Kategorie: Audio

Girl Ray – Earl Grey

Girl Ray - Bandpicture by Ellie Connor-Phillips

Die Band Girl Ray fing erst vor drei Jahren an gemeinsam zu musizieren und liefert in diesen Tagen mit ihrem ersten Album „Earl Grey“ ein beachtenswertes Debut ab.

Pop-Trio aus London mit Debutalbum

Das im Norden Londons beheimatete Trio Girl Ray setzt sich aus den 19-jährigen Poppy Hankin (Gesang/Gitarre), Iris McConnell (Drums) und Sophie Moss (Bass) zusammen. Begonnen hat ihre Zusammenarbeit im Alter von nur 16 Jahren. Ihre ersten Veröffentlichungen waren die Songs „Trouble“, „I’ll make this fun“ und „Where am I now?“. Mit dem folgenden Signing bei Moshi Moshi Records folgte eine Albumankündigung sowie die Songs „Stupid things“, „Preacher“ und „Don’t go back at ten“. All diese Lieder haben es auch auf das lang erwartete Debütalbum „Earl Grey“ geschafft, welches am 4. August 2017 erschien. 13 Titel sind es insgesamt und der gleichnamige Song zum Album, mitten im Album platziert, überrascht mit ungewöhnlichen 13 Minuten Spieldauer.Weiterlesen

Die Jingles von der hr3-Clubnight mit PCP vom 23.10.1993

Die Jingles der hr3-Clubnight von PCP Frankfurt 1993

Die „hr3-Clubnight“ war eine Sendung, die von 1990 bis 2001 samstags von 21 bis 24 Uhr beim Hessischen Rundfunk ausgestrahlt wurde. Das Format lebte auf den Sendern hrXXL und YouFM zwar bis 2014 weiter, aber was bei der „hr3-Clubnight“ von Relevanz war und in Erinnerung blieb, spielte sich auf dem Sendeplatz von hr3 ab.

DJs der Frankfurter Clubszene im Radio

DJ-Sets gibt es heutzutage dank Internet fast schon wie Sand am Meer und diese kann man zudem ohne weiteres speichern oder streamen. Vor knapp fünfundzwanzig Jahren sah das jedoch noch anders aus, denn dass DJs, in diesem Fall aus Frankfurt, mehrere Stunden lang im Radio auflegten, war eine kleine Sensation. Weiterlesen

Sounds of Frankfurt – 07/2017

Soundcraft EPM-8

Sounds of Frankfurt diesmal mit 7 neuen Soundcloud-Fundstücken aus dem Einzugsgebiet Frankfurt. Zahlreiche neue Tracks gibt’s von den Rewe City Crime Boys, und auch Roman Flügel liefert wieder vom Allerfeinsten ab. Dazu gesellen sich Mixe, die gute Laune machen: Elektronisch von Luzie und soulig von Weller. Auf die 12 gibt’s von Anthony Rother und den ehemaligen Freebase Records & Sneakers-Machern Chris Wood & Meat und Orson Wells bietet alles jenseits von 4-to-the-floor auf.

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Ellen Allien – Boiler Room DJ Set, B-Sides Feature + Video „Call me“

Ellen Allien: Boiler Room - B-Sides - Call Me

Bald zwei Jahre alt und immer noch eines der DJ-Sets, in das ich regelmäßig reinhöre und -schaue, hat BPitch-Control-Macherin, DJ und Produzentin Ellen Allien am 27. August 2015 bei einem Boiler Room-Outdoor-Event gespielt. Es beginnt bei Tageslicht und endet 19 Tracks später, darunter „Juice“ von Darko Esser (52:27) und „Orpheus“ von Pariah (1:05.00), nach Sonnenuntergang, bei einer zu „Easy Lee“ von Ricardo Villalobos (1:18.53) mittanzenden Ellen Allien.

„Ellen mentioned to me that she prefers playing in the daytime and I think it’s probably because she prefers to see the smiles that everyone gets when she’s playing. Amazing sunset set from one of Berlin’s favourites. Her energy is unmatched.“ (Aaron Castle)

Ellen Allien Boiler Room Berlin DJ Set – Direktlink

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Charts from the past: Sven Väth – Omen Top 10 vom Juni 1992

Groove-Magazine

Das GROOVE Magazin ist die dienstälteste Lektüre im Bereich Dance und gilt seit der Gründung im Jahr 1989 als Sprachrohr und Motor der elektronische Musikszene. Ihren Ursprung hat die heute in Berlin ansässige GROOVE in Frankfurt am Main, was sich auch im damaligen Untertitel „Sound of Frankfurt“ widerspiegelte. Mit der Serie „Charts from the past“ greift das GROOVE Magazin seit einigen Monaten tief ins Archiv und kramt die frühen Lieblingsscheiben der DJs hervor.

