Kategorie: Audio

Sven Väth in the Mix – The Sound of the 18th Season

Sven Väth - The Sound of the 18th Season

Sven Väth und seine Mix-Serie „The Sound of x Season“ werden volljährig. Seit 18 Jahren feiert der ehemalige Omen-DJ, Cocoon-Macher und Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main rauschende Partys auf Ibiza und verewigt den Sound der abgelaufenen Saison anschließend auf Compact Discs. In diesem Jahr erscheint die Doppel-CD am 17. November und der Release wird begleitet von einer Tour mit über 10 Events, allerdings ohne Stopp in Frankfurt oder Deutschland.

Unter den insgesamt 26 Tracks, die Sven Väth für die diesjährige Mix-Compilation ausgewählt hat, befinden sich auch einige von lang aktiven Szenegrößen, wie z.B. Eddie Fowlkes, Isolée, John Tejada, Secret Cinema und Slam. Eröffnet wird „The Sound of the 18th Season“ hingegen von der jüngeren Generation, und zwar in Person von Sophie Wilson aka Willow. Ihr Track (Untitled/A1, Workshop 23) ist zugleich einer meiner Favoriten, zusammen mit KiNKs „Neutrino“ und Barnts „If she says she is a healer she is a healer“.Weiterlesen

Extrawelt – Fear of an extra planet

EXTRAWELT - FEAR OF AN EXTRA PLANET

Mit „Fear of an extra planet“ hat das Hamburger Technoduo Extrawelt an diesem Wochenende ein neues Album veröffentlicht. Es enthält zehn Tracks und ist als Vinyl, CD und Digital/Download erhältlich. Wie auch schon die letzten Extrawelt-Alben „Schöne neue Extrawelt“ (2008) und „In Aufruhr“ (2011), ist der neue Longplayer bei dem von Sven Väth gegründeten Label Cocoon Recordings mit Sitz in Frankfurt am Main erschienen. Weiterlesen

Heather Nova & Band mit „Oyster Revisted“ auf Deutschland-Tour

Heather Nove

Heather Nova tourt ab dem 18. Oktober für eine Woche durch Deutschland. Als letzte Station ist am 25. Oktober ein Auftritt in der Batschkapp in Frankfurt vorgesehen.

Ein neues Album hat die mittlerweile 50 Jahre alte Sängerin nicht im Gepack, dafür aber ihren Klassiker „Oyster“. Der Longplayer erschien 1994 und war nach „Glow Stars“ bereits ihr zweites Studioalbum. Neben der Single „Maybe an angel“ enthielt es vor allem auch ihren Hit „Walk this world“, der sie und ihre Musik schlagartig einem größeren Publikum bekannt machte.

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Courtney Barnett & Kurt Vile – Lotta Sea Lice

Courtney Barnett & Kurt Vile - Lotta Sea Lice

Nach zuvor drei EPs veröffentlichte Courtney Barnett im Frühjahr 2015 ihr erstes und bisher einziges Album „Sometimes I sit and sing, and sometimes I just sit“. Für das Werk der Australierin, aus dem u.a. auch die wunderbaren Songs „Pedestrian at best“ und „Depreston“ hervorgingen, gab es durchweg gute Kritiken sowie Auszeichnungen und Nominierungen bei den australischen, britischen und US-amerikanischen Musicawards. 2015 ist auch das Jahr, an dem das bisher letzte Album des US-Amerikaners Kurt Vile, früher Mitglied der Band The War On Drugs, erschien und die Arbeit zum gemeinsamen Album mit Courtney Barnett aufgenommen wurde. Dass Musiker sich nicht nur für einen Song, sondern gleich für ein ganzes Album zusammentun, kommt nicht allzu oft vor, dürfte aber umso mehr davon zeugen, dass in solchen Fällen weniger Vermarktungsinteressen eine Rolle spielen, wie das besonders bei Pop- und Hip-Hop-Kollaborationen der Fall ist.Weiterlesen

Ćelo & Abdï – Diaspora

Celo & Abdi - Diaspora

Mit „Diaspora“ erscheint in diesen Tagen das vierte Studioalbum des Frankfurter Rap-Duos Ćelo & Abdï. Wie bereits beim Vorgänger „Bonchance“, sind auch diesmal bereits drei Songs vorab veröffentlicht worden, wobei „Rillé“ und „Rhythm ’n Flouz“ für mich etwas hinter den Erwartungen zurückblieben. Dass in Ć&A aber mehr drin steckt, zeigen sie mit der Gastarbeiter-Hymne „Diaspora“, wenngleich diese in der YouTube-World of Deutschrap-Retards bisher die wenigsten Klicks erzielte.

