Blog Panorama

Blogs im Januar 2015

Ich wusste nicht so recht, ob ich lachen oder weinen sollte, als ich im Januar bei BuzzFeed Deutschland irgendwas von so und so vielen Gründen las, warum Frankfurt die beste Stadt Deutschlands sein soll. Glücklicherweise erschien, auch wenn der Anlass dazu – die erste Pegida-Demo in Frankfurt – ein weniger schöner war, kurz darauf mit „Frankfurt – Mein Frankfurt“ ein lesenswerter Artikel, der das heutige Frankfurt mal eben mit dem Nasenring durch die Manege zieht und ein bisschen an das Frankfurt der 1970er und 1980er-Jahre erinnert.

In zahlreiche Krimireihen ist die Handlung in Frankfurt und Umgebung angesiedelt. Wer genauer hinschaut entdeckt aber auch “klassische” Romane, in denen Frankfurt eine Rolle spielt oder zumindest am Rande erwähnt wird. Und wie präsentiert sich unsere Heimat? Welche Orte werden besucht? Solchen Fragen wird in diesem neuen Blog nachgegangen.

In einem Paralleluniversum machen sich bestimmt Primark-Kids über Erwachsene lustig, weil die jetzt auf einmal alle mit Craft Beer rumlaufen, an Bier-Verkostungen teilnehmen und zu Bier-Connaisseuren mutieren. Hier gibt’s einen kleinen Überblick, worum es geht und wo man in Frankfurt viel Geld für wenig Bier ausgeben kann.

Das ehemalige Nachrichtenmagazin Spiegel und der immer bemüht drollig-lustig wirkende Böhmermann waren diesmal ganz vorne mit dabei, als es darum ging sich auf Kosten anderer zu profilieren. Der Spiegel bedient sich nicht nur an einen fremden Video, er verpasst diesem sogar sein eigenes Logo und räumt auf Anfrage auch noch Nutzungsrechte für die Zahlung einer vierstelligen Summe ein. Böhmermann hingegen versucht sich mit einer Retourkutsche aus seinem Faux Pas herauszuwinden und offenbart dabei eine Schlechter Verlierer-Attitüde.

Dabei könnte alles so einfach sein, denn dem Fotograf steht das ausschließliche Recht zu, seine Bilder zu verwerten (Vervielfältigung, Verbreitung, Ausstellung), er allein darf seine Fotografien der Öffentlichkeit zugänglich machen, und das gilt auch für Bearbeitungen oder Umgestaltungen seiner Pics. Dem Fotografen stehen sämtliche Rechte an seinen eigenen Fotografien zu, einzig die Rechte anderer Personen, wenn er Bilder von diesen macht und anschließend verwerten möchte, müssen beachtet werden.

Warum nicht mehr miteinander, statt jeder für sich, neben- und gegeneinander? Das gilt natürlich in beide Richtungen und nicht nur für die 08/15-User von Sozialen Netzwerken, sondern auch für lokale Medien und Stadteilredaktionen. Wenn mir jemand davon erzählt, dass er einen besonders leckeren Burger gegessen hat, dann erhalte ich in der Regel auch die Info, wo er gespeist hat. Die tollen Schuhe? Das coole Shirt? Wer unterhält sich im Alltag über solche Dinge ohne die Info preiszugeben, wo man’s herhat? Eben, warum also nicht auch online?

Anfangs des Monats erinnerte der ehemalige Feuilletonredakteur und heutige AfD-Mitglied Konrad Adam in der Zeitung für die „Mitte“ der Gesellschaft, in diesem Fall die mit den kleingedruckten Buchstaben, an die ehemaligen Türken-Bezwinger, und das in einer Form, als würde eine neuerliche Schlacht bevorstehen. Kurz darauf durfte im selben Blatt auch noch die CDUlerin Erika Steinbach ran, die eine Gefahr darin sieht, wenn die Kids von vielen anderen Sprachen umgeben sind. Genau das Gegenteil beweist die Realität, z.B. in Offenbach, wallah Bruda!

Paste Ups sind eine feine Sache, gerne denke ich da an Werke von The City Loves You, Vent, PYC oder Schmutzfink, auch wenn in Frankfurt Aktivitäten bezüglich dieses Formats eher die Ausnahme sind.

Über „Menschen hinter den Accounts“ von Tageszeitungen, Magazinen usw., die vermeintlich frech und lustig auf Kommentare (sind ja eh immer nur Trolle und Alu-Hut-Träger) reagieren. Kann man gut finden. Muss man aber nicht.

Jeder weiß es, jeder kennt’s, aber so gegenübergestellt habe ich das bisher noch nicht gesehen. Die Spielegrafik-Entwicklung anhand eines einizigen Bildes von Lara Crofts Gesicht.

Die Stadt Frankfurt protokolliert minutiös die Nutzung des Internets, bis hin zu jeder aufgerufenen Seite, z. B. in Stadtbibliotheken oder auch von Mitarbeitern der städtischen Verwaltung. Zu dem Ergebnis, dass dies rechtswidrig ist, kommt jetzt ein Rechtsgutachten eines Richters am Verfassungsgericht des Landes Berlin.

Die am meisten angeklicktesten Bilder des Vormonats zum Thema Street Art und Graffiti in Frankfurt.

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3 Kommentare

  1. Danke für den Link zu Beves Welt. Und für die anderen natürlich auch.

  2. dito!

    …und den craft beer hype versteh ich auch nicht.

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