennoch ist ein atmosphärisches Zeitraffer-Video entstanden, welches den dortigen Alltag zudem sehr authentisch eingefangen hat.

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Ägyptens Kunstszene & der Arabische Frühling im Kino: Art War

Das Mal seh’n Kino in Frankfurt wird in der Woche vom 30. Januar bis 5. Februar 2014, um je 22.00 Uhr, den Film Art War zeigen, welcher bereits am gestrigen Donnerstag, den 23. Januar, seinen offiziellen Kinostart in Deutschland hatte. Einen aktuellen Trailer zum Film konnte ich zwar nicht finden, der bereits vor einigen Monaten veröffentlichte Materialtrailer, mit 6:32 min. Laufzeit, ist aber sicher nicht weniger aussagekräftig.

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Denkt man an den Arabischen Frühling, hat man vor allem demonstrierenden Menschen vor Augen. Diese Doku jedoch wirft einen Blick auf die ägyptische Kunstszene, Weiterlesen

Einschaltquoten und Marktanteile aller Tatort-Erstausstrahlungen 2013

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Für meine Favoriten, beim im Summe doch leider etwas durchwachsenem Tatortjahr 2013, sorgte der NDR mit seinen neuen Ermittlern. Sowohl der Til Schweiger-Tatort, als auch der erste Fall mit Wotan Wilke Möhring, wussten zu gefallen. Ohne auf ganzer Linie zu überzeugen, aber auf seine Weise unterhaltsam, fand ich die Fälle aus Berlin, Stuttgart und Münster.

Als absolute Katastrophe empfand ich hingegen den Erstling aus Erfurt. Es würde mich wundern, wenn ein zweiter Fall auch nur ansatzweise eine vorzeigbare Quote erreichen würde, wie die Premiere. Auf ähnlich flachem Niveau sehe ich auch noch die Fälle des neuen Tatort-Teams vom Saarländischen Rundfunk. Weiterlesen

Doku über die 16. deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam in Heidelberg & Mannheim

Am Freitag, den 13. Dezember 2013, findet der letzte Poetry Slam Frankfurt des Jahres statt. Der Einlass zum poetry slam! Frankfurt #123 startet um 20:30 Uhr, der Beginn der Veranstaltung ist für 21 Uhr vorgesehen. Angekündigt sind Luise Frentzel (Dortmund), Sim Panse (Köln), Alex Geiger (Landau i.d. Pfalz), Kasia (Frücht bei Koblenz), Pitt (Neuhäusel), Leticia (Marburg), Eva Schilling (Wiesbaden), Thorsten Zeller (Friedberg), Benedict Hegemann (Frankfurt), Sophie (Frankfurt), Jey Jey Glünderling (Frankfurt), Team me up und Scotty (Frankfurt).

Zwar war ich selber bisher nur wenige Male beim Poetry Slam in Frankfurt zu Besuch, kann eine Visite aber dennoch sehr empfehlen. Wer es kurzfristig zur Veranstaltung nicht schafft und mit dem Thema Poetry Slam noch nicht großartig vertraut ist, kann sich Slam 2012, eine Dokumentation über die 16. deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Heidelberg & Mannheim, anschauen, welche erst im vergangenen Monat auf Vimeo veröffentlicht wurde. “Für alle, die dabei waren, eine großartige Erinnerung. Für alle, die nicht dabei waren, ein kleiner Ersatz.” -> Zum Trailer <-

Arte zeigt Doku “Women are heroes” vom Streetartist JR

Als Anfang Januar 2011 in Frankreich die Dokumentation Women are heroes in die französischen Kinos kam, hoffte ich ja, dass der auch in Deutschland zu sehen sein wird. Bis heute scheint das aber nicht der Fall gewesen zu sein, im normalen Kinobetrieb jedenfalls ist der mir nie aufgefallen. Um so schöner, dass der Fernsehsender Arte Women are heroes am Dienstag, den 26. November 2013, um 21:45 Uhr zeigt.

Women are heroes ist ein Langzeitprojekt des französischen Streetart-Künstlers JR, der mit großflächigen Fotografien ganze Dörfer, Slums und Favelas in große Galerien verwandelt hat. Hierbei portraitiert er die Frauen und ihren Überlebenskampf in Krisenregionen und wurde für dieses Engagement im Jahr 2011 sogar mit dem TED Prize ausgezeichnet.

Trailer: “So I chose the women as subjects, because I think that the women reveal the whole condition of the society.” (JR)

Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi: So isst die Welt

“Jedes Land dieser Erde hat seine eigene Küche und jede Küche ihre eigenen Speisen, aber nur wenige haben es geschafft, die Welt zu erobern.”

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Alle vier Teile der Dokumentationsreihe “So ist die Welt” von Johannes Backes, Christoph Weber & Michael Chauvistré waren im Sommer bei Arte zu sehen. Vermutlich liefen sie dort nicht zum ersten Mal, datiert die Produktion bereits aus dem Jahre 2009.

Hamburger, Pizza, Falafel und Sushi: Alle Gerichte stammen aus unterschiedlichen Kulturen und erfreuen sich mittlerweile quer über den Globus verteilt sehr großer Beliebtheit. “So isst die Welt” portraitiert in knapp 45 Minuten je eine dieser Speisen, welche in Zeiten von “Pizzaburger”, “Pommdöner”, “Pasta Currywurst-Style” und “Don’t call it Schnitzel” fast schon wie Haute cuisine daherkommen.

Bis auf die durchweg unlustigen Cartoonsequenzen, sind vier interessante Beiträge entstanden, die trotz Popularität der Speisen, noch die eine oder andere überraschende Information bereithalten. Weiterlesen

Computer Chess im Mal Seh’n Kino in Frankfurt

Im Film von Andrew Bujalksi kommen die klügsten Köpfe des Landes zum jährlichen Computer-Schachturnier zusammen. In den Konferenzräumen eines Provinzhotels lassen diese ihre Rechner mit den aktuellsten Schachprogrammen gegeneinander spielen, d.h. die Computer berechnen die Spielzüge und die Abgesandten von Elite-Uni oder Forschungs-Institut führen die berechneten Züge auf einen echten Schachbrett aus. Der Sieger dieses Wettbewerbs spielt dann gegen den Professor, der zugleich diesen Treff veranstaltet und seit Jahren eine Wette anbietet, gegen das beste Programm zu gewinnen. Doch nicht nur die Techniknerds stehen im Mittelpunkt des Geschehens, denn eine weitere Gruppierung findet sich zur selben Zeit im Hotel ein: Eine esoterische Selbsverwirklichungsgruppe. Weiterlesen

Tatort-Erstausstrahlungen im November und Dezember 2013

Auch wenn 2013 bisher für mich ein eher mittelprächtiges Tatort-Jahr darstellt, bleibe ich diesbezüglich am Ball und der frühe Sonntagabend damit weiterhin fest verplant.
Im November und Dezember 2013 werden noch insgesamt 9 Tatort-Erstausstrahlungen zu sehen sein, unter anderen auch eine Produktion des Hessischen Rundfunks. Hierbei handelt es sich jedoch noch nicht um den Tatort, bei dem Joachim Król nach dem Abgang von Nina Kunzendorf in Frankfurt ohne sie zurecht kommen muss, sondern um den Tatort mit Ulrich Tukur, welcher am 8. Dezember 2013 erneut als Kommissar Felix Murot für das LKA Wiesbaden ermitteln wird. Drehorte für die Folge “Schwindelfrei” waren Frankfurt am Main, Bad Homburg, Fulda und Umgebung.

Der Tatort-November gehört der jüngeren Generation. Am 3.11.2013 gibt es den ersten Fall für das neue Team aus Erfurt, zwei Wochen später, am 17.11.2013, darf der etwas “schwierige” Faber zum 3.x ran und der letzte November-Sonntag gehört Kommissar Falke, der dann zum erst 2.x ermitteln wird.

Die (voraussichtliche) Übersicht zu den Tatort-Sendungen im Ersten für November und Dezember 2013. Weiterlesen

Master of the universe

Ein verlassenes Bankgebäude in Frankfurt und Rainer Voss, ehemals einer der führenden Investmentbanker Deutschlands, sind Gegenstand der Dokumentation Master of the universe. Früher für Gewinne in Millionenhöhe verantwortlicht, gewährt er im Film von Marc Bauder einen beunruhigenden Einblick in die Parallelwelt der Finanzjongleure.

Master of the universe ist eine Dokumentation von bauderfilm in Koproduktion mit NGF Geyrhalterfilm, HR, SWR und arte. Ab dem 7. November 2013 ist Master of the universe in den deutschen Kinos zu sehen. -> Zum Trailer <-

Gallus bleibt Gallus

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Am Freitag, den 8. November 2013, zeigt das 1977 von Studenten gegründete Gallus-Zentrum um 20:00 Uhr die Filmpremiere von “Gallus bleibt Gallus”.

Die 30-minütige Dokumentation zeigt die gewaltigen Veränderungen des Viertels aus Sicht der Bevölkerung und rückt dabei ihre Sorgen und Wünsche in den Fokus. Der Filmtitel greift den immer wieder geäußerten Wunsch auf: Gallus bleibt Gallus.

Tokat – Das Leben schlägt zurück

Nach der Ausstellung Abgerippt! Frankfurter Gang- und Jugendkulturen in den 80er und 90er Jahren ist zum selben Thema nun ein Dokumentarfilm geplant. Der Titel ist TOKAT – Das Leben schlägt zurück. Portraitiert werden ehemalige Mitglieder einer Jugendbande aus Frankfurt-Bornheim, die Anfang der Neunziger von sich reden machten. Allerdings bedarf es zur Fertigstellung von Tokat noch etwas an Engagement. Genaueres hierzu erfährt man ab dem 14.10.2013 über startnext.de/tokat.

Stay tuned: Tokat WebsiteTokat TwitterTokat Facebook - Schendel Stevens Filme Website - Schendel Stevens Filme Facebook

You killed the underground film…

you-killed-the-underground-filmDas Filmkollektiv Frankfurt zeigt am kommenden Wochenende den Film “You killed the underground film… or the real meaning of Kunst…bleibt…bleibt” von Wilhelm Hein. Hierbei handelt es sich um die Uraufführung der finalen Version.

Da diese eine Spieldauer von 12 Stunden hat wird sie an zwei Tagen gezeigt: Am Samstag, 21. September, von 14 bis voraussichtlich 23 Uhr, und am Sonntag, 22. September, dann ab 11 Uhr. Für die letzten beiden Stunden der Vorführung werden gleichzetig drei Projektoren eingesetzt. Weiterlesen

Sommerkino im Städel Garten [28.- 31.8.2013]

Nach der Frankfurter Kinowoche und dem Kurzfilmfestival reiht sich nun also auch noch das Städel in die Reihe Frankfurter Open Air Kino-Events ein und lädt vom 28. bis 31. August 2013 zum Sommerkino im Städel Garten ein.

An den ersten 3 Tagen werden Filme über Künstler gezeigt, die auch in der Sammlung des Städel Museums vertreten sind. Der 4. Film, der einen Künstler der Gegenwart zeigt, wird in der Zeit vom 1. bis 25.08.2013 im Städel Museum, Orfeo’s Erben sowie online bei FB, vom Publikum gewählt.

Dort, wo der Zugang zur Hochkultur sonst sehr preisintensiv ist, zeigt man sich beim Sommerkino generös: Der Eintritt ist kostenlos. Sitzgelegenheiten werden nur wenige gestellt, es können jedoch eigene mitgebracht werden. Bei schlechtem Wetter finden die Veranstaltungen im Metzler-Saal des Städel Museums statt. Einlass ist ab 20.00 Uhr, Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit.

Gezeigt werden folgenden Filme:

  • MI: Das Mädchen mit dem Perlenohrring, Regie: Peter Webber, 96 Minuten
  • DO: Gerhard Richter Painting, Regie: Corinna Belz, 97 Minuten
  • FR: Renoir, Regie: Gilles Bourdos, 111 Minuten
  • SA: Publikumsfilm