Alan Kurdi- Graffiti von Oğuz Şen und Justus Becker

Nach einer sehr erfolgreichen Spendenaktion haben die zwei Künstler, Justus Becker und Oğuz Şen, dem im vergangenen Jahr auf der Flucht verstorbenen Alan Kurdi (a.k.a. „Aylan Kurdi“) ein neues Bild gewidmet. Das kürzlich entstandene Werk am östlichen Mainufer zeigt den Flüchtlingsjungen nun nicht mehr leblos am Strand, sondern lachend und umgebend von vielen Teddybären.

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Presseberichte zum neuen Bild von Oguz Sen und Jstus Becker:

5 Kommentare

  1. Palandt

    Grotesk erneut das gleiche Motiv an die gleiche Stelle zu malen.
    Zu allem Überfluss strahlt das tote Kind lachend mit seinen Teddybären, einfach nur widerlich! Justus Becker mit schlaffer Vorstellung.

    • stadtkindFFM

      Nach der Aktion, die überhaupt dazu führte, dass vor Ort erneut gemalt wurde, wäre es geradezu grotesk gewesen, sich nicht wieder am selben Motiv zu orientieren. Dass es diesmal nicht das „Strandbild“ ist, welches zunächst als Foto weltweit die Runde drehte, sondern eines, dass die verstorbene Person in einer glücklichen/schönen Situation darstellt, finde ich nicht außergewöhnlich, und noch weniger widerlich.

  2. Grotesk und widerlich sind Grenzregime, die Menschen aus Kriegsgebieten keinen Ausweg lassen. Grotesk und widerlich sind Gesellschaften, die seit Jahren einfach nur zuschauen. Grotesk und widerlich sind die Äußerungen des Innenministers, dass nun alles wieder in Ordnung ist, weil die Flüchtlingsankunftszahlen in Deutschland wieder rückläufig sind – und wieder mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken.

    Und die, die nicht sterben oder Angehörige verlieren, sind durch das Erlebte oft traumatisiert. Aber klar, man kann sich natürlich ewig über bemalte Mauern aufregen oder über die Intention der Künstler sinnieren. Vom Leben und der Kunst hat man dann aber letztlich wohl eher wenig begriffen.

    Die Realität in eurem hippen Hafenpark ist weitgehend irrelevant, sie passiert in Syrien, Eritrea, Afghanistan, im Mittelmeer…

    • Malinois

      Die passiert auch hier vor der Haustür. Geh doch mal am Hauptbahnhof spazieren und schau in die hippen Stein-Gesichter. Schaffst es doch keine Minute sie nicht zu verdrängen und dich schnell wieder mit was zu beschäftigen, das weit weit weg passiert!

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