Für das neue Album (VÖ: 27.10.2017) hat sich die Bornheim-Goldstein-Connection etwas besonderes einfallen lassen: Es wird ein Limited Edition-Pack geben, in dem u.a. das „Mietwagentape“ – erstmals auf CD – enthalten sein wird.

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Mine & Fatoni – „Alle Liebe nachträglich“

Mine & Fatoni - "Alles Liebe nachträglich"

„Alle Liebe nachträglich“ ist die erste Single aus dem gleichnamigen Album von Mine & Fatoni, welches am 13. Oktober 2017 erscheint. Angekündigt ist ein tiefgründiges Album mit wunderbaren Texten über die vermeintliche Unvereinbarkeit zweier Menschen, musikalisch mit Anklängen an NDW, Pop Noir und HipHop.

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Mine und Fatoni, die bereits vor fast genau drei Jahren mit dem Song „Ziehst du mit“ erstmals gemeinsam in Erscheinung traten, werden ihr Album auch mit einer kleinen Tour im Dezember promoten. In Frankfurt ist zwar kein Konzert vorgesehen, dafür aber im nicht allzu weit entfernten Schlachthof in Wiesbaden, und zwar am 10. Dezember 2017.

Charlotte Gainsbourg – „Rest“

Charlotte Gainsborug - Rest

Fans des französischen Electro-Duos Daft Punk werden sich bei „Rest“, dem neuen Song von Charlotte Gainsbourg, an die langsamen und melancholischen Songs aus dem Album „Discovery“ erinnert fühlen – nur dass diesmal statt Vocoder-Spielereien eine richtige Fauenstimme den Gesangspart übernimmt. Die Ähnlichkeit des Soundbildes ist kein Zufall, denn produziert hat den Song für die französische Schauspielerin und Sängerin Guy-Manuel de Homem-Christo von Daft Punk.Weiterlesen

Beck – „Up all night“

Beck - "Up all night" (Video)

Ein Song, der mir gefiel und zugleich ein Rätsel war, war im vergangenen Jahr „Up all night“ von Beck. Zum einen, weil das ein Klangbild ist, dass ich nicht unbedingt mit dem Musiker Beck in Verbindung bringe, zum anderen, weil der Song auch nirgendwo zum Kauf angeboten wurde. Er kam lediglich im Spiel FIFA 17 und in einem Werbespot von Fossil zum Einsatz. Nun ist ein offizielles Video zu „Up all night“ erschienen. Beck selbst ist im Video nicht zu sehen, dafür aber eine junge Frau, die in Rittermontur eine Party entert.Weiterlesen

Summerväth – Groove Mix-CD von Sven Väth

Summerväth

Wer die Juli/August-Ausgabe der Groove besitzt, hat die beiliegende CD, die diesmal einen Mix von Sven Väth enthält, bestimmt schon einige Male von Anfang bis Ende durchgehört.

Normalerweise steuert den jährlichen Sommer-Mix ein DJ bei, der bisher noch keine offizielle Mix-CD veröffentlicht hat, aber bei Sven Väth hat das Groove-Magazin eine Ausnahme gemacht und – soviel kann man vorwegnehmen – das ist gut so.

Der Mix kommt hörbar anders daher als das, was man über all die Jahre von den Sound-Of-The-[x]-Season-CDs kennt, er ist gespickt mit groovenden psychoaktiven und melodiösen Tracks, sommerlich und tanzbar.Weiterlesen

Girl Ray – Earl Grey

Girl Ray - Bandpicture by Ellie Connor-Phillips

Die Band Girl Ray fing erst vor drei Jahren an gemeinsam zu musizieren und liefert in diesen Tagen mit ihrem ersten Album „Earl Grey“ ein beachtenswertes Debut ab.

Pop-Trio aus London mit Debutalbum

Das im Norden Londons beheimatete Trio Girl Ray setzt sich aus den 19-jährigen Poppy Hankin (Gesang/Gitarre), Iris McConnell (Drums) und Sophie Moss (Bass) zusammen. Begonnen hat ihre Zusammenarbeit im Alter von nur 16 Jahren. Ihre ersten Veröffentlichungen waren die Songs „Trouble“, „I’ll make this fun“ und „Where am I now?“. Mit dem folgenden Signing bei Moshi Moshi Records folgte eine Albumankündigung sowie die Songs „Stupid things“, „Preacher“ und „Don’t go back at ten“. All diese Lieder haben es auch auf das lang erwartete Debütalbum „Earl Grey“ geschafft, welches am 4. August 2017 erschien. 13 Titel sind es insgesamt und der gleichnamige Song zum Album, mitten im Album platziert, überrascht mit ungewöhnlichen 13 Minuten Spieldauer.Weiterlesen