GRAFF, IIMORI und ZEIT FÜR BROT im Test bei “Deutschlands bester Bäcker” im ZDF

Zusammen mit Johann Lafer und seiner Jury sucht das ZDF Deutschlands besten Bäcker. Die Back-Castingshow führt es diese Woche nach Hessen und somit auch nach Frankfurt. In der dazugehörigen Sendung, die am heutigen Nachmittag ausgestrahlt wurde und nun auch in der ZDF-Mediathek abgerufen werden kann, kämpfen die folgenden drei Kandidaten aus Frankfurt um den Tagessieg:

DEUTSCHLANDS BESTER BÄCKER IN FRANKFURTEin Klick auf das Bild führt zu der Sendung in der ZDF Mediathek. – Screenshots © ZDF

Im Schmerz geboren – Tatort vom Hessischen Rundfunk

Am kommenden Sonntag, den 12. Oktober 2014, zeigt das Erste um 20.15 Uhr einen Tatort aus dem Hause des Hessischen Rundfunks. Mit “Im Schmerz geboren” wird ein Tatort angekündigt, “der wenig mit klassischen Sonntagabend-Krimis zu tun hat” und für den u.a. auch im Städel Museum in Frankfurt gedreht wurde, wo anlässlich dieser Ausstrahlung ein Tatort- Public Viewing stattfinden wird. Die Ermittlungen führt Felix Murot, gespielt von Ulrich Tukur, und die Musik stammt vom hr-Sinfonieorchester, das dafür eigens neun Stücke neu aufgenommen hat.

Direktlink, via hrfernsehen

Die Sendung mit der Maus – Das ist Graffiti

“Das ist ein Graffiti. Ein Bild oder eine Schrift mit der Spraydose gesprüht. Findet man fast überall. Oftmals sind sie verboten, wie hier, zum Beispiel so ‘ne Schmiererei (Fun Fact: Einblendung eines OFC-Tags) an der Brücke oder auf’m Stromkasten. Aber es gibt auch Graffitis die erlaubt sind, zum Beispiel an dieser Mauer. Richtige Kunstwerke sind das. Und wie so ein Graffiti-Kunstwerk an die Wand kommt, das zeige ich Euch heute in Offenbach, hinter dieser Tür. Und zwar bei Marcus, der macht mit seiner Graffitiwerkstatt nämllich beim Maus-Türöffner-Tag mit.”

“Die Sendung mit der Maus” hat in Offenbach vorbeigeschaut und den Graffiti-Künstler Marcus Dörr (“B-Free”) besucht. Gedreht wurde für den Beitrag “Das ist Graffiti”, welcher heute Vormittag im Ersten zu sehen war. Nach dem Entwurf eines Bildes mit der Maus, dem Elefanten und der Ente geht es bei der Naxos Halle im Frankfurter Ostend weiter, wo das am Rechner in Offenbach erstellte Motiv dann letztlich mit Sprühdosen gemalt wird. Weiterlesen

Olli Schulz zu Besuch bei Haftbefehl in Offenbach

Am kommenden Montag, den 1. September 2014, zeigt Pro7 um 22:10 Uhr eine neue Folge von Schulz In The Box. Das Konzept der Sendung basiert darauf, dass Olli Schulz in eine Holzkiste gesperrt wird und an einen Ort gebracht wird, wo er sich ohne Vorbereitung in seiner neuen Situation zurechtfinden muss. In den vergangenen Episoden verbrachte er z.B. zwei Tage in einem Gefängnis oder teilte zwei Tage lang den Lebensstil eines russischen Oligarchen. Die fünfte Folge des Sendeformats führt ihn nach Offenbach. Dort wird Olli Schulz einen Tag mit Haftbefehl, einem der angesagtesten Rapper Deutschlands verbringen.

Direktlink, via SchulzInTheBox

Weitere Ausschnitte zur Sendung sind online… Weiterlesen

We have a Mc Donald’s generation of music consumers

In der 22-minütigen Kurz-Doku The Distortion of Sound geht es um die heutigen Hörgewohnheiten der Menschen, die ihre Musik digitalisiert wie noch nie zuvor konsumieren. Auf Musik kann nicht nur überall und jederzeit zugriffen werden, sondern auch ganz schnell, ohne lange Zeit mit dem Spulen eines Bandes zu verschwenden, eine Plattennadel aufzusetzen oder die Scheibe umzudrehen. Ein Klick und der nächste Song läuft. Noch ein Klick und das ganze Album ist angewählt. Und wenn man im nächsten Moment plötzlich auf etwas ganz anderes Lust bekommt: Zugriff auf eine üppige Musikbibliothek. Und das vermutlich auch schon gar nicht mehr von einem Musicplayer, sondern vom Smartphone. Und dann vielleicht noch nicht mal im eigenen Besitz, sondern über einen Streamingdienst ausgeliefert. Hans Zimmer, vielfach prämierter Musikproduzent und Filmkomponist, spricht diesbezüglich trefflicherweise von einer  “Mc Donalds generation of music consumers”.

The Distortion of Sound Full Film from 740 Sound on Vimeo.

All das wird ermöglicht durch die Komprimierung der Musik in Formaten wie z.B. mp3, was sich letztlich sehr stark auf die Klangqualität auswirkt und nicht mehr allzu viel mit dem ursprünglichen Werk, wie es das Tonstudio verließ, gemeinsam hat. Weiterlesen

Das Studio Ghibli Filmfestival in Frankfurt (Orfeos Erben)

Graffiti by Atelier Naxos - Totoro beim Studentenwerk in Frankfurt-Bockenheim.jpg

Studio Ghibli ist ein weltbekanntes japanisches Zeichentrickstudio, welches im Jahr 1985 von den beiden Machern und Regisseuren Hayao Miyazaki und Isao Takahata gegründet wurde. Sieben ihrer Filme werden in den kommenden Wochen deutschlandweit im Rahmen eines Studio Ghibli Filmfestivals gezeigt. Darunter befinden sich sowohl preisgekrönte Produktionen, als auch unbekanntere Werke, von denen einige sogar erstmalig auf einer großen Kinolenwand zu sehen sein werden.

Leider nicht mit dabei ist der Film Prinzessin Mononoke, den ich wirklich sehr gerne mal im Kino gesehen hätte, aber das Festival-Programm kann sich natürlich dennoch sehen lassen: Weiterlesen

ZDF: “Frankfurts neuer Osten”

“Das Ostend war immer die Schmuddelecke der Stadt” (Gruß ans Bahnhofsviertel, just sayin’), sagt eben noch der ZDF-Reporter und im nächsten Moment behauptet Architekt und Stadtplaner Albert Speer “Der hatte kein Image” und ergänzt: “Das war im armen Osten.” Also doch ein Image, arm eben, oder wie? Oder zählt das nicht als Image? Ist Image neuerdings nur noch wenn Alles-glänzt-so-schön-neu angesagt ist, oder wie habe ich das zu verstehen?

Aber gut, eigentlich auch nicht wirklich von Bedeutung, der dreiminütige ZDF-Beitrag “Frankfurts neuer Osten” vom 08.08.2014 scheint sowieso eher ein verkappter Werbefilm für den “Standort Ostend” zu sein, der es irgendwie in das öffentlich-rechtliche Fernsehprogramm geschafft hat, Motto: So kommet in Scharen, es gibt noch Aufwertungspotential. [Und macht Euch keinen Kopf um die hippen und szenespezifischen Projekte, die sind in solch Phasen üblich und somit quasi Part of the game, der Markt wird bei Zeiten aber auch das noch regeln, jetzt sind sie nützlich, xoxo.]

Nach Frau Lenke im Westend, Frau Hegmann in Sachsenhausen und Herrn Wolf im Nordend verleiht Frau Eggert dem Ostend das Gesicht eines Frankfurter Gentrifizierungsopfers. Weiterlesen

Arte-Doku: Welcome to the 90s – Das goldene Jahrezehnt der Hip-Hop-Kultur

Im Rahmen der “Summer of the 90s”-Themenwochen bei Arte wurde gestern der vierte Teil der Doku-Reihe “Welcome to the 90s” gezeigt: Nach “Dance Culture“, “Boygroups und Girlbands” und “Come as you are- Grunge, Riot Grrrl, Britpop, Nu-Metal” wurde der Hip-Hop der 90er-Jahre beleuchtet. Die Sendung ist nun für sieben Tage in der Arte-Mediathek abrufbar.

Wie bereits bei den vorherigen Sendungen ist es wahrlich schwer, Material für ein ganzes Jahrzehnt zufriedenstellend für alle zusammenzustellen. In “Das goldene Jahrzeht der Hip-Hop-Kultur” geht es daher zum Beispiel hauptsächlich um den us-amerikanischen Hip-Hop, die Bewegung in Frankreich und Deutschland bekommen nur extrem wenig Sendezeit eingeräumt, Großbritannien, welches sich gerade Anfang der 90er-Jahre mit Hijack oder Silver Bullet Gehör verschaffte, findet gar nicht erst statt. Etwas überrascht bin jedoch auch bei der Auswahl der Protagonisten aus den USA, wo Künstler wie Public Enemy, Beastie Boys oder auch Jay Z überhaupt nicht vorkommen und 2 Pac und Notorious BIG nur im Zusammenhang mit dem East Coast vs. West Coast-Konflikt thematisiert werden.

Nichtsdestotrotz sind die knapp 60 Minuten eine nette kleine Zeitreise, u.a. mit dem Wu-Tang-Clan, NWA, Ice Cube, Dr. Dre, Snoop Doggy Dogg, Warren G, Cypress Hill, Ice-T/Bodycount, De La Soul, Nas, Mary J. Blige, Lauryn Hill und Lil’ Kim. Weiterlesen

Fantasy Filmfest 2014 in Frankfurt

Zwei Programmhefte älterer Fantasy Filfmfeste in Frankfurt.

Er war für Anfang August angekündigt und Anfang August wurde auch geliefert- Der Zeitplaner für das Fantasy Filmfest 2014 in Frankfurt ist seit heute online.

Los geht’s am 28. August: Den diesjährigen Filmreigen eröffnet um 20.00 Uhr The Rover (eng OmdU) und zur Closing Night, am 8. September um 21.45 Uhr, wird der Streifen Life after Beth (eng OV) zu sehen sein. Ich werde mich nun durch das Programmheft lesen, mal sehen was das 12-tägige Festival so alles zu bieten hat. Die Kurzfilme-Sammlung Get Shorty ist bei mir aber auf jeden schon mal Fall gesetzt, so viel ist klar.

Als Festival-Kino für Frankfurt ist auch dieses Jahr wieder das Cinestar Metropolis vorgesehen. Der Vorverkauf für die Einzeltickets startet am 18. August. Weiterlesen

Frau Lenke wohnt hier nicht mehr – Mietervertreibung im Frankfurter Westend

“Frau Lenke wohnt hier nicht mehr- Mietervertreibung im Frankfurter Westend” ist eine
knapp 40 minütige Doku von der Filmemacherin Edith Marcello und den zwei UTV Frankfurt-Mitgliedern Michael Stadnik und Martin Brüggemann. Die Doku thematisiert das Renditebestreben mancher Investorenan, hier mit Schwerpunkt auf den Frankfurter Stadtteil Westend, welches dazu führt, dass angestammte Mieter vertrieben werden, Stichwort: Gentrifizierung.

Zeitzeugenberichte zeigen auf, dass sich die Methoden der Mietervertreibung seit den 1968er Jahren nicht geändert haben. Filmmaterial von Alexander Kluge und Barbara Klemm(!) zeigen auf beeindruckende Art und Weise wie Frankfurt in den 1970er Jahren mit Abrissbirnen gegen Gründerzeitbauten und mit Wasserwerfern gegen Hausbesetzer vorging.

Seit heute ist der dazugehörige Trailer online, in dem übrigens auch der vom selben Thema betroffene Dieter Wolf im Frankfurter Nordend zu Wort kommt. Weiterlesen