Jung, Brutal, Linksradikal – Blockupy-Aktionismus bei der HOF am Ratsweg

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Offenbar haben erlebnisorientierte Linksradikale und passionierte Diskurshooligans neulich bei der Hall Of Fame am Ratswegkreisel, dem Areal für legales Graffiti in Frankfurt vorbeischaut und ein bisschen die „Werbetrommel“ für M18 gerührt. Über die Art und Weise kann man sicher geteilter Meinung sein: So wie erst neulich, an der S-Bahn-Station Kaiserlei, hätte mir es jedenfalls mehr zugesagt, als so, wie es auf den nachfolgenen Fotos zu sehen ist. Aber bekanntermaßen ist das Leben ist kein Wunschkonzert und im Gegensatz zu dem, was man vor Ort sonst an Bemerkungen, Kommentaren und Sprüchen zu lesen bekommt…

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

Blockupy Frankfurt: Mobilisierung für 18nulldrei / M18 / 18M

6 Kommentare

  1. stadtkindFFM

    Na ja, ich teile die im verlinkten Text angesprochene Meinung, Stichwort „Prüde“ und „Zensur“ nicht. Wenn für Bademode und/oder Wäsche geworben wird, ist Haut zeigen ja normal, ob es aber immer gephotoshoppte Ideal-(bis sehr dünn)-Maße sein müssen, kann man durchaus mal hinterfragen und kristisieren, finde ich. Und noch mehr, wenn Frauen ohne jeglichen Bezug zum beworbenen Produkt oder Dienst einfach nur als sexy Deko eingesetzt werden.

    Mißtrauisch bleibe ich hingegen bei gesprühten Kommentaren wie „Frauen an die Leine“ und „Schlucken statt Sprühen / Frauen raus“ und dem Einsatz von „Fotzen“ und „Huren“ als Beschimpfungsvokabular – alles neulich erst an der HOF am Ratswegkreisel zu sehen gewesen.

    • ostendfaxpost

      Ich sag ja auch nicht, das ich das jetzt unterstützenswert finde, was innerhalb der Kids so an Wertschätzungen üblich ist. An Graffitiwänden gehts eben oft zu wie auf dem Pausenhof. Das ist es auch nicht was ich nun schützenswert finde. Ebenso nicht alles was an Frauenbildern in der Szene verbreitet wird. Aber sollen wegen einiger sexistischer Klischeebilder alle Frauenbilder verboten werden? Wenn es nach den linken Spinnern geht – ja! Genau das wollen sie. Warum? Weil für diese Dogmatiker jede Frauendarstellung sexistisch und Bäh ist. Da leigen sie übrigens gut auf einer Wellenlänge mit den Islamisten die jede (auch rein dokumentarische) Prophetendarstellung verbieten.

      • stadtkindFFM

        Wie es auch ostende in seinem Kommentar sagt: Zensur und kritischer Kommentar sind zwei Paar Schuhe. Zumindest das von dir aufgeführte und verlinkte Beispiel dazu stützt deine These zu “feministischer Wurmfortsatz”, “linke Spinner” und “Sexismusgeschrei” nicht, mehr als eine pauschale ablehnende Haltung kann ich da nicht rauslesen. Du wirst Deine Gründe dafür haben.

        Die “Graffiti-Beispiele” in meiner ersten Antwort habe ich angeführt um zu zeigen, dass befremdliche Frauenbilder in der Öffentlichkeit vielerorts anzutreffen sind – unabhängig davon, was man ihnen abgewinnen kann und welche Personen oder Gruppierungen diesbezüglich Stellung beziehen. Ein “Aktionismus” dagegen erscheint mir jedenfalls durchaus nachvollziehbar.

  2. ostende@osten.de

    Du kannst mir doch nicht erzählen wollen, dass du den Unterschied zwischen Freiheit der Kunst und Vermarktung in der Werbung nicht erkennst? Oder dass es sich beim Link nicht um Zensur, sondern um einen kritischen Kommentar handelt?
    Provokation in allen Ehren, aber hier hinkt was gewaltig.

  3. FrankfurtMaximal

    Finds nur Schade das se über allles drüber gehen unnötiger weise..
    Dann Lieber zusammen tun un ein Großes,Vernünftiges Zeichen an der HoF setzen. Dort treiben sich ja auch genug passanten und Otto-normal Verbraucher rum.
    Wie man weiß, finde diese ja „tags“ als bloße Schmiererei,wobei ein bunt gestaltetes Bild wie gemüter erfrischt.Mir solls recht sein.Ein Aufruf kann sich ja auch viele Wege und Arten finden, ob das jetzt durch Medien ist , Mundpropaganda oder halt Schmiererei. Da Kunst sowieso im Auge des Betrachters liegt,ist dies also schwer festzulegen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht.
    Persönlich sehe ich es jedoch so,und nein ich bin weder links noch rechts noch irgendwas,ich bin ein Mensch der seine eigene Meinung vetritt,das man wenn man sich mit dem Thema EZB, etc befasst hat, man immer noch selbst Entscheiden sollte ob man dort hin geht oder nicht.

    • stadtkindFFM

      Sehe ich ähnlich, denn letztlich geht’s bei legalen Flächen ja auch darum, etwas Werbung für Graffiti an sich zu machen. Ich finde jedenfalls, dass so manch einen Kram da unten zuweilen nerviger daherkommt, als das Earthlings-Geschmiere in der Stadt und die Gesamtperformance vor Ort etwas schmälert.

Kommentare sind geschlossen.