Eintracht Frankfurt: Spieltage 18-20 der Saison 2010/2011

Der Rückrundenstart gegen eine der Überraschungsmannschaften der Hinrunde, Hannover 96, geht mächtig in die Hose. 0:3 verloren, daheim. Vielleicht wäre das Spiel anders verlaufen, wenn sowohl Ochs in der ersten, wie auch Fenin in der zweiten Halbzeit, den direkten Abschluss gesucht hätten, statt zentral irgendwie den Ball zu Gekas spielen zu wollen, was jeweils nicht klappte. Ansonsten lief es ziemlich unrund gegen die diesjährige Nr.1 aus dem Norden.

Die Woche darauf geht es bei der aktuellen Nr. 2 aus dem Norden weiter, dem HSV. Mal wieder mit einem dämlichen Gegentor, der zum 0:1-Endstand führt, startet die Eintracht sogar schlechter in die Rückrunde, als seinerzeit der Ligabetrieb gestartet wurde. Wollte die Eintracht nicht dort Punkte holen, wo sie sie in der Hinrunde hatte liegen lassen? Gegen den HSV, auch eine Art Wundertüte diese Saison, wäre trotz der Verletzungsmisere, mind. 1 Punkt drin gewesen.

Gladbach, Tabellenletzter und die Mannschaft mit den bis dato meisten Gegentoren in der Liga, nämlich 50, ist zu Gast und die erste Hälfte ist schnell erzählt. Caio Weitschüsse, Caio Freistöße, Caio Pfosten. Ergebnislos. Die zweite Hälfte erinnert ein wenig an das Spiel in Köln. Nach einer guten ersten, gelingt der Eintracht in der zweiten Hälfte wenig und die gegnerische Mannschaft übernimmt peu à peu das Kommando. Gladbach hat zunächst noch Pech (Ball hinter der Linie?), kommt aber nach einem Konter in der 83 min. inkl. Beinschuß Nikolov, zum Auswärtssieg, zumal auch Meier wenige Minuten zuvor eine richtig gute Chance vergibt.

Drei Spiele. Null Punkte. Null Tore. Skibbe´scher Kombinationsfußball? Fehlanzeige. Unabhängig davon, ob verletzte oder gesperrte Spieler ersetzt werden müssen. Unabhängig davon, ob Spieler, die von Verletzungen verschont bleiben und Ansprüche stellen, aufgestellt werden. Alles irgendwie mau. Und harmlos.