In der aktuelle Folge wird zum zweiten Mal eine Top 10 von Sven Väth, diesmal die vom Juni 1992, thematisiert. Weiterlesen

Moses Pelham – „You remember“

Moses pelham - You remember

Ich kann noch immer all die „Mo, wann kommt die Platte raus?“-Rufe hören, die in den Jahren zwischen den Albumveröffentlichungen „Geteiltes Leid 2“ (2004) und „Geteiltes Leid 3“ (2012) erklangen, da kündigt Moses Pelham bereits für den 11. August 2017 sein nächsten Studioalbum an.

Ebenso wie mit „Ich lass dich nicht zurück“ vor einigen Jahren die Promophase zum langerwarteten Album „Geteiltes Leid 3“ nicht mit einem Direkt in die Fresse-, sondern einem Direkt ins Herz-Song startete, geht es auch diesmal los: „You remember“ geht aber noch einen Schritt weiter, denn dieser pianogetragene Song verzichtet sogar komplett auf den Einsatz von Drums und ist eine rührende Reminiszenz an die Anfangszeiten Pelhams im „Stadtteil, den damals eigentlich keiner kannte“ und der die Leute heute schon „beim Autobahnschild“ erfreut.Weiterlesen

Gift of Gab – „The Gentrification Song“

Gift of Gab - The Gentrification Song

In Zeiten wie diesen, wo geistige Tiefflieger im Hip-Hop über mehrere Alben hinweg mit ihren immer gleichen Storys über Drogen, Sex und Gewalt langweilen und Hip-Hop als Stimme der Unterprivilegierten rar geworden ist, darf man sich sehr über ein Release wie den „Gentrification Song“ freuen.

Veröffentlicht hat ihn Timothy Parker, so der bürgerliche Name des Rappers Gift of Gab aus der San Francisco Bay Area, auf seiner kürzlich erschienenen EP „Rejoice! Rappers are Rapping again“.

Der sonst beim Hip-Hop-Duo Blackaliscious aktive Rapper hinterfragt mit Verweis auf Zeltdörfer, Hipster und Verdrängung von Armen und angestammten Bewohnern, die gegenwärtigen Stadtentwicklungen.


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Prodigy (Mobb Deep) 1974 – 2017

Den Namen „Prodigy“ dürfte man auf Anhieb mit den Technopunks aus Großbritannien in Verbindung bringen, auch wenn es eigentlich „The Prodigy “ heißt. „Prodigy“ hingegen war der Künstlername von Albert Johnson, der heute im Alter von nur 42 Jahren verstorben ist. Zusammen mit seinen Kompanion „Havoc“ bildete er das Hip-Hop-Duo Mobb Deep.

Keine Frage, Popmusik klang nie besser als in den Achtzigern und Hip-Hop, besonders us-amerikanischer Hip-Hop, dürfte in den Neunzigern seine größte Phase gehabt haben: Allein in der Zeit von 1993 bis 1994 veröffentlichten Legenden wie Nas, Snoop Doggy Dogg, The Notorious B.I.G. und der Wu-Tang Clan ihre ersten Alben. Aber auch die New Yorker Mobb Deep machten in diesem Jahrzehnt mit „Survival Of The Fittest“ und „Shook Ones“ erstmals auf sich aufmerksam und spielten mit ihren Alben in den USA einige Gold- und Platinauszeichnungen ein. In Deutschland blieben wirklich nennenswerte Chartserfolge aus, aber das sagt mehr über (Hip-Hop in) Deutschland aus, als über Mobb Deep, denen ein Platz im Hip-Hop-Olymp sicher ist.Weiterlesen

Marc Acardipane (PCP) – Interviews, 1990 und 2014

Tranergy-TV interviewt Marc Acardipane

Wenn es um die glorreiche Technohouse-/Dancemusic-Vergangenheit Frankfurts geht, landet man schnell bei Namen wie Sven Väth, Dance 2 Trance, DJ Dag, Talla 2 XLC, Torsten Fenslau, Jam & Spoon, Marc Spoon, Luca Anzilotti, Michael Münzing und Ata Macias, aber vermutlich seltener bei PCP und Marc Acardipane.

Aus dem Hause PCP („Planet Core Productions“) stammen Veröffentlichungen wie der erste Hardcore-Techno-Track der Welt, „We have arrived“ von Mescalinum United, die legendären „Frankfurt Trax“-Compilations, Smashs „Konstablerwache“, das Original von Scooters „Maria (I like it loud)“, dessen „Döp-döp-döp…“ heute sogar bei Torerfolgen in einigen Fußballstadien zum Einsatz kommt sowie die vielleicht populärste „hr3-Clubnight“ aller Zeiten.